die mesopische Pupillenweite (bei Dämmerung) halte ich für den angemessenen Faktor zur Bestimmung der Pupillenweite.
Am besten und sichersten sind die Messwerte sicherlich mit einer standardisierten Methode wie zum Beispiel die Pupillometrie mit dem Oculus Keratograph. Dabei wird das Auge nach Dunkeladaption gemessen und im Abstand von wenigen Sekunden ein Lichtreiz gesetzt. Dabei lässt sich die Reaktion der Pupille ind die max. Weite auch grafisch darstellen. Blendungsphänomene wie Halos und Starburst treten ja erst im Zusammenhang mit Lichtquellen auf.
Allerdings muss der Pupillometriewert immer sehr exakt erhoben werden.
Entscheidend ist bei der OP-Methode nicht die Femto-Lasik oder der konventionelle Keratomschnitt, sondern die effektive optische Zone. Eine optische Zone von 7 bis 7,5 mm halte ich für erforderlich, mit Übergangszone werden das dann 9mm Behandlungszone. Dazu bedarf es auch eines Flaps mit mind. 9,5mm. Die gesamte Ablationszone ist kein Anhalt für die effektive optische Zone, sondern variiert von Laser zu Laser.Gibt es OP-Methoden mit denen man diesem Risiko wirksam entgegentreten kann?
Halos bessern sich mit der Zeit oft, das liegt teilweise an der Gewöhnung und teilweise daran, dass mit zunehmendem Alter die Pupillenweite abnimmt. Dies kann im ungünstigsten Fall jedoch jahrelang dauern und ist aus diesem Grund nicht aktzeptabel.Und: Ist das Halo-Problem nur temporär und bessert sich mit der Zeit?
lG, Spark
