Lasik am 8.6.11 bei Euro Eyes in Stuttgart/ Dr. Lerche
Verfasst: 13.06.2011, 19:17
Hallo liebe Maulwürfe und Ex-Maulwürfe,
es stehen ja einige Horrorstories hier , da möchte ich meine Erfahrungen beitragen
Habe mich letzte Woche lasern lassen. Meine Erwartung ist, dass ich den Alltag ohne Brille bewältigen kann, wegen der hohen Hornhautverkrümmung (-3,5) muss ich mal schauen, ob ich langfristig am PC und im Auto noch eine Brille brauche, das wäre für mich völlig ok.
Ich habe mir aufgrund der hohen HHV mehrere Kliniken in Stuttgart angeschaut. Mein "normaler" Augenarzt hat mir zu Euro Eyes geraten, da er Patienten hat, die dort sehr gut operiert wurden.
Einige bieten nur Standard-OPs an, da ist es bei der Stärke evtl. schwierig.
Die Voruntersuchungen sind ganz normal abgelaufen, es wurde alles nochmal erklärt und offene Fragen geklärt.
Der OP-Tag:
Die Beruhigungstablette habe ich wirklich gebraucht, ich war total aufgeregt.
Die Betäubungstropfen brennen nicht, sind wie normale Augentropfen.
Man bekommt OP-Kleidung über die Klamotten, also ein Flügelhemd, eine Haube und Schuh-Überzieher.
Das Flap-Lasern war für mich der größte Horror. Ich lag dann auf der Liege und habe gefragt, ob jemand eine Hand zum "Händchen-Halten" frei hat. Bis heute weiß ich nicht, wer es war, aber es war echt beruhigend. DANKE! Also, einfach sagen, was man will... So ein Horror war es eigentlich nicht. Diese Silikonringe aufs Auge zu drücken hat mir auch nicht weh getan, es war, wie wenn man stark auf den Augapfel drückt, bis man schwarz sieht. Das ist ein Druck, aber kein Schmerz. Das Flap-Lasern hat nur etwas gebrannt, wie manchmal Augentropfen brennen.
Hr. Dr. Lerche ( Leiter in Hannover, kommt zum Lasern manchmal nach Stgt) ist sehr erfahren, strahlt eine Ruhe aus und erklärt alles genau. Er zählt auch runter, wie lange es noch dauert und baute einen auf von wegen "wir haben es gleich geschafft", "noch 5 Sekunden", "die Hälfte haben wir schon" etc. Bei ihm ist man super aufgehoben.
Dann musste ich auf die andere Liege zum Lasern. Da musste ich mich einfach auf das blinkende rote Licht konzentrieren, das war auch sehr schnell vorbei. Es riecht etwas nach verbranntem Horn (ist es ja auch...) . Es tut auch nicht weh.
Dann durfte ich wieder ins Wartezimmer. Nach ca. 15 Minuten hat die Betäubung nachgelassen und die AUgen haben getränt. Bei geschlossenen Augen ist es angenehmer. Nach einer kurzen Nachkontrolle durch Dr. Weingärtner durfte ich heim.
Am besten aufs Sofa. Ich habe dann auch nicht stündlich tropfen können, weil ich eingeschlafen bin. War aber auch nicht tragisch. Nachmittags hatte ich ein starkes Fremdkörpergefühl, das war nach einer Ibuprofen-Tablette weg. Und ich habe versucht, die Augäpfel hinter den geschlossenen Lidern nicht zu bewegen.
Am nächsten Morgen musste ich zur Nachkontrolle. Die Äderchen am rechten Auge sind etwas heftig geplatzt, es war knallrot. Beim Sehtest hatte ich Werte, wie vorher mit Brille.
Die Sicht war allerdings noch mit milchigem Schleier, was vom roten Auge, aber auch von den Cortisontropfen kam, die ich stündlich genommen habe. Durch die Konservierungsstoffe trocknen sie etwas aus. Also man muss wirklich ausreichend die Tränenersatzmittel nehmen!
Die Sicht ist momentan noch etwas schwankend je nach Tropfenstatus, wird aber jeden Tag besser. Das schlimme war vor allem, dass sich der Kopf umgewöhnen muss. Ich habe alles direkt vor die Nase gehalten, um es lesen zu können. Da war es natürlich verschwommen. Mit 30 cm Abstand war es klar.
Andere "Komplikationen" habe ich nicht. Keinerlei Blendungen o.ä.
Alles in allem bin ich zufrieden, kann ohne Brille gut sehen (wenn ich genügend tropfe). Morgen ist die Wochenkontrolle und ich bekomme hoffentlich die Auto-Fahrerlaubnis. Und muss danach zur Arbeit und bin gespannt, wie ich die Tage am PC überstehe. Naja, es gibt ja auch Ablage, die ich machen kann...
Ich melde mich in ein paar Wochen nochmal.
Just Do It !!!
Viele Grüße
Melrose
es stehen ja einige Horrorstories hier , da möchte ich meine Erfahrungen beitragen
Habe mich letzte Woche lasern lassen. Meine Erwartung ist, dass ich den Alltag ohne Brille bewältigen kann, wegen der hohen Hornhautverkrümmung (-3,5) muss ich mal schauen, ob ich langfristig am PC und im Auto noch eine Brille brauche, das wäre für mich völlig ok.
Ich habe mir aufgrund der hohen HHV mehrere Kliniken in Stuttgart angeschaut. Mein "normaler" Augenarzt hat mir zu Euro Eyes geraten, da er Patienten hat, die dort sehr gut operiert wurden.
Einige bieten nur Standard-OPs an, da ist es bei der Stärke evtl. schwierig.
Die Voruntersuchungen sind ganz normal abgelaufen, es wurde alles nochmal erklärt und offene Fragen geklärt.
Der OP-Tag:
Die Beruhigungstablette habe ich wirklich gebraucht, ich war total aufgeregt.
Die Betäubungstropfen brennen nicht, sind wie normale Augentropfen.
Man bekommt OP-Kleidung über die Klamotten, also ein Flügelhemd, eine Haube und Schuh-Überzieher.
Das Flap-Lasern war für mich der größte Horror. Ich lag dann auf der Liege und habe gefragt, ob jemand eine Hand zum "Händchen-Halten" frei hat. Bis heute weiß ich nicht, wer es war, aber es war echt beruhigend. DANKE! Also, einfach sagen, was man will... So ein Horror war es eigentlich nicht. Diese Silikonringe aufs Auge zu drücken hat mir auch nicht weh getan, es war, wie wenn man stark auf den Augapfel drückt, bis man schwarz sieht. Das ist ein Druck, aber kein Schmerz. Das Flap-Lasern hat nur etwas gebrannt, wie manchmal Augentropfen brennen.
Hr. Dr. Lerche ( Leiter in Hannover, kommt zum Lasern manchmal nach Stgt) ist sehr erfahren, strahlt eine Ruhe aus und erklärt alles genau. Er zählt auch runter, wie lange es noch dauert und baute einen auf von wegen "wir haben es gleich geschafft", "noch 5 Sekunden", "die Hälfte haben wir schon" etc. Bei ihm ist man super aufgehoben.
Dann musste ich auf die andere Liege zum Lasern. Da musste ich mich einfach auf das blinkende rote Licht konzentrieren, das war auch sehr schnell vorbei. Es riecht etwas nach verbranntem Horn (ist es ja auch...) . Es tut auch nicht weh.
Dann durfte ich wieder ins Wartezimmer. Nach ca. 15 Minuten hat die Betäubung nachgelassen und die AUgen haben getränt. Bei geschlossenen Augen ist es angenehmer. Nach einer kurzen Nachkontrolle durch Dr. Weingärtner durfte ich heim.
Am besten aufs Sofa. Ich habe dann auch nicht stündlich tropfen können, weil ich eingeschlafen bin. War aber auch nicht tragisch. Nachmittags hatte ich ein starkes Fremdkörpergefühl, das war nach einer Ibuprofen-Tablette weg. Und ich habe versucht, die Augäpfel hinter den geschlossenen Lidern nicht zu bewegen.
Am nächsten Morgen musste ich zur Nachkontrolle. Die Äderchen am rechten Auge sind etwas heftig geplatzt, es war knallrot. Beim Sehtest hatte ich Werte, wie vorher mit Brille.
Die Sicht war allerdings noch mit milchigem Schleier, was vom roten Auge, aber auch von den Cortisontropfen kam, die ich stündlich genommen habe. Durch die Konservierungsstoffe trocknen sie etwas aus. Also man muss wirklich ausreichend die Tränenersatzmittel nehmen!
Die Sicht ist momentan noch etwas schwankend je nach Tropfenstatus, wird aber jeden Tag besser. Das schlimme war vor allem, dass sich der Kopf umgewöhnen muss. Ich habe alles direkt vor die Nase gehalten, um es lesen zu können. Da war es natürlich verschwommen. Mit 30 cm Abstand war es klar.
Andere "Komplikationen" habe ich nicht. Keinerlei Blendungen o.ä.
Alles in allem bin ich zufrieden, kann ohne Brille gut sehen (wenn ich genügend tropfe). Morgen ist die Wochenkontrolle und ich bekomme hoffentlich die Auto-Fahrerlaubnis. Und muss danach zur Arbeit und bin gespannt, wie ich die Tage am PC überstehe. Naja, es gibt ja auch Ablage, die ich machen kann...
Ich melde mich in ein paar Wochen nochmal.
Just Do It !!!
Viele Grüße
Melrose