Trans-PRK 25.04.2013 bei Oculovision in Bregenz

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

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Fips756
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Re: Trans-PRK 25.04.2013 bei Oculovision in Bregenz

Beitrag von Fips756 » 06.06.2013, 12:04

So, wieder eine Woche vergangen, leider ohne Verbesserung, obwohl die Erkältung weg ist, was eigentlich meine Hoffnung war. Heute ist die OP genau 6 Wochen her. Ich sehe konstant schlechter als vor der Erkältung, was ich in erster Linie daran merke, dass ich Straßenschilder, TV-Logos, Teletext so gut wie gar nicht mehr scharf sehe, was vorher stärker geschwankt hat und wenigstens ab und zu ganz gut ging. In der letzten Woche habe ich dann auch tatsächlich mal bewusst probiert, ob ich nach dem Eintropfen immer noch gleich scharf sehe wie immer. Aber das ist nach wie vor der Fall, hält nur nicht lange, aber dem entnehme ich, dass wohl alles in bester Ordnung ist. :wink:

Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich im Nahbereich relativ gut sehe, am Computer gar keine Probleme habe und deshalb automatisch auch seltener tropfe. Im Büro hab ich Stress hoch3, am langen Wochenende war ich fast ständig unterwegs - dadurch habe ich nicht nur sehr wenig Befeuchtungstropfen getropft, sondern kriege schon die ganze Woche nicht mehr als 6 Stunden Schlaf und trinke in letzter Zeit auch VIEL zu wenig. Das Trinken ist etwas, auf das ich mich den ganzen Tag konzentrieren muss. Das funktioniert wunderbar, wenn ich ein Wochenende lang zuhause rumsitze, aber versagt kläglich bei Stress im Büro oder sobald ich aus dem Haus gehe. Ganz abgesehen davon, führe ich ja im Auto, in der Stadt oder beim Spazierengehen auch keine Bordtoilette mit... :mrgreen: Aber ich werde versuchen, mich wieder vermehrt auf das Trinken zu konzentrieren.

Eigentlich gemein - in letzter Zeit lagere ich nämlich sonst ziemlich viel Wasser ein. Wieso muss sich das in den Beinen und überall ablagern, nur nicht dort, wo es gebraucht würde??? :roll: Sogar die Augenlider sind von Wassereinlagerungen teilweise etwas aufgequollen, aber die Augen selber - staubtrocken! :roll:


Interessanterweise kommt es mir manchmal bei schlechtem Licht besser vor als bei hellem. Im Wohnzimmer an der Wand über dem Fernseher habe ich einen Sehtest aufgehängt, da habe ich oft abends, obwohl ich zum Fernsehen nur Schummerbeleuchtung habe, das Gefühl, ich sehe schärfer.

Das rechte Auge ist nach wie vor deutlich schlechter und ist aber auch nicht nachgezogen, sondern hat genauso stagniert wie das linke.

Am Wochenende bei dem Dauerregen fand ich das Autofahren fast "normal", allerding wohl eher deshalb, weil man bei sintflutartigem Regen auch mit "scharfen" Augen eine miese Sicht hat. :wink: Nachdem ich beinahe einen wetterbedingten Hüttenkoller bekommen hätte, habe ich auch eine Regenwanderung gemacht, an dem Tag fand ich die Sicht gar nicht mal so schlecht, vielleicht brauch ich ja 120% Luftfeuchtigkeit. :mrgreen:

Beim Autofahren fühle ich mich inzwischen sicherer - ich denke aber, das wird auch die Gewohnheit sein, denn besser sehen tu ich ja nicht. Straßenschilder kann ich notfalls mit zusammengekniffenen Augen ganz gut lesen, vielleicht nicht aus der Entfernung, die man üblicherweise lesen kann. Aber beim normalen Schauen verschwimmen selbst Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Was hat sich sonst noch verändert? Ich habe mich zwar von Anfang an nicht blendempfindlich gefühlt, in letzter Zeit kommt mir das Licht an sonnigen Tagen aber schon manchmal "heller" vor. Aber nach einem Monat Dauerregen mal ein paar Sonnenstrahlen zu sehen, ist wohl selbst mit gesunden Augen ungewohnt und das ging mir auch schon früher so.

Was sich definitiv verändert hat, sind Autoscheinwerfer. Ich kann nicht genau sagen, WAS sich daran verändert hat. Sie sind anders, aber ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob sie mehr blenden. Definitiv kommen sie mir von der Farbe her heller vor, irgendwie weißer, als ob plötzlich alle Autos Hallogenscheinwerfer hätten. :wink: Komischerweise denke ich auch immer, sie sind schärfer, obwohl ich sie aufgrund der Doppelbilder doch eigentlich gar nicht scharf sehe.

Da es nicht unbedingt sein musste, habe ich es bisher vermieden, bei Dunkelheit zu fahren. Im Tunnel hatte ich ja von Begin an gar keine Probleme (außer dass ich irgendwie seeeeeeeehr viele kleine Reflektoren sehe und grüne Ampeln manchmal 5-fach wie eine Blume aufgefächert... :? ), ich fühle mich absolut nicht geblendet, und sehe viel kontrastreicher und besser als mit Kontaktlinsen. Aber durch die Beleuchtung im Tunnel ist ja auch die Umgebung nicht ganz dunkel, wie es auf einer Landstraße wäre, wo dann womöglich auch noch der eine oder andere das Fernlicht nicht ausmacht. Interessieren würde es mich langsam mal, aber ich geh jetzt auch nicht extra nachts raus, um mich an die Straße zu stellen. :)

Ab heute tropfe ich Cortison nur noch 1x täglich für die nächsten 2 Wochen, dann bin ich damit fertig.

Das ist so der aktuelle Stand - etwas nervig, aber ich denke, alles im grünen Bereich. Ich muss mir nur ab und zu mal in Erinnerung rufen, dass es schließlich erst 6 Wochen sind. Ich hatte gerade Kontakt mit einer zweifelnden Bekannten, die nach meiner OP selber noch "viel zu viel Angst vor dem Lasern hatte", sich in der Zwischenzeit umentschlossen hat, vor einer Woche in der Türkei zur Lasik war und bei der 3 Tage danach wieder alles beim Alten und das Thema für sie bereits abgeschlossen war - solche Berichte braucht man nicht wirklich, wenn man seit Wochen auf klare Sicht wartet. Das und die laufenden Nachfragen aus dem Bekanntenkreis inklusive einem unüberhörbar zweifelnden "Das dauert jetzt aber doch schon recht lange..." :roll: , ist nicht gerade fördernd für die Geduld, selbst wenn man weiß, dass alles o.k. ist... :wink:
lg
Fips
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Re: Trans-PRK 25.04.2013 bei Oculovision in Bregenz

Beitrag von SherlockHolmes » 06.06.2013, 12:11

Hey,

na denn laß Dich mal trösten, obgleich Du das jetzt folgende auch gut selber weißt, aber manchmal ist`s einfach besser es nochmal zu lesen:

Wir PRKler müssen eben geduldiger sein, d.h. das Ergebnis dauert, dafür bleibt es dann und Probleme, die plötzlich und unerwartet nach Monaten nach der OP auftauchen, sind äußerst selten.

Was wir mit Geduld erkaufen, kommt vielleicht bei den LASIKlern als Überraschung später und wird dann vielleicht um so unangenehmer, da man meinte, mit dem Laservorgang nichts mehr zu tun zu haben: Trockene Augen z.B. Monate nach dem Lasern, was manchmal wohl monatelang anhält.

Alles wird gut.
Krass war der eine Beitrag, bei dem nach Monaten nicht mal der Arzt mehr meinte, es werde noch gut beim Patienten, aber es wurde dann plötzlich und unerwartet ganz toll ... weiß leider den Nick nicht mehr, dem das widerfahren ist...
LASEK/PRK 08.04.2013 in Hannover
ehemals kurzsichtig mit ca - 2,5 beidseitig Endergebnis: um 140% mit exzellenter Sehqualität ( keine HALOs oder sowas )

Fips756
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Re: Trans-PRK 25.04.2013 bei Oculovision in Bregenz

Beitrag von Fips756 » 07.06.2013, 23:18

Danke fürs Mitfühlen, aber getröstet muss ich eigentlich gar nicht werden. Ich bin mir eigentlich tief im Inneren eh sicher, dass alles in Ordnung ist, allein das ist viel wert. Bevor nicht mindestens 3 Monate vorbei sind oder sich in Monaten gar nichts mehr verändert, komme ich also gar nicht auf die Idee zu jammern, weil ich weiß, wie sich das hinziehen kann.

Aber man neigt natürlich trotzdem dazu, ganz genau zu beobachten - und mal ehrlich: Wer hat nicht jeden Tag auf Fortschritte gewartet? Natürlich lieber früher als später. Aber auch wenn ich aus Vernunftgünden auf einiges noch verzichte - ich kann im Moment eigentlich mehr oder weniger alles machen, und das ohne Sehhilfe! Vor ein paar Wochen unvorstellbar.

Wie gesagt - bei der letzten Untersuchung hätte ich unerwarteterweise doch noch die Wahl gehabt und habe mich bewusst gegen Lasik entschieden. Ich bin nach wie vor überzeugt, das Richtige getan zu haben und würde auch nach jetzigem Wissensstand wieder so entscheiden, selbst wenn ich - wie sicher jeder PRKler - auch Tage habe, wo ich mich augenrollend frage: "Wie lange noch???" :wink: Aber alles wird gut.
lg
Fips
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Re: Trans-PRK 25.04.2013 bei Oculovision in Bregenz

Beitrag von SherlockHolmes » 07.06.2013, 23:27

Na klar wird alles gut und auch Deine Wahl war richtig !

PRK /LASEK ist wie so vieles im Leben: Was lange währt wird endlich gut.
Wobei ich endlich im etymologischen Sinne meine, nicht im "ungeduldigen"...
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Re: Trans-PRK 25.04.2013 bei Oculovision in Bregenz

Beitrag von Fips756 » 19.06.2013, 11:45

Auch von mir mal wieder ein Update.

Morgen sind es 8 Wochen seit der OP und damit werde ich morgen zum letzten Mal Cortison tropfen, vielleicht hänge ich noch einen Tag an, wenn ich es nicht vergesse, weil ich es diese Woche 2x vergessen habe.

Subjektiv gesehen tut sich nichts, in die Ferne sehe ich konstant unscharf, und wenn ich eine Veränderung bemerke, dann würde ich im Moment eher sagen, dass es sich verschlechtert statt verbessert hat. Wenn ich es zeitweise mit Zusammenkneifen der Augen noch geschafft habe, die Doppelbilder verschwinden zu lassen und damit wieder scharf zu sehen, funktioniert das gerade in den letzten 1 - 2 Wochen immer schlechter. Straßenschilder, an denen ich täglich vorbeikomme und die ich vor mehreren Wochen schon ganz gut oder wenigstens zeitweise lesen konnte, kann ich selbst mit zusammengekniffenen Augen kaum oder gar nicht mehr entziffern. Selbst direkt nach dem Eintropfen sehe ich nicht mehr immer scharf, das funktioniert nur noch mit ganz dünnflüssigen, wässrigen Augentropfen für ganz kurze Zeit. Ich habe weniger das Gefühl von deutlichen Doppelbildern, dafür von einer generellen Unschärfe.

Da sich bisher also keine Schärfe eingestellt hat, könnte man meinen, es hat sich nichts verändert.

ABER:
Wenn ich mir das genauer ansehe, waren die Doppelbilder vorher so, dass Teletext, Untertitel, Fernsehlogos, Schriften meist doppelt oder 3-fach übereinander waren. Die Doppelbilder waren so weit auseinander, dass sie einander meist nicht überlagert haben. Jetzt ist das lange nicht mehr so massiv. Entweder sind sie massiv verblasst (vorher fast gleich stark wie das normale Bild) oder - und das scheint hauptsächlich der Fall zu sein, sie kommen immer "näher zusammen". Das heißt, dass sie sich jetzt überlagern und ich nicht 2 oder mehr fast scharfe Schriftzüge sehe, sondern eben einen komplett verschwommenen. Erst jetzt, wo ich das schreibe, fällt mir auf, dass Personen im Fernseher eigentlich schon lange nicht mehr 2 Münder haben. :wink:

Wenn es auch subjektiv viel unschärfer aussieht, müsste das aber doch eigentlich eher heißen, dass die Lichtbrechung jetzt geringer ist bzw. das Licht nicht mehr so zerstreut wird, und das könnte doch eigentlich bedeuten, dass alles glatter wird. So gesehen tendiert es wohl sogar in die Richtung, in die es soll, schlussendlich sollen die Bilder ja auch so nahe zusammen, dass sie sich komplett identisch überlagern.

Demnach könnte das, was ich als Verschlechterung empfinde, eigentlich schon nah am Ziel sein. :wink:


Ich denke oft, ich sehe abends bei Schummerbeleuchtung besser, aber entweder sitze ich dann auf der Couch mit dem Laptop vor mir am Couchtisch und schaue nach oben weg auf den Sehtest an der Wand (also nicht geradlinig, und nach oben oder unten konnte ich ja schon länger schärfer sehen) oder ich liege zum Fernsehen auf der Couch und schaue auch nicht ganz gerade aus. Das könnte also dadurch verfälscht werden.

Tropfen tu ich in letzter Zeit immer weniger, wenn ich nicht gerade autofahren muss. Man wird einerseits generell nachlässiger und denkt nicht mehr immer dran (ich "merke" die trockenen Augen in dem Sinne ja nicht wie mit den Linsen, die dann gekratzt haben), und einerseits bin ich jetzt bei dem besseren Wetter viel draußen unterwegs, abgelenkt und denke erst recht nicht dran.

Mit dem Trinken geht es genauso. Auch zu nachlässig. Die derzeitige Hitze hilft ein bisschen. :wink: Gestern nachmittag hatte ich aber fast 2 Liter und konnte am Sehtest NULL Veränderung sehen, das hat mich dann wieder enttäuscht. Anfangs hat das sehr viel ausgemacht.

In letzter Zeit verwende ich den Tears Again Augenspray ziemlich regelmäßig und mehrmals am Tag. Lästig finde, dass man ihn mit 10 cm Abstand über das ganze Gesicht sprüht, an den Wangen wische ich ihn dann mit einem Papiertaschentuch ab. Die Augen fühlen sich danach herrlich erfrischt an. Ob sie tatsächlich weniger trocken sind, kann ich kaum beurteilen, weil ich die Trockenheit ja sonst auch nicht merke. Seit 2 oder 3 Tagen fallen mir aber im Augenwinkel wieder leichte weißliche Ablagerungen ("Sandmännchen"?) auf, wie ich sie vor dem Lasern immer hatte. Vielleicht fangen die Augen ja tatsächlich wieder an, selber Lipide (also diesen Schmierfilm) zu produzieren.

Zuhause oder unterwegs benutze ich derzeit hauptsächlich die Olixia-Augentropfen, die ich zum Ausprobieren gekauft habe. Zum einen, weil die Flasche ja auch nicht ewig haltbar ist, zum anderen, weil ich die Konsistenz irgendwo mittendrin zwischen flüssig und Gel ganz gut finde. Sie schmieren nicht total, aber befeuchten etwas länger als die ganz flüssigen.

Im Tunnel bemerke ich inzwischen etwas mehr Halos, wenn man überhaupt davon sprechen kann. Mit ständig schmierigen Linsen habe ich nach wie vor das Gefühl, dass mehr "geschimmert" hat. Starbursts sehe ich nur an den Lampen an der Tunneldecke. Im Gegensatz zum Blick nach vorne sind die aber auch schon gestochen scharf. Diese Starbursts sind etwas deutlicher geworden (anfangs musste ich fast "suchen", um sie zu erkennen), sind aber absolut nicht störend, ich glaube nicht, dass ich in dieser Intensität ein Problem damit hätte auch wenn sie von vorne kommen würden. Schlimmer verhält es sich mit den grünen Ampeln. Die sehe ich nämlich als Blume mit 5, 7, oder mehr??? Blütenblättern... :? und bei den grünen Pfeilen an der Decke, die auf die Fahrspuren zeigen, fühle ich mich fast von Indianern verfolgt, weil sie sich vervielfachen... :lol:

Letze Woche bin ich zum ersten Mal 2x im Dunkeln gefahren. Das erste Mal bin ich in der Dämmerung losgefahren und nur noch die letzen ca. 4 km fast ganz im Dunkeln gefahren. Das ging überraschend gut, auch schon in der Dämmerung. Womit ich mir aber noch schwerer tat, waren die Straßenschilder, z.B. auf der Autobahn. Da war es noch nicht mal ganz dunkel. Das zweite Mal war letzten Freitag, da bin ich eine mir zwar bekannte Strecken gefahren, die ich aber nicht oft fahre und die sehr kurvig und damit anspruchsvoll ist. Diese Kurven kenne ich nicht alle aus dem Gedächtnis und weiß nicht schon im Vorhinein, wie ich sie nehmen muss. Die Strecke kam mir mindestens doppelt so lang vor wie sonst und ich war heilfroh, als ich sie hinter mir hatte. Das war sehr anstrengend.

Erstaunlich gut funktioniert es mit dem Gegenverkehr. Vielleicht scheinen die entgegenkommenden Scheinwerfer etwas heller und auf jeden Fall von der Farbtemperatur her anders, aber sie blenden nicht. Es sei denn, jemand kommt mir mit aufgedrehtem Fernlicht entgegen. Das war einmal der Fall und nicht sehr angenehm. Die ca. 25 km Wegstrecke (davon die Hälfte Autobahn und Routinestrecke, die ich im Schlaf kenne) haben mir dann aber auch gereicht und ich war danach ziemlich erschöpft. Ich fand es gesamt gesehen nicht mal speziell für die Augen anstrengend, sondern mich hat eher geschlaucht, dass ich mich so konzentrieren musste.

Nach wie vor fühle ich mich beim Autofahren weniger "nachtblind" als vorher und habe das Gefühl, im dunkeln kontrastreicher oder sogar "heller" (?) zu sehen als vorher. Ich kann den Unterschied nicht so recht beschreiben bzw. gar nicht genau sagen, WAS anders ist, es ist einfach das Gefühl, dass es besser ist als vorher.


Ansonsten habe ich mich an die verbliebene Unschärfe wohl auch zu einem Teil gewöhnt, sie stört mich nicht mehr so wie anffangs, wo sie mir bei jeder Kleinigkeit aufgefallen ist. Beim Wandern merke ich jetzt gar nicht mehr, dass ich nicht komplett scharf sehe, wenn ich nicht grad einen Wegweiser ablesen muss. Im Büro dasselbe. Nur wenn ich in die Ferne etwas wirklich scharf sehen sollte, fällt es mir auf. Auch beim Autofahren habe ich mich dran gewöhnt, solange ich nur auf die Straße oder die Umgebung schaue. Dort wird es mir halt ständig vor Augen geführt, weil immer Schilder kommen.

Was ich nach wie vor extrem genieße: Nachts vom Fernsehschlafen auf der Couch aufzuwachen und direkt im Halbschlaf ins Bett übersiedeln zu können, ohne erst die Linsen rausfummeln zu müssen und dabei schon fast wieder zu wach zum Weiterschlafen zu sein. :wink:


Ich hoffe, dass ich mit meiner logischen Schlussfolgerung nicht so falsch liege und das ein Zeichen ist, dass ich dem Ziel näher komme, und warte halt weiter ab. Meine nächste Untersuchung ist im Juli, ich hab den Termin gar nicht im Kopf, ich glaube zwischen dem 10. und 15.
lg
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rechts -6,25 | -1,00 | 50°
links -5,00 | -0,75 | 150°
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