Es ist vollbracht - Lasek am 15.9.2008

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

HS
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Beitrag von HS » 13.10.2008, 12:21

Hallo Birgit,

ich bin nach meiner OP am 1. Oktober heute den ersten Tag wieder am Arbeiten (bis auf einen Vormittag letzte Woche..)

Mir wurde die Entscheiung Lasik/Lasek auch abgenommen. Hornhautdicke 470um - mindest für Lasik 500.
Ich kann nur sagen: Obwohl ich mir vorgenommen habe, dass ich diese Entscheidung der Ärztin überlasse hat mich im ersten Moment ein Bus gestreift. Habe ich doch eigentlich schon mit einer Lasik gerechnet und die anschließende Woche Urlaub nur zur letzte Sicherheit genommen - bzw wollte ich mit meiner Familie etwas unternehmen. Nachdem aber alle anderen Werte geradezu ideal waren und ich wusste dass sich auch die Fachleute bei der Diskussion Lasik/Lasek nicht einig sind habe ich der Lasek zugestimmt.
Muss aber zugeben, dass ich am ersten und zweiten Tag danach ordentlich Augenbrennen hatte. Ich konnte die Augen kaum offen halten - ausser mit den Wundertropfen die ich bekommen habe. Damit war ich für ca. eine Stunde völlig schmerzfrei - allerdings durfte ich sie nur maximal 3 mal am Tag verwenden, da ansonsten die Wundheilung verzögert wird - und das wollte ich schließlich auf gar keinen Fall.
Optimistisch wie ich war bin ich vor der OP die ca. 100 km zum Flughafen auch selbst mit dem Auto gefahren. Hier musste ich mir aber jemanden besorgen, der mit dem Zug kommt und das Auto und mich nach Hause bringt. selbst Autofahren - keine Chance!!

Am 3. Tag waren die Schmerzen morgens wie weggeblasen. Die Augen zwar schnell müde und die Sicht besser als vorher ohne Brille, aber ich war ehrlich gesagt noch nicht glücklich - nur optimistisch.
Zusammenfassung der Tage 3-5: schmerzfrei, leicht lichtempfindlich Sicht in die Ferne einigermassen, in der Nähe katastrophal! Tendenz aber merklich besser werdend.

Am 6. Tag durfte/musste ich die Schutzlinse herausnehmen. Obwohl ich bisher auch weiche Kontaktlinsen benutzt habe hatte ich davor ziemlich Schiss. Aber Augentropfen rein und ganz vorsichtig die Augenlieder zusammenschieben und flupp - war die Linse heraussen. Beim zweiten Auge war ich da schon etwas übermütiger, was sich gleich etwas unangenehm bemerkbar gemacht hat. Erschreckend war nur dass ich einen deutlichen Rückschritt in Bezug auf die Sehfähigkeit erleiden musste. Ich war etwas verunsichert weil mir das niemend angekündigt hat, aber nachdem ich vorher schon aufgeklärt wurde, dass erst die neue Epithelschicht wachsen muss und dann die Haut sich selbst poliert, dachte ich das kommt sicher davon. Schließlich ist die Oberfläche ja jetzte eine andere nachdem die Linse weg ist.
So war das dann auch und heute (12 Tage nach OP) kann ich berichten, dass ich schon recht gut sehe, gegen Abend wird es immer etwas schlechter, ich aber das Gefühl habe, dass es jeden Tag etwa besser wird.

Ganz genaue Daten gibt es nach der Nachuntersuchung bei meinem Augenarzt am 29. Oktober.

Was mir übrigens an den 2 Tagen, bei denen ich im Lasik Institut war, aufgefallen ist, dass mehr als die Hälfte der Patieneten nicht für eine Lasik geeignet war. Vielleicht muss man das auch mal erwähnen!
Aus meiner Sicht muss ich aber sagen, dass mit etwas besserer Vorbereitung meinerseits (was die Schmerzen betrifft) das Ganze wesentlich angehmer sein könnte.

lg
Harald

Schneeflocke
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Beitrag von Schneeflocke » 13.10.2008, 13:22

Hallo Harald,

wurdest du auch in Istanbul gelasert? Bei Frau Dr. Kandur oder in einem anderen Institut?

Als ich dort war, war ich die einzige, die Lasek brauchte/bekam. Alle anderen Patienten/innen wurden ge"lasik"t..... auch die von morgens.

Das mit den Schmerzen und den Wundertropfen - tja - mir hat niemand gesagt, dass ich sie nur 3 mal am Tag nehmen dürfe oder dass es die Wundheilung verzögert - ich habe fleissig getropft - so jede Stunde oder anderthalb - und zumindest beim Augenarztbesuch nach einer Woche hat dieser einen normalen Heilungsverlauf festgestellt.

Achja und weil du schreibst, mit besserer Vorbeitung auf die Schmerzen wäre es besser gewesen. Das bezweifle ich etwas. Ich hatte mich schon sehr intensiv mit den diversen Verfahren auseinandergesetzt und mir war klar, dass Lasek durchaus schmerzhaft sein kann - aber trotz allem, habe ich nicht mit einer solchen Intensität gerechnet. Konnte ja in der zweite Nacht jeweils nicht länger schlafen, als maximal 1,5 Std. am Stück - also genau so lange, wie die Tropfen die mit Lokalanästhetika versetzt waren, gewirkt haben..... Normalerweise wache ich nie von Schmerzen auf - egal ob e Kopfschmerzen oder sonstwas ist............ Trotzdem bin ich froh, dass ich es habe machen lassen - denn was sind schon die paar Tage im Vergleich zu dem, was ich für mein hoffentlich restliches Leben gewonnen habe?

Morgen habe ich wieder eine Kontrolle - heute sind genau 4 Wochen vergangen - dh. jetzt genau vor 4 Wochen war ich noch ein richtig blindes Huhn - in Angst und gleichzeitig Vorfreude. Angst - ob ich überhaupt gelasert werden könne - Vorfreude, weil ich ja genau darauf hoffte.
Und ich muss sagen: es ist wirklich genial. Nachdem ich die ersten beiden Wochen relativ schlecht gesehen habe - zumindest in der Nähe, bin ich inzwischen weitgehend "normalsichtig". Was das genau in % für den Visus bedeutet weiß ich noch nicht, aber gefühlte 90-100% sind es sicher.
Wenn es hell ist, habe ich auch keine Probleme, kleingedrucktes zu lesen - einzig abends im Bett bei Schummerlicht klappt das nicht mehr so wie früher.............. wenn überhaupt muss ich eine sehr helle Lampe haben. Aber allgemein merke ich schon noch, dass ich abends doch schlechter sehe, als morgens - trotz allem war es ja eine Operation und die Augen ermüden doch noch ordentlich. Vermute mal, dass das mit der Zeit auch noch besser wird.

Was ich ziemlich "witzig" finde ist, wie unterschiedlich das Sehvermögen der beiden Augen manchmal ist. In den letzten Tagen habe ich auf dem linken Auge deutlich klarer gesehen als rechts. Heute ist es genau umgekehrt........

Insgesamt kann ich sagen, dass ich nach 2 Wochen schon ganz ordentlich sowohl in Ferne als auch in der Nähe sehen konnte, seit 1 Woche - also nach 3 Wochen waren auch vorher fast immer sichtbare Doppelbilder verschwunden.....

Ich berichte weiter.................. und höre auch gerne von anderen und ihren Erfahrungen.

Viele liebe Grüße, Birgit

AngelofHell
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Beitrag von AngelofHell » 13.10.2008, 13:53

Hallo Liebe Birgit :)

endlich kann ich auch mitreden :) aber ich muss sagen bin froh das ich ein Glückskind wohl bin und direkt am nächsten Tag (allerdings mit Femto) schon 100% und 120% hatte und keinerlei Schmerzen.

Man hatte mir auch gesagt das ich Sehschwankungen haben könnte, die hab ich bisher aber nicht so bemerkt, hab mich aber die letzten drei Tage auch fast nur ausgeruht und zum Fernseh gucken immer nur Brille an :) ...

Merke jetzt schon, zu lange am PC ist nicht so gut und ich muss öfters tropfen ... aber ansonsten ... bin ich froh und happy !!!! :)

lg
AngelofHell

HS
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Beitrag von HS » 13.10.2008, 14:33

Hallo Brigit,

ich war auch bei Fr. Dr.Kandur.

ich habs ziemlich genau genommen mit den Tropfen - zumindest nicht öfter als 4 mal am Tag ;-)
In der 2. Nacht habe ich übrigens vor Schmerzen keine einzige Minute geschlafen. Ich wollte mir die Tropfen für den Rückflug aufbewahren. Ich wurde morgens um halb 6 Uhr zum Flughafen gebracht. Selbstverständlich mit Sonnenbrille und den Augem meistens zu. Dann Hinein zum Eingang und zuerst die "Wundertropfen". 1-2 Minuten warten - dann sofort zum Check In und durch Passkontrolle bis zum Gate. Als ich alles gefunden habe dann nur noch gewartet bis ich einsteigen darf.

Von den Schmerzen her habe ich den Fehler gemacht, dass ich keinen Bock hatte mich auf den Weg zu machen um etwas Essen zu gehen - bzw. nicht einmal aufraffen konnte die Karte fürs Zimmerservice zu studieren. Damit konnte ich die roten Schmerztabletten (angeblich die starken - deshalb unbedingt vorher essen da ich einen empfindlichen Magen habe) nicht nehmen - oder habe ich mich zumindest nicht getraut. Optimistisch wie ich war dachte ich immer das hört gleich wieder auf.
Heute würde ich mir zur Not sogar etwas zu essen mitnehmen, bzw. auf jeden Fall unbedingt Essen. Zudem würde ich von zu Hause Tabletten mitnehmen, von denen ich weiß, dass sie stark sind und ich sie vertrage.
Denke dann könnte man den Istanbul Aufenthalt sogar nach Lasek etwas geniesen.

Das mit den Schwankungen habe ich auch so. Allerdings bin ich mir schon nicht mehr sicher, ob ich mir einige Dinge nur einbilde. Alle paar Minuten mahe ich igrendeinen "Sehtest" (Autonummern, Schilder etc). Mit dem Linken Auge, dann mit dem rechten - und wie ist es mit beiden - und was sehen meine Arbeitskollegen...
Doppelbilder habe ich übrigens auch. Das fallt aber nur auf wenn man tatsächlich Schriften oder ähnliches betrachtet und in der Nacht mit den Autoscheinwerfern.

Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass ich für die kurze Zeit schon super sehe und bin schon wahnsinnig gespannt wie es noch wird - nachdem es sich ja erst richtig einstellen soll...
Auch wenn es so bleiben würde, könnte ich in der Nähe damit leben und würe in die Ferne schon glücklich.

Harald

Schneeflocke
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Beitrag von Schneeflocke » 15.10.2008, 08:37

So - ein weiteres Update.

War gestern beim Augenarzt - nach recht genau 4 Wochen. Soweit ist alles in Ordnung - die Augenwerte waren nicht so gut wie ich dachte - Visus liegt etwa bei 0,6-0,7 (im Gegensatz zu meinen gefühlten 0,8-0,9 *ggg*) - aber ich hoffe auf die Zeit. Der Arzt sprach davon, dass ich zur Zeit im Plus wäre - also überkorrigiert - und er fragte direkt danach, ob ich im Fall der Fälle auch nachkorrigiert werden könne. Wenn ich auch nicht vor 6 Monaten daran denken solle........ Hmpf - dieser Mensch is irgendwie negativ finde ich - ich hoffe sehr darauf, dass sich das im Laufe der Zeit noch von alleine macht - zumal ich, wenn ich mir eine Lesebrille mit +1 vor die Nase halte (der Wert von dem der Augenarzt sprach) ich nicht wirklich besser sehe......... ausser eben tatsächlich in ganz kurzer Distanz. Naja abwarten halt.

Jedenfalls ist es trotzdem um Längen besser, als es vorher ohne Korrektur war - und sollte es tatsächlich so bleiben wie es jetzt ist, könnte ich auch damit leben.
Verstehe gar nicht, wie sich manche wegen einer halben Dioptrie verrückt machen können, oder bei einem Visus von 0,9........ statt 1,0.

Nun ja - zur nächsten Kontrolle brauche ich erst in einem halben Jahr - bin ja jetzt schon gespannt, wie sich alles weiter entwickelt.

Viele Grüße, Flocke

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