Meine PRK bei Care Vision Köln von Dr.Fesser *lang*
Verfasst: 30.12.2010, 14:00
Hallo zusammen !
Ich habe beschlossen meinen Erfahrungsbericht hier zu posten, da ich selber viele Berichte vor meiner Entscheidung zum lasern gelesen habe - danach sehr verunsichert war - und riesen Angst davor hatte !
Mit meinem Bericht hoffe ich, dass ich einigen Leuten bei der Entscheidungsfindung helfen kann und vor allem Ihnen die Angst vor der Laserkorrektur nehmen kann.
Mein Beratungsgespräch als auch die Voruntersuchung fanden in Düsseldorf statt, gelasert wurde ich dann im Laserzentrum in Köln.
Meine Augenärztliche Voruntersuchung durch Dr.Fesser ergab beim Hornhautscan, dass meine rechte Hornhaut leider nicht für eine Lasik geeignet ist, daher wird sollte eine PRK durchgeführt werden.
Das bestmögliche Ergebnis ergebe eine Sehkraft von ca. 80% bis maximal 90%, lt. Dr.Fesser nicht optimal und es könne sein, dass ich nochmal nach gelasert werden muss.
Ich selber wäre mit dem Ergebnis zufrieden, sehe ich doch jetzt bloß 30% mit Brille 60% und mit Kontaklinsen 80%. Ich würde also bei gutem Ergebnis immerhin mehr sehen als jetzt mit Brille und im weniger gutem Fall so wie jetzt mit Kontaklinsen. Ich finde dass wäre ein super Ergebnis !!
Ich hatte sooooooooo eine wahnsinnige Angst, dass selbst mein Bryophyllum mir nicht mehr half. Buxe voll, Kopfschmerzen und Übelkeit - volles Programm.
Nach Kölle gefahren, angemeldet, bezahlt und erst mal 5mg Valium bekommen.
Das war auch gut so, ich hatte mich ja so verrückt gemacht, das ich nicht mal gefrühstückt hatte, weil ich dachte falls es Komplikationen gibt, dann bin ich wenigstens nüchtern und die können mich problemlos intubieren....
Also Valium bekommen, ruhiger geworden und dran gekommen.
Erst mal kam ich in einen Vorraum und bekam dort einen Einmalschutzkittel, Kopfhaube und Überschuhe angezogen. Augentropfen zum betäuben und musste einen Moment warten.
Wurde dann auf den OP Tisch geleitet und Schritt für Schritt über alle Maßnahmen aufgeklärt.
Es wurde der Laser über mein Gesicht gefahren und ich bekam die Klammern zuerst unter das rechte Auge um es offen zu halten. Ich bekam die Augentropfen zum Epithel aufweichen ins rechte Auge die nur ganz leicht brannten, es musste noch mal nach getropft werden weil ich anscheinend ein sehr starkes Epithel habe. Dies wurde dann weggewischt und ich musste auf den grünen Punkt / Ball / Wolke über mir schauen. Ich sah eigentlich nur rote und schwarze durcheinandere Punkte flimmern und immer das grüne in der MItte blinken. Der Laser wurde ausgerichtet und dann ging es auch schon los. Während des lasern sah ich rechts und links vom grünem Fleck Rauchwolken und es roch nach verbrannter Haut. Das lasern an sich dauerte geschätzte 5-10 sekunden. Danach wurde das Auge nochmal gespült, ein Schwämmchen mit Mitomycin C. für ein paar Sekunden aufgelegt. Mitomycin C. wird normalerweise in der Behandlung von Krebszellen verwendet und soll nach einer PRK eine überschießende Narbenbildung verhindern. Anschließend bekam ich eine Schutzkontaklinse eingesetzt und das linke Auge wurde ebenso behandelt.
Ich hatte mir das echt viel schlimmer vorgestellt, grade nachdem ich mir im Internet die ganzen Videos dazu angesehen habe. Aber man kann nicht sehen wie ein Watteträger aufs Auge zu kommt und das Epithel abkrazt - man sieht nur Schatten und spürt einen ganz leichten Druck, das war's !! Also wirklich nichts vor dem man Angst haben braucht !!
Nach der Prozedur wurde ich in einen Ruheraum geleitet und bekam nach ein paar Minuten von einem netten Mitarbeiter meine ersten Augentropfen verabreicht und meinen Tropfenplan erklärt.
Nach ca. 5 Minuten wurde ich nochmal zur Kontrolle gerufen und durfte schon den ersten Sehtest machen, das Ergebnis ist der Oberhammer !! Ich habe direkt nach der OP bereits 80% Sehkraft !!
Wo ich doch vor der Korrektur grade mal 30% hatte, das ist für mich ein überwältigendes Ergebnis !
Ich wurde wiederholt aufgeklärt, dass wenn es zu einer Regression kommt, ich nocheinmal nachgelasert werden müsste, Frau Dr. Fesser aber mit dem aktuellem Ergebnis sehr zufrieden sei. Ich bekam noch ein Rezept über Valoron Tropfen und dann sind wir nach Hause gefahren.
Ich habe draußen meine Sonnenbrille getragen, da ich doch noch recht Lichtempfindlich bin.
War erstaunt was ich alles sehen und erkennen kann....hatte Kopfschmerzen, irgendwie über die Augen und Schläfen ausgehend und natürlich brennen und stechen die Augen ein wenig - aber das war ja klar.
Lichteffekte habe ich nur bei sehr grellem und direktem Licht, also sehr helle Halogenscheinwerfer von entgegenkommenden Autos, Ampeln sind kein Problem.
Aber auch das mit den Lichteffekten war mir im Vorfeld bewusst und auch klar dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist - das ist aber kein Problem, meine dazu gewonnene Lebensqualität überlagert das um ein vielfaches !!
Habe mich den ganzen Tag brav an meinen Tropfenplan gehalten, am Nachmittag eine 400mg Ibuprofen genommen und damit waren auch die Kopfschmerzen weg.
Am Abend taten mir dann vermehrt die Augen weh, so dass ich zum schlafen gehen 30 Tropfen Valoron genommen habe, meine Augenklappen aufgeklebt habe und ins Bett gegangen bin.
Die Nacht war unproblematisch ohne Schmerzen oder so.
Heute morgen sehe ich immer noch sehr gut, nur etwas verschwommen. Das ist wie vor dem lasern als ob ich einen leichten Belag auf meinen Kontaklinsen hatte, z.B. nachdem man geweint hat. Die Augen piecksen noch leicht, weh tun sie nur wenn ich schnelle oder ruckartige Augenbewegungen zur Seite mache.
Gut das ich Urlaub habe, denn arbeiten könnte ich so auf keinen Fall....
Heute heißt es also brav zu Hause bleiben und schön regelmäßig Tropfen.
Ich habe drei Präparate, zum einen ein Schmerzmittel zum Tropfen, dann ein Antibiotika zum Tropfen und dann noch befeuchtende Augentropfen.
Wenn die Schutzlinsen nächste Woche raus kommen, werden die Antibiotika durch Kortisonhaltigen Tropfen ersetzt.
Alles in allem eine sehr gute Sache, die ich jedesmal wieder tun würde.
Die Mitarbeiter und Ärzte von Care Vision sind unglaublich nett und zuvorkommend gewesen, sie haben mich bis ins kleinste Detail aufgeklärt, mir ein sicheres Gefühl gegeben und mir zum Schluß auch noch dank Valium meine restlichen Ängste genommen !!
Vielen Dank !
Ich hoffe ich konnte nun auch anderen die Vorbehalte haben bei ihrer Entscheidung etwas helfen !
Liebe Grüße !
Jenny
Ich habe beschlossen meinen Erfahrungsbericht hier zu posten, da ich selber viele Berichte vor meiner Entscheidung zum lasern gelesen habe - danach sehr verunsichert war - und riesen Angst davor hatte !
Mit meinem Bericht hoffe ich, dass ich einigen Leuten bei der Entscheidungsfindung helfen kann und vor allem Ihnen die Angst vor der Laserkorrektur nehmen kann.
Mein Beratungsgespräch als auch die Voruntersuchung fanden in Düsseldorf statt, gelasert wurde ich dann im Laserzentrum in Köln.
Meine Augenärztliche Voruntersuchung durch Dr.Fesser ergab beim Hornhautscan, dass meine rechte Hornhaut leider nicht für eine Lasik geeignet ist, daher wird sollte eine PRK durchgeführt werden.
Das bestmögliche Ergebnis ergebe eine Sehkraft von ca. 80% bis maximal 90%, lt. Dr.Fesser nicht optimal und es könne sein, dass ich nochmal nach gelasert werden muss.
Ich selber wäre mit dem Ergebnis zufrieden, sehe ich doch jetzt bloß 30% mit Brille 60% und mit Kontaklinsen 80%. Ich würde also bei gutem Ergebnis immerhin mehr sehen als jetzt mit Brille und im weniger gutem Fall so wie jetzt mit Kontaklinsen. Ich finde dass wäre ein super Ergebnis !!
Ich hatte sooooooooo eine wahnsinnige Angst, dass selbst mein Bryophyllum mir nicht mehr half. Buxe voll, Kopfschmerzen und Übelkeit - volles Programm.
Nach Kölle gefahren, angemeldet, bezahlt und erst mal 5mg Valium bekommen.
Das war auch gut so, ich hatte mich ja so verrückt gemacht, das ich nicht mal gefrühstückt hatte, weil ich dachte falls es Komplikationen gibt, dann bin ich wenigstens nüchtern und die können mich problemlos intubieren....
Also Valium bekommen, ruhiger geworden und dran gekommen.
Erst mal kam ich in einen Vorraum und bekam dort einen Einmalschutzkittel, Kopfhaube und Überschuhe angezogen. Augentropfen zum betäuben und musste einen Moment warten.
Wurde dann auf den OP Tisch geleitet und Schritt für Schritt über alle Maßnahmen aufgeklärt.
Es wurde der Laser über mein Gesicht gefahren und ich bekam die Klammern zuerst unter das rechte Auge um es offen zu halten. Ich bekam die Augentropfen zum Epithel aufweichen ins rechte Auge die nur ganz leicht brannten, es musste noch mal nach getropft werden weil ich anscheinend ein sehr starkes Epithel habe. Dies wurde dann weggewischt und ich musste auf den grünen Punkt / Ball / Wolke über mir schauen. Ich sah eigentlich nur rote und schwarze durcheinandere Punkte flimmern und immer das grüne in der MItte blinken. Der Laser wurde ausgerichtet und dann ging es auch schon los. Während des lasern sah ich rechts und links vom grünem Fleck Rauchwolken und es roch nach verbrannter Haut. Das lasern an sich dauerte geschätzte 5-10 sekunden. Danach wurde das Auge nochmal gespült, ein Schwämmchen mit Mitomycin C. für ein paar Sekunden aufgelegt. Mitomycin C. wird normalerweise in der Behandlung von Krebszellen verwendet und soll nach einer PRK eine überschießende Narbenbildung verhindern. Anschließend bekam ich eine Schutzkontaklinse eingesetzt und das linke Auge wurde ebenso behandelt.
Ich hatte mir das echt viel schlimmer vorgestellt, grade nachdem ich mir im Internet die ganzen Videos dazu angesehen habe. Aber man kann nicht sehen wie ein Watteträger aufs Auge zu kommt und das Epithel abkrazt - man sieht nur Schatten und spürt einen ganz leichten Druck, das war's !! Also wirklich nichts vor dem man Angst haben braucht !!
Nach der Prozedur wurde ich in einen Ruheraum geleitet und bekam nach ein paar Minuten von einem netten Mitarbeiter meine ersten Augentropfen verabreicht und meinen Tropfenplan erklärt.
Nach ca. 5 Minuten wurde ich nochmal zur Kontrolle gerufen und durfte schon den ersten Sehtest machen, das Ergebnis ist der Oberhammer !! Ich habe direkt nach der OP bereits 80% Sehkraft !!
Wo ich doch vor der Korrektur grade mal 30% hatte, das ist für mich ein überwältigendes Ergebnis !
Ich wurde wiederholt aufgeklärt, dass wenn es zu einer Regression kommt, ich nocheinmal nachgelasert werden müsste, Frau Dr. Fesser aber mit dem aktuellem Ergebnis sehr zufrieden sei. Ich bekam noch ein Rezept über Valoron Tropfen und dann sind wir nach Hause gefahren.
Ich habe draußen meine Sonnenbrille getragen, da ich doch noch recht Lichtempfindlich bin.
War erstaunt was ich alles sehen und erkennen kann....hatte Kopfschmerzen, irgendwie über die Augen und Schläfen ausgehend und natürlich brennen und stechen die Augen ein wenig - aber das war ja klar.
Lichteffekte habe ich nur bei sehr grellem und direktem Licht, also sehr helle Halogenscheinwerfer von entgegenkommenden Autos, Ampeln sind kein Problem.
Aber auch das mit den Lichteffekten war mir im Vorfeld bewusst und auch klar dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist - das ist aber kein Problem, meine dazu gewonnene Lebensqualität überlagert das um ein vielfaches !!
Habe mich den ganzen Tag brav an meinen Tropfenplan gehalten, am Nachmittag eine 400mg Ibuprofen genommen und damit waren auch die Kopfschmerzen weg.
Am Abend taten mir dann vermehrt die Augen weh, so dass ich zum schlafen gehen 30 Tropfen Valoron genommen habe, meine Augenklappen aufgeklebt habe und ins Bett gegangen bin.
Die Nacht war unproblematisch ohne Schmerzen oder so.
Heute morgen sehe ich immer noch sehr gut, nur etwas verschwommen. Das ist wie vor dem lasern als ob ich einen leichten Belag auf meinen Kontaklinsen hatte, z.B. nachdem man geweint hat. Die Augen piecksen noch leicht, weh tun sie nur wenn ich schnelle oder ruckartige Augenbewegungen zur Seite mache.
Gut das ich Urlaub habe, denn arbeiten könnte ich so auf keinen Fall....
Heute heißt es also brav zu Hause bleiben und schön regelmäßig Tropfen.
Ich habe drei Präparate, zum einen ein Schmerzmittel zum Tropfen, dann ein Antibiotika zum Tropfen und dann noch befeuchtende Augentropfen.
Wenn die Schutzlinsen nächste Woche raus kommen, werden die Antibiotika durch Kortisonhaltigen Tropfen ersetzt.
Alles in allem eine sehr gute Sache, die ich jedesmal wieder tun würde.
Die Mitarbeiter und Ärzte von Care Vision sind unglaublich nett und zuvorkommend gewesen, sie haben mich bis ins kleinste Detail aufgeklärt, mir ein sicheres Gefühl gegeben und mir zum Schluß auch noch dank Valium meine restlichen Ängste genommen !!
Vielen Dank !
Ich hoffe ich konnte nun auch anderen die Vorbehalte haben bei ihrer Entscheidung etwas helfen !
Liebe Grüße !
Jenny