Respekt vor euerer Risikobereitschaft und Gutgläubigkeit

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Moderator: Frankyboy

Gast

Re: Respekt Ist vor euerer Risikobereitschaft und Gutgläubig

Beitrag von Gast » 10.11.2002, 17:33

Hallo Thomas,

Deiner Frage nach zu urteilen, trägst Du keine Sehhilfe, die -10 Dioptrie korrigiert? Bei solch hohen Werten braucht man halt ständig die Sehhilfe, egal was man macht, ganz zu schweigen, von den Sonderanfertigungen bei Gläsern und Linsen. Die Brille rutscht, ist relativ schwer, man ist ständig am putzen, die Linsen brauchen permanente Reinigung (sehr kostspielig) und nerven nach mehrstündigen Tragen. Und der Wechsel von Linsen auf Brille oder umgedreht ist auch nicht so toll. Mit -1,75 kann man halt wenigstens noch etwas sehen, mit -10 nur noch schattenhafte Umrisse, aber auch nur von größeren Dingen. Lag irgendein kleiner Gegenstand in 3 Schritt Entfernung, keine Chance, ihn zu erkennen. Lesen ohne Sehhilfe war gar nicht mehr möglich, es sei denn ich hatte die Nase auf der Buchseite.
Es sind halt die kleinen Dinge des Lebens, die mir auf die Nerven gingen, klingt für nicht Betroffene sicher banal, nicht für mich, oder bist Du schon mal im See geschwommen und wußtest am Schluß nicht mehr wo Deine Klamotten liegen?
Das die OP viel Geld kosten würde, war mir natürlich klar, aber ich war bereit, das Geld auszugeben. Hätte mich auch im Ausland operieren lassen können, für nur einen Bruchteil des Geldes, aber mir war wichtig, meinen Arzt in der Nähe zu haben und auch bei ihm die Nachsorge in Anspruch zu nehmen.
Auch der Risiken war und bin ich mir durchaus bewußt und ich habe mich frei entschieden, die OP machen zu lassen. Es ist gut gegangen und ich bin sehr zuversichtlich, das es so bleiben wird. Und wenn nicht? Ich geb dann keinen die Schuld, weil ich mich dafür entschieden habe und nicht von jemanden dazu überredet worden bin.
Ich dränge und überrede doch auch niemanden zur OP, ich berichte nur aus meiner eigenen Erfahrung. Soll ich mich entschuldigen, das alles gut verlaufen ist? Die Leute hier im Forum fragen doch danach.
Letztendlich haben und lassen sich Millionen Menschen weltweit ihre Augen operieren, alle auf eigenes Risiko. Und es ist nur ein sehr kleiner Teil davon mit der OP nicht zufrieden, haben schwerwiegende Probleme oder Einschränkungen. Der sehr viel größere Teil ist zufrieden.
Und so ein Forum ist nicht der Maßstab, für gut oder schlecht, den viel häufiger schreiben hier die Unzufriedenen als die Zufriedenen.
Meines Wissens liegen die Risiken, welcher Art auch immer, unter 1%.
Der Gegenwert für mich ist eine über 100 % Sehleistung, Tag wie Nachts, ohne irgendwelche Nebeneffekte.

Annett

: Hi Annett,

: :Und ganz ehrlich, wenn nach der OP doch noch eine Restfehlsichtigkeit geblieben wäre von –1,75, wäre mir das immer noch lieber, als mit –10 blind in der Gegend rumzutasten. Es ist auch ein Unterschied, ob man eine Brille braucht, die –10 korrigiert oder –1,75. ...

: Trotzdem die Frage: Was ist eigentlich so entsetzlich schlimm an -10 dpt? Gut, wenn man auf Brillengläser dieser Stärke angewiesen ist, das ist schon arg. Aber mit gut angepassten Linsen lässt sich Kurzsichtigkeit doch prima korrigieren und ist dann doch eigentlich kein schwerwiegendes Problem, oder!?
: Ich kann den Gegenwert nicht recht erkennen, den man für so viel Geld und das Risiko echter (weil unkorrigierbarer) Sehfehler erhält.

: Ciao,
: Thomas
: (weder Optiker noch mit einem Optiker verwandt oder verschwägert...)

Gast

Re: Respekt Ist vor euerer Risikobereitschaft und Gutgläubig

Beitrag von Gast » 11.11.2002, 00:00

Hallo Annett,

danke für deine Antwort!

: Deiner Frage nach zu urteilen, trägst Du keine Sehhilfe, die -10 Dioptrie korrigiert?

Nein. Aber -6.5 (Ich gebe zu, ich kann schwer beurteilen, wie groß der Unterschied im Sehgefühl bis -10 noch ist. Aber macht das wirklich so viel aus?)

:Die Brille rutscht, ist relativ schwer, man ist ständig am putzen,

OK, wie gesagt, mit Brille ist es nicht lustig, hab' ich auch geschrieben. Schon weil die Gläser so verkleinernd wirken.

: die Linsen brauchen permanente Reinigung (sehr kostspielig) und nerven nach mehrstündigen Tragen.

Morgens rein, spät abends raus. Pflegeaufwand pro Tag unter 1 Minute. Alle 2 Monate je ein Fläschen Reiniger und Aufbewahrungslösung, zusammen 10 Euro. Macht pro Tag nicht mal 20 Cent.

: Es sind halt die kleinen Dinge des Lebens, die mir auf die Nerven gingen, klingt für nicht Betroffene sicher banal, nicht für mich,

Ich weiß nicht, ich hab' das Gefühl, viele Kurzsichtige werten sich selber sehr stark ab: "Ich kann nichts sehen ohne Brille", oder "Ich bin völlig hilflos". Dabei ist es oft nur Übungssache, wie sicher oder unsicher man z.B. ohne Sehhilfe spazieren geht. In der Wohnung ist vieles doch eh kein Problem, außer halt wenn man was lesen muss.

Zugegeben, es gibt dafür bestimmt eine Grenze, was die dpt-Zahl betrifft. Vielleicht ist -10 wirklich schon zu viel. Aber mir fällt auf, dass auch Leute mit -3 oder -4 behaupten, sie würden sich ohne Brille nicht aus dem Haus trauen, weil sie nichts sehen könnten. Und das stimmt einfach nicht. Es ist nur so eine Art Kapitulationserklärung. Und dann muss der Laser ran.

: oder bist Du schon mal im See geschwommen und wußtest am Schluß nicht mehr wo Deine Klamotten liegen?

Nö. Ich hatte meine Linsen drin und die Schwimmbrille auf (die ich eh aufsetzen würde, weil ich gern unter Wasser was sehe).

Ciao,
Thomas

Gast

Re: Respekt Ist vor euerer Risikobereitschaft und Gutgläubig

Beitrag von Gast » 11.11.2002, 07:30

: Hallo Thomas

: danke auch für deine Antwort!



: Nein. Aber -6.5 (Ich gebe zu, ich kann schwer beurteilen, wie groß der Unterschied im Sehgefühl bis -10 noch ist. Aber macht das wirklich so viel aus?)
Ja, es macht ne Menge aus, zumindest für mich. Andere kommen damit gut klar. Auch gut.


: Morgens rein, spät abends raus. Pflegeaufwand pro Tag unter 1 Minute. Alle 2 Monate je ein Fläschen Reiniger und Aufbewahrungslösung, zusammen 10 Euro. Macht pro Tag nicht mal 20 Cent.
Mit 0,20 Cent ist es nicht getan, die Reinigungslösung und speziell die Proteinentfernungstabletten sind teurer. Ich konnte nur die weichen Linsen tragen und die muß man spätestens aller 2 Jahre tauschen und die Kasse zahlte nur zum Teil.


: Ich weiß nicht, ich hab' das Gefühl, viele Kurzsichtige werten sich selber sehr stark ab: "Ich kann nichts sehen ohne Brille", oder "Ich bin völlig hilflos". Dabei ist es oft nur Übungssache, wie sicher oder unsicher man z.B. ohne Sehhilfe spazieren geht. In der Wohnung ist vieles doch eh kein Problem, außer halt wenn man was lesen muss.
Ich konnte mich wohl in der Wohnung ohne Brille bewegen ohne anzuecken, aber tun konnte ich nichts, absolut nichts, weder haushaltmäßig noch freizeitmäßig.

: Zugegeben, es gibt dafür bestimmt eine Grenze, was die dpt-Zahl betrifft. Vielleicht ist -10 wirklich schon zu viel. Aber mir fällt auf, dass auch Leute mit -3 oder -4 behaupten, sie würden sich ohne Brille nicht aus dem Haus trauen, weil sie nichts sehen könnten. Und das stimmt einfach nicht. Es ist nur so eine Art Kapitulationserklärung. Und dann muss der Laser ran.
Da muß ich Dir recht geben, ich versteh auch nicht die Leute die mit -1,75 zum Lasern gehen und jammern wie schlecht sie doch sehen, manchmal glaube ich, denen geht es nur darum, die verhasste Brille los zu werden, was meiner Meinung nach mangelndes Selbstbewußtsein ist.
Ich habe meine Brille nicht gehasst und wenn ich wieder eine tragen mußte, hätte ich kein Problem damit, es wäre dann ja auch eine mit weniger Dioptrie.

: Nö. Ich hatte meine Linsen drin und die Schwimmbrille auf (die ich eh aufsetzen würde, weil ich gern unter Wasser was sehe).
Auch 'ne Möglichkeit.

Gruß
Annett

Gast

Re: Respekt vor euerer Risikobereitschaft und Gutgläubigkeit

Beitrag von Gast » 23.01.2003, 23:37

ey du schisserrr! halt deine fiese fresse.innterresssiertt ehhh keien schisserrrr was du zu sagen hast. echt jetzt junge!!!
bist schon wie der Ryker


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