Die OP war vor gut acht Wochen, am 25.06.2011. Entschieden hatte ich mich nach reiflicher Überlegung für die Lasikland Klinik in Köln, wobei eine Vor- und die Nachuntersuchung in Frankfurt (ebenfalls bei Lasikland) vorgenommen wurden. Für die Lasikland-Klinik hatte ich mich wegen vieler sehr guter Erfahrungsberichte und nicht zuletzt wegen des Preises entschieden. Ich bin nicht enttäuscht worden.
Zunächst war in Frankfurt die Prüfung, ob meine Augen für Lasik geeignet sind. Dabei wurde die Sehstärke gemessen, Hornhautdicke usw. Dies wurde von freundlichem, kompetentem Fachpersonal durchgeführt. Meine Fragen wurden geduldig und umfangreich beantwortet. In einem Gespräch teilte mir Dr. Tecirlioglu dann mit, dass meine Augen geeignet seien. Dabei hat er es auch geschafft, mich davon zu überzeugen, dass es keinen Grund gebe, erst das eine Auge und das zweite zu einem späteren Zeitpunkt Lasern zu lassen. Er hatte eine beruhigende Art und ich fühlte mich verstanden.
Ich sah mich schon ohne nervige Brille und ohne störende Kontaktlinsen am Strand
Die Terminsvereinbarung gestaltete sich etwas schwierig, da ich unbedingt von meinem Mann begleitet werden wollte, er aber wegen Stress im Job keinen Urlaubstag nehmen konnte. Dafür hatte die Klinik auch eine Lösung parat: Augen OP Samstags in Köln. Das war für mich perfekt; schließlich hatte ich gelesen, dass wenige Leute am Tag nach dem Eingriff leicht gehandicapt gewesen waren. Da kam mir der Samstag sehr gelegen.
Da zwischen der Voruntersuchung und dem OP Termin einige Wochen lagen, wurde ich kurzerhand in Köln sicherheitshalber noch mal „voruntersucht“. Fand ich toll und hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Das Personal in Köln war trotz aller Professionalität und einem großen Andrang an Patienten freundlich und geduldig. Da ich sehr nervös war, hatte ich gefühlte 1000 Fragen. Alle wurden zufrieden stellend beantwortet und ich hatte mich innerlich bereits entschieden, obwohl ich dennoch etwas ängstlich war. Ich glaube es geht vielen Leuten so; schließlich geht es um die eigenen Augen. Mein Mann und ich fühlten uns so gut betreut, dass er spontan, während ich im OP war, Praline für das Personal kaufte
Vor der OP bekam ich etwas zur Beruhigung und Augentropfen. Dann ging es los. Die OP war schon etwas unangenehm, so wie es halt ist, wenn einem im Auge rumgemacht wird. Richtig schmerzhaft war es nicht, auch wenn man dies vereinzelt liest. Leute, es ist eine OP, da darf es schon mal zwicken
Es ging sehr schnell, vielleicht zwanzig Minuten. Dunkle Brille auf
Lediglich auf der Heimfahrt im Auto musste ich die Augen zeitweise schließen, da mir die Augen, wohl von den „schnellen“ bewegten Bildern, etwas weh getan haben.
Abends hatte ich ein Gefühl von sehr müden Augen, die man am liebsten schließen möchte, was ich dann auch getan habe.
Am nächsten Tag war ich überrascht von meiner Sehschärfe. Bäume und Sträucher hatten plötzlich Blätter und waren nicht nur eine „grüne Masse“. Über den Tag war ich noch ein wenig blendempfindlich, ansonsten war alles bestens. Schmerzen oder Beeinträchtigungen hatte ich keine.
Wir sind dann nach Frankfurt zur Nachuntersuchung gefahren und ich empfand es als tollen Service, dass mich Dr. Tecirlioglu auch Sonntags zur Nachuntersuchung empfing. Die dauert auch nur wenige Minuten. Ich habe von meinen Augen geschwärmt und er meinte, dies könnten nur Leute verstehen, die gelasert worden seien. Er sei auch vor ca 10 Jahren gelasert worden.
Sieben Wochen - und einen Strandurlaub mit Baden im Meer ohne Kontaktlinsen später – ist immer noch alles prima.
Ich kann nur sagen: Hätte ich das gewusst, ich hätte es vor Jahren schon gemacht.
Es grüßt Juliane 29 Jahre aus Mannheim
