LASIK wie vorgehen?

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

Spark
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Aufklärung

Beitrag von Spark » 29.04.2008, 09:08

@nicole
Angst verbreiten?
Nein, nur aufklären, was passieren kann, damit man für sich selbst abwägen kann.
Aber dabei nicht vergessen, dass eine Menge an operierten Patienten still und zufrieden nach Hause geht und keinen Grund findet, sich in einem Forum zu Wort zu melden.
lG, Spark

nicole_
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Re: OP

Beitrag von nicole_ » 29.04.2008, 09:23

Hallo Spark,
Spark hat geschrieben: Aber gerade in diesen Fällen käme eine Komplikation mit einer Einschränkung der Sehkraft einer Berufsunfähigkeit gleich.
Ach nee. :wink:

Wozu dieses Forum da ist - hier zu lesen.

Was für die operierenden Ärzte als Erfolg zählt, ist für manch einen Patienten KEIN Erfolg.
Und dieses Forum will VOR einer OP aufklären.

lg
Nicole
Die Wissenschaft fängt eigentlich da an, interessant zu werden, wo sie aufhört.
(Justus von Liebig)

sehimpulse.de

April
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Re: Aufklärung

Beitrag von April » 29.04.2008, 12:07

Spark hat geschrieben:Aber dabei nicht vergessen, dass eine Menge an operierten Patienten still und zufrieden nach Hause geht und keinen Grund findet, sich in einem Forum zu Wort zu melden.
lG, Spark
Das ist sicher richtig. Allerdings sind drei Dinge dazu anzumerken:

1. So manche scheinbar gelungene OP macht erst Wochen, Monate, sogar Jahre später Probleme.

2. WENN es Probleme gibt, dann können sie durchaus gravierend sein (Kunstfehler, Schnittkomplikationen, Verschlechterung der Sehqualität, Infektionen, verstärkte Neigung zum Glaukom).

3. Der Link von Nicole auf einen Text zur Zielrichtung des Forums zeigt außerdem, dass "Probleme" eine Frage der Definition sind und eine dauerhafte Verschlechterung der Sehqualität nicht gerade selten vorkommt.
Die Ärzte gehen mir in Sachen Laser-OP zu sehr nach dem Ärzte-Witz "Operation gelungen, Patient tot" vor, wenn sie eine Operation für "gelungen" erklären, nur weil ein Visus von ca. 0,9 bis 1,1 erreicht ist - ungeachtet etwaiger Halos, Glares, trockener Augen, verschlechterten Kontrastsehens und möglicher Spätrisiken.
Ich hatte eigentlich gehofft, dass sich diese Geisteshaltung, bei der nur der Brechungsfehler betrachtet wird, geändert hat, seit ich mich vor ca. 5 Jahren das erste Mal mit dem Thema Augenlaser beschäftigt habe. Anscheinend ist das aber nicht der Fall.


Wie heißt es so schön: "better safe than sorry"
Mein persönlicher Risikofaktor liegt laut diesem Forum derzeit (d.h. vor Feststellung von Pupillengröße und optischer Zone) etwa bei 7 von 14 - *klick*

Ich hätte kein Problem mit einer geringen Restfehlsichtigkeit, aber ich will keine Blendungserscheinungen risikieren, keine schmerzhaft trockenen Augen, keinen Haze, keine Flapkomplikationen, keine nahende Star-Operation.

Wahrscheinlich versuche ich es erstmal mit Kontaktlinsen. (Derzeit trage ich Brille mit -7 dpt). Meine gesunden Augen einem Hobel/Lasermesser und einem geschäftstüchtigen Arzt auszuliefern - das kann ich bei Nichtverträglichkeit der KL immer noch tun, falls mir der Sinn danach steht ...


Ich werde noch ein kurzes Weilchen im Forum mitlesen, aber für mich persönlich ist das Thema gegessen.
Euch wünsche ich alles Gute und - falls ihr euch für eine OP entscheidet - toi-toi-toi.

.
Zuletzt geändert von April am 29.04.2008, 12:18, insgesamt 3-mal geändert.

Spark
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Re: Re: OP

Beitrag von Spark » 29.04.2008, 12:16

@nicole, in den Bemühungen, eine gute Aufklärung vorab und anschließend einen guten Operationserfolg zu erzielen sind wir uns doch einig.
Ich meine lediglich, dass die Zusammensetzung der Forenmitglieder in einem Forum wie diesem nicht repräsentativ sein kann.
Das beginnt im Vorfeld einer Operation mit der Informationsbeschaffung. Nur ein Teil der Interessenten nutzt die Möglichkeit des Internets. Und davon treffen eben auch nicht alle auf dieses Forum. Und auch davon melden sich viele nicht zu Wort.
Nach der OP wiederum gibt es für einen Teil der Operierten keinen Grund, sich weiterhin mit dem Thema zu befassen.
Somit bleibt eine Community derer, die in irgendeiner Weise betroffen sind,- mit allen positiven oder negativen Erfahrungen.
Aber sicherlich nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung oder beispielhaft für alle Interessenten oder Operierten.
lG, Spark

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Re: Re: OP

Beitrag von April » 29.04.2008, 12:25

Spark hat geschrieben:Aber sicherlich nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung oder beispielhaft für alle Interessenten oder Operierten.
lG, Spark
Die Äußerungen im Forum sind als solche sicher nicht repräsentativ.
Die Risikofaktoren laut Forum (wie oben verlinkt) sind es allerdings sehr wohl. Zumindest gehe ich davon aus.

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