Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Matthias01
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Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

Beitrag von Matthias01 » 09.12.2011, 16:54

Das ist die übliche Vorgehensweise - nur nicht immer optimal umsetzbar. Je größer die operative Zone, desto mehr Hornhaut muss abgetragen werden und dann kommt noch die Höhe der Fehlsichtigkeit, was ebenfalls das Abtragen beeinflusst. Und irgendwann ist eben keine Hornhaut (mind 300µm) mehr da die abgetragen werden kann/darf und es müssen Kompromisse gemacht werden oder es darf eben kein Eingriff vorgenommen werden - nur halten sich scheinbar nicht alle daran. Möglicherweise überschätzen sie auch ihre Kompetenzen!
Diese Zusammenhänge müssen dem Patienten aber auch so erklärt werden. Das macht niemand. Außerdem kann kein Laser eine optische Zone von 9 oder 10 mm behandeln, selbst wenn die Hornhaut dick genug ist. Das wird aber auch verschwiegen! Als Patient muss ich doch davon ausgehen, dass die gesamte Fehlsichtigkeit behandelt wird und mir sonst abgeraten wird. Oder sehe ich das falsch?

Thomas68
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Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

Beitrag von Thomas68 » 09.12.2011, 17:05

Matthias01 hat geschrieben:
Das ist die übliche Vorgehensweise - nur nicht immer optimal umsetzbar. Je größer die operative Zone, desto mehr Hornhaut muss abgetragen werden und dann kommt noch die Höhe der Fehlsichtigkeit, was ebenfalls das Abtragen beeinflusst. Und irgendwann ist eben keine Hornhaut (mind 300µm) mehr da die abgetragen werden kann/darf und es müssen Kompromisse gemacht werden oder es darf eben kein Eingriff vorgenommen werden - nur halten sich scheinbar nicht alle daran. Möglicherweise überschätzen sie auch ihre Kompetenzen!
Diese Zusammenhänge müssen dem Patienten aber auch so erklärt werden. Das macht niemand. Außerdem kann kein Laser eine optische Zone von 9 oder 10 mm behandeln, selbst wenn die Hornhaut dick genug ist. Das wird aber auch verschwiegen!
Es gibt Laser, die mit Übergangszone (ca. 3mm) 9mm schaffen.
Als Patient muss ich doch davon ausgehen, dass die gesamte Fehlsichtigkeit behandelt wird und mir sonst abgeraten wird. Oder sehe ich das falsch?
Nein, ich denke, Du siehst das völlig richtig!
Gruß
Thomas
___________________________________________________
Vor OP: R: Sph -4,0; Cyl -0,5 // L: Sph -3,5; Cyl -0,5
8 Wo. nach OP: R: Sph 0,0; Cyl 0,0 // L: Sph 0,0; Cyl -0,25 (0,0)

Matthias01
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Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

Beitrag von Matthias01 » 09.12.2011, 17:19

Ok, interessant. Was heißt denn Übergangszone. Wir da nicht so richtig gelasert? Also die Fehlsichtigkeit nur teilweise behoben?

Thomas68
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Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

Beitrag von Thomas68 » 09.12.2011, 17:33

Matthias01 hat geschrieben:Ok, interessant. Was heißt denn Übergangszone. Wir da nicht so richtig gelasert? Also die Fehlsichtigkeit nur teilweise behoben?
Vielleicht sollte ich doch noch Medizin studieren :mrgreen:

Ne, Spaß bei Seite: Die "Übergangszone", ist eben, wie es das Wort schon besagt, der Übergang, vom Korrigierten, zum nicht Korrigierten Bereich.
Ih versuche es mal anhand der Kurzsichtigkeit zu erklären:
Bei der Korrektur wird die Hornhaut abgeflacht, flächenmäßig abgetragen um eine bestimmte Dicke. Gäbe es keine Übergangszone, hätte man hinterher im Außenbereich, "eckige Kanten" - als würde man einen Zylinder herausfräsen. Und damit dieser Übergang fließender ist, gibt es diese Übergangszone.
Die Korrektur wird dabei nach außen hin immer weniger.

Keine Garantie für Korrektheit!!!
Gruß
Thomas
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Vor OP: R: Sph -4,0; Cyl -0,5 // L: Sph -3,5; Cyl -0,5
8 Wo. nach OP: R: Sph 0,0; Cyl 0,0 // L: Sph 0,0; Cyl -0,25 (0,0)

Frankyboy
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Re: Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

Beitrag von Frankyboy » 09.12.2011, 17:38

Matthias01 hat geschrieben:Ok, interessant. Was heißt denn Übergangszone?
Die selbe Frage habe ich mal einer der freundlichen Optometristinnen bei Augentis gestellt, da meine Dunkelpupille 7 mm, die optische Zone aber 6,5 mm betrug. Hier die Antwort: "Es ist völlig richtig, dass die Dunkelpupille nicht größer als die Behandlungszone sein sollte. Die optische Zone ist nicht gleich der Behandlungszone. Von der optischen Zone aus gibt es weiterhin einen Übergangsbereich. Insgesamt hat der behandelte Bereich deshalb einen Durchmesser von 9.0mm. D.h. die Pupille darf mit ihrem maximalen Durchmesser 9.0mm nicht überschreiten."

Viele Grüße
Frank
Femto-Wellenfront-Lasik bei Augentis (Optegra) in Krefeld am 21.10.2010
vormals
R: Sph -6,5; Cyl -0,75; Achse 25
L: Sph -5,5; Cyl -0,75; Achse 160

http://augenlaser.operationauge.de/femto-wellenfront-lasik-bei-augentis-krefeld-t8599.html

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