Re-PRK

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

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Rheinstett
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Re-PRK

Beitrag von Rheinstett » 29.12.2009, 02:08

Guten Morgen!

Randbemerkungen:

Vor 12 Monaten hatte ich meine PRK. Das Ergebnis ist aber nicht so wie gewünscht. Leider ist links - und rechtsseitig ein Haze entstanden. Der Operateur bietet mir an, eine Re-PRK also einer erneute Laserung durchzuführen.

Da ich vor allem am Bildschirm und beim Lesen beeinträchtigt bin, werde ich das wohl auch Anfang Januar in Angriff nehmen. Soviel zu meiner Situation.


Meine Frage:

Macht es Sinn die Augen einzeln zu lasern? (Wurde vom Arzt so vorgeschlagen) Und wenn dem so ist, bekommt man ein Augenplaster oder Ähnliches? Weil wie stellt man es an, ein Auge beständig geschlossen zu halten, wie es für eine gute Abheilung beim 1. Eingriff gefordert war, die Augen so lange wie möglich die ersten Tage geschlossen zu halten??

Der Eingriff soll mit Mytomicin erfolgen? Im Forum hier habe ich gelesen das würde die Krankenkasse zahlen? Oder ist das nicht soo teuer, dass man es aus eigener Tasche bezahlt?

Welche Augentropfen empfehlt ihr nach der Operation? Ich hatte Efflumidex?

Und die mir brennenste Frage? Gibt es eine Korrelation zwischen dem Tropfen von Kortison und dem Heilungsverlauf? Sprich, ist es so, dass wenn ich viel Kortison tropfe, die Heilung länger dauert?


Gesegnete Nachtruhe!

Steff

Donauwelle
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Re: Re-PRK

Beitrag von Donauwelle » 29.12.2009, 07:10

Rheinstett hat geschrieben:Macht es Sinn die Augen einzeln zu lasern? (Wurde vom Arzt so vorgeschlagen) Und wenn dem so ist, bekommt man ein Augenplaster oder Ähnliches? Weil wie stellt man es an, ein Auge beständig geschlossen zu halten
Diesen Vorschlag würde ich annehmen.
Sollte nach diesem Eingriff die gute Sehfähigkeit länger auf sich warten lassen, als nach der 1. OP, bist du sicher froh darüber. (Nach meiner 1. OP sah ich in Kürze relativ gut; nach meiner Re-PRK dauerte es für mich erschreckend lange).
Hattest du nach der 1. OP die Augen tatsächlich während der ersten Tage meist geschlossen?. Bei mir wurde das nicht so streng kommuniziert. - Ich habe mich einfach geschont (aber deshalb nicht im Blindflug herumgequält). Frag zur Sicherheit nochmals den Arzt, wie er das tatsächlich meinte.
Rheinstett hat geschrieben:Der Eingriff soll mit Mytomicin erfolgen? Im Forum hier habe ich gelesen das würde die Krankenkasse zahlen? Oder ist das nicht soo teuer, dass man es aus eigener Tasche bezahlt?
MMC wurde bei mir 1x eingesetzt. Die Kosten waren deshalb nicht höher.
Rheinstett hat geschrieben:Und die mir brennenste Frage? Gibt es eine Korrelation zwischen dem Tropfen von Kortison und dem Heilungsverlauf? Sprich, ist es so, dass wenn ich viel Kortison tropfe, die Heilung länger dauert?
Langsamere Heilung soll sich positiv auswirken wurde mir gesagt (das Auge sollte - wenn ich es richtig verstanden habe - möglichst nicht veranlasst werden zu schnell "abzuheilen", weil das Vernarbungsrisiko durch sehr schnelle Heilung etwas höher ist(ich lasse mich gerne belehren, falls ich das falsch aufgefasst habe).

http://www.egms.de/static/de/meetings/d ... c148.shtml
Die Schlussfolgerung finde ich recht interessant. - Hattest du eine große Ablationszone?
Kennt jemand den Unterschied T-PRK - A-PRK?
Geht die Haze-Skala bis Grad 4, oder weiter?

Bitte vergiss nicht über die Re-PRK zu berichten, falls diese tatsächlich durchgeführt wird.
LG
Donauwelle

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Beitrag von Rheinstett » 30.12.2009, 22:06

Vielen Dank für die Ausführungen.

Ich berichte, versprochen. Termin steht noch nicht.

Rheinstett
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Re: Re-PRK

Beitrag von Rheinstett » 28.04.2010, 14:30

Mein 1. Operateur wollte die Operation nicht mehr machen, nachdem sie schon festgestanden hatte. Er meinte, er könne sich die Sehbeeinträchtigungen nicht erklären! Ich habe links Haze 1 und rechts Haze 2! Er hat mich an Prof Knorz verwiesen. Dieser hat den Eingriff durchgeführt. Die Kosten lagen nochmals bei knapp 4000 Euro! Nachdem die Operation erfolgreich und das Ergebnis hervorragend ist, meint mein 1. Operateur, dass ich "dumm gewesen wäre mir die 4000 Euro abknöpfen zu lassen". Er hätte dies für 500 Euro extra gemacht.

Was soll ich davon halten und vorallem, warum soll ich die 7000 Euro, also 4000 Euro Mehrkosten bezahlen? Ich habe den Sehschaden weder mit Brille noch Kontaktlinse über eine längere Zeit ausgleichen können. Grund: "höhergradige Aberrationen auf der Hornhaut"

Die Einwirkungen waren so fatal, dass ich 1,5 Jahr Studierunfähig gewesen bin. Ich habe nicht mehr lesen können! Meine Sehleistung betrug nur noch 50-70% (vor OP= 130%)! Ohne die Operation bei Prof. Knorz hätte mein Leben, so wie ich es geführt habe, aufgeben müssen..

Gibt es Möglichkeiten von der Krankenkasse einen Teil zu erhalten, da ich mich für die Op verschuldet habe? Der 1. Operateur verweigert mir das Gespräch und beruft sich nachträglich darauf, dass das Ergebnis hervorragend gewesen sei, ich aber besonders hohe Ansprüche an das Sehen habe. Klagen gegen den Operateur scheint mir zu aussichtslos, da er wirklich sehr aggressiv auftritt.

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