OP bei Dr. Kandur

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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nicole_
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Re: Risiken

Beitrag von nicole_ » 11.04.2008, 20:53

stareyes hat geschrieben:Manche Aerzte empfehlen keine OP fuer Patienten die zufrieden sind mit Brille oder Kontaktlinsen. "Man sollte nicht in ein laufendes system eingreifen", sagte mir ein Chirurg aus NRW.

Wie gut der Arzt auch ist, du musst bereit sein dein bestkorigierter Visus nach Op zu verlieren.
Und das ist für mich persönlich der Grund, keine Laser-Op machen zu lassen.

Mittels Sehtraining habe ich mich jetzt schon auf ein Level gebracht, wo ich ausser Autofahren alles ohne Sehhilfe gut machen kann.
Und wenn ich sehr gut sehen will, erreiche ich locker einen Visus von 1,2 und mehr mit Brille oder Kontaktlinsen.
Dafür habe ich kein Risiko und keine Nebenwirkungen.

lg
Nicole
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singforfun
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Beitrag von singforfun » 11.04.2008, 21:16

Hallo Biggi,

huch, nu war ich aber erstaunt. Du willst in die Türkei fliegen, und weißt nocht nicht mal, ob Du geeignet bist?

Das würde ich ja hier in Deutschland als erstes machen. Sonst war die ganze Aktion doch umsonst.

Du mußt doch wissen, ob Deine Hornhaut dick genug ist, daß hat nichts mit individueller Entscheidung von Frau Kandur zu tun. Wenn sie unter 500 µm ist, wirst Du niemanden finden, der eine Lasik macht. Und die Pupillengröße spielt auch eine wichtige Rolle. Sonst hast Du später die von Dir beschriebenen Nebenwirkungen.

Warum willst Du Kontaktlinsen nach der OP tragen. Ziel einer Lasik ist doch, ohne Hilfsmittel zurecht zu kommen. Wenn es noch nicht ganz passt, wird nachgelasert. (Wobei wir wieder bei der Hornhautdicke sind)

Du brauchst erst wieder bei der Altersweitsichtigkeit eine Brille zum lesen.

Mir scheint, Du solltest Dich noch ein bisschen informieren.

lg singforfun
ab jetzt ohne Brille

heiner
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Beitrag von heiner » 12.04.2008, 20:50

Wenn dir dein bestkorrigierter Visus lieb und wichtig ist, sollte der Eingriff abberometergeführt sein, wenn entsprechende Abberationen höherer Ordnung vorhanden sind.

Frag doch mal bitte bei wieviel % der Patienten man den Eingriff Abberometer-gesteuert durchführt.

Euroeyes und Visumed führen in mehr als 95% der Fälle eine Abberometer-gesteuerte Lasik durch und verzichten nur in Ausnahmefällen, wenn das Abberometer wirklich keinen Vorteil bringen würde darauf. Von anderen, meinst tendenziell günstigeren Anbietern hört man das es genau umgekehrt ist, und viele Patienten ohne Abberometersteuerung behandelt werden.

Da könnte man doch fast vermuten das da mal wieder auf teufeln komm raus wo gespart wird, zumal die abberometer-geführte Lasik durch einen Arzt teilweise manuell am Computer vorbereitet werden muss, was somit die teure Arbeitszeit eines qualifizierten Augenarztes beansprucht. Bei diesen teilweise von billiganbietern noch verwendeten Lasern älterer Bauart ist die mühsame Arbeit mit dem Abberometer dann eh oft für die Katz, weil das individuelle Muster mangels Iriserkennung gar nicht richtig deckungsgleich aufs Auge gebracht werden kann.

Das sind jetzt alles so details und meistens sind die leute auch trotzdem ganz zu frieden, das noch die ein oder andere Visus-Zeile mehr drin gewesen wäre, wenn man ein moderneres Lasersystem verwendet hätte, lässt sich im Einzelfall ja nicht nachweisen und als Patient hat man ja auch nicht den Vergleich. Also ist doch alles gut, beurteilen wir die Kliniken doch zuerst nach dem Preis, dann nach der Erfahrung des Bekannten, der von der hübschen Krankenschwester angetan war und lassen diese ganze technik alles aussen vor, geht ja nur um die Augen, wenn die nix mehr taugen holt man sich halt neue :twisted:

blizzard
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Beitrag von blizzard » 13.04.2008, 02:05

Aberrometer geführte Behandlung verkauft sich immer gut. Zu bedenken ist jedoch, daß nur ca. 10 % der Kandidáten für eine solche Behandlung geeignet sind, weil die Aberrationen höherer Ordnung in entsprechendem Maß bei ihnen vorhanden sind. Dies paßt nicht zusammen mit den angeblichen 95% aberrometergeführten Behandlungen bei Visumed oder Euroeyes.

Aberrometergeführte Behandlungen in Augen, die wenig Aberrationen höherer Ordnung aufweisen, können zur Erhöhung dieser Aberrationen führen. Darüber hinaus ist es bisher nicht erwiesen, daß aberrometergeführte Behandlungen gegenüber Behandlungen mit sog. "optimierten" Profilen Vorteile haben.

Gruß

B.

Biggi
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Beitrag von Biggi » 13.04.2008, 19:10

Erst mal danke für Eure vielen Antworten!
Eine gute Bekannte von mir sowie zwei ihrer Kolleginnen haben sich vor einigen Jahren bei Dr. Kandur in der Türkei operieren lassen und sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Meine Bekannte hat auf eine Voruntersuchung in Deutschland verzichtet, da Frau Dr. Kandur selber gründlich untersucht und auch manchmal Patienten von einer OP abrät, für die in Dtl. eine Op-Geeignetheit diagnostiziert wurde. Frau Dr. Kandur führt bei Erforderlichkeit auch ein Aberrometer-Verfahren durch. Dies wird ebenfalls nach der Untersuchung entschieden. Sie verwendet den Wavelight Allegretto Eye-Q-Laser (400 HZ). Meines Wissens einer der besten Augenlaser auf dem Markt, oder etwa nicht?

Eine Frage an Nicole: Welche Dioptrienwerte hattest du vor deinem Augentraining? Ich habe es auch einmal über längere Zeit mit Augentraining versucht, aber bei meinen Werten (-6,5) leider ohne Erfolg!

Gruß, Biggi

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