Lasek bei -8 Dpt.

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

Donauwelle
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Re: @ufo

Beitrag von Donauwelle » 18.10.2008, 17:28

blizzard hat geschrieben:das Hauptriisiko bei LASEK/PRK ist die zentrale Hornhauttrübung/Vernarbung, auch Haze genannt. Dieses Risiko steigt deutlich bei Korrekturen über -6 Dioptrien.
B.
HH-Trübung und Vernarbung sind aber 2 verschiedene Punkte.
HH-Trübung ist i.d.Regel leicht behandelbar bzw. verschwindet von selbst wieder; Vernarbungsrisiko steigt leider bei höherem Abtrag nach Lasek wirklich. Ev. entstandene Narben werden zwar oft im Laufe von Monate wesentlich besser, ansonsten muss man versuchen, diese im Zuge einer weiteren Laserbehandlung zu beseitigen. (In den Wissenschaftlichen Beiträgen hat vor einigen Jahren "Symbiont" einen Link bei "Keratokonus" angehängt. Dort kann man - auch wenn man kein Keratokonus-Patient ist - super sehen, was einen ev. an Nachtsichtproblemen wie Halos, Kontrastproblemen....zu erwarten hätte. Sogar die Intensität der Probleme kann man selber einstellen.- Wirklich interessant. Kontrastprobleme gibt es allerdings nach Lasek seltener als nach Lasik)

Die momentane Flap-Problematik würde mich weniger beunruhigen als mögliche langfristige Folgen dr. die HH-Schwächung. (Dank der dicken HH von ca 570m würde ich dieses Risiko als Laie aber wohl geringer einschätzen als für manch andere.)
Ich glaube aber, dass ich nicht falsch liege mit der Annahme, dass eine zu kleine optische Zone unter einem Flap noch problematischer ist. Schließlich wurde er auch von einem Arzt auf die mit Sicherheit auftretenden Nachtsichtprobleme hingewiesen.

Nur aufgrund einer Flause würde ich mir eine derartige OP als Patient mit höherem Risiko sowieso doppelt überlegen, denn das Risiko wird immer bleiben und kann das Leben künftig wesentlich erschweren. Allerdings kann eine geglückte OP (auch wenns nicht auf Anhieb klappen sollte) das Leben auch sehr vereinfachen.
LG
Donauwelle

Ufo
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Beitrag von Ufo » 19.10.2008, 13:39

Vielen Dank, für die durchaus auch kritischen Meinungen und Antworten. Ich hab inzwischen auch einmal mit Prof. Dr. Kohnen korrespondiert, welcher mir auch empfahl eher in Linsenimplantation zu gehen.
Leider ist das auch eine Methode, die für meine Berufswahl ungeeignet ist. Jetzt werde ich evtl. nochmal ein anderes Beratungsgespräch abwarten, aber ich vermute, dass eine Laserbehandlung für mich leider zu Risikoreich ist. :(

Lg Hans

blizzard
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@donauwelle

Beitrag von blizzard » 19.10.2008, 16:50

Hornauttrübung nach LASEK/PRK (Haze) ist eine relativ zarte flächige Narbe. Nach LASEK/PRK werden über einen längeren Zeitraum (3 Monate oder länger) Cotisontropfen angewendet, um den Haze zu reduzieren bzw. dessen Verschlechterung entgegenzuwirken. Haze verschwindet unter der Wirkung von Cortison, also nicht von allein.

Es liegen langfristige Erfahrungen über Keratomileusis, ähnliche OP wie LASIK aber mit mechanischer statt Laserkorrektur, vor. Hornhautschwächung ist hier kein Thema. Darüber hinaus wird jetzt oft LASIK mit dünnen Flaps durchgeführt. Dies verringert zusätzlich das ohehin äußerst geringe Risiko einer Hornhautdestabilisierung. Auch bei einer "normalen" LASIK, wie sie seit ca. 15 Jahren angewendet wird, scheint es bei der Einhaltung der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen keine Probleme mit der Hornahutstabilität zu geben.

Gruß

B.

Donauwelle
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Beitrag von Donauwelle » 19.10.2008, 17:52

@blizzard
Bei mir wurde nach der OP leichte Haze festgestellt. Diese war aber so leicht, dass der Arzt davon ausging, dass diese von alleine wieder verschwinden würde. - So war es auch. Auch von einem anderen Arzt (also nicht dem Operateur) wurden nach einigen Monaten keine Trübungen o.ä. mehr festgestellt.
Wenn du jetzt glaubst, dass nach einer Lasek sowieso jeder Cortison tropfen muss, so muss ich dich leider auch enttäuschen :wink: . Ich gehörte nicht dazu. - Ich gehe davon aus, dass das aber mit dem während der OP verwendeten Mitomycin zusammenhing. - Vielleicht ersetzt dieses Medikament ein Cortison für mehrere Wochen :?: :?:
LG
Donauwelle

blizzard
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@ donauwelle

Beitrag von blizzard » 19.10.2008, 21:38

Hi,

Mitomycin-C wird eingesetzt , um die Heilungsreaktion und somit Hazebildung zu dämpfen. Mitomycin-C ist jedoch als Mittel zur Haze-Vorbeugung nicht unumstritten. Es wirkt zwar der Hazebildung entgegen, aber es kann auch die Hornhaut schädigen.

Normalerweise (ohne Mitomycin-c) wird nach PRK/LASEK Cortison getropft.

Gruß

B.

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