Unsicher! Lasik, Intraokulare Linsen oder doch nicht?

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Moderator: Frankyboy

Tobiaz
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Unsicher! Lasik, Intraokulare Linsen oder doch nicht?

Beitrag von Tobiaz » 24.06.2008, 00:06

Hallo,

verfolge das Forum schon seit langer Zeit und habe mich kürzlich für eine Lasik bei Dr. Maus in Köln entschieden und habe mich dann hier im Forum angemeldet :D . Ende der Woche soll es soweit sein.

Meine Werte:

Auge links:
+3,25 / -5,75 / 177
Durchmesser Pupille: 3,7
Hornhautdicke: 539


Auge rechts:
-1,77 / -0,5 / 5
Durchmesser Pupille: 3,5
Hornhautdicke: 537


Die Hornhautdicke habe ich nicht parat, ist aber voll in Ordnung, "entspricht der Norm". Mir wurde gesagt, dass meine Werte eine Herausforderung sind, aber problemlos zu Lasern. Allerdings kann ich auch mit Brille nicht 100% sehen, da mein rechtes Auge dies nie gelernt hat. Das heißt, auch nach der OP würde ich auf dem Auge max 70% erreichen. Dies ist auch meine Sehstärke mit Brille.

U.a. durch die starke Hornhautverkrümmung auf dem linken Auge sind meine Werte wohl ungewöhnlich. Dies bewirkt nach Aussage des Arztes auch, dass ich sehr unterschiedliche Werte auf den Augen habe, auf einem kurz- auf dem anderen weitsichtig bin.

Eigentlich war alles klar, bis meine Eltern einen befreundeten Augenarzt gefragt haben. Er brauchte uns auf das Thema Intraokulare Linsen und die Gefahr von Blendungen in der Nacht nach Lasik. Er sagte Linsen seien eine mögliche Alternative, da reversibel. Er hält eine Lasikoperation bei meinen Werten für machbar, aber grenzwertig und würde eher zu den Linsen raten.

Ich bin jetzt total verunsichert, habe von den Linsen vorher, ehrlich gesagt noch nichts gehört.

Bin mir jetzt ziemlich unsicher, ob es das Risiko wert ist. Weiss, dass ich mich selbst entscheiden muss. Was haltet ihr davon?

Gruß Tobiaz

Tobiaz
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So war´s bei mir ...

Beitrag von Tobiaz » 01.09.2008, 11:50

Also, auch wenn sich leider niemand auf mein Posting gemeldet hat, will ich zumindest kurz von meiner OP Ende Juni, bei Dr. Maus, berichten. Es ist alles super verlaufen und bestens abgeheilt. Die befürchteten Risiken sind nicht eingetreten, d.h. ich kann tagsüber und auch nachts ohne beeinträchtigung sehen. Habe keine Probleme mit Blendungen, etc. Das schneiden des Flaps am "zweiten" Auge war sehr unangenehm, aber nach ein paar Minuten war es zum Glück übeberstanden. Die ersten 8 Stunden nach der OP waren übel, starkes Fremdkörpergefühl und Tränen der Augen, danach wurde es aber konstant und schnell besser. Eine Sonnenbrille habe ich nur zum Schutz vor Fremdkörpern gebraucht, da ich nicht Lichtempfindlicher war als vor der OP.

Mein "schlechtes" Auge ist von den Werten zwar noch nicht ganz optimal, so dass ich es Nachlasern lassen werde. Bin aber absolut zufrieden, da ich über das Risiko vor der OP gut aufgeklärt wurde und schon jetzt besser sehen kann als vor der OP mit Brille.

Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung.

Besten Gruß,
Tobiaz

clapede
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Beitrag von clapede » 02.09.2008, 17:44

Hallo Tobiaz,
schön das es Dir auch gut geht. Du hattest zwar andere Werte wie ich, und bist mit Deiner OP mir einen Monat vorraus, hätte gerne gewußt, ob und wie oft Du noch tropfst .
Danke für Deine Antwort u. weiterhin alles Gute
Clapede

Tobiaz
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Beitrag von Tobiaz » 02.09.2008, 20:26

Tropfe kaum noch. Habe, als ich mit dem Tropfplan durch war, nur wenig getropft und dies nach ca. 2 Wochen eingestellt. Hatte vor zwei Wochen ein brennendes Gefühl in den Augen und war dann bei meinem Augenarzt. Der hat mir vor dem Schlafengehen ein Feuchtigeitsgel empfohlen. Das habe ich eine Woche gemacht und jetzt ist wieder alles ok. Nehme das Gel nun nur rein präventiv. Ein paar Tage ohne Tropfen sind auch unproblematisch.

Wie siehts denn bei dir aus?

clapede
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Beitrag von clapede » 02.09.2008, 21:25

Hallo tobiaz,
kannst Du mir das Mittel nennen, habe auch ,fast keine ..Probleme , empfinde das Tropfen , aber mittlerweile als äußerst lästig ! Danke
clapede

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