C-Ten ist empfehlenswert!
Verfasst: 11.04.2010, 20:40
Liebe Forumteilnehmer!
Nach langen und intesiven Recherchen auf etlichen Internetseiten über das Thema refraktive Chirurgie, bin ich vor ungefähr 6 Monaten auf dieses Forum gestossen. Ich habe mich vor allem für die Methode C-Ten interessiert und so habe ich alle Beiträge durchforstet und mit großem Interesse die Patientenberichte gelesen. Sie haben mir bei meiner Entscheidung sehr geholfen und so habe ich mir fest vorgenommen, auch meine Erfahrungen für Andere zugängig zu machen.
Ich bin 30 Jahre alt und habe 16 Jahre lang Kontaktlinsen getragen. Meine Werte waren:
sph R -7,00 cyl -0,25
sph L -6,75 cyl -0,25
Ich habe zwar keine Beschwerden wie Kontaktlinsenunverträglichkeit gehabt, habe aber doch gemerkt, dass vor allem abends meine Augen trocken und gerötet waren und auch die Sehleistung schwächer war.
Nachdem ich mich, wie gesagt, eingehend über die unterschiedlichsten Methoden der refraktiven Chirurgie informiert habe, war für mich schnell klar, dass ich mich- falls ich geeignet bin- einer Laserkorrektur nach C-Ten unterziehen werde. Auf der Internetseite des Kantonsspitals Luzern habe ich dann meine Daten eingetragen und um einen Voruntersuchungstermin bei Herrn Dr. Schipper ersucht. Nach einer ca. 3-monatigen Wartezeit bin ich dann im Dezember nach Luzern gefahren. Ich möchte hier betonen, dass ich mich wirklich strikt an die Anweisungen gehalten habe und 4 Wochen vor der Untersuchung von meinen Jahreslinsen auf Tageslinsen und weiters 1 Woche vorher auf das Tragen einer Brille umgestiegen bin. Im Spital angekommen, wurde ich zunächst von einer freundlichen Assistentin zu 2 Geräten geführt, die meine Augen genau abgemessen haben. Mit dem einen Gerät wurde die Topographie des Auges (Precisio), mit dem anderen wurde das Verhalten meiner Pupillen unter Lichteinfluss und in der Dunkelheit bestimmt. Dabei habe ich einen Punkt fixieren müssen, was mir ganz leicht fiel, sodass die Untersuchung auf Anhieb geklappt hat.
Danach habe ich eine "normale" Augenuntersuchung bei einer sehr netten Ärztin gehabt, wie ich sie von meinem Augenarzt kenne. Der einzige Unterschied war, dass ich vor der Messung des Augendrucks Unempfindlichkeits-Tropfen bekam, die etwas gebrannt haben; es war ein Gefühl wie beim Zwiebel-Schneiden.
Zuletzt habe ich dann das Gespräch mit Herrn Dr. Schipper, Leiter der refraktiven Chirurgie, gehabt. Nach der Analyse meiner Daten durch das System, stellte sich heraus, dass ich trotz dünner Hornhaut (mit 497 µm lag ich ziemlich unter dem Durchschnittswert von 540 µm) sehr gut geeignet bin, vor allem weil meine Pupillen im Dunkeln nicht allzu groß werden. Nachdem ich gelesen habe, dass Nachkorrekturen häufig vorkommen, habe ich ihn, angesichts einer Abtragung von etwa 100 µm, umgehend darauf angesprochen, wieviele Nachlaserungen bei mir angewendet werden könnten. Er sagte, dass ohne Risiko noch zwei Korrekturen gemacht werden konnten und das hat mich schon beruhigt. Er hat sich Zeit genommen und mir alle Fragen beantwortet. Insgesamt hat die Voruntersuchung ca. 2,5h gedauert, die Kosten haben sich auf CHF 450,- (etwa EUR 300,-)belaufen. Daraufhin habe ich mir einen OP-Termin geben lassen und habe mit großer Freude, Spannung und Hoffnung diesem Tag entgegengefiebert. Wieder wurde mir empfohlen, 4 Wochen vor der OP keine Jahreslinsen und 1 Woche vorher keine Tageslinsen zu tragen, was ich auch eingehalten habe.
Am 4.3.2010 war es dann so weit. Ich bin am Vortag angereist und habe mir mit meinem Mann die Stadt angeschaut. Luzern ist eine der schönsten Städte, die ich je gesehen habe, und auch ohne OP eine Reise Wert.
Ich war am nächsten Tag für 10h30 bestellt. Die Kosten der OP inkl. aller Medikation waren CHF 7.200,- (etwa EUR 5.000,-).
Tag der OP, 4.3.2010:
Ich wurde aufgerufen, wurde nach meinem Geburtsdatum gefragt und musste mir Käppchen, Mantel und Schuhüberzieher anlegen. Nach 10 Minuten wurde ich in den OP-Raum gebeten, wo mich Herr Dr. Schipper bereits freundlich begrüßend empfangen hat. Ich musste mich auf eine Liege legen und bekam zunächst in ein Auge Unempfindlichkeits-Tropfen, das andere wurde abgedeckt. Dann wurde ich unter den Laser geschwenkt und man hat mir eine Lidöffnungs-Klammer angebracht. Herr Dr. Schipper hat mir, um sicher zu gehen, dass ich wirklich nichts mehr spüre, mit einem Pinsel über das Auge gestrichen. Danach sollte ich einen roten Punkt fixieren, während der Laser etwa 45 Sekunden lang die zu entfernende Hornhaut abgetragen hat. Um den roten Punkt wurde es allmählich immer grüner und nach getaner Arbeit wurde mein Auge mit einer kalten Flüssigkeit gespült, eine Schutzlinse eingesetzt und der Tränensack verschlossen, damit die Tränenflüssigkeit zur besseren Heilung im Auge bleibt. Schon in dem Moment habe ich die Konturen des Lasergeräts klar sehen können. Es hat ein bißchen nach verbrannter Haut gerochen, war aber nicht so unangenehm. Gespürt habe ich überhaupt nichts. Dann wurde das andere Auge behandelt und ich hatte das gleiche Empfinden. Als ich mich von der Liege erhoben habe, habe ich bereits gut gesehen, es war noch alles nebelig, aber ich wusste, die Operation ist gut verlaufen. Ich habe mich von Herrn Dr. Schipper verabschiedet und mich bedankt und wurde von einer Assistentin mit einem Sackerl Medikamente nach draußen gebeten. Sie war sehr höflich und hat mir die Einnahme genau erklärt. Maskiert mit einer Schweißerbrille, die ich Wochen zuvor im Baumarkt erstanden habe, bin ich dann in Begleitung meines Mannes zu Fuss in Richtung Hotel gegangen. Ich war sehr erleichtert und erstaunt darüber, wie gut ich bereits kurz nach der OP sehe. Im Hotel angekommen, habe ich nur den Wunsch gehabt, mich hinzulegen und meine Augen zu schließen. Ich hatte überhaupt keine Schmerzen, die Augen waren nur sehr lichtempfindlich und haben getränt. Die Sicht war überraschend gut. Um Lichtquellen habe ich Kreise gesehen. Abends vor dem Schlafengehen hat die Linse etwas gekratzt.
Tag 2, 5.3.2010:
Ich hatte keine Schmerzen, meine Augen waren weiterhin sehr lichtempfindlich und tränten stark. Ich hatte meine 1. Kontrolluntersuchung und es war alles in Ordnung, die Linsen saßen gut. Die Sicht war gut und so war ich mit meinem Mann Einkaufen. Abends nach dem Tropfen habe ich dann gespürt, wie etwas im Auge zieht, so als ob eben eine Wunde zusammenwächst. Es hat nicht weh getan, es war nur das Gefühl einer Wundheilung.
Tag 3, 6.3.2010:
Am Morgen hatte ich Schwierigkeiten, die Augen offen zu halten. Das Tropfen war ziemlich anstrengend. Die Sicht war schlechter als am Tag zuvor, was mich aber nicht sehr beunruhigt hat, zumal der Verlauf wie bei den anderen Patienten war. Meine Augen waren weiterhin sehr lichtempfindlich und haben getränt. Ich hatte nach wie vor keine Schmerzen. Abends waren meine Augen plötzlich weniger lichtempfindlich, es war so als hätte man einen Schalter umgelegt. Ich nahm an, dass das Epithel wieder zugewachsen sein muss. Auch die Augen haben nicht mehr getränt, ja ich musste sie in der Nacht sogar 3 Mal (00h15, 1h30,2h15) nachbenetzen mit "Refresh Contacts".
Tag 4, 7.3.2010:
Meine Augen waren,wie schon am Vorabend beschrieben, weniger lichtempfindlich und haben nicht mehr getränt. Ich hatte keine Schmerzen, auch die Linse hat nicht gekratzt. Die Sicht war wie am Tag zuvor noch in die Ferne verschwommen, die Nahsicht war bereits sehr gut.
In den ersten 4 Tagen nahm ich folgende Tropfen:
Floxal 2 x p.T. 1 Tropfen
Dexafree 3 x p.T. 1 Tropfen
Voltaren (nur erste 3 Tage) 3 x p.t. 1 Tropfen
Refresh Contacts: 5 x p.T. 1 Tropfen
Tag 5, 8.3.2010:
Ich war überhaupt nicht mehr lichtempfindlich, die Augen haben nicht mehr getränt, das Epithel war bereits vollkommen verschlossen. Ich hatte meine 2. Kontrolluntersuchung, bei der die Linsen (Gott sei Dank) entfernt wurden. Die Nahsicht war noch besser als am Vortag, die Fernsicht noch unscharf.
Medikation:
FML (Kortisonhaltige Tropfen) 5 x p.t. 1 Tropfen
Refresh Contacts: 5 x p.t. 1 Tropfen
Tag 6, 9.3.2010:
Die Fernsicht war um einiges besser, Autokennzeichen bereits auf 10m lesbar. Fernsehen war noch in den Vortagen unangenehm, an diesem Tag habe ich es dann aber doch mit Sonnenbrille probiert.Abends sah ich keine Kreise mehr um Lichtquellen.
Tag 7, 10.3.2010:
Fernsicht ist TOP! Ich habe Autokennzeichen schon auf 50-100m Entfernung erkennen können. Nahsicht ist auch TOP! Ich hatte keinerlei Beschwerden, weder trockene Augen noch Reizungen.
Tag 9, 12.3.2010:
Erster Sehtest. Die Ärztin war sehr zufrieden mit mir. Auf dem einen Auge habe ich bereits einen Visus von 80%,auf dem Anderen 60-70% gehabt. Sie hat gemeint, ich bin eine der wenigen, die in so kurzer Zeit nach der OP bereits so gut sieht. Ich war wirklich froh und glücklich, dass ich den Schritt gewagt habe.
Heute, ein Monat nach der Laser-OP kann ich für meine Teil sagen, dass es sich gelohnt hat und ich es wieder machen würde. Ich habe an Lebensqualität gewonnen, habe keine Probleme mit Bildschirmarbeit, trockenen Augen oder Doppelbildern. Ich hoffe, dass es auch so bleibt und kann nur jedem, der sich einer Laserkorrektur unterwerfen will, empfehlen, sich mit C-Ten genauer zu befassen und eine Voruntersuchung in Erwägung zu ziehen. Dies ist dewegen so wichtig, weil nicht jeder dafür geeignet ist und auch der Heilungsverlauf ganz unterschiedlich ist. Bei mir ist eben alles glatt gelaufen. Man wird aber auch auf mögliche Risiken aufmerksam gemacht, die jeder für sich abwägen muss.
Nach langen und intesiven Recherchen auf etlichen Internetseiten über das Thema refraktive Chirurgie, bin ich vor ungefähr 6 Monaten auf dieses Forum gestossen. Ich habe mich vor allem für die Methode C-Ten interessiert und so habe ich alle Beiträge durchforstet und mit großem Interesse die Patientenberichte gelesen. Sie haben mir bei meiner Entscheidung sehr geholfen und so habe ich mir fest vorgenommen, auch meine Erfahrungen für Andere zugängig zu machen.
Ich bin 30 Jahre alt und habe 16 Jahre lang Kontaktlinsen getragen. Meine Werte waren:
sph R -7,00 cyl -0,25
sph L -6,75 cyl -0,25
Ich habe zwar keine Beschwerden wie Kontaktlinsenunverträglichkeit gehabt, habe aber doch gemerkt, dass vor allem abends meine Augen trocken und gerötet waren und auch die Sehleistung schwächer war.
Nachdem ich mich, wie gesagt, eingehend über die unterschiedlichsten Methoden der refraktiven Chirurgie informiert habe, war für mich schnell klar, dass ich mich- falls ich geeignet bin- einer Laserkorrektur nach C-Ten unterziehen werde. Auf der Internetseite des Kantonsspitals Luzern habe ich dann meine Daten eingetragen und um einen Voruntersuchungstermin bei Herrn Dr. Schipper ersucht. Nach einer ca. 3-monatigen Wartezeit bin ich dann im Dezember nach Luzern gefahren. Ich möchte hier betonen, dass ich mich wirklich strikt an die Anweisungen gehalten habe und 4 Wochen vor der Untersuchung von meinen Jahreslinsen auf Tageslinsen und weiters 1 Woche vorher auf das Tragen einer Brille umgestiegen bin. Im Spital angekommen, wurde ich zunächst von einer freundlichen Assistentin zu 2 Geräten geführt, die meine Augen genau abgemessen haben. Mit dem einen Gerät wurde die Topographie des Auges (Precisio), mit dem anderen wurde das Verhalten meiner Pupillen unter Lichteinfluss und in der Dunkelheit bestimmt. Dabei habe ich einen Punkt fixieren müssen, was mir ganz leicht fiel, sodass die Untersuchung auf Anhieb geklappt hat.
Danach habe ich eine "normale" Augenuntersuchung bei einer sehr netten Ärztin gehabt, wie ich sie von meinem Augenarzt kenne. Der einzige Unterschied war, dass ich vor der Messung des Augendrucks Unempfindlichkeits-Tropfen bekam, die etwas gebrannt haben; es war ein Gefühl wie beim Zwiebel-Schneiden.
Zuletzt habe ich dann das Gespräch mit Herrn Dr. Schipper, Leiter der refraktiven Chirurgie, gehabt. Nach der Analyse meiner Daten durch das System, stellte sich heraus, dass ich trotz dünner Hornhaut (mit 497 µm lag ich ziemlich unter dem Durchschnittswert von 540 µm) sehr gut geeignet bin, vor allem weil meine Pupillen im Dunkeln nicht allzu groß werden. Nachdem ich gelesen habe, dass Nachkorrekturen häufig vorkommen, habe ich ihn, angesichts einer Abtragung von etwa 100 µm, umgehend darauf angesprochen, wieviele Nachlaserungen bei mir angewendet werden könnten. Er sagte, dass ohne Risiko noch zwei Korrekturen gemacht werden konnten und das hat mich schon beruhigt. Er hat sich Zeit genommen und mir alle Fragen beantwortet. Insgesamt hat die Voruntersuchung ca. 2,5h gedauert, die Kosten haben sich auf CHF 450,- (etwa EUR 300,-)belaufen. Daraufhin habe ich mir einen OP-Termin geben lassen und habe mit großer Freude, Spannung und Hoffnung diesem Tag entgegengefiebert. Wieder wurde mir empfohlen, 4 Wochen vor der OP keine Jahreslinsen und 1 Woche vorher keine Tageslinsen zu tragen, was ich auch eingehalten habe.
Am 4.3.2010 war es dann so weit. Ich bin am Vortag angereist und habe mir mit meinem Mann die Stadt angeschaut. Luzern ist eine der schönsten Städte, die ich je gesehen habe, und auch ohne OP eine Reise Wert.
Ich war am nächsten Tag für 10h30 bestellt. Die Kosten der OP inkl. aller Medikation waren CHF 7.200,- (etwa EUR 5.000,-).
Tag der OP, 4.3.2010:
Ich wurde aufgerufen, wurde nach meinem Geburtsdatum gefragt und musste mir Käppchen, Mantel und Schuhüberzieher anlegen. Nach 10 Minuten wurde ich in den OP-Raum gebeten, wo mich Herr Dr. Schipper bereits freundlich begrüßend empfangen hat. Ich musste mich auf eine Liege legen und bekam zunächst in ein Auge Unempfindlichkeits-Tropfen, das andere wurde abgedeckt. Dann wurde ich unter den Laser geschwenkt und man hat mir eine Lidöffnungs-Klammer angebracht. Herr Dr. Schipper hat mir, um sicher zu gehen, dass ich wirklich nichts mehr spüre, mit einem Pinsel über das Auge gestrichen. Danach sollte ich einen roten Punkt fixieren, während der Laser etwa 45 Sekunden lang die zu entfernende Hornhaut abgetragen hat. Um den roten Punkt wurde es allmählich immer grüner und nach getaner Arbeit wurde mein Auge mit einer kalten Flüssigkeit gespült, eine Schutzlinse eingesetzt und der Tränensack verschlossen, damit die Tränenflüssigkeit zur besseren Heilung im Auge bleibt. Schon in dem Moment habe ich die Konturen des Lasergeräts klar sehen können. Es hat ein bißchen nach verbrannter Haut gerochen, war aber nicht so unangenehm. Gespürt habe ich überhaupt nichts. Dann wurde das andere Auge behandelt und ich hatte das gleiche Empfinden. Als ich mich von der Liege erhoben habe, habe ich bereits gut gesehen, es war noch alles nebelig, aber ich wusste, die Operation ist gut verlaufen. Ich habe mich von Herrn Dr. Schipper verabschiedet und mich bedankt und wurde von einer Assistentin mit einem Sackerl Medikamente nach draußen gebeten. Sie war sehr höflich und hat mir die Einnahme genau erklärt. Maskiert mit einer Schweißerbrille, die ich Wochen zuvor im Baumarkt erstanden habe, bin ich dann in Begleitung meines Mannes zu Fuss in Richtung Hotel gegangen. Ich war sehr erleichtert und erstaunt darüber, wie gut ich bereits kurz nach der OP sehe. Im Hotel angekommen, habe ich nur den Wunsch gehabt, mich hinzulegen und meine Augen zu schließen. Ich hatte überhaupt keine Schmerzen, die Augen waren nur sehr lichtempfindlich und haben getränt. Die Sicht war überraschend gut. Um Lichtquellen habe ich Kreise gesehen. Abends vor dem Schlafengehen hat die Linse etwas gekratzt.
Tag 2, 5.3.2010:
Ich hatte keine Schmerzen, meine Augen waren weiterhin sehr lichtempfindlich und tränten stark. Ich hatte meine 1. Kontrolluntersuchung und es war alles in Ordnung, die Linsen saßen gut. Die Sicht war gut und so war ich mit meinem Mann Einkaufen. Abends nach dem Tropfen habe ich dann gespürt, wie etwas im Auge zieht, so als ob eben eine Wunde zusammenwächst. Es hat nicht weh getan, es war nur das Gefühl einer Wundheilung.
Tag 3, 6.3.2010:
Am Morgen hatte ich Schwierigkeiten, die Augen offen zu halten. Das Tropfen war ziemlich anstrengend. Die Sicht war schlechter als am Tag zuvor, was mich aber nicht sehr beunruhigt hat, zumal der Verlauf wie bei den anderen Patienten war. Meine Augen waren weiterhin sehr lichtempfindlich und haben getränt. Ich hatte nach wie vor keine Schmerzen. Abends waren meine Augen plötzlich weniger lichtempfindlich, es war so als hätte man einen Schalter umgelegt. Ich nahm an, dass das Epithel wieder zugewachsen sein muss. Auch die Augen haben nicht mehr getränt, ja ich musste sie in der Nacht sogar 3 Mal (00h15, 1h30,2h15) nachbenetzen mit "Refresh Contacts".
Tag 4, 7.3.2010:
Meine Augen waren,wie schon am Vorabend beschrieben, weniger lichtempfindlich und haben nicht mehr getränt. Ich hatte keine Schmerzen, auch die Linse hat nicht gekratzt. Die Sicht war wie am Tag zuvor noch in die Ferne verschwommen, die Nahsicht war bereits sehr gut.
In den ersten 4 Tagen nahm ich folgende Tropfen:
Floxal 2 x p.T. 1 Tropfen
Dexafree 3 x p.T. 1 Tropfen
Voltaren (nur erste 3 Tage) 3 x p.t. 1 Tropfen
Refresh Contacts: 5 x p.T. 1 Tropfen
Tag 5, 8.3.2010:
Ich war überhaupt nicht mehr lichtempfindlich, die Augen haben nicht mehr getränt, das Epithel war bereits vollkommen verschlossen. Ich hatte meine 2. Kontrolluntersuchung, bei der die Linsen (Gott sei Dank) entfernt wurden. Die Nahsicht war noch besser als am Vortag, die Fernsicht noch unscharf.
Medikation:
FML (Kortisonhaltige Tropfen) 5 x p.t. 1 Tropfen
Refresh Contacts: 5 x p.t. 1 Tropfen
Tag 6, 9.3.2010:
Die Fernsicht war um einiges besser, Autokennzeichen bereits auf 10m lesbar. Fernsehen war noch in den Vortagen unangenehm, an diesem Tag habe ich es dann aber doch mit Sonnenbrille probiert.Abends sah ich keine Kreise mehr um Lichtquellen.
Tag 7, 10.3.2010:
Fernsicht ist TOP! Ich habe Autokennzeichen schon auf 50-100m Entfernung erkennen können. Nahsicht ist auch TOP! Ich hatte keinerlei Beschwerden, weder trockene Augen noch Reizungen.
Tag 9, 12.3.2010:
Erster Sehtest. Die Ärztin war sehr zufrieden mit mir. Auf dem einen Auge habe ich bereits einen Visus von 80%,auf dem Anderen 60-70% gehabt. Sie hat gemeint, ich bin eine der wenigen, die in so kurzer Zeit nach der OP bereits so gut sieht. Ich war wirklich froh und glücklich, dass ich den Schritt gewagt habe.
Heute, ein Monat nach der Laser-OP kann ich für meine Teil sagen, dass es sich gelohnt hat und ich es wieder machen würde. Ich habe an Lebensqualität gewonnen, habe keine Probleme mit Bildschirmarbeit, trockenen Augen oder Doppelbildern. Ich hoffe, dass es auch so bleibt und kann nur jedem, der sich einer Laserkorrektur unterwerfen will, empfehlen, sich mit C-Ten genauer zu befassen und eine Voruntersuchung in Erwägung zu ziehen. Dies ist dewegen so wichtig, weil nicht jeder dafür geeignet ist und auch der Heilungsverlauf ganz unterschiedlich ist. Bei mir ist eben alles glatt gelaufen. Man wird aber auch auf mögliche Risiken aufmerksam gemacht, die jeder für sich abwägen muss.