Vorraussetzungen für eine Lasek !

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

Wekanoab
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Re: Vorraussetzungen für eine Lasek !

Beitrag von Wekanoab » 03.11.2013, 14:41

Sicher , dass es bis -10 geht ?
Auf mehreren Websiten stand bis ca. -6 dioptrin für lasek / epi
alles darüber hinaus sollte mit lasik behandelt werden.

Laserhatzer
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Re: Vorraussetzungen für eine Lasek !

Beitrag von Laserhatzer » 03.11.2013, 15:14

Weiß jemand warum das so ist? Ich meine das ja auch schon mal wo gelesen zu haben....

In der Klinik wo ich meine OP hatte machen sie Lasek/Epi Lasik scheinbar bis -10...

http://www.laseklasik.at/augenlasern-epi-lasik/

Es bleibt einem aber sowieso nichts anderes über als das mit dem Arzt zu besprechen.
Alles andere ist hier sowieso nur Glaskugellesen. :wink:


EDIT: Habe gerade noch das gefunden, passt ganz gut:
Vorteile

Da die Korrektur nach Schieben des Epithels an der Vorderseite des Hornhautstromas vorgenommen wird, entfallen die Komplikationen der Flap–Präparation, welche bei LASIKauftreten können. Die LASEK ist eine wesentlich kleinere Änderung an der Hornhaut-Struktur als die LASIK. Daher sind selbst bei grösseren Korrekturen keine Spätkomplikationen wie Bildung von Hornhautvorwölbungen zu erwarten. Bisher ist nicht gezeigt worden, dass bei Myopien bis ca. 10 Dioptrien die Ergebnisse mit der LASEK schlechter sind als mit der LASIK. Im Gegenteil: neuere Studien (ARVO 2002) zeigen, dass mittelfristig die Sehschärfe nach LASEK besser ist. Die Hornhautnerven werden bei der LASEK nur wenig geschädigt und haben nach einigen Monaten wieder eine volle Funktion. Ernste Komplikationen mit Verlust des Auges oder der Sehkraft sind bei der LASEK extrem selten.
Quelle: http://www.augenheilkunde.insel.ch/de/a ... gen/lasek/
Lasek in Bratislava am 14.5.2013
Mein Erfahrungsbericht:
http://augenlaser.operationauge.de/lasek-in-bratislava-am-14-5-2013-erfahrungsbericht-t9433.html

Donauwelle
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Re: Vorraussetzungen für eine Lasek !

Beitrag von Donauwelle » 03.11.2013, 15:51

Bei -10 würde ich mit Sicherheit keine Lasek anstreben. Ich würde diese OP-Art eigentlich nur bei max. mittlerer Myopie mit halbwegs ruhigem Gewissen durchführen lassen.
Bei höherer Fehlsichtigkeit (also bei Werten von -6 bis ca. -8 (incl. HHV)) würde ich diese Korrekturart höchstens dann in Erwägung ziehen, wenn alle anderen Parameter gut passen (z.B. eher kleine Pupille).
Die möglichen Nachtsichtprobleme bei höherem Abtrag darf man nämlich nicht unterschätzen, und womöglich wäre genau dieses Problem wieder ein Ausschließungsgrund für den Berufswunsch.

Dass die Heilung bei Lasek lange dauern kann, wird dir vielleicht bewusst sein. Wäre es ein Problem, wenn eine halbwegs stabile Sehschärfe erst nach 3 oder 6 Monaten erreicht wäre?

Bei höheren Werten kommt es häufiger zu einer Regression, als bei geringer Korrektur. Wäre es ein Problem, wenn du bei der Eignungsuntersuchung z.B. wieder -1,00 hättest?

Hast du dich schon erkundigt, ob für deinen angestrebten Beruf alle OP-Varianten anerkannt werden?
Hast du auch schon in Erfahrung gebracht, ob Gelaserte bei den Einstellungskriterien mit Unoperierten gleichgestellt werden, oder ob Gelaserte nur dann zum Zug kommen, wenn zu wenig Unoperierte zur Verfügung stehen?

All diese Fragen würde ich vor einer überstürzten OP abklären; v.a. da deine Werte nur bedingt stabil sind.
LG
Donauwelle

queenfirefly
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Re: Vorraussetzungen für eine Lasek !

Beitrag von queenfirefly » 03.11.2013, 17:13

Abgesehen davon, ob es ratsam ist, sich in Deinem Alter schon lasern zu lassen: Wenn Du eine Methode ohne Flap möchtest, aber für eine Lasek nicht geeignet bist, könntest Du Dich auch noch über die Relex Smile informieren.

Ist die derzeit neueste (und teuerste) Möglichkeit des Laserns. Wie gesagt, gibt es dort keinen Flap, aber auch keine so lange Heilungsphase wie bei der Lasek.
Vorher: - 5,5 bzw. - 5, 25, cyl 0,25 bzw. 0,5
RelexSmile bei Euro Eyes München am 14.11.2013
Abschlußuntersuchung nach drei Monaten ergab auf jedem Auge 120% Sehfähigkeit, zusammen 150%. Rechts 0,0 Dioptrin, links eine Viertel- bis halbe Dioptrin -

Wekanoab
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Re: Vorraussetzungen für eine Lasek !

Beitrag von Wekanoab » 03.11.2013, 21:34

Donauwelle hat geschrieben:Bei -10 würde ich mit Sicherheit keine Lasek anstreben. Ich würde diese OP-Art eigentlich nur bei max. mittlerer Myopie mit halbwegs ruhigem Gewissen durchführen lassen.
Bei höherer Fehlsichtigkeit (also bei Werten von -6 bis ca. -8 (incl. HHV)) würde ich diese Korrekturart höchstens dann in Erwägung ziehen, wenn alle anderen Parameter gut passen (z.B. eher kleine Pupille).
Die möglichen Nachtsichtprobleme bei höherem Abtrag darf man nämlich nicht unterschätzen, und womöglich wäre genau dieses Problem wieder ein Ausschließungsgrund für den Berufswunsch.

Dass die Heilung bei Lasek lange dauern kann, wird dir vielleicht bewusst sein. Wäre es ein Problem, wenn eine halbwegs stabile Sehschärfe erst nach 3 oder 6 Monaten erreicht wäre?

Bei höheren Werten kommt es häufiger zu einer Regression, als bei geringer Korrektur. Wäre es ein Problem, wenn du bei der Eignungsuntersuchung z.B. wieder -1,00 hättest?

Hast du dich schon erkundigt, ob für deinen angestrebten Beruf alle OP-Varianten anerkannt werden?
Hast du auch schon in Erfahrung gebracht, ob Gelaserte bei den Einstellungskriterien mit Unoperierten gleichgestellt werden, oder ob Gelaserte nur dann zum Zug kommen, wenn zu wenig Unoperierte zur Verfügung stehen?

All diese Fragen würde ich vor einer überstürzten OP abklären; v.a. da deine Werte nur bedingt stabil sind.
-10 habe ich ja zum Glück nicht.
Mit deinen Fragen am Ende kommt mir die Vermutung, dass du dich mit den Einstellungskriterien ein wenig auskennst...
Ich brauche beim Einstellungszeitpunkt 30 Prozent Sehkraft.
Sehen bei Dämmerung wird auch getestet.
Ich mache die OP hauptsächlich nur für diesen Test.
Schaue mir jetzt mal die Relax Smile Methode an, falls es für Lasek nicht reicht..

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