Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Donauwelle
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Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

Beitrag von Donauwelle » 11.12.2011, 09:45

in Bezug auf Aberrationen höherer Ordnung, solltest Du Dir vielleicht mal Fachliteratur besorgen und lesen. Kontaktlinsen und Brille können diese nicht korrigieren ein Laser aber schon!
Schöne Theorie. Wieviele Personen nahmen denn an diesen Studien teil?
Auch wenn häufig erwähnt wird, dass Aberrationen nicht alle Personen als störend empfinden und die Messwerte nur bedingte Aussagekraft haben (weil manche mit hohen Aberrationsmesswerten kaum Störungen erkennen; andere mit geringen Aberrationen aber nur schwer damit klar kommen), ändert es nichts an der Tatsache, dass zahlreiche Operierte diverse Sehstörungen erst nach der OP kennengelernt haben.
Frage doch einige Betroffene, wie es ihnen erging, wenn diverse Störungen über einen langen Zeitraum auftraten: Man bekommt dabei nicht den Eindruck, dass dieses Thema bereits sehr erforscht ist.
Was die Messung der Dunkelpupille betrifft: Kein Mensch bewegt sich fort oder fährt Auto bei "absoluter Dunkelheit", da hätten wir nämlich keine Probleme mit Streustrahlungen sondern wir würden gegen die Wand laufen oder fahren
Natürlich fährt man nicht bei absoluter Dunkelheit mit dem Auto. Wenn aber der Pupillendurchmesser mit der Begründung "so groß wird eine Pupille sowieso nie" großzügig abgerundet oder erst gar nicht gemessen wird, kann es trotzdem passieren, dass die optische Zone im Endeffekt zu klein ist.
Wenn eine entsprechende nachträgliche Vergrößerung nicht möglich ist, muss der Patient die Suppe auslöffeln.
LG
Donauwelle

Thomas68
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Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

Beitrag von Thomas68 » 11.12.2011, 12:59

Schöne Theorie. Wieviele Personen nahmen denn an diesen Studien teil?
Hallo Donauwelle,

jetzt reden wir zum Teil über verschiedene Dinge. Es ist bekannt, das die meisten Gelaserten ihren Visus (Sehstärke bei bester Korrektur) beibehalten. Und ja, es gibt auch welche, die einen Visus verlieren und sogar ganz wenige, die Zwei verlieren!
Die gute Nachricht ist, dass es auch welche gibt, die 1-2 Visusstufen dazugewinnen - und da bin ich der lebende Beweis!
Warum ist das so? Durch die zusätzliche Korrektur der Aberrationen höherer Ordnung, kann man theoretsch bei einer Laser OP einen Visus von ca. 2 (200%) erreichen, rechnerisch sogar mehr, was aber die Sehzellen nicht zulassen (durch ihre Größe und Dichte).
Aber durch die unterschiedlichen Heilungsverläufe ist dies nicht garantiert, bzw. unmöglich zu bestimmen!!!
Immer wieder weise ich darauf hin, dass die Biologie zu variabel ist - und ich spräche da aus Erfahrung, ich arbeite schließlich auf diesem Gebiet.
Wenn wir anfangen hier Fakten aufzuzählen, die keine sind, verfälschen wir die Realität.
Natürlich fährt man nicht bei absoluter Dunkelheit mit dem Auto. Wenn aber der Pupillendurchmesser mit der Begründung "so groß wird eine Pupille sowieso nie" großzügig abgerundet oder erst gar nicht gemessen wird, kann es trotzdem passieren, dass die optische Zone im Endeffekt zu klein ist.
Ist das wiklich so oder nur in wenigen Ausnahmefällen? Dass es immer wieder solche Vorfälle gibt, dass Menschen mit kritischen Ausganswerten operiert werden, wissen wir alle, aber deshalb sollte man nicht die Sache an sich in Frage stellen - denn es sind wir Menschen, die dazu beitragen und Fehler mach!
Gruß
Thomas
___________________________________________________
Vor OP: R: Sph -4,0; Cyl -0,5 // L: Sph -3,5; Cyl -0,5
8 Wo. nach OP: R: Sph 0,0; Cyl 0,0 // L: Sph 0,0; Cyl -0,25 (0,0)

Donauwelle
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Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

Beitrag von Donauwelle » 11.12.2011, 14:38

Durch die zusätzliche Korrektur der Aberrationen höherer Ordnung, kann man theoretsch bei einer Laser OP einen Visus von ca. 2 (200%) erreichen, rechnerisch sogar mehr, was aber die Sehzellen nicht zulassen (durch ihre Größe und Dichte).
Aber durch die unterschiedlichen Heilungsverläufe ist dies nicht garantiert, bzw. unmöglich zu bestimmen!!!
Darum darf man keine Wunder erwarten und sollte darauf hingewiesen werden.
Folgende Aussage stammt z.B. von einem Spezialisten: "Wenn man die derzeitigen Aberrationen entfernt, kann es leider passieren, dass man neue Aberrationen produziert, die womöglich noch mehr Ärger bereiten."
..optische Zone wird im Zuge der Heilung wieder kleiner
Ist das wiklich so oder nur in wenigen Ausnahmefällen? Dass es immer wieder solche Vorfälle gibt, dass Menschen mit kritischen Ausganswerten operiert werden,....
Keine Ahnung, ob es oft, immer oder selten vorkommt, dass die opt. Zone wieder kleiner wird. Auffallen wird es nur bei jenen, bei denen kein Sicherheitsspielraum belassen wurde.
...wissen wir alle, aber deshalb sollte man nicht die Sache an sich in Frage stellen
Natürlich soll man die Sache nicht in Frage stellen. Eine Laseroperation ist wirklich eine tolle Sache, wenn sie klappt. Ich bereue den OP-Entschluss auch nicht, obwohl die Beeinträchtigungen teilweise heftig sind. Jeden Beruf hätte ich aber in den letzten Jahren nicht ausüben können.
- denn es sind wir Menschen, die dazu beitragen und Fehler mach!
Bedeutet das jetzt, dass wir (die Gelaserten) den Fehler begangen haben, uns unter den Laser zu legen, und jene mit Fehlsichtigkeit im Grenzbereich oder mit großen Pupillen sowieso die Idioten der Nation sind und sich quasi gegen Entgelt der Forschung zur Verfügung gestellt haben?
Natürlich gehört eine gewisse Risikofreudigkeit (oder Leichtsinn) dazu, sich unter den Laser zu legen, aber eine ehrliche Aufklärung sollte man vom Operateur erwarten können (auch auf die Gefahr hin, dass der ein oder andere Patient abspringt). Wenn dem Patienten keine genauen Ausgangswerte bekannt sind, dann ist dieser beim besten Willen nicht in der Lage, das Risiko korrekt einzuschätzen.

Hast du zufällig Untersuchungen von mehreren Kliniken vorliegen?
Waren die Untersuchungsergebnisse annähernd ident?
LG
Donauwelle

krace1984
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Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

Beitrag von krace1984 » 11.12.2011, 15:09

Hallo,
Folgende Aussage stammt z.B. von einem Spezialisten: "Wenn man die derzeitigen Aberrationen entfernt, kann es leider passieren, dass man neue Aberrationen produziert, die womöglich noch mehr Ärger bereiten."
Genau da liegt das Problem.
Natürlich ist die Wellenfront-Technologie in Verbindung mit Lasersystemen der heutigen Zeit eine Weiterentwicklung zu früher.
Aber leider ist es Fakt dass bis vor kurzem bei einer Laser-OP grundsätzlich neue Aberrationen höherer Ordnung entstanden sind. Auch heute noch.
Thomas 68 schrieb:
Die gute Nachricht ist, dass es auch welche gibt, die 1-2 Visusstufen dazugewinnen - und da bin ich der lebende Beweis!
Das ist unbestritten. Das gönne ich dir auch, du darfst mich nicht falsch verstehen.
Leider mussten zuviele vorher das "Versuchskaninchen" spielen.
@krace1984
in Bezug auf Aberrationen höherer Ordnung, solltest Du Dir vielleicht mal Fachliteratur besorgen und lesen. Kontaktlinsen und Brille können diese nicht korrigieren ein Laser aber schon!
Habe ich schon, danke.
Kontaktlinsen und Brille definitiv nicht. Aber bei den Lasern steckt das ganze noch zu sehr in den Kinderschuhen, als dass man von einer verlässlichen Aberrationen Beseitigung sprechen könnte.

Liebe Grüsse
Andreas

Thomas68
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Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

Beitrag von Thomas68 » 11.12.2011, 16:41

Bedeutet das jetzt, dass wir (die Gelaserten) den Fehler begangen haben, uns unter den Laser zu legen, und jene mit Fehlsichtigkeit im Grenzbereich oder mit großen Pupillen sowieso die Idioten der Nation sind und sich quasi gegen Entgelt der Forschung zur Verfügung gestellt haben?
NEIN!!! Ich meine natürlich damit die Ärzte, das sollte man inzwischen bemerkt haben, wenn man die Beiträge verfolgt hat, in denen ich gepostet habe. Ich versuch immer objektiv zu bleiben und da ich keine schlechten Erfahrungen (bis jetzt) gemacht habe, kommt das vielleicht nicht immer so rüber. Aber ich bin auch keiner der Panik verbreite - wir wären sonst nie auf dem Mond gelandet!
Hast du zufällig Untersuchungen von mehreren Kliniken vorliegen?
Waren die Untersuchungsergebnisse annähernd ident?
NEIN!!! Ich habe mich da auf die Messergebnisse und Erfahrung meiner "Klinik" verlassen und natürlich auf mein Bachgefühl und die zuvor erlesenen Kenntnisse!
Über die mangelnde Informationspolitik wurde ja schon genügend geschrieben!
Aber leider ist es Fakt dass bis vor kurzem bei einer Laser-OP grundsätzlich neue Aberrationen höherer Ordnung entstanden sind. Auch heute noch.
Das ist eben kein Fakt! Fakt ist, dass es nicht vorhersagbar ist (Heilungsprozess!) und wenn man die Sache objektiv betrachtet (laut Statistiken) ist es eben anders!
Das ist unbestritten.
Also warum stellst Du es dann in Frage?
Leider mussten zuviele vorher das "Versuchskaninchen" spielen.
Jetzt sind wir an der ethischen Seite des Ganzen angelangt - und jetzt wird es richtig schwierig!
Deshalb halte ich mich jetzt sehr bedeckt!
Kontaktlinsen und Brille definitiv nicht. Aber bei den Lasern steckt das ganze noch zu sehr in den Kinderschuhen, als dass man von einer verlässlichen Aberrationen Beseitigung sprechen könnte.
Auch dies ist wieder eine sehr gewagte Aussage! Ich denke die Technik gibt es her, aber nicht die biologische Variabilätät!

Es ist immer schwierig solche Dinge zu diskutieren. Man kann sie rein auf wissenschaftlicher Ebene oder das Ganze eher subjektive (einzelne Patienten, Komplikationsfälle) sehen.
Gruß
Thomas
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Vor OP: R: Sph -4,0; Cyl -0,5 // L: Sph -3,5; Cyl -0,5
8 Wo. nach OP: R: Sph 0,0; Cyl 0,0 // L: Sph 0,0; Cyl -0,25 (0,0)

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