Meine Op vom 24.07.06(Eyestar Istanbul)
Verfasst: 17.10.2006, 20:46
Erfahrungsbericht:
Da ich schon fast mein ganzes Leben lang auf eine Sehhilfe ( -8,5 Dioptrien) angewiesen war, und zum Schluss keine Kontaktlinsen mehr vertrug, war das Thema Laseroperation schon immer sehr interessant für mich. Ich wurde durch Internetrecherchen auf die EyeStar Klinik in Istanbul aufmerk-sam. Die durchweg positiven Erfahrungsberichte von Patienten im Internet sowie TV-Reportagen und der günstige Preis von 1060 € bestärkten mich in meinem Vorhaben, mich im Ausland lasern zu las-sen.
Die Beratung bei EyeStar war gleich ab der ersten Email top. Wir bekamen alle wichtigen Informatio-nen zum Ablauf der Operation, sowie Wissenswertes über Istanbul und eine Auswahl von Hotels in der Nähe der Klinik. Schnell wurde mir mein Wunschtermin bestätigt und das Hotel (Elite Hotel)von EyeStar gebucht. Wir mussten uns nur noch um einen passenden Flug kümmern und die Koffer pa-cken.
Am Sonntag, den 23.07.06 war es dann soweit, wir sind mit KLM Airlines von Stuttgart über Amster-dam nach Istanbul geflogen. Kaum in Istanbul angekommen, wartete schon der erste Schock auf uns, einer unserer Koffer fehlte. Später stellte sich heraus, dass er bei der Zwischenlandung in Amsterdam vergessen worden war. Gott sein dank stand das EyeStar-Team, bzw. der Chef höchstpersönlich zu unserer Abholung bereit. Er erledigte auch alle Formalitäten, um den verschwunden Koffer wieder aufzutreiben, im Handumdrehen. Etwas beruhigter kamen wir, mit über zwei Stunden Verspätung, in dem von uns gebuchten Hotel an. Nachdem wir uns kurz auf dem Zimmer erholt hatten, machten wir uns auf den Weg, den Taskim Square und die nähere Umgebung zu erkunden. Wir spazierten über die kilometerlange Shoppingmeile, welche auch zu später Stunde noch teilweise geöffnet hatte, und fielen anschließen erschöpft in unsere Betten. Am nächsten Morgen wurden wir um 11:00 Uhr, nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet, von Mendes, dem Fahrer, zur Voruntersuchung abgeholt. Da die EyeStar Klinik nur 5 Minuten vom Hotel entfernt lag, gingen wir zu Fuß und konnten so einen Blick auf das morgendliche Istanbul werfen. In der Klinik angekommen wurden wir herzlich begrüßt und mit Getränken versorgt. Es wurde auch gleich noch mal am Flughafen angerufen und sich nach dem ver-missten Koffer erkundigt. Dieser sollte noch im Laufe des Tages zum Hotel gebracht werden. Im War-tezimmer, einem großen Lichtdurchfluteten Raum herrschte sofort eine entspannte und gemütliche Atmosphäre. Die Voruntersuchungen konnten nach dem Ausfüllen eines Fragebogens und der Un-terzeichung einer Informationserklärung beginnen. Es wurden verschiedene Tests, unter anderem die Messung der Hornhautdichte, durchgeführt. Die verwendeten Instrumente waren alle auf dem neusten Stand der Technik und es war alles pikobello. Die Daten der Untersuchung wurden ausgewertet und kurze Zeit später bekamen wir das okay für die Operation. Der Termin wurde auf 18:00 Uhr angesetzt. Den Nachmittag verbrachten wir auf dem großen Bazar, der schon alleine eine Reise nach Istanbul wert ist. Die farbenprächtige Umgebung und die Vielfalt der angebotenen Waren hatten uns schon sehr beeindruckend. Im Anschluss an den Bummel über den Bazar gingen wir typisch türkisch essen, was auch ein Erlebnis war. Frisch gestärkt ging’s mit dem Taxi wieder zurück zur Klinik.
Die Operation wurde ein Stockwerk höher durchgeführt und auf meinen Wunsch hin von Mendes mit meiner Digitalkamera gefilmt. Vorab bekam ich ein Haarnetz und narkotisierende Tropfen in die Au-gen. Im Operationssaal angekommen legt man sich auf einen Liege und der Laser wird in Kopfhöhe angebracht. Das Gesicht wird mit einer sterilen Plastikfolie abgedeckt und die Augenlider mit einer Klammer fixiert. Es wird ein Ring auf das Auge gesetzt, der sich an der sich an der Hornhaut fest saugt, so entsteht ein Vakuum welches das Auge fixiert. Dies verursachte ein etwas unangenehmes Gefühl. Anschließend wird der Schnitt vorgenommen und der Flap zurückgeklappt. Das Auge wird nochmals gesäubert und gereinigt. Danach wird gelasert, während dieser Prozedur soll man das Auge ruhig halten und sich auf einen grünen Punkt konzentrieren. Die Laserbehandlung dauert ca. 15 Se-kunden, je nach Dioptrienzahl. Das Auge wird nochmals gespült und der Flap wird heruntergeklappt und glatt gestrichen. Das gleiche Verfahren wird beim zweiten Auge wiederholt. Nach 16 Minuten war alles vorbei und ich konnte, wenn auch ein bisschen verschwommen, schon sehr gut sehen. Vom Team wurden uns noch drei verschiedene Tropfen mitgegeben sowie eine genaue Erklärung, was wie oft ins Auge geträufelt werden muss. Die Tropfen waren ein Antibiotikum, Kortison und Tränenflüssig-keit. Es wurde gleich nach der Op eine Untersuchung durchgeführt, und dann konnten wir uns auf den Weg zum Hotel machen. Die Augen sind nach der Operation lichtempfindlich, ist es ratsam eine dunk-le Sonnenbrille auf dem Rückweg zu tragen.
Im Hotel angekommen haben wir mit zugezogen Vorhängen den restlichen Abend im Dunkeln ver-bracht. Ich hatte keine Schmerzen, sondern verspürte nur das Gefühl, als hätte ich Sand im Auge. Die Tropfen wurden in Abständen von 2-3 Minuten jede Stunde, bis zum Einschlafen, ins Auge getropft. Vor dem Schlafengehen wurden die Augen noch abgeklebt, damit während dem Schlafen nichts pas-sieren kannte. Um 23:30 Uhr wurde auch der vermisste Koffer aufs Zimmer gebracht. Jetzt konnte der Urlaub, mit neuem Sehgefühl und frisch eingetroffenen Kleider, beginnen.
Am nächsten Morgen geschah das Wunder, ich konnte ohne Brille sehen. Es war einfach traumhaft, ein völlig neues Lebensgefühl. Beim Frühstück konnte ich es kaum glauben, dass ich alles so scharf sehen konnte. Um 10:00 Uhr stand noch mal ein Nachuntersuchungstermin an. In der Klinik ange-kommen wurde die Untersuchung durchgeführt und meine Sehleistung war schon bei 100 %. Nach dieser überaus positiven Nachricht sind wir gleich noch mal zum Bazar gefahren um diese Farben-pracht nochmals ohne Sehhilfe wahrzunehmen.
Wir sind noch bis Samstag in Istanbul geblieben und haben unter anderem einen Ausflug zum Minia-tük, einen Miniaturenpark in dem viele Sehenswürdigkeiten Istanbuls vertreten sind, unternommen. Istanbul alleine ist schon eine Reise wert! Kurz bevor wir zum Flughafen gefahren wurden, schauten wir noch kurz in der Klinik vorbei und ließen nochmals nachsehen, ob alles soweit in Ordnung ist. Die Sehkraft hatte sich nun schon auf 120 % verbessert. Dann war es soweit, der Moment des Abschieds war gekommen und wir wurden an den Flughafen gefahren.
Zurückblickend ist zu sagen, dass die EyeStar-Klinik in Istanbul sehr empfehlenswert ist. Die Operati-on wurde sehr professionell durchgeführt und der Service war einwandfrei. Es war nicht das deutsche Arzt-Patient-Verhältnis, sondern es geht eher familiär zu, so als würde man sich schon lange kennen. Wo findet man in Deutschland noch einen Chefarzt, der einen vom Flughafen abholt und die Koffer zum Auto trägt? Nun nach jetzt schon 3 Monaten nach der Op sind noch keinerlei Komplikationen aufgetreten alles noch Super Scharf erkennbar!!!!!!!!!!!!
Ps:
Liebe Grüße an das Eyestar Team Istanbul
Chris & Lisa
Da ich schon fast mein ganzes Leben lang auf eine Sehhilfe ( -8,5 Dioptrien) angewiesen war, und zum Schluss keine Kontaktlinsen mehr vertrug, war das Thema Laseroperation schon immer sehr interessant für mich. Ich wurde durch Internetrecherchen auf die EyeStar Klinik in Istanbul aufmerk-sam. Die durchweg positiven Erfahrungsberichte von Patienten im Internet sowie TV-Reportagen und der günstige Preis von 1060 € bestärkten mich in meinem Vorhaben, mich im Ausland lasern zu las-sen.
Die Beratung bei EyeStar war gleich ab der ersten Email top. Wir bekamen alle wichtigen Informatio-nen zum Ablauf der Operation, sowie Wissenswertes über Istanbul und eine Auswahl von Hotels in der Nähe der Klinik. Schnell wurde mir mein Wunschtermin bestätigt und das Hotel (Elite Hotel)von EyeStar gebucht. Wir mussten uns nur noch um einen passenden Flug kümmern und die Koffer pa-cken.
Am Sonntag, den 23.07.06 war es dann soweit, wir sind mit KLM Airlines von Stuttgart über Amster-dam nach Istanbul geflogen. Kaum in Istanbul angekommen, wartete schon der erste Schock auf uns, einer unserer Koffer fehlte. Später stellte sich heraus, dass er bei der Zwischenlandung in Amsterdam vergessen worden war. Gott sein dank stand das EyeStar-Team, bzw. der Chef höchstpersönlich zu unserer Abholung bereit. Er erledigte auch alle Formalitäten, um den verschwunden Koffer wieder aufzutreiben, im Handumdrehen. Etwas beruhigter kamen wir, mit über zwei Stunden Verspätung, in dem von uns gebuchten Hotel an. Nachdem wir uns kurz auf dem Zimmer erholt hatten, machten wir uns auf den Weg, den Taskim Square und die nähere Umgebung zu erkunden. Wir spazierten über die kilometerlange Shoppingmeile, welche auch zu später Stunde noch teilweise geöffnet hatte, und fielen anschließen erschöpft in unsere Betten. Am nächsten Morgen wurden wir um 11:00 Uhr, nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet, von Mendes, dem Fahrer, zur Voruntersuchung abgeholt. Da die EyeStar Klinik nur 5 Minuten vom Hotel entfernt lag, gingen wir zu Fuß und konnten so einen Blick auf das morgendliche Istanbul werfen. In der Klinik angekommen wurden wir herzlich begrüßt und mit Getränken versorgt. Es wurde auch gleich noch mal am Flughafen angerufen und sich nach dem ver-missten Koffer erkundigt. Dieser sollte noch im Laufe des Tages zum Hotel gebracht werden. Im War-tezimmer, einem großen Lichtdurchfluteten Raum herrschte sofort eine entspannte und gemütliche Atmosphäre. Die Voruntersuchungen konnten nach dem Ausfüllen eines Fragebogens und der Un-terzeichung einer Informationserklärung beginnen. Es wurden verschiedene Tests, unter anderem die Messung der Hornhautdichte, durchgeführt. Die verwendeten Instrumente waren alle auf dem neusten Stand der Technik und es war alles pikobello. Die Daten der Untersuchung wurden ausgewertet und kurze Zeit später bekamen wir das okay für die Operation. Der Termin wurde auf 18:00 Uhr angesetzt. Den Nachmittag verbrachten wir auf dem großen Bazar, der schon alleine eine Reise nach Istanbul wert ist. Die farbenprächtige Umgebung und die Vielfalt der angebotenen Waren hatten uns schon sehr beeindruckend. Im Anschluss an den Bummel über den Bazar gingen wir typisch türkisch essen, was auch ein Erlebnis war. Frisch gestärkt ging’s mit dem Taxi wieder zurück zur Klinik.
Die Operation wurde ein Stockwerk höher durchgeführt und auf meinen Wunsch hin von Mendes mit meiner Digitalkamera gefilmt. Vorab bekam ich ein Haarnetz und narkotisierende Tropfen in die Au-gen. Im Operationssaal angekommen legt man sich auf einen Liege und der Laser wird in Kopfhöhe angebracht. Das Gesicht wird mit einer sterilen Plastikfolie abgedeckt und die Augenlider mit einer Klammer fixiert. Es wird ein Ring auf das Auge gesetzt, der sich an der sich an der Hornhaut fest saugt, so entsteht ein Vakuum welches das Auge fixiert. Dies verursachte ein etwas unangenehmes Gefühl. Anschließend wird der Schnitt vorgenommen und der Flap zurückgeklappt. Das Auge wird nochmals gesäubert und gereinigt. Danach wird gelasert, während dieser Prozedur soll man das Auge ruhig halten und sich auf einen grünen Punkt konzentrieren. Die Laserbehandlung dauert ca. 15 Se-kunden, je nach Dioptrienzahl. Das Auge wird nochmals gespült und der Flap wird heruntergeklappt und glatt gestrichen. Das gleiche Verfahren wird beim zweiten Auge wiederholt. Nach 16 Minuten war alles vorbei und ich konnte, wenn auch ein bisschen verschwommen, schon sehr gut sehen. Vom Team wurden uns noch drei verschiedene Tropfen mitgegeben sowie eine genaue Erklärung, was wie oft ins Auge geträufelt werden muss. Die Tropfen waren ein Antibiotikum, Kortison und Tränenflüssig-keit. Es wurde gleich nach der Op eine Untersuchung durchgeführt, und dann konnten wir uns auf den Weg zum Hotel machen. Die Augen sind nach der Operation lichtempfindlich, ist es ratsam eine dunk-le Sonnenbrille auf dem Rückweg zu tragen.
Im Hotel angekommen haben wir mit zugezogen Vorhängen den restlichen Abend im Dunkeln ver-bracht. Ich hatte keine Schmerzen, sondern verspürte nur das Gefühl, als hätte ich Sand im Auge. Die Tropfen wurden in Abständen von 2-3 Minuten jede Stunde, bis zum Einschlafen, ins Auge getropft. Vor dem Schlafengehen wurden die Augen noch abgeklebt, damit während dem Schlafen nichts pas-sieren kannte. Um 23:30 Uhr wurde auch der vermisste Koffer aufs Zimmer gebracht. Jetzt konnte der Urlaub, mit neuem Sehgefühl und frisch eingetroffenen Kleider, beginnen.
Am nächsten Morgen geschah das Wunder, ich konnte ohne Brille sehen. Es war einfach traumhaft, ein völlig neues Lebensgefühl. Beim Frühstück konnte ich es kaum glauben, dass ich alles so scharf sehen konnte. Um 10:00 Uhr stand noch mal ein Nachuntersuchungstermin an. In der Klinik ange-kommen wurde die Untersuchung durchgeführt und meine Sehleistung war schon bei 100 %. Nach dieser überaus positiven Nachricht sind wir gleich noch mal zum Bazar gefahren um diese Farben-pracht nochmals ohne Sehhilfe wahrzunehmen.
Wir sind noch bis Samstag in Istanbul geblieben und haben unter anderem einen Ausflug zum Minia-tük, einen Miniaturenpark in dem viele Sehenswürdigkeiten Istanbuls vertreten sind, unternommen. Istanbul alleine ist schon eine Reise wert! Kurz bevor wir zum Flughafen gefahren wurden, schauten wir noch kurz in der Klinik vorbei und ließen nochmals nachsehen, ob alles soweit in Ordnung ist. Die Sehkraft hatte sich nun schon auf 120 % verbessert. Dann war es soweit, der Moment des Abschieds war gekommen und wir wurden an den Flughafen gefahren.
Zurückblickend ist zu sagen, dass die EyeStar-Klinik in Istanbul sehr empfehlenswert ist. Die Operati-on wurde sehr professionell durchgeführt und der Service war einwandfrei. Es war nicht das deutsche Arzt-Patient-Verhältnis, sondern es geht eher familiär zu, so als würde man sich schon lange kennen. Wo findet man in Deutschland noch einen Chefarzt, der einen vom Flughafen abholt und die Koffer zum Auto trägt? Nun nach jetzt schon 3 Monaten nach der Op sind noch keinerlei Komplikationen aufgetreten alles noch Super Scharf erkennbar!!!!!!!!!!!!
Ps:
Liebe Grüße an das Eyestar Team Istanbul
Chris & Lisa