Ich hätte es nicht besser ausdrücken könnenMatthias01 hat geschrieben:Falsch. Es hängt von der Entscheidung des Patienten auf der Basis vollständiger Information durch den Arzt ab. Aber das meintest Du glaube ich auch!
Erfahrungsbericht nach 6 Monaten
Moderator: Frankyboy
Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten
Gruß
Thomas
___________________________________________________
Vor OP: R: Sph -4,0; Cyl -0,5 // L: Sph -3,5; Cyl -0,5
8 Wo. nach OP: R: Sph 0,0; Cyl 0,0 // L: Sph 0,0; Cyl -0,25 (0,0)
Thomas
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Vor OP: R: Sph -4,0; Cyl -0,5 // L: Sph -3,5; Cyl -0,5
8 Wo. nach OP: R: Sph 0,0; Cyl 0,0 // L: Sph 0,0; Cyl -0,25 (0,0)
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Matthias01
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Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten
Wie ich sehe wurde in den letzten Tagen hier heftig debattiert.
Solange die ganze Diskussion sachlich und objektiv abläuft erfüllt sie ihren Zweck!!
Nämlich Aufklärung und Unterstützung von Personen welche einen refraktiven Eingriff hatten oder sich dafür interessieren.
Ich ging damals kopfüber ins Verderben, weil ich mich im Vorfeld zu wenig informierte. Hätte ich dieses Forum vor meiner OP entdeckt, hätte ich warscheinlich anderst entschieden.
Nun noch einige Inputs meinerseits:
Optimal ist es wenn die Dunkelpupille kleiner als die optische Zone ist. So kann auch bei erweiterter Pupille praktisch keine Streustrahlung aus der Übergangszone einen negativen Einfluss auf die Sehqualität( kontrastverlust, Starbursts, Halos ) nehmen.
Mein damaliger Arzt hielt es nicht einmal für notwendig die Dunkelpupille zu bestimmen. Mein Ergebnis könnt ihr unter dem Simulator
http://www.freevis.de/simulator/index.html
mit +5 und Pupille 8mm in etwa simulieren
Es ist nicht korrekt dass im Rahmen einer Wellenfront OP gezielt Aberrationen höherer Ordnung beseitigt werden können.
Durchaus werden gröbere Unebenheiten welche bei manchen Patienten die Sicht verschlechtern beseitigt.
Aber ins Reich der Aberrationen ist bis heute kein Augenlaser verlässlich vorgedrungen. Es gibt weltweit keinen zugelassenen Augenlaser zur verlässlichen Beseitigung von Aberrationen höherer Ordnung.
Im besten Fall hat man nach der OP nur unwesentlich erhöhte Aberrationswerte.
Alles Gute
Solange die ganze Diskussion sachlich und objektiv abläuft erfüllt sie ihren Zweck!!
Nämlich Aufklärung und Unterstützung von Personen welche einen refraktiven Eingriff hatten oder sich dafür interessieren.
Ich ging damals kopfüber ins Verderben, weil ich mich im Vorfeld zu wenig informierte. Hätte ich dieses Forum vor meiner OP entdeckt, hätte ich warscheinlich anderst entschieden.
Nun noch einige Inputs meinerseits:
Optimal ist es wenn die Dunkelpupille kleiner als die optische Zone ist. So kann auch bei erweiterter Pupille praktisch keine Streustrahlung aus der Übergangszone einen negativen Einfluss auf die Sehqualität( kontrastverlust, Starbursts, Halos ) nehmen.
Mein damaliger Arzt hielt es nicht einmal für notwendig die Dunkelpupille zu bestimmen. Mein Ergebnis könnt ihr unter dem Simulator
http://www.freevis.de/simulator/index.html
mit +5 und Pupille 8mm in etwa simulieren
Es ist nicht korrekt dass im Rahmen einer Wellenfront OP gezielt Aberrationen höherer Ordnung beseitigt werden können.
Durchaus werden gröbere Unebenheiten welche bei manchen Patienten die Sicht verschlechtern beseitigt.
Aber ins Reich der Aberrationen ist bis heute kein Augenlaser verlässlich vorgedrungen. Es gibt weltweit keinen zugelassenen Augenlaser zur verlässlichen Beseitigung von Aberrationen höherer Ordnung.
Im besten Fall hat man nach der OP nur unwesentlich erhöhte Aberrationswerte.
Alles Gute
Andreas
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Donauwelle
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- Registriert: 14.03.2008, 18:08
Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten
Super Simulator.
Man darf aber nicht vergessen, dass diese Simulation nur eine Hilfestellung ist und die Irritationen leider auch heftiger ausfallen können, als dargestellt.
Man muss auch berücksichtigen, dass die Messung der Dunkelpupille zwar oft als solche bezeichnet wird, aber nicht immer bei absoluter Dunkelheit erfolgt. Ich machte bei der Pupillenmessung ähnliche Erfahrungen wie krace; die Messung (bzw. grobe Linealschätzung
) erfolgte bei einem Arzt in einem mäßig mit Jalousien abgedunkelten Raum. Man sollte diversen Erklärungen (dass nie absolute Dunkelheit herrscht, weil immer irgendwo ein Restlicht vorhanden ist oder dass der Außenbereich der Pupille für die Sicht nicht relevant ist) nicht immer Glauben schenken und sich lieber auf der sicheren Seite bewegen. Die Pupillen-Messergebnisse in diversen Zentren wichen natürlich stark von einander ab.
Man darf auch nicht vergessen, dass sich die optische Zone im Laufe der Heilung wieder verkleinern kann (v.a. bei Oberflächenverfahren). Wenn die opt. Zone zu knapp bemessen wurde (z.B. wegen falscher Pupillenmessung, weil der eingesetzte Laser keine größere Fläche lasern kann, oder weil bei größerer opt. Zone eine Korrektur auf 0 nicht möglich gewesen wäre), kann es durchaus passieren, dass die opt. Zone nach einiger Zeit wieder kleiner wird.
Wellenfront scheint tatsächlich ein bisschen umstritten zu sein. Gibt es hier zufällig mehrere im Forum, die nach Wellenfrontbehandlungen lange Zeit benötigten, um mit dem Seheindruck klar zu kommen?
@MartinH
Falls meine obige Formulierung als Kritik gedeutet wird, dass deine Vorinformation zu gering war, weise ich gleich darauf hin, dass dies nicht beabsichtigt war. Ich bin beim Fettnäpfchen-Treten nämlich Meister
.
Ich will mit meinem Beitrag andere nur anregen, dass man manche Aussagen von Ärzten mit Vorsicht genießen muss und es Sinn macht, wenn man manche Aussagen gut überdenkt. Das ist aber natürlich leichter gesagt als getan. Vor allem wenn man eine eher hohe Fehlsichtigkeit hat, hat man leider etwas schlechtere Karten.
Man darf aber nicht vergessen, dass diese Simulation nur eine Hilfestellung ist und die Irritationen leider auch heftiger ausfallen können, als dargestellt.
Man muss auch berücksichtigen, dass die Messung der Dunkelpupille zwar oft als solche bezeichnet wird, aber nicht immer bei absoluter Dunkelheit erfolgt. Ich machte bei der Pupillenmessung ähnliche Erfahrungen wie krace; die Messung (bzw. grobe Linealschätzung
Man darf auch nicht vergessen, dass sich die optische Zone im Laufe der Heilung wieder verkleinern kann (v.a. bei Oberflächenverfahren). Wenn die opt. Zone zu knapp bemessen wurde (z.B. wegen falscher Pupillenmessung, weil der eingesetzte Laser keine größere Fläche lasern kann, oder weil bei größerer opt. Zone eine Korrektur auf 0 nicht möglich gewesen wäre), kann es durchaus passieren, dass die opt. Zone nach einiger Zeit wieder kleiner wird.
Wellenfront scheint tatsächlich ein bisschen umstritten zu sein. Gibt es hier zufällig mehrere im Forum, die nach Wellenfrontbehandlungen lange Zeit benötigten, um mit dem Seheindruck klar zu kommen?
@MartinH
Falls meine obige Formulierung als Kritik gedeutet wird, dass deine Vorinformation zu gering war, weise ich gleich darauf hin, dass dies nicht beabsichtigt war. Ich bin beim Fettnäpfchen-Treten nämlich Meister
Ich will mit meinem Beitrag andere nur anregen, dass man manche Aussagen von Ärzten mit Vorsicht genießen muss und es Sinn macht, wenn man manche Aussagen gut überdenkt. Das ist aber natürlich leichter gesagt als getan. Vor allem wenn man eine eher hohe Fehlsichtigkeit hat, hat man leider etwas schlechtere Karten.
LG
Donauwelle
Donauwelle
Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten
@krace1984
in Bezug auf Aberrationen höherer Ordnung, solltest Du Dir vielleicht mal Fachliteratur besorgen und lesen. Kontaktlinsen und Brille können diese nicht korrigieren ein Laser aber schon!
Was die Messung der Dunkelpupille betrifft: Kein Mensch bewegt sich fort oder fährt Auto bei "absoluter Dunkelheit", da hätten wir nämlich keine Probleme mit Streustrahlungen sondern wir würden gegen die Wand laufen oder fahren
und wenn Licht, in irgend einer Form im Spiel ist, na, dann haben wir keine absolute Dunkelheit 
EDIT: Bevor ich es vergesse: Aberrationen höherer Ordnung haben nichts mit Streustrahlungen und Co zu tun!
Und genau die Korrektur dieser, ermöglicht es überhaupt, dass jemand der zuvor mit Sehhilfe z.B. 100% hatte, nach der OP z.B. 140% hat!!!
in Bezug auf Aberrationen höherer Ordnung, solltest Du Dir vielleicht mal Fachliteratur besorgen und lesen. Kontaktlinsen und Brille können diese nicht korrigieren ein Laser aber schon!
Was die Messung der Dunkelpupille betrifft: Kein Mensch bewegt sich fort oder fährt Auto bei "absoluter Dunkelheit", da hätten wir nämlich keine Probleme mit Streustrahlungen sondern wir würden gegen die Wand laufen oder fahren
EDIT: Bevor ich es vergesse: Aberrationen höherer Ordnung haben nichts mit Streustrahlungen und Co zu tun!
Und genau die Korrektur dieser, ermöglicht es überhaupt, dass jemand der zuvor mit Sehhilfe z.B. 100% hatte, nach der OP z.B. 140% hat!!!
Gruß
Thomas
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Vor OP: R: Sph -4,0; Cyl -0,5 // L: Sph -3,5; Cyl -0,5
8 Wo. nach OP: R: Sph 0,0; Cyl 0,0 // L: Sph 0,0; Cyl -0,25 (0,0)
Thomas
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Vor OP: R: Sph -4,0; Cyl -0,5 // L: Sph -3,5; Cyl -0,5
8 Wo. nach OP: R: Sph 0,0; Cyl 0,0 // L: Sph 0,0; Cyl -0,25 (0,0)
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