Also, ich habe hier gerade die Werte in Original vor mir. Vor der OP:
Fernsicht:
sph cyl A
R +2,75 -0,75 140°
L +1,50 -0,5 130°
Nahsicht:
sph cyl A
R +4,75 -0,75 140°
L +3,50 -0,5 130°
die Werte gehören zu einem 50 jährigen Mann.
Die Nahsicht wurde bei der OP erfolgreich behandelt. Mittlerweile ist er nur noch Kurzsichtig:
sph cyl A
R -2,75 -1,5 40°
L -2,25 -1,75 178°
Beide Werte sind korrekt übernommen und wurden von einem AUgenarzt oder Optiker gemesen und aufgeschrieben. Die Werte sind korrekt geschrieben.
Nach der OP wurde die Kurzsichtigkeit immer schlechter. Er hat jetzt die dritte Brille anfertigen lassen.
Unabhängig von den Werten würde ich gern wissen, ob einer von Euch ähnlich negative Erfahrungen gemacht hat. Vor allem , wie lange diese Überkorrektur angehalten hat.
Vielen Dank für Eure Antworten.
Nach zweifach Korrektur extreme Kurzsichtigkeit. Erfahrungen
Moderator: Frankyboy
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tollkirsche
- schaut sich noch um
- Beiträge: 3
- Registriert: 12.06.2008, 10:44
aaaah, die Werte sehen ja schon ganz anders aus
genau so wie ich es mir gedachte habe: vor der OP weitsichtig gewesen und in der Nähe halt ein höherer Wert als in der Ferne.
Wie du schon richtig schreibst, liegt hier eine Überkorrektur vor, da dein Bekannter ja jetzt kurzsichtig ist. normalerweise nimmt aber so eine Überkorrektur eher wieder ab, also bessert sich. so war es jedenfalls bei mir. ich war nach der OP weitsichtig (vorher kurzsichtig), das hatte sich dann aber gelegt.
Leider kenne ich niemanden, der sich mit solchen Werten hat lasern lassen. nur meine Mutter, die hat neue Linsen bekommen (aufgrund grauen Stars) und sich mit denen die Kurzsichtigkeit korrigieren lassen. sie ist jetzt auf einem Auge leicht weitsichtig (plus die Altersweitsichtigkeit, die ja dann noch dazu kommt).
Dein Bekannter kann aber jetzt vermutlich in der Nähe ohne Brille super sehen, oder?
allerdings finde ich die Höhe der Überkorrektur schon wirklich sehr heftig! knapp 3 Dioptrien, damit lässt sich ja so manch kurzsichtiger lasern.
Hm, leider kann ich dir nicht wirklich weiter helfen. ich glaube da ist richtig was schief gelaufen. kann es sonst evtl. sein, dass noch etwas anderes am Auge vorliegt (wie z.B. grauer Star?) dadurch wurde meine Mutter nämlich auch immer kurzsichtiger (innerhalb kurzer Zeit!).
hoffe dir kann jemand anderes weiter helfen.
LG
Anne
genau so wie ich es mir gedachte habe: vor der OP weitsichtig gewesen und in der Nähe halt ein höherer Wert als in der Ferne.
Wie du schon richtig schreibst, liegt hier eine Überkorrektur vor, da dein Bekannter ja jetzt kurzsichtig ist. normalerweise nimmt aber so eine Überkorrektur eher wieder ab, also bessert sich. so war es jedenfalls bei mir. ich war nach der OP weitsichtig (vorher kurzsichtig), das hatte sich dann aber gelegt.
Leider kenne ich niemanden, der sich mit solchen Werten hat lasern lassen. nur meine Mutter, die hat neue Linsen bekommen (aufgrund grauen Stars) und sich mit denen die Kurzsichtigkeit korrigieren lassen. sie ist jetzt auf einem Auge leicht weitsichtig (plus die Altersweitsichtigkeit, die ja dann noch dazu kommt).
Dein Bekannter kann aber jetzt vermutlich in der Nähe ohne Brille super sehen, oder?
allerdings finde ich die Höhe der Überkorrektur schon wirklich sehr heftig! knapp 3 Dioptrien, damit lässt sich ja so manch kurzsichtiger lasern.
Hm, leider kann ich dir nicht wirklich weiter helfen. ich glaube da ist richtig was schief gelaufen. kann es sonst evtl. sein, dass noch etwas anderes am Auge vorliegt (wie z.B. grauer Star?) dadurch wurde meine Mutter nämlich auch immer kurzsichtiger (innerhalb kurzer Zeit!).
hoffe dir kann jemand anderes weiter helfen.
LG
Anne
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Taurusli007
- kennt sich hier aus
- Beiträge: 143
- Registriert: 25.01.2008, 22:45
Da stimmt was nicht ....!
Ich hatte vor der OP ähnliche Werte, ja sogar höhere Hornhautverkrümmung. Bei Weitsichtigkeit ist es schwieriger das Ziel im ersten Gang zu erreichen und trotz schlechterer Ausgangswerte liegen meine Werte nach OP näher am Ziel (Abweichung < 1 Dioptrie). Ich hatte eine C-TEN (mit LASEK/PRK vergleichbar) und werde wahrscheinlich nochmals lasern können. Also ich gebe den vorangegangen Schreiber Recht im Sinne, dass da etwas nicht stimmen kann, zumal die Hornhautverkrümmung noch schlechter geworden ist als vorher. Ich bin Laie, aber mir kommt da noch der Begriff Keratokonus auf und Frage hier im Forum in die Runde, ob jemand etwas über das Risiko von Keratokonus nach Laser-OP weiss? Ich hoffe, dass wir erfahren dürfen, wie es weitergegangen ist und hoffe auf einen guten Ausgang.
Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten unter die Augen.
Hallo Zusammen,
Taurusli007 hat es schon richtig formuliert:
Die Lasik bei hyperopen Augen (Weitsichtigkeit) ist signifikant komplexer als die der Myopie. Hier wird meist bei der Lasik von Grund auf bewusst eine deutliche Myopie gelasert. Grund dafür ist die extreme Regression (zurückkommen) bei Weitsichtigen.
ICh persönlich finde eine Überkorrektur auf -3 DIP auch relativ viel. Abwarten abwarten. Es kann gut möglich sein dass sich die Myopie noch weiter zurückbildet und dann nur noch Minimalwerte stehen bleiben.
Das mit dem Keratokonus ist bei Weitsichtigen nicht so dramatisch, weil hier die Hornhaut nicht zentral sondern am Rand abgetragen wird. Was da passiert möchte mal analog mit einem Fahrradschlauch verdeutlichen:
Was passiert wenn der Druck im Schlauch zu hoch oder eine Stelle des Schlauches eher schwach ist? Er wölbt sich aus. Nach einem refraktiven Eingriff am Auge wird die Hornhaut geschwächt. Verliert jetzt die Hornhaut maßgeblich an Stabilität wölbt sich das Auge nach außen. Abhilfe schafft hier nur ein Crosslinking, spezielle harte Kontaktlinsen oder eine Hornhauttransplantation.
Daher soll die Hornhaut nicht dünner als 300 bzw. 250 Micrometer werden!
Grüße
neo3380
Taurusli007 hat es schon richtig formuliert:
Die Lasik bei hyperopen Augen (Weitsichtigkeit) ist signifikant komplexer als die der Myopie. Hier wird meist bei der Lasik von Grund auf bewusst eine deutliche Myopie gelasert. Grund dafür ist die extreme Regression (zurückkommen) bei Weitsichtigen.
ICh persönlich finde eine Überkorrektur auf -3 DIP auch relativ viel. Abwarten abwarten. Es kann gut möglich sein dass sich die Myopie noch weiter zurückbildet und dann nur noch Minimalwerte stehen bleiben.
Das mit dem Keratokonus ist bei Weitsichtigen nicht so dramatisch, weil hier die Hornhaut nicht zentral sondern am Rand abgetragen wird. Was da passiert möchte mal analog mit einem Fahrradschlauch verdeutlichen:
Was passiert wenn der Druck im Schlauch zu hoch oder eine Stelle des Schlauches eher schwach ist? Er wölbt sich aus. Nach einem refraktiven Eingriff am Auge wird die Hornhaut geschwächt. Verliert jetzt die Hornhaut maßgeblich an Stabilität wölbt sich das Auge nach außen. Abhilfe schafft hier nur ein Crosslinking, spezielle harte Kontaktlinsen oder eine Hornhauttransplantation.
Daher soll die Hornhaut nicht dünner als 300 bzw. 250 Micrometer werden!
Grüße
neo3380
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