Flap-Probleme? Wann verwächst Flap? Narben???

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

mrymen
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Flap-Probleme? Wann verwächst Flap? Narben???

Beitrag von mrymen » 25.11.2006, 14:59

Hallo.
Wer kann mir hier weiterhelfen?
Wie lagen dauert es, bis der Flap bei einer Lasik, wieder fest sitzt???
Sprich, wann kann man sich wieder das Auge reiben (natürlich aus versehen. z.b. bei Heuschnupfen???)
Verwächst der Flap überhaut mit der Hornhaut?
Wenn ja, gibt das Narben, die das Sehen beeinträchtigt???

Danke
Sandra

Arwen
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Beitrag von Arwen » 30.11.2006, 14:47

Hallo,
ich habe zwar selbst noch keine OP hinter mir, bin aber gerade dabei mich ausführlich darüber zu informieren und habe morgen einen Termin zur Voruntersuchung bei Euroeyes in Hamburg.

Meines Wissens, soll man in der ersten Woche nach der OP gar nicht am Auge reiben und sich nicht schminken, damit der Flap sich nicht verschiebt oder sich Falten bilden. Ab der 2. Woche kann man wohl wieder leicht reiben (wenn unbedingt nötig).
Nach 4 Wochen sitzt der Flap wohl wieder einigermaßen fest, so daß man zumindet im Alltag nicht mehr darauf achten muß.

Es dauert jedoch wohl ein paar Monate bis zu einem Jahr bis der Flap wieder richtig angewachsen ist. Dies ist für ein evtl. Relasern ganz gut, da man den Flap in dieser Zeit einfach wieder anheben kann.

Bei normalem Heilungsprozess gibt es keine Narben!

Aber wie gesagt, daß Wissen habe ich mir über mehrere Artikel und Internetseiten angeeignet. Persönliche Erfahrung habe ich noch keine!

maui
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Beitrag von maui » 30.11.2006, 15:42

Jupp Freunde

Das hört sich jetzt brutal an, ist aber nicht so schlimm.
Soviel ich informiert bin wird der Flap nie mehr anwachsen, es wird lediglich die Stromaschicht darüber wieder anwachsen und stabilisiert somit den Halt des Flaps. Das ist auch der Grund, dass es so viele Skeptiker der Laserkorrekturen gibt und die PRK und LASEK vielerorts immer noch aktuell ist.
Auch die Langzeitfolgen eines Flapschnittes sind bei weitem noch nicht so klar.

Zum dem Reiben-Ding hat mir mein Arzt ein bewärtes Vorgehen mitgegeben. Nicht seitlich reiben sondern immer mit der flachen Hand von oben nach unten über das (geschlossene ;-) )Auge reiben. Damit sollte nichts passieren. - Selber erlebt, tut gut und für gut befunden-.

Greetz
Maui (LASIK-Täter)

heiner
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Beitrag von heiner » 06.12.2007, 23:25

Der Lasikflap heilt nie!

Eine für den Alltag akzeptable Festigkeit ist nach ca. 3 Monaten gegeben.
Erst nach 6-8 Jahren ist der Flap soweit verwachsen das er nur sehr schwer angehoben werden kann, und nur starke gewalteinwirkung die auch jedem unbehandelten Auge schwer schaden würden, könnte ihn noch ungewollt anheben/verrutschen lassen könnte. Fragt mal euren Operateur, da die meisten schon Re-Lasik zu verschiedenen Zeitabständen gemacht haben, haben die ein gefühl dafür wie fest der Flap sitzt, und wenn sie ehrlich sind werdet ihr auch eine vergleichbare Antwort hören!
Lasst euch nicht mit ^flapsigen^ Werbe-Aussagen wie "Nach 3 Monaten praktisch verheilt!", "2 Wochen kein Sport danach ist alles wie früher" einlullen, man muss schon für sich selbst wissen das es ein Eingriff ist der nicht wieder rückgängig zu machen ist und lebenslang diesen Flap hinterlässt.

Wenn man sich dem bewusst ist, wird man auch besonders Wert darauf legen das der Flap denn wenigstens nur so dick wie nötig und besonders genau geschnitten wird, konstant unter 90um. Dann ist der Abstand zur PRK bzw. Lasek gar nicht mehr so gross, das sind dann nur noch 20-30um unter der Bowman-Membran die im gegensatz zur PRK/Lasek/Epi-Lasik dem Auge erhalten bleibt. Einige Studie sagen sogar einer so geschnittene Hornhaut dank der noch erhaltenen Bowman membran eine bessere Stabilität als bei der PRK/Lasek/Epi-Lasik aus.
Selbst das schlimmste: der Verlust oder eine Amputation eines so dünnen und ebenen Flap würde dann nicht zwangsläufig auf die Transplantantionswarteliste führen.

Gabilein
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Flapdicke

Beitrag von Gabilein » 10.12.2007, 13:02

Hallo Heiner

das ist ein sehr interessanter Beitrag danke, stehe gerade vor der Entscheidung evt. zu lasern nächstes Jahr.
Das Ganze würde aber doch eine Femto Behandlung eher in den Vordergrund drängen denn da habe ich ja die geringe Flaptiefe
und somit noch Spielraum bei einer Über-Unterkorrektur?

Oder generell den Gedanken gleich auf die Lasek zu lenken damit wären die Flapprobleme gelöst?

Gruss Gabi

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