Lasek am 25.10. bei Professor Sekundo in Uniklinik Marburg
Verfasst: 01.11.2010, 18:15
Nachdem ich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen hatte meine Augen lasern zu lassen um endlich meine Brille loszuwerden (mit Kontaktlinsen komme ich einfach nicht klar) vereinbarte ich einen Termin zur Voruntersuchung für Anfang September in der Augenklinik der Universitätsstadt Marburg. Ich entschloss mich für die Augenklinik in Marburg aus zwei Gründen: Zum einen hatte ich bisher nur Gutes über Professor Sekundo und sein Ärzteteam gehört und zum anderen liegt die Klinik nur rund 15 Minuten von meinem Wohnort entfernt. Schonmal vorab: Ich habe meine Entscheidung für die Augenklinik in Marburg nicht bereut.
Bereits bei der ersten Voruntersuchung fühlte ich mich sehr wohl und es stelle sich heraus, dass ich für beide Laserverfahren (Lasek und Lasik) scheinbar bestens geeignet war. Um sicher zu stellen, dass die Messungen keine Zufallswerte waren mussten die Messungen in einem Abstand von sechs Wochen wiederholt werden. Nach den Messungen bekam ich noch eine ausführliche Beratung zu beiden Laserverfahren sowie allen Vor- und Nachteilen. Außerdem bekam ich noch massig Infomaterial zum Nachlesen mit nach Hause.
Am 15. Oktober fand dann meine 2. Voruntersuchung statt. Die Ergebnisse aus den ersten Messungen bestätigten sich und einer Laser OP stand somit nichts mehr im Wege. Jetzt stellte sich natürlich noch die Frage ob Lasek oder Lasik. Ich entschied mich nach einem weiteren Gespräch mit dem Arzt für die schmerzhaftere aber wohl ein bisschen sicherere Lasek Methode und vereinbarte einen Termin für Montag den 25. Oktober. Anschließend bekam ich noch meinen Tropfplan mit nach Hause und holte mir dann im Laufe des Tages bei der Apotheke die nötigen Augentropfen. Bereits zwei Tage vorher musste ich mit dem Tropfen beginnen.
Am Montag um 09:30Uhr hatte ich dann meinen OP Termin. Meine Freundin fuhr mich in die Klinik und ich war natürlich wie wahrscheinlich jeder hier, ein bisschen aufgeregt. Ich bekam an der Empfangstheke eine Beruhigungstablette sowie zwei Schmerztabletten. Dann gings in den OP. Am OP angekommen bekam ich Betäubungstropfen in die Augen und Professor sprach mir nochmals Mut zu und bestätigte mir nochmals, dass es bei meinen Top Messwerten ein ,,Easy going“ werden würde.
Die OP an sich empfang ich als relativ unspektakulär. Prof. Sekundo erklärte jeden seiner Arbeitsschritte ausführlich und sehr ruhig, sodass ich immer genau wusste was er gerade mit meinen Augen macht
Der erste Moment wenn man von der OP Liege aufsteht und schon ziemlich klar sehen kann ist schon sehr beeindruckend. Ich sprach noch einen Moment mit dem Prof und der Schwester die mit im OP war, vereinbarte einen Termin zur Kontrolle für den nächsten Tag um 14:30Uhr und dann fuhr mich meine Freundin auch schon wieder nach Hause. Alles in allem war ich ca. 45 Minuten in der Klinik. Auf dem 15 minütigen Heimweg staunte ich wie gut ich schon sehen konnte.
Als ich dann zu Hause zur Ruhe kam begannen die Schmerzen. Ich habe alles komplett abdunkeln um die Schmerzen so gering wie möglich zu halten doch es half nicht viel. Die stündlichen Augentropfen wurden zur Qual und ich habe mir so viele Schmerztabletten wie noch nie in meinem Leben eingeschmissen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich zu diesem Zeitpunkt, die Entscheidung zum Lasern stark bereut habe. Ich hörte den ganzen restlichen Tagen meine vorher zurecht gelegten Hörbücher um mich von starken Schmerzen abzulenken. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon Panik wie ich die Augen bei der Nachuntersuchung am nächsten Tag auf kriegen sollte.
Am nächsten Morgen ließen die Schmerzen dann zum Glück etwas nach und ich musste nicht mehr ganz so viele Schmerztabletten nehmen wie am Vortag. Die Augen bekam ich aber weiterhin nicht auf. Ich hörte also weiterhin im dunklen Kämmerlein meine Hörbücher. Dann machten meine Freundin und ich mich um 14uhr auf den Weg zur Nachuntersuchung. Es war leider Gottes ein sehr sonniger Tag und die Fahrt zur Klinik war echt schlimm. Als ich dann mit meiner dicken Sonnenbrille in die Klinik kam, bemerkte ich erst wie angenehm dunkel es in der Klinik war. Das ist mir vorher gar nicht aufgefallen
Bei der Nachuntersuchung bestätigte mir der Arzt dann, dass alles ganz ausgezeichnet gut aussieht und ich meine Schutzlinsen schon am Donnerstag, statt am Freitag rausbekommen kann. Ab diesem Zeitpunkt oder dieser Nachricht wurden die Schmerzen schlagartig erträglicher
Ich machte ab diesem Zeitpunkt gute Fortschritte. Das Sehen und vor allem die Schmerzen wurden stündlich besser. Ich ab Mittwoch Nachmittag keine Schmerzen mehr sondern nur noch ein Fremdkörpergefühl in den Augen, dass von den Schutzlinsen kam.
Donnerstag morgen bekam ich dann die Schutzlinsen raus und mir wurde nochmals bestätigt, dass alles hervorragend verheile. Nun war auch das Fremdkörpergefühl weg. Ich vereinbarte noch einen Termin für den 26. November zur letzten Nachuntersuchung und wir fuhren dann wieder nach Hause. Seit Donnerstag Abend kann ich wieder in das grelle Licht des Fernsehers und des PC Monitors schauen ohne geblendet zu werden.
Seitdem wurde es quasi stündlich besser. Seit heute, 01.11. gehe ich wieder ganz normal zur Arbeit (Bürokaufmann). Ich habe allerdings das Gefühl, dass ich morgens schärfer sehen kann als Abends. Das kommt wahrscheinlich davon, dass die Augen Abends relativ müde sind. Bin gespannt ob das im Laufe der Zeit noch besser wird.
Alles in Allem bin ich mittlerweile froh und glücklich den Schritt gewagt zu haben, weiß aber nicht ob ich die Lasek Methode mit jetzt selbst erlebten Schmerzen nochmals wählen würde.
Bereits bei der ersten Voruntersuchung fühlte ich mich sehr wohl und es stelle sich heraus, dass ich für beide Laserverfahren (Lasek und Lasik) scheinbar bestens geeignet war. Um sicher zu stellen, dass die Messungen keine Zufallswerte waren mussten die Messungen in einem Abstand von sechs Wochen wiederholt werden. Nach den Messungen bekam ich noch eine ausführliche Beratung zu beiden Laserverfahren sowie allen Vor- und Nachteilen. Außerdem bekam ich noch massig Infomaterial zum Nachlesen mit nach Hause.
Am 15. Oktober fand dann meine 2. Voruntersuchung statt. Die Ergebnisse aus den ersten Messungen bestätigten sich und einer Laser OP stand somit nichts mehr im Wege. Jetzt stellte sich natürlich noch die Frage ob Lasek oder Lasik. Ich entschied mich nach einem weiteren Gespräch mit dem Arzt für die schmerzhaftere aber wohl ein bisschen sicherere Lasek Methode und vereinbarte einen Termin für Montag den 25. Oktober. Anschließend bekam ich noch meinen Tropfplan mit nach Hause und holte mir dann im Laufe des Tages bei der Apotheke die nötigen Augentropfen. Bereits zwei Tage vorher musste ich mit dem Tropfen beginnen.
Am Montag um 09:30Uhr hatte ich dann meinen OP Termin. Meine Freundin fuhr mich in die Klinik und ich war natürlich wie wahrscheinlich jeder hier, ein bisschen aufgeregt. Ich bekam an der Empfangstheke eine Beruhigungstablette sowie zwei Schmerztabletten. Dann gings in den OP. Am OP angekommen bekam ich Betäubungstropfen in die Augen und Professor sprach mir nochmals Mut zu und bestätigte mir nochmals, dass es bei meinen Top Messwerten ein ,,Easy going“ werden würde.
Die OP an sich empfang ich als relativ unspektakulär. Prof. Sekundo erklärte jeden seiner Arbeitsschritte ausführlich und sehr ruhig, sodass ich immer genau wusste was er gerade mit meinen Augen macht
Der erste Moment wenn man von der OP Liege aufsteht und schon ziemlich klar sehen kann ist schon sehr beeindruckend. Ich sprach noch einen Moment mit dem Prof und der Schwester die mit im OP war, vereinbarte einen Termin zur Kontrolle für den nächsten Tag um 14:30Uhr und dann fuhr mich meine Freundin auch schon wieder nach Hause. Alles in allem war ich ca. 45 Minuten in der Klinik. Auf dem 15 minütigen Heimweg staunte ich wie gut ich schon sehen konnte.
Als ich dann zu Hause zur Ruhe kam begannen die Schmerzen. Ich habe alles komplett abdunkeln um die Schmerzen so gering wie möglich zu halten doch es half nicht viel. Die stündlichen Augentropfen wurden zur Qual und ich habe mir so viele Schmerztabletten wie noch nie in meinem Leben eingeschmissen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich zu diesem Zeitpunkt, die Entscheidung zum Lasern stark bereut habe. Ich hörte den ganzen restlichen Tagen meine vorher zurecht gelegten Hörbücher um mich von starken Schmerzen abzulenken. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon Panik wie ich die Augen bei der Nachuntersuchung am nächsten Tag auf kriegen sollte.
Am nächsten Morgen ließen die Schmerzen dann zum Glück etwas nach und ich musste nicht mehr ganz so viele Schmerztabletten nehmen wie am Vortag. Die Augen bekam ich aber weiterhin nicht auf. Ich hörte also weiterhin im dunklen Kämmerlein meine Hörbücher. Dann machten meine Freundin und ich mich um 14uhr auf den Weg zur Nachuntersuchung. Es war leider Gottes ein sehr sonniger Tag und die Fahrt zur Klinik war echt schlimm. Als ich dann mit meiner dicken Sonnenbrille in die Klinik kam, bemerkte ich erst wie angenehm dunkel es in der Klinik war. Das ist mir vorher gar nicht aufgefallen
Ich machte ab diesem Zeitpunkt gute Fortschritte. Das Sehen und vor allem die Schmerzen wurden stündlich besser. Ich ab Mittwoch Nachmittag keine Schmerzen mehr sondern nur noch ein Fremdkörpergefühl in den Augen, dass von den Schutzlinsen kam.
Donnerstag morgen bekam ich dann die Schutzlinsen raus und mir wurde nochmals bestätigt, dass alles hervorragend verheile. Nun war auch das Fremdkörpergefühl weg. Ich vereinbarte noch einen Termin für den 26. November zur letzten Nachuntersuchung und wir fuhren dann wieder nach Hause. Seit Donnerstag Abend kann ich wieder in das grelle Licht des Fernsehers und des PC Monitors schauen ohne geblendet zu werden.
Seitdem wurde es quasi stündlich besser. Seit heute, 01.11. gehe ich wieder ganz normal zur Arbeit (Bürokaufmann). Ich habe allerdings das Gefühl, dass ich morgens schärfer sehen kann als Abends. Das kommt wahrscheinlich davon, dass die Augen Abends relativ müde sind. Bin gespannt ob das im Laufe der Zeit noch besser wird.
Alles in Allem bin ich mittlerweile froh und glücklich den Schritt gewagt zu haben, weiß aber nicht ob ich die Lasek Methode mit jetzt selbst erlebten Schmerzen nochmals wählen würde.
