Minimale Änderung der Dioptrin-Werte im letzten Jahr

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Bonbonita
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Minimale Änderung der Dioptrin-Werte im letzten Jahr

Beitrag von Bonbonita » 16.11.2009, 14:49

Hallo zusammen,

bitte um Rat.

Ich bin 28 Jahre und hätte wohl eigentlich eine eher "einfache" Lasik vor mir. Machen lassen möchte ich sie kommenden Sommer beim Augenzentrum Maus und Heiser in Köln. Meine Hornhautdicke ist wohl super, keine Hornhautverkrümmung oder Komplikationen. Ich habe ein bisschen trockene Augen, aber nur beim Linsentragen (die ich deshalb auch mittlerweile mehr vertrage).

Ich habe links -1,5 und rechts -2,5. (Wenns mir mal irgendwie psychisch oder physisch schlecht geht an einem Tag, könnt ich auch mal jeweils -0,25 mehr vertragen in den Brillengläsern).

Aber: Die letzten -0,25 je Auge haben sich im Laufe des letzten Jahres verändert.
Ist das jetzt tatsächlich ein Grund die Lasik sein zu lassen? Meine niedrigen Werte haben bis zum heutigen Stand insgesamt ca. 10 Jahre gebraucht!! D. h. meine erste Sehschwäche wurde festgestellt als ich ca. 18 Jahre war, heut bin ich 28 J.

Was kann denn schlimmstenfalls passieren wenn man trotz der letztjährigen minimalen Veränderung lasert... ?

Nette Grüße, Nina

Donauwelle
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Re: Minimale Änderung der Dioptrin-Werte im letzten Jahr

Beitrag von Donauwelle » 16.11.2009, 15:34

Bonbonita hat geschrieben:Ich habe links -1,5 und rechts -2,5. Was kann denn schlimmstenfalls passieren wenn man trotz der letztjährigen minimalen Veränderung lasert... ?
Im schlimmsten Fall kann man die volle Palette an Nebenwirkungen bekommen. - Siehe Komplikationen, Risken und Bilderselektion in der Navigationsleiste. - Die Wahrscheinlichkeit ist zwar sehr sehr gering bei deinen Werten, aber theoretisch kann alles passieren.

Da du rechts in den letzen 10 Jahren -2,5 angesammelt hast, hast du hier im Schnitt pro Jahr -0,25 dazugewonnen :? . Die angeführte Verschlechterung im letzten Jahr von -0,25 ist daher nicht außergewöhnlich (kann aber auch eine gängige Schwankung im Tagesverlauf sein).
Je älter man wird, umso geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Werte wieder wesentlich verschlechtern. - Ausschließen kann man das aber trotzdem nicht. Es gibt leider zahlreiche Fehlsichtige, die erst mit 25 oder 30 eine Brille bekamen, deren Werte bis 40 oder noch länger anstiegen.

Bei deinen Werten und dem gewählten AA ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die OP klappen wird, aber Garantie, dass alles Top ablauft gibt es leider nicht. Es kann auch leider niemand versprechen, dass du zu dem Personenkreis gehörst, der nie wieder eine Fernbrille benötigt.
Manchmal wird zwar behauptet, dass eine Laserkorrektur eine weitere Verschlechterung des Sehvermögens stoppen kann, aber dieses Forum beweist leider, dass zahlreiche Operierte nach einiger Zeit wieder fehlsichtig werden. Ehemals stark Fehlsichtige haben dann den Vorteil, dass die neuerliche Brille zumindest wesentlich dünner ist.

Es ist sehr schön, ohne Brille zu leben. Ob einem die Aussicht auf ein brillenfreies Leben (oder zumindest vorübergehend brillenfreies Leben) einen operativen Eingriff Wert ist, muss man selber entscheiden.
Aber: Wer nicht wagt, kann auch nicht gewinnen.
Zuletzt geändert von Donauwelle am 16.11.2009, 15:39, insgesamt 1-mal geändert.
LG
Donauwelle

Donauwelle
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Re: Minimale Änderung der Dioptrin-Werte im letzten Jahr

Beitrag von Donauwelle » 16.11.2009, 15:38

..
LG
Donauwelle

Bonbonita
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Beitrag von Bonbonita » 16.11.2009, 16:22

... danke für Deine Antwort.

Aber ich hab noch eine Nachfrage zu Deiner Antwort: dass ich die ganze Pallette der Nebenwirkungen bekommen kann, hat ja jetzt nichts direkt damit zu tun, dass sich meine Werte im letzten Jahr um ca. 0,25 verschlechtert haben oder? Ich meine diese Risiken hat man ja so oder so... ? Oder hängt Dein erster Satz in direktem Zusammenhang mit der verschlechterung meiner Wert - also ist das Risiko der Nebenwirkungen dadurch höher?

:?: Sorry... hab das nicht ganz herauslesen können.

Bei mir ist es mehr so: mit Halos, Starbusts und Trockenheit kann ich vorübergehend ganz sicher leben. Bin nicht sooo empfindlich. Angst habe ich vor den größeren Komplikationen wie Infektionen, Erblindung oder was es noch so alles an größeren Sachen gibt wo man dann mehrfach immer wieder mit den Augen beschäftigt ist.

Am Tag der Lasik in Köln hörte sich alles ganz toll und unkompliziert an. Auch die Damen die dort vorgestellt wurden (Live-OP und eine Dame die am Tag zuvor gelaser worden war) wirkten extrem entspannt und es schien quasi ein Spaziergang gewesen zu sein... auch sonst hört man eigentlich von Maus und Heiser so gut wie nur Erfolgsmeldungen...

Ich hatte mich eigentlich schon sehr auf die Lasik gefreut, aber mittlerweile mach ich mir wieder Gedanken ob ich es nicht doch ganz lasse und mich darüber freue dass ich mit Brille normal sehe und gesunde Augen habe... Wirklich raten kann einem da wohl niemand. Klar: Herr Maus mag auch gern etwas Geld verdienen und stellt alles positiv dar. Auf der anderen Seite scheint er wirklich DER Spezialist schlechthin zu sein mit einem extremst hochwertigen außergewöhnlich modernen/schnellen/sicheren Laser... Wie entscheidet man sich aber, wenn man einfach supi Angst hat vor den Risiken und Nebenwirkungen.

Erschüttert man mich ein Bericht hier, wo das Ansaugen des Auges nicht richtig funktioniert hat. Bei DEM Tollen Laser sollte man doch denken, dass es keine "technischen" Probleme gibt und nachher nicht nur der halbe Augapfel angeschnitten ist oder?

Bin für weitere Meinungen dankbar. Die positiven Erfahrungsberichte über Herrn Maus hier im Forum dagegen sind extremst verlockend....

Donauwelle
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Beitrag von Donauwelle » 16.11.2009, 17:39

Bonbonita hat geschrieben: Aber ich hab noch eine Nachfrage zu Deiner Antwort: dass ich die ganze Pallette der Nebenwirkungen bekommen kann, hat ja jetzt nichts direkt damit zu tun, dass sich meine Werte im letzten Jahr um ca. 0,25 verschlechtert haben oder? Ich meine diese Risiken hat man ja so oder so... ? Oder hängt Dein erster Satz in direktem Zusammenhang mit der verschlechterung meiner Wert - also ist das Risiko der Nebenwirkungen dadurch höher?
.
Nein, diese Risken hat man mit oder ohne Verschlechterung.

Trockene Augen, Halos, Starbursts... gibt es in unterschiedlicher Intensität, können sogar Monate, Jahre oder für immer beeinträchtigend sein. Unterschätzen darf man diese möglichen Begleiterscheinungen nicht.

Allerdings ist bei deinen Ausgangswerten das Risiko wohl sehr minimiert, und die Gefahr zu erblinden ist wahrscheinlich geringer, als beim Überqueren der Straße überfahren zu werden :wink: .
LG
Donauwelle

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