Risiken - trockene Augen, Keratektasie

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Annabel
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Beitrag von Annabel » 12.11.2009, 00:26

Hier ist auch noch ein interessanter Artikel dazu:

http://www.gutsehen.de/news/news_042004.html

Generica
kennt sich hier aus
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Beitrag von Generica » 12.11.2009, 11:05

Hm....ist ja nicht wirklich beruhigend zu wissen, dass fast immer die Ärzte dran Schuld sind...

July

Keratektasie

Beitrag von July » 13.11.2009, 15:15

ja, es gibt ein paar Studien, über die Risiken nach LASIK eine Keratektasie zu entwickeln, habe auch zwei hier als pdf (pm an mich)

Risikofaktoren waren grob Alter unter 30 Jahre, Mittleres K < 47,00D, verbleibende Hornhautdicke < 250, weniger Risikopunkte bei Abstufungen der verbeibenden Hornhautdicke von 250 bis 300, Ausgangshornhautdicke <500, Zylinder "oblique Cyliner < 2,00, zu erreichende Korrektut mehr wie -8 Dioptrien, Augentopographie

Entsprechend, ja, natürlich wird man von Fällen hören, bei denen es auftrat, aber in der Tat, es ist selten, ein guter Chirurge sollte von den Risikofaktoren wissen und dies beim Patienten abwägen. Weiterhin werden ja die vielen Vorunteruchungen gemacht, um hierzu eine Aussage zu machen, ob ein vermehrtes Risiko vorliegt - und leider gibt es wie überall, schwarze Schafe unter den Laserchirurgen, die eben hier weniger bemüht sind, Risiken zu erkennen und im Zweifelsfall vom Lasern abzuraten.

Bei der großen Zahl an Laserungen finde ich 40 nun nicht viel, wenn es wirklich 1:2500 ist --- man braucht hier aktuelle Zahlen, es tut sich beim Lasen so viel, vieles hat sich verbessert, in Deutschland wird z.B nicht unter 300um Resthornhautdicke gelasert

Und man darf nicht vergessen, es gibt eine Erkrankung, den Keratokonus, hier kommt es ganz ohne Lasern am vermeindlich "gesunden" Auge zu einer Keratektasie der Hornhaut, wenn so jemand gelasert wird, bekommt er natürlich eine Keratektasie, weil er/sie eben die Veranlagung hatte.

... man kann ja beim Auftreten auch noch was tun, natürlich ist es besonders dramatisch, wenn im Anschluss nur noch 40% sehstärke vorhanden sind, aber das war wiederum nur ein Fall, wie lief es denn bei den anderen? Sind die etwa nicht in die Presse gekommen, weil, obwohl es auftratt, sie mit Hornhautimplantaten nun doch gut sehen? Die Presse stürzt sich auf Sensationen, durch die leichte Verbreitung heutzutage entsteht hier sehr schnell ein verzehrtes Bild

lg, July

July

Beitrag von July » 13.11.2009, 15:41

Visusverschlechterung

hier habe ich nichts wissenschaftliches zu, leider auch keine Zeit zu suchen, scheint auch schwierig zu sein, weil gerne drüber geschwiegen wird, also falls jemand anders hat, bin ich sehr dran interssiert.
Zur Visusverschlechterung habe aber so eine Theorie, welche Faktoren eine Rolle spielen ...

ich denke es hat viel damit zu tun, wie lange die Werte stabil waren, um so more likely wird es auch stabil bleiben
Ich persönlich würde mich nicht operieren lassen, wenn die Werte erst seit 4 Jahren stabil sind, obwohl viel Zentren das ja machen

Alter, wenn man schon älter ist, ist es auch wahrscheinlicher, es bleibt stabil, man hatte ja auch schon einen viel längeren Beobachtungszeitraum, um zu sehen, wie es bei einem selber ist

Ein weiterer Faktor wäre für mich, wenn sich im höheren Alter nochmals Veränderungen auftreten. Bei einem jungen, noch wachsenden Menschen, ist es viel normaler, das sich die Sehstärke nochmal verändert. Bei einem 30, 35 jährigen würde ich das nicht erwarten, also wäre hier auch ein höheres Risiko, das es nach Augenop nochmals zu eine Verschlechterung kommt.

weiterin hat mM nach auch zu tun mit der inneren positiven Einstellung, ich kann mir gut vorstellen, das hier einige Streiken bei der Vorstellung, aber für mich wird eben nicht nur das Auge operriert, sondern der ganze Mensch (physisch, emotinal, geistig) spielt hier eine Rolle - ebenso ob man eher postiv oder negativ eingestellt ist, ob man schnell die Fehler sieht und nur an die denken kann oder schaut, ob das positive überwiegt

Und ich denke, das man es wirklich individuell abwägen muss,

lg, July

Annabel
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Beitrag von Annabel » 14.11.2009, 17:42

An dieser Stelle noch ein kleiner Nachtrag zu der der Frage, wann die Keratektasie auftreten kann:

"Sehr selten führt bald nach der Operation, aber auch noch nach Jahren, eine anlagebedingte Gewebeschwäche zu einer Vorwölbung der Hornhaut, die das Sehvermögenerheblich beeinträchtigt. Eine Hornhautübertragung kann dann erfolderlich werden."

(Auszug aus dem Infoblatt von VisuMed über Risiken/Komplikationen)

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