Hallo zusammen,
ich bin recht stark kurzsichtig: -8 und 0,5; Hornhaut 560
-7 und 0.75 Hornhaut 570
und eine skoptische Pupillengröße von 8mm.
Nach allem was ich jetzt darüber gelesen habe kommen da ein paar Risikofaktoren zusammen.
Dennoch überlege ich mich lasern zu lassen. Ich habe bereits eine Voruntersuchung hinter mir, bei der mir mitgeteilt wurde sowohl Lasik als auch eine Lasek seien möglich. Allerdings wäre gut möglich, dass ich unter permanenten Halos leiden würde, da 8mm die Grenze des Lasers sei.
Daraufhin habe ich mich bei einer zweiten Klinik erkundigt, welche mir mitteilte es seien 10mm mäglich. Allerdings würde man nicht auf 0 korrigieren können und eine Brille zum Autofahren wäre wohl noch nötig.
Nun meine Fragen:
1. Ich finde immer wieder die Angabe Lasek bzw, Epi-Lasek sei nur bis -6 Dpt. möglich und ratsam. Hingegen bei der Lasik wird häufig ein höherer Wert angeben, was mir unverständlich ist. Denn gerade die Lasek bedarf doch keiner so großen Hornhautdicke, also müsste doch vielmehr die Lasik stärker limitiert sein.
Beide von mir angefragten Kliniken machten hinsichtlich der Lasek Methode keine Einschränkung. Über die Flap-Risiken bei der Lasik habe ich auch manches gefunden. Aber was genau ist denn das Risiko bei der Lasek?
Ich bin wegen der Berufswahl hinsichtlich der Methode auch eingeschränkt, so dass eine Lasik für mich nicht in Frage kommt.
2. Meine Sehschärfe ist ohne Brille gerade gleich null. Ab welcher Sehschärfe kommt man denn Alltag ohne Sehhilfe zurecht?
Beim Autofahren eine Brille zu benötigen wäre mich in Ordnung, solange ich viele anderen Dinge ohne Brille könnte. (z.B. zu Duschen und nicht meine Brille ertasten zu müssen)
Ich würde ja sagen ein Visus von 80% ohne Sehhilfe wäre schon ein Erfolg für mich, aber ich kann gar nicht beurteilen wieviel das ist Dpt ist und wieveil man damit tatsächlich sieht. Ich habe diesen Vergleich ja nicht.
3. Am meisten Sorge macht mir allerdings, dass mein NAchtsehen so stark eingeschränkt werden könnte, dass ich kein Auto mehr fahren könnte. Sind Halos und Kontrastverlust durch irgendetwas zu beheben?
Wenn jmd. etwas dazu weiß, wäre es sehr nett wenn er mir da weiterhelfen könnte.
LG Hans
Lasek bei -8 Dpt.
Moderator: Frankyboy
Hallo Hans,
ich hatte ähnliche Werte wie Du, nämlich:
Rechts -6,25 -1,25 15°, Hornhautdicke 580 µm
Links -7,75 -0,25 5°, Hornhautdicke 574 µm
Wenn Du meine Erfahrungsberichte in diesem Forum liest, wirst Du sehen, dass ich von meinem Ergebnis begeistert bin. Ich komme ohne jegliche Sehhilfe aus und habe keine nennenswerten Einschränkungen.
Es gab aber einen gewaltigen Unterschied zwischen Dir und mir. Meine Pupillengröße betrug nur 6 mm. Angesichts Deiner Pupillengröße von 8 mm würde ich mir nochmal ganz genau überlegen, ob Du diese Operation durchführen läßt. Ich glaube, dass Du kein befriedigendes Ergebnis erwarten kannst. Entweder Du bist auf Null und hast aber eine völlig indiskutable Nachtsicht oder Du mußt auch weiterhin mit Sehhilfen leben und hast trotzdem Halos und ähnliches. Dann fragt man sich natürlich nach dem Nutzen einer Laser OP. Denn ob ich am Ende Brille oder KL mit -1,5 Dioptrin oder -8,00 trage, hätte zumindest für mich keinen Unterschied gemacht. Natürlich siehst Du ohne Sehhilfen mit -1,50 besser als mit -8,00. Aber Du wirst auch dann immer wieder an bestimmte Grenzen stossen. Hinzu käme noch eine schlechte Nachtsicht und ein Flap.
Ich würde Dir auf jeden Fall raten, noch weitere Meinungen von unterschiedlichen Kliniken einzuholen und vielleicht mal in Richtung Linsenimplantation zu gehen. Da ich mich diesbezüglich nicht besonders auskenne, weiß ich nicht, ob das Problem der Pupillengröße damit bewältigt werden kann.
Auf jeden Fall bitte ich Dich, keinen Schnellschuss zu machen und Dich genau und umfassend zu informieren, bevor Du Dich entscheidest. Jeder kann am Ende zwar immer nur selbst entscheiden, was er als Erfolg empfindet und womit er zufrieden ist, aber eine Lasik hat natürlich auch nicht rückgängig zu machende Auswirkungen, die man sich genau überlegen sollte.
Gruß
Michel
ich hatte ähnliche Werte wie Du, nämlich:
Rechts -6,25 -1,25 15°, Hornhautdicke 580 µm
Links -7,75 -0,25 5°, Hornhautdicke 574 µm
Wenn Du meine Erfahrungsberichte in diesem Forum liest, wirst Du sehen, dass ich von meinem Ergebnis begeistert bin. Ich komme ohne jegliche Sehhilfe aus und habe keine nennenswerten Einschränkungen.
Es gab aber einen gewaltigen Unterschied zwischen Dir und mir. Meine Pupillengröße betrug nur 6 mm. Angesichts Deiner Pupillengröße von 8 mm würde ich mir nochmal ganz genau überlegen, ob Du diese Operation durchführen läßt. Ich glaube, dass Du kein befriedigendes Ergebnis erwarten kannst. Entweder Du bist auf Null und hast aber eine völlig indiskutable Nachtsicht oder Du mußt auch weiterhin mit Sehhilfen leben und hast trotzdem Halos und ähnliches. Dann fragt man sich natürlich nach dem Nutzen einer Laser OP. Denn ob ich am Ende Brille oder KL mit -1,5 Dioptrin oder -8,00 trage, hätte zumindest für mich keinen Unterschied gemacht. Natürlich siehst Du ohne Sehhilfen mit -1,50 besser als mit -8,00. Aber Du wirst auch dann immer wieder an bestimmte Grenzen stossen. Hinzu käme noch eine schlechte Nachtsicht und ein Flap.
Ich würde Dir auf jeden Fall raten, noch weitere Meinungen von unterschiedlichen Kliniken einzuholen und vielleicht mal in Richtung Linsenimplantation zu gehen. Da ich mich diesbezüglich nicht besonders auskenne, weiß ich nicht, ob das Problem der Pupillengröße damit bewältigt werden kann.
Auf jeden Fall bitte ich Dich, keinen Schnellschuss zu machen und Dich genau und umfassend zu informieren, bevor Du Dich entscheidest. Jeder kann am Ende zwar immer nur selbst entscheiden, was er als Erfolg empfindet und womit er zufrieden ist, aber eine Lasik hat natürlich auch nicht rückgängig zu machende Auswirkungen, die man sich genau überlegen sollte.
Gruß
Michel
Vor Lasik-OP:
Rechts -6,25 -1,25 15°, Hornhautdicke 580 µm
Links -7,75 -0,25 5°, Hornhautdicke 574 µm
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Links -7,75 -0,25 5°, Hornhautdicke 574 µm
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Donauwelle
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- Registriert: 14.03.2008, 18:08
Für mich wäre der Unterschied Brille mit-8 oder mit -1,5 schon gewaltig gewesen (gilt natürlich nicht für CL). Einerseits, da man bei der Auswahl v. Brille bzw. Glas nicht so eingeschränkt ist, aber auch weil bei -8 das seitliche Schauen mit Brille absolut nicht das Gelbe vom Ei ist.michel hat geschrieben: Denn ob ich am Ende Brille oder KL mit -1,5 Dioptrin oder -8,00 trage, hätte zumindest für mich keinen Unterschied gemacht. Natürlich siehst Du ohne Sehhilfen mit -1,50 besser als mit -8,00. Aber Du wirst auch dann immer wieder an bestimmte Grenzen stossen. Hinzu käme noch eine schlechte Nachtsicht und ein Flap.
Das Flapproblem wäre für Hans nicht das vorrangige Problem, weil Lasik für ihn kein Thema ist (weil beruflich nicht möglich) und bei Lasek kein Flap nötig ist.
Leider wird Lasek bei einer derartigen Stärke nicht mehr von allen Ärzten durchgeführt; manche ziehen diese OP-Art aber auch noch bei ähnlichen Werten der Lasik vor. Die Größe der Pupille ist eine Problematik, die sicher nicht von der Hand zu weisen ist und würde mir wahrscheinlich auch im Magen liegen.
Lies einmal in den wissenschaftl Artikeln hier im Forum. Z.B. bei den Erfahrungsberichten sind die Vor- und Nachteile der OP-Arten gut beschrieben (habe ich nicht das erste Mal erwähnt; beim Nachstöbern hättest du es aber schon leicht finden können). Bei dem Bericht der Uni-Magadeburg wird ab Seite 10 Lasek erklärt. Bis -5 die ideale OP; auch mit -9 können
Das Thema "Nachtsicht" würde mich an deiner Stelle auch am meisten belasten. Haze nach der OP sind ja im Normalfall recht gut behandelbar und ev. Vernarbungen (die bei so hohem Abtrag leichter auftreten) könnten angeblich auch in einem 2. Schritt wieder entfernt (oder zumindest verbessert werden), wie das aber bei so großen Pupillen ausschaut....???? Das würde ich mit dem Arzt ganz ganz genau abklären. - Besonders falls du aufs Auto angewiesen bist und ein längeres Autofahrverbot zum ernsten Problem werden könnte.
Bei mir hat Lasek trotz hoher Myopie zum Glück auf Anhieb gut geklappt. - Garantie, dass alles super hinhaut bzw. dass der gewünschte Erfolg schnell eintritt gibt es leider nicht.
Die Suche nach einem erfahrenen Chirurgen erscheint mir bei hoher Myopie aber bestimmt noch wichtiger als bei mäßiger Kurzsichtigkeit.
LG
Donauwelle
Donauwelle
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Donauwelle
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Re: Lasek bei -8 Dpt.
Wäre noch interessant, ob die 0-Korrektur total ausgeschlossen wurde (ev. wg. der Pupillengröße???) oder nur auf Anhieb nicht zu erwarten ist. - Mir wurde vor meiner OP eine Restfehlsichtigkeit prophezeit, die aber bei einer Nachkorrektur beseitigt werden hätte könnte. - Es hat trotzdem auf Anhieb geklappt.Ufo hat geschrieben:...Daraufhin habe ich mich bei einer zweiten Klinik erkundigt, welche mir mitteilte es seien 10mm mäglich. Allerdings würde man nicht auf 0 korrigieren können und eine Brille zum Autofahren wäre wohl noch nötig.
Mit welcher Fehlsichtigkeit man im Alltag zurecht kommt, hängt wohl von der Person und vom Visus ab. Für manche sind 0,5 bereits tragisch, für mich waren im Alltag auch -2 (oder sogar mehr) kein Problem.
LG
Donauwelle
Donauwelle
@ufo
das Hauptriisiko bei LASEK/PRK ist die zentrale Hornhauttrübung/Vernarbung, auch Haze genannt. Dieses Risiko steigt deutlich bei Korrekturen über -6 Dioptrien.
Bei LASIK besteht dieses Risiko praktisch nicht und man kann daher höhere Kurzsichtigkeiten behandeln, sofern die Hornhautdicke und die Pupillengröße es zulassen.
Ich glaube, in diesem Forum eine Art "Flappsychose" zu verspüren, die nach meiner Meinung nicht berechtigt ist. Der Flap, obwohl er mit dem Hornhautbett nicht verwachsen ist, ist nicht lose und läßt sich nur mit Hilfe vorn Spezialinstrumenten heben. Flapverschiebungen oder -ablösungen werden in der Fachliteratur nicht als relevantes Risiko erwähnt. Die einschlägigen Befürchtungen werden durch die Wirklichkeit nicht bestätigt.
Gruß
B.
Bei LASIK besteht dieses Risiko praktisch nicht und man kann daher höhere Kurzsichtigkeiten behandeln, sofern die Hornhautdicke und die Pupillengröße es zulassen.
Ich glaube, in diesem Forum eine Art "Flappsychose" zu verspüren, die nach meiner Meinung nicht berechtigt ist. Der Flap, obwohl er mit dem Hornhautbett nicht verwachsen ist, ist nicht lose und läßt sich nur mit Hilfe vorn Spezialinstrumenten heben. Flapverschiebungen oder -ablösungen werden in der Fachliteratur nicht als relevantes Risiko erwähnt. Die einschlägigen Befürchtungen werden durch die Wirklichkeit nicht bestätigt.
Gruß
B.
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