Diagnose: grauer Star - Frage zu Linsen

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sehnix
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Re: Diagnose: grauer Star - Frage zu Linsen

Beitrag von sehnix » 22.12.2013, 01:43

So, bin einen Schritt weiter, und zwei zurück :(

Hab folgende Angaben bekommen (versch. Kliniken angefragt):
Die LAL an sich bringt keine brillenlose Zeit, das schafft nur die Binovision, da die Linse dort speziell mit UV-Licht bestrahlt werde...

Ferner ist die LAL hier in der Schweiz keine Kassenleistung, selbst wenn es "begründeten Bedarf einer Ausnahme" (wie bsp. in meinem Fall, vgl. Bildschirmarbeit UND Berufsfahrer, das ganze weit entfernt von den üblichen "Grauer Star-Altersklassen") gibt...

Es gibt auch keine Möglichkeit (jedenfalls bei meiner kranken Kasse) das die Kosten der normalen OP von der Versicherung getragen würden, und ich den restl. Aufpreis zahlen würde; resp. wenn ich versuchen würde die Binovision-Behandlung in D machen zu lassen......

Ganz ehrlich... Das schweizer Krankenversicherungssystem fängt echt langsam an mir auf die Nerven zu gehen (bei all dem, was NICHT übernommen wird, stellt sich spontan die Frage, warum man überhaupt die KK-Prämien zu zahlen hat. Ich wär ohne KK in der Lage mir Behandlungen zu leisten, die mich gesund machen würden... MIT KK muss ich weiterkränkeln. Das kann's echt nicht mehr sein. JA, ich bin zugegeben frustriert :-/

iclv4c
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Re: Diagnose: grauer Star - Frage zu Linsen

Beitrag von iclv4c » 29.12.2013, 22:18

Die LAL an sich bringt keine brillenlose Zeit, das schafft nur die Binovision, da die Linse dort speziell mit UV-Licht bestrahlt werde...
ähm ja, genau das ist ja der witz an dieser linse. sie kann postoperativ nachjustiert werden. das geht sonst mit keiner linse. du musst wissen, dass linsen-implantationen bis zu +/- 1,0 diops als erfolg gewertet werden!

in deutschland gab es genau die selbe irrsinns-regelung. man konnte die kassenleistung nicht anrechnen, sondern musste premium-linsen komplett selbst zahlen. ein schwachsinn sondersgleichen! soweit ich informiert bin, wurde das mittlerweile geändert bzw. sind die kassen kulanter.

der spaß mit den LAL landet schnell bei 8.000-10.000 euro. das ist heftig. aber ein 40.000 euro mittelklassewagen verliert diese summe in 12 monaten an wert. das muss man ins verhältnis zu dem setzen, was man fürs geld bekommt.

sehnix
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Re: Diagnose: grauer Star - Frage zu Linsen

Beitrag von sehnix » 30.12.2013, 00:25

Naja gemeint war die spezielle Methode, die bei der Binovision angewendet wird (also die Linse nicht überal gleich bestrahl wird)...

Dann habt ihr in D Glück, wenn das wieder geht...

8 bis 10 T€ sind ein schönes Sümmchen, aber wenn man das - wie bsp. in einem Fall wie mir - auf die Jahre die man damit einen Mehrkomfort hat - runterrechnet, auch nicht sooo teuer (sollten selbst Krankenkassen ausrechnen können, das mit der LAL der Patient ein besseres Leben hat, als wenn er regelmässig - auf Kasse - ne neue Brille braucht, weil die Alte verschlissen ist)...

Nur eben - das Geld muss man auch erst einmal haben... (nur find mal als Fahrer mit der Diagnose nen Job... Oder als Bürokraft ohne Studium dort was, solange man keine "Doppelfunktion" ausüben kann)

Kennst du zufällig andere Ansätze bei der Behandlung des Grauen Stars, auf den es sich zu warten lohnen würde?

iclv4c
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Re: Diagnose: grauer Star - Frage zu Linsen

Beitrag von iclv4c » 30.12.2013, 10:08

"binovision" nennt dr. paulig ihr verfahren, bei dem sich wohl die uv-muster, mit denen die linse bestrahlt wird, von denen des herstellers unterscheiden. das heißt aber nicht, dass dein ziel nur mit binovision erreichbar wäre!

das internet ist schön und gut für die recherche, aber wirkliche infos bekommst du wohl nur, wenn du einen spezialisten aufsuchst. in der schweiz scheint das verfahren noch nicht angewandt zu werden. hier mal die liste der deutschen ärzte:
http://www.lalvision.com/intl/doctors/Germany

mir ist nicht bekannt, was derzeit an neuentwicklungen in der pipeline ist. die LAL scheint das fortschrittlichste funktionierende system zu sein. an akkomodativen linsen wird gearbeitet, ohne durchbruch allerdings bislang.

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