Hilfe, kann 4 Wochen nach transprk Augen nicht offenhalten!

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

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Nachtwächter
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Re: Hilfe, kann 4 Wochen nach transprk Augen nicht offenhalten!

Beitrag von Nachtwächter » 03.02.2012, 15:56

Hi,
Danke der Nachfrage. Es hat sich nichts geändert.
Augenlider gehen nicht auf.
War jetzt schon beim Heilpraktiker, beim Psychologen (Hypnose) und bei einem chinesischen Arzt.
Anscheinend kann mir niemand helfen und ich bin anscheinend der einzige Fall auf dieser Welt.
Wenn jemand Rat weiss, gerne.
Aber bitte keine tipps wie "mal Entspannen".
Ich würd mal gern mit jemanden reden, bei dem es auch so war.
Nach über 6 Wochen bin ich einfach frustriert.
vor OP rechts -2,75 kurzsichtig, HHV -2,5
links -4,00 kurzsichtig, HHV -1,25
nach OP weitsichtig beidseits 0,5 rechts -1,25 HHV, links -0,5 HHV

HamsterAuge
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Re: Hilfe, kann 4 Wochen nach transprk Augen nicht offenhalten!

Beitrag von HamsterAuge » 03.02.2012, 23:27

Oh je... :(
Wie geht es denn den Hornhäuten? Sind die inzwischen gut verheilt oder heilen die immer noch sehr langsam? Und weißt du ob dein Problem an der mangelnden Heilung der Hornhäute liegt oder sind es die Augenlider selbst?

Alles Gute!!!!

Nachtwächter
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Re: Hilfe, kann 4 Wochen nach transprk Augen nicht offenhalten!

Beitrag von Nachtwächter » 04.02.2012, 11:46

Hallo Hamsterauge,
die Hornhäute sind eigentlich gut abgeheilt. Laut den docs.
Man kann die Hornhäute nicht von den Augenlidern trennen, da in der Hornhaut ein afferenter, sympathisch-sensibler Nervenplexus liegt, der (bei Berührung oder Reiz) über einen Reflexbogen einen Ast des Nervus facialis den Lidschlussreflex auslöst.
Dieser Reflex ist bei mir quasi in Dauerauslösung.
Der Doc an der Uni vermutet, dass das mir unmittelbar nach der OP verabreichte Mitomycin Tropfen dort eine grössere Zerstörung angerichtet hat.
Das Mitomycin ist eine Chemotherapie, ein Zytostatikum, welches eigentlich nur bei Carcinomen Anwendung findet.
Nach der OP sollte es die Narbenbildung verhindern!!!!
Nachdem kurz nach der OP mein Epithel kaputtging, wurde das Mitomycin abgesetzt. Man teilte mir in der Klinik mit, "dass ich das Mitomycin nicht vertrage".
Da könnt Ihr Euch jetzt selbst nen Reim draufmachen und versteht meineVerzweifelung.
Die Uni meint, dass es ein halbes Jahr dauern wird, bis die Nerven wieder normal zusammengewachsen sind.
Da ich da wohl ein Einzelfall bin, können sie nur Vergleiche heranziehen mit Hornhauttransplantierten, bei welchen dieser Prozess ein halbes Jahr dauert.
Ich glaube nicht, dass das Mitomycin überhaupt eine Arzneimittelzulassung für diese Indikation (AugenlaserOP) hat.
vor OP rechts -2,75 kurzsichtig, HHV -2,5
links -4,00 kurzsichtig, HHV -1,25
nach OP weitsichtig beidseits 0,5 rechts -1,25 HHV, links -0,5 HHV

christine61
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Re: Hilfe, kann 4 Wochen nach transprk Augen nicht offenhalten!

Beitrag von christine61 » 04.02.2012, 13:40

Hallo Nachtwächter!
Das ist ja furchtbar, ich kann mir deine Verzweiflung gut vorstellen.
Was es bedeutet nicht arbeiten zu können und somit kein Geld zu verdienen, bergreift man erst, wenn es einen trifft.
Ich wünsche dir alles Gute und hoffe mit dir, dass es bald eine deutliche Besserung gibt und du deine Augen wieder selbständig aufbekommst.
Lg
Christine
Vor PRK: R: SPH -8,25 CVL 4,25 AX 106
L: SPH -5,75 CVL 2,00 AX 84
Nachher: R: SPH +2,50 CVL -1.00 AX 7
L: SPH +2,75 CVL -2,50 AX 10
und nach der 2. PRK (ein Jahr später) ein gutes Sehgefühl:)

Donauwelle
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Re: Hilfe, kann 4 Wochen nach transprk Augen nicht offenhalten!

Beitrag von Donauwelle » 04.02.2012, 13:56

Gibt es hier im Forum irgend jemandem, bei dem Mitomycin längerfristig verabreicht wurde?

Als Einmalgabe im Zuge der OP wird es bei zahlreichen Patienten eingesetzt. Vor allem bei Personen mit überdurchschnittlich hohem Abtrag; von manchen Kliniken in niedriger Dosierung bei fast allen Patienten mit Oberflächenverfahren.

Dass Mitomycin ein umstrittenes Medikament ist, ist leider bekannt (aber ist das nicht jedes Medikament in gewisser Hinsicht???).
Häufig erfahren Patienten nicht einmal, dass dieses Medikament im Zuge der OP verwendet wird/wurde (Absicht??).

Wäre nett, wenn du berichten würdest, wenn es wieder bergauf geht.
Übrigens kann ich mich noch eine Patientin (wer auch immer das war) erinnern, die auch darüber klagte, dass sie mehrere Tage die Augen nicht aufbrachte und ziemlich hilflos war. - Falls bei dieser Patientin die Ursache ebenfalls in einer leichten Form dieser Nervenreizung lag, wäre es zumindest ein leichter Hoffnungsschimmer, dass die ganze Sache in absehbarer Zeit "auszusitzen :roll: " ist.

Alles Gute
LG
Donauwelle

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