Hallo,
habe bei uns in der Tageszeitung eine Anzeige über V-Lasek Verfahren gelesen.
Habe dann im Internet nachgeschaut und folgendes gefunden
http://www.privatklinik-dr-rau.de/LASEK ... .64.0.html
Soll angeblich besonders schonend sein.
Weiß da vielleicht jemand mehr darüber?
Gruß
maunzi
Kennt jemand V Lasek?
Moderator: Frankyboy
V-Lasek
Hi Maunzi, die Viskodissektion ist eine von Dr. Rau weiterentwickelte Methode zur Ablösung des Epithels.
Wie bei der konventionellen Lasek wird das Epithel ringförmig mit einem Trepan von 9mm Durchmesser eingekerbt. Nun wird ein Trichter mit 9,5 mm aufgesetzt und das Epithel mit 20%igem Isopropylalkohol für 35 sec benetzt. Dies führt zu einer Aufweichung des Epithels, das bei der konventionellen Lasek nun mit einem sogenannten Hockeymesser zur Seite geschoben wird.
Frau Dr. Rau führt nach dem Anlösen des Epithels eine sehr feine, flache Kanüle die sie selbst entwickelt hat an der Einkerbung zwischen Epithel und die Bowman-Membran, der äußersten Schicht der Hornhaut. Nun injiziert sie eine Mischung aus steriler Hyaluronsäure und Augenspüllösung zwischen Epithel und Hornhaut, worauf sich das Epithel leicht aufwölbt und sanft von der Hornhautoberfläche abhebt. Nun kann das Epithel wie ein Flap bei der Lasik zur Seite gehoben werden. Nach sorgfältigem Trochnen der Oberfläche mit einem sterilen Polyvinylacetattupfer erfolgt die Laserung. Anschließend kann das Epithel wieder sorgfältig zurückgelegt werden und dient als natürlicher Wundverband. Zusätzlich erfolgt das Aufsetzen einer Kontaktlinse als sogenannte Verbandslinse.
Vorteil der Methode.
1. Epithel bleibt als Fläche erhalten
2. Kein ungleichmäßiges Abtrocknen der Hornhautoberfläche und damit ein gleichmäßiger Laserabtrag.
3. Epithel läßt sich gut zurückplazieren.
4. Methode ist schmerzarm.
Nachteile gibt es im Vergleich zur konventionellen Lasek keine.
Generell führt das Anlösen des Epithels mit Alkohollösung wie es bei der Lasek durchgeführt wird zu einem Absterben der Epithelzellen. Diese werden innerhalb 1-3 Tagen wieder vollständig ersetzt.
lG, Spark
Wie bei der konventionellen Lasek wird das Epithel ringförmig mit einem Trepan von 9mm Durchmesser eingekerbt. Nun wird ein Trichter mit 9,5 mm aufgesetzt und das Epithel mit 20%igem Isopropylalkohol für 35 sec benetzt. Dies führt zu einer Aufweichung des Epithels, das bei der konventionellen Lasek nun mit einem sogenannten Hockeymesser zur Seite geschoben wird.
Frau Dr. Rau führt nach dem Anlösen des Epithels eine sehr feine, flache Kanüle die sie selbst entwickelt hat an der Einkerbung zwischen Epithel und die Bowman-Membran, der äußersten Schicht der Hornhaut. Nun injiziert sie eine Mischung aus steriler Hyaluronsäure und Augenspüllösung zwischen Epithel und Hornhaut, worauf sich das Epithel leicht aufwölbt und sanft von der Hornhautoberfläche abhebt. Nun kann das Epithel wie ein Flap bei der Lasik zur Seite gehoben werden. Nach sorgfältigem Trochnen der Oberfläche mit einem sterilen Polyvinylacetattupfer erfolgt die Laserung. Anschließend kann das Epithel wieder sorgfältig zurückgelegt werden und dient als natürlicher Wundverband. Zusätzlich erfolgt das Aufsetzen einer Kontaktlinse als sogenannte Verbandslinse.
Vorteil der Methode.
1. Epithel bleibt als Fläche erhalten
2. Kein ungleichmäßiges Abtrocknen der Hornhautoberfläche und damit ein gleichmäßiger Laserabtrag.
3. Epithel läßt sich gut zurückplazieren.
4. Methode ist schmerzarm.
Nachteile gibt es im Vergleich zur konventionellen Lasek keine.
Generell führt das Anlösen des Epithels mit Alkohollösung wie es bei der Lasek durchgeführt wird zu einem Absterben der Epithelzellen. Diese werden innerhalb 1-3 Tagen wieder vollständig ersetzt.
lG, Spark
Hallo Spark,
vielen Dank für die tolle Erklärung.
Was ich jedoch nicht ganz verstehe ist folgendes:
Das abgelöste Epithel wächst doch nicht mehr an oder?
Was geschieht dann damit unter der Verbandslinse?
Wenn sich das Epithel erneuert hat, dann ist doch das abgetrennte Epithel überflüssig. Ist jetzt eine blöde Frage, aber das beschäftigt mich schon die ganze Zeit.
Einerseits stell ich mir das so vor, z.B. wenn man sich in den Finger schneidet. Wenn man die abgetrennte Haut entfernt, dann brennt das höllisch - läßt man die Haut dran und wartet bis sich neue gebildet hat, dann sind die Schmerzen nicht so schlimm.
Ich weiß das ist ein blöder Vergleich, was hälst du davon?
Habe von Fr. Dr. Rau nirgends Erfahrungsberichte finden können, die Klinik wäre von der Entfernung für mich auch eine Möglichkeit.
LG
maunzi
vielen Dank für die tolle Erklärung.
Was ich jedoch nicht ganz verstehe ist folgendes:
Das abgelöste Epithel wächst doch nicht mehr an oder?
Was geschieht dann damit unter der Verbandslinse?
Wenn sich das Epithel erneuert hat, dann ist doch das abgetrennte Epithel überflüssig. Ist jetzt eine blöde Frage, aber das beschäftigt mich schon die ganze Zeit.
Einerseits stell ich mir das so vor, z.B. wenn man sich in den Finger schneidet. Wenn man die abgetrennte Haut entfernt, dann brennt das höllisch - läßt man die Haut dran und wartet bis sich neue gebildet hat, dann sind die Schmerzen nicht so schlimm.
Ich weiß das ist ein blöder Vergleich, was hälst du davon?
Habe von Fr. Dr. Rau nirgends Erfahrungsberichte finden können, die Klinik wäre von der Entfernung für mich auch eine Möglichkeit.
LG
maunzi
Viskodissektion-Lasek
Hi Maunzi,
Es ist ähnlich wie bei einer Blase am Fuß. Solange die Haut noch darauf ist und die Wundfläche nicht offen liegt sind die Schmerzen geringer. Auch wenn die Haut über der Blase nicht wieder anwächst und sich ersetzen muss.
Das Epithel schließt sich von den Rändern her nach 1-2 Tagen.
Die toten Zellen des ursprünglichen Epithels werden abgebaut.
Allerdings ist an der Stelle, wo sich das Epithel von den Seiten her wieder zusammenfügt oft eine Unregelmäßigkeit der Schichtdicke zu beobachten. Das erklärt auch die leicht schwankenden Werte in der ersten Zeit nach einer Lasek. Das ist bei der Lasek aber generell so.
lG, Spark
Ja, genau!Wenn sich das Epithel erneuert hat, dann ist doch das abgetrennte Epithel überflüssig.
Es ist ähnlich wie bei einer Blase am Fuß. Solange die Haut noch darauf ist und die Wundfläche nicht offen liegt sind die Schmerzen geringer. Auch wenn die Haut über der Blase nicht wieder anwächst und sich ersetzen muss.
Das Epithel schließt sich von den Rändern her nach 1-2 Tagen.
Die toten Zellen des ursprünglichen Epithels werden abgebaut.
Allerdings ist an der Stelle, wo sich das Epithel von den Seiten her wieder zusammenfügt oft eine Unregelmäßigkeit der Schichtdicke zu beobachten. Das erklärt auch die leicht schwankenden Werte in der ersten Zeit nach einer Lasek. Das ist bei der Lasek aber generell so.
lG, Spark
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