Meine einseitige Nachkorrektur erfolgte nicht aufgrund der Restmyopie, sondern aufgrund meiner heftigen Starbursts bei Nacht.hf40 hat geschrieben:wie hast du das Problem technisch gelöst? Kannst doch unmöglich mit einem Auge Auto fahren? Oder hast du ein Brillenglas rausgenommen?
Bei der letzten OP hast du das andere Auge "machen" lassen? Wie hast du hier das schlechte Sehen überbrückt?
D.h. ich bin davon ausgegangen, dass ich bereits nach wenigen Tagen wieder tagsüber am Steuer sitzen könnte. - Voller Irrtum.
Am nachkorrigierten Auge war die Sicht eine kleine Ewigkeit dramatisch, und das unoperierte Auge wurde extrem unverlässlich. Ich denke, dass es durch die heillose Überanstrengung noch trockener wurde als vor der OP; vielleicht waren aber die Sehschwankungen aufgrund der Trockenheit auch vorher schon vorhanden und waren mir nur so sehr nicht aufgefallen.
Ich fuhr daher mindestens 4 Wochen tagsüber nicht mit dem Auto, es mussten leider Arbeitskollegen häufig für mich einspringen
Bürotätigkeit war während der ersten Wochen leider auch sehr schwierig. Zum Glück konnte mir hier das unoperierte Auge ein bisschen aus der Patsche helfen. Einfach war es trotzdem nicht.
Ich habe mir nach einigen Wochen eine Übergangsbrille besorgt, weil ich mir erhoffte, die "Fahrtauglichkeit bei schlechten Lichtverhältnissen" zu erlangen. Diese Investition war bei mir leider nicht schlau, weil sich die Werte rasch wieder veränderten. Ich blieb weiterhin Schönwetterfahrer.
Solltest du dich für eine OP entscheiden, würde ich zumindest 2 Wochen Urlaub einplanen und anfragen, ob ggf. eine Urlaubsverlängerung möglich wäre, falls die Augen nicht nach Plan verheilen. - Verständnisvolle Kollegen, die einem hie und da unter die Arme greifen (weil man bei schlechter Sicht nicht schneller wird), sind auch hilfreich. Falls man die Möglichkeit hat, OP und Urlaub so zu timen, dass die ersten Arbeitstage nicht sehr arbeitsintensiv sind, macht das sicher auch Sinn.
Alles Gute. .... Nach der OP nicht auf regelmäßige Benetzung vergessen
Übrigens bin ich kürzlich zu der Erkenntnis gekommen, dass es schlau war, meine minimale Myopie auf der zweiten Seite nicht korrigieren zu lassen. Die minimale Restmyopie verhilft mir jetzt zu einer guten Nahsicht. - Ich bin übrigens unwesentlich jünger als du.
