Hallo,
Oh, dass wußte ich nicht. Auf nachfragen bei meinem Arzt hat der mir erzählt, dass der Flap nicht mehr geschnitten wird.
Danke für die schnellen Antworten, dass hilft mir sehr weiter.
Wenn der Flapschnitt ein Leben lang bleibt, kann es sein, dass der Flap irgendwann mal wieder verrutscht......
Viele Grüße
golfspiel1
Nachlasern nach 3 Monaten ja/nein
Moderator: Frankyboy
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Glasbaustein
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Hallo,
Du wurdest bereits per Femto-Lasik operiert und hast das nicht gewusst?
Du wurdest doch im OP mindestens einmal herumgeschoben: Vom Femto-Laser zum Excimer-Laser. Na egal, jetzt weißt Du´s.
Es wird zwar mit dem Femto-Laserstrahl kein eigentlicher Schnitt wie bei der Keratomlasik vorgenommen, dennoch wird ein Flap erzeugt. Ganz unten mal ein Zitat dazu. Zur Stabilität des Flaps bitte auch die "Suchen"-Funktion benutzen.
Der Flap hält durch die Adhäsionskräfte meist sehr gut. Nach ca. zwei Jahren ist er auch wieder ein klein wenig am Rand mit neuem Epithelgewebe angewachsen. Die Schnittfläche selbst regeneriert sich aber nicht wieder in dieser Form. Man kann einen Flap auch nach mehr als zwei Jahren noch anheben, allerdings nur mit chirurgischen Spezialinstrumenten und selbst dann nur sehr schwer.
Du wurdest bereits per Femto-Lasik operiert und hast das nicht gewusst?
Es wird zwar mit dem Femto-Laserstrahl kein eigentlicher Schnitt wie bei der Keratomlasik vorgenommen, dennoch wird ein Flap erzeugt. Ganz unten mal ein Zitat dazu. Zur Stabilität des Flaps bitte auch die "Suchen"-Funktion benutzen.
Der Flap hält durch die Adhäsionskräfte meist sehr gut. Nach ca. zwei Jahren ist er auch wieder ein klein wenig am Rand mit neuem Epithelgewebe angewachsen. Die Schnittfläche selbst regeneriert sich aber nicht wieder in dieser Form. Man kann einen Flap auch nach mehr als zwei Jahren noch anheben, allerdings nur mit chirurgischen Spezialinstrumenten und selbst dann nur sehr schwer.
Gruß, Matthiashttp://www.fehlsichtig.de/content/index.php?option=com_content&task=view&id=47 hat geschrieben: Flaperzeugung durch Femtolaser-Technik
.... Tausende von mikroskopischen Gasbläschen werden im Innern der Hornhaut erzeugt, ohne diese zu eröffnen.
Mit dieser Technik erzeugt der Femtosekunden-Laser in rasender Geschwindigkeit abertausende von mikroskopisch kleinen Gasbläschen, eines neben dem anderen in exakt genau der gleichen Hornhautebene plaziert, so dass sich eine hauchdünne Hornhautkappe bildet, die sich mit einem Spatel abheben lässt.
Ein weiterer Vorteil dieser Laser-Technik ist auch, das die Hornhautkappe nicht mehr lentikelförmig (Mikrokeratom) sondern planparalell (IntraLase) geschnitten wird. Mit anderen Worten: die Dicke des herausgeschnittenen Lentikels ist an jeder Stelle annähernd gleich dick. Diese Technik reduziert somit die Gefahr einer an einer Stelle zu dünnen oder gar perforierten Hornhautkappe. Besonders Kandidaten mit einer sehr steilen oder sehr flachen Hornhaut reduzieren damit Ihr Risiko eines Fehlschnittes. Mit dem Mikrokeratom ist man außerdem festgelegt auf Lentikeldurchmesser von 8,5-9,5mm. Mit dem Femtosekunden-Laser lässt sich nicht nur Dicke sondern auch Durchmesser und Form des Lentikels individualisiert programmieren und mit Hilfe einer computergesteuerten Software unmittelbar vor dem Schnitt exakt nachjustieren. Die Hornhautkappe wird erst eröffnet wenn alles perfekt geklappt hat, d.h man kann die Operation abbrechen, ohne dass ein Schaden entstanden ist....
[b]R[/b] (Sph) = -4,75 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 30
[b]L[/b] (Sph) = -5,50 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 165
Status: Noch ohne refraktive OP! [img]http://yelims3.free.fr/Jesuis/Opticien.gif[/img]
[b]L[/b] (Sph) = -5,50 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 165
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Donauwelle
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Ein sehr interessanter Artikel, aber dass kein Schaden entstanden ist, weil die OP aufgrund eines Problems abgebrochen wurde, leuchtet mir nicht ganz ein.http://www.fehlsichtig.de/content/index.php?option=com_content&task=view&id=47 hat geschrieben: Flaperzeugung durch Femtolaser-Technik
Die Hornhautkappe wird erst eröffnet wenn alles perfekt geklappt hat, d.h man kann die Operation abbrechen, ohne dass ein Schaden entstanden ist....
Der falsch geführte Schnitt (sorry - Bläschenschnitt??) im Inneren der HH ist zwar von außen nicht sichtbar, wächst aber wohl auch nie mehr zusammen (auch wenn der Flap nicht äußerlich gelöst wurde. Wenn nun später ein neuer "Schnitt" erfolgen soll, muss dieser - so stelle ich mir das zumindest vor - wieder unterhalb des 1. Fehlversuchs erfolgen. - Als gar keinen Schaden würde ich das nicht sehen; allerdings immer noch besser als beim Fehlschnitt mit Keratom.
Dass die Aussage bedeutet, dass man schon aufgrund der Programmierung erkennen kann, ob das Durchtrennen 100%ig klappt oder nicht, erscheint mir schwer vorstellbar. Aufgrund der Einstellung wird man sich wohl kaum darauf verlassen können, ob wirklich alle geplanten Bläschen planmäßig platzen um einen optimalen Schnitt zu erzeugen. Oder?
LG
Donauwelle
Donauwelle
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Glasbaustein
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Hallo,
Nunja, man soll zwar auch nicht alles glauben, was im Internet steht, aber ich wollte auch nur mit einer weiteren Info behilflich sein.
Bei dieser speziellen Anfrage ging es ja aber eigentlich um was anderes, nämlich "nur" um die Frage nach dem Femtoflap und seiner Entstehung. Trotzdem wäre diese andere Frage natürlich auch klärungsbedürftig.
Bin der Meinung, dass ich mal gelesen habe, dass das Gas nach einiger Zeit wieder aus den Bläschen durch die Hornhaut entweicht. Ausserdem bestehen zwischen den Bläschen noch kleine "Brücken", so dass allein dadurch eine bessere Stabilität erhalten bleibt, als wenn man den bereits präparierten Flap eröffnet und damit diese restlichen Verbindungen endgültig zerstört.
Ob nach der Gasentweichung dann wieder alles wie zuvor ist, ist allerdings diskussionswürdig. Vielleicht kann unsere Administration da weiterhelfen.
Platzen dürfen die Bläschen überhaupt nicht. Ohne Gasbläschen wäre ja eine beabsichtigte Trennung der Schichten nicht erfolgt und es somit auch nicht möglich einen Flap zu öffnen. Das ist aber die Grundvoraussetzung dieser Technik. Durch den Beschuss mit Femtoimpulsen werden mikroskopisch kleine "Explosionen" in der Hornhautmasse erzeugt und verdrängen damit das Gewebe um sie herum, wiederum in allerwinzigsten Dimensionen. Dieser Vorgang, millionenfach jeweils versetzt nebeneinander wiederholt, erzeugt eine Art Schnittfläche aus Bläschen, den eigentlichen Femtolaser-"Schnitt". Das hast Du möglicherweise falsch verstanden.
Ob dieser "Schnitt" allerdings wirklich beliebig oft wiederholt werden kann, solange man die HH nicht aufklappt, kann ich nicht mit Sicherheit beantworten. Wäre eine Frage für unsere Experten.
Wie gesagt, habe ich, wenn ich mich recht erinnere, mal gelesen, dass man nach einem mißlungenen Femto-Schnitt nur etwas warten muß, und zwar solang bis das Gas durch die HH entwichen ist (..paar Minuten oder eine Viertelstunde), und kann es dann nochmals versuchen. War sogar hier in einem Erfahrungsbericht, meine ich. Diesen Zusammenhang mit der Femto-Technologie will ich aber lieber nicht beschwören.
Gruß, Matthias
Nunja, man soll zwar auch nicht alles glauben, was im Internet steht, aber ich wollte auch nur mit einer weiteren Info behilflich sein.
Bei dieser speziellen Anfrage ging es ja aber eigentlich um was anderes, nämlich "nur" um die Frage nach dem Femtoflap und seiner Entstehung. Trotzdem wäre diese andere Frage natürlich auch klärungsbedürftig.
Bin der Meinung, dass ich mal gelesen habe, dass das Gas nach einiger Zeit wieder aus den Bläschen durch die Hornhaut entweicht. Ausserdem bestehen zwischen den Bläschen noch kleine "Brücken", so dass allein dadurch eine bessere Stabilität erhalten bleibt, als wenn man den bereits präparierten Flap eröffnet und damit diese restlichen Verbindungen endgültig zerstört.
Ob nach der Gasentweichung dann wieder alles wie zuvor ist, ist allerdings diskussionswürdig. Vielleicht kann unsere Administration da weiterhelfen.
Donauwelle hat geschrieben:... Aufgrund der Einstellung wird man sich wohl kaum darauf verlassen können, ob wirklich alle geplanten Bläschen planmäßig platzen um einen optimalen Schnitt zu erzeugen. Oder?
Platzen dürfen die Bläschen überhaupt nicht. Ohne Gasbläschen wäre ja eine beabsichtigte Trennung der Schichten nicht erfolgt und es somit auch nicht möglich einen Flap zu öffnen. Das ist aber die Grundvoraussetzung dieser Technik. Durch den Beschuss mit Femtoimpulsen werden mikroskopisch kleine "Explosionen" in der Hornhautmasse erzeugt und verdrängen damit das Gewebe um sie herum, wiederum in allerwinzigsten Dimensionen. Dieser Vorgang, millionenfach jeweils versetzt nebeneinander wiederholt, erzeugt eine Art Schnittfläche aus Bläschen, den eigentlichen Femtolaser-"Schnitt". Das hast Du möglicherweise falsch verstanden.
Ob dieser "Schnitt" allerdings wirklich beliebig oft wiederholt werden kann, solange man die HH nicht aufklappt, kann ich nicht mit Sicherheit beantworten. Wäre eine Frage für unsere Experten.
Wie gesagt, habe ich, wenn ich mich recht erinnere, mal gelesen, dass man nach einem mißlungenen Femto-Schnitt nur etwas warten muß, und zwar solang bis das Gas durch die HH entwichen ist (..paar Minuten oder eine Viertelstunde), und kann es dann nochmals versuchen. War sogar hier in einem Erfahrungsbericht, meine ich. Diesen Zusammenhang mit der Femto-Technologie will ich aber lieber nicht beschwören.
Gruß, Matthias
[b]R[/b] (Sph) = -4,75 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 30
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Status: Noch ohne refraktive OP! [img]http://yelims3.free.fr/Jesuis/Opticien.gif[/img]
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Donauwelle
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Danke für die Antwort!
Dass das mit dem Femto-Schnitt kein Schnitt im herkömmlichen Sinn ist, das habe ich schon richtig verstanden.
Dass es nach einem Femto-Fehlschnitt zumindest noch Brücken gibt ist auch schon bei mir durchgesickert
, darum auch meine Aussage, dass mir ein Femto-Fehlschnitt lieber wäre, als ein Keratom-Fehlschnitt.
Die Punkte "beliebig oft wiederholen" und "Entweichen des Gases aus der HH" wären aber schon noch interessant.
Vielleicht meldet sich wirklich noch ein Spezialist höherer Ordnung
, der nicht gerade "sein" Produkt bewirbt, sondern tatsächlich eine gute Aufklärung liefern kann.
Dass das mit dem Femto-Schnitt kein Schnitt im herkömmlichen Sinn ist, das habe ich schon richtig verstanden.
Dass es nach einem Femto-Fehlschnitt zumindest noch Brücken gibt ist auch schon bei mir durchgesickert
Die Punkte "beliebig oft wiederholen" und "Entweichen des Gases aus der HH" wären aber schon noch interessant.
Vielleicht meldet sich wirklich noch ein Spezialist höherer Ordnung
LG
Donauwelle
Donauwelle
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