LASEK im MediCent Baden (Österreich)
Verfasst: 03.03.2010, 13:19
Nachdem ich hier schon seit einiger Zeit immer wieder stöbere, und mir einige Beiträge bestimmt geholfen haben, die Skepsis vor dem Eingriff bzw der Zeit danach zu verlieren (denn wenn man sieht dass es mehreren gleich geht, hilft das enorm), möchte ich auch meine Erfahrungen niederschreiben, auch wenn die OP erst 2,5 Wochen her ist 
Kurz zur Vorgeschichte: meine Kurzsichtigkeit begann zeitgleich mit der Pubertät, und wurde im Halbjahrestakt schlechter. Anfangs trug ich Brillen, aber nach kurzem stieg ich auf KL um. Zuerst auf weiche, aber da sich meine Augen weiter verschlechterten, empfohl man mir harte. Mit der Zeit pendelte es sich tatsächlich ein, wobei ich selbst ja fast glaube, dass es sich so oder so nach der Pubertät stabilisiert hätte, aber vielleicht konnte mans zumindest etwas "bremsen" mit den harten KL.
Und nun zur LASEK: ganz kurz noch - ich verfolge dieses Thema schon seit es immer wieder in den Medien aufgetaucht ist sehr interessiert. Damals war ich noch in einem Alter, wo man es ohnehin noch nicht empfehlen würde, aber verfolgen kann mans ja mal
Leider (und vielleicht stimmen mir da einige zu) kann man im Internet zwar sehr viele wirklich tolle Infos finden, aber sicher auch genauso viel Schwachsinn. Und gerade bei so einem heiklen Thema blieb bei mir lange Zeit doch die Skepsis, ob man wirklich jedem "Geschreibsel" eines "Fremden" einfach so Glauben schenken kann. Mein Schlüsselerlebnis war dann, als ich im Sommer 2009 eine Ex-Kollegin in meiner alten Firma besucht habe (ich wusste, sie vertrug keine KL und trug daher immer nur eine Brille) - und sie grinst mich ganz ohne Brille an. Ich lies mir natürlich alles haargenau erzählen, denn eeendlich kannte ich jemanden persönlich, der sich so einer OP unterzog. Nun gab es für mich kein Halten mehr - einzig die Tatsache, dass ich immer recht weit in den Sommer rein mit Allergien kämpfe, lies mich das ganze auf die kalte Jahreszeit vertagen. Vorab habe ich zwar schon telefonisch diverse Infos eingeholt, aber am 12.01.2010 wars dann so weit - die Voruntersuchung! Meine Augen wurden "von vorne bis hinten" durchgecheckt, ich bekam das OK für eine LASEK, da meine Hornhaut recht dünn ist (ich selbst wäre ohnehin auch zu dieser Methode tendiert, wenn ich die freie Wahl gehabt hätte).
12.02.2010 - mein grosser Tag
Wenn jemanden der ganz genaue Ablauf interessiert, bitte einfach schreiben - vorerst möchte ich nur sagen, es ging ultrasupberschnell und beim rausgehen dachte ich mir "Das wars???" Von Schmerzen auch keine Rede - man machte mich aber aufmerksam, dass es damit nach einer halben Stunde losgehen könnte, wenn die Betäubung zu wirken aufhört. Am Heimweg (meine Mama musste Chauffeuse spielen) hatte ich sogar das Gefühl, dass ich rein theoretisch selbst fahren könnte, so toll war schon die Sicht, wenn auch nicht perfekt.
13:02:2010 - erste Nachuntersuchung
Laut Arzt alles in bester Ordnung!
Ich muss sagen, schmerztechnisch hatte ich wohl ziemliches Glück, denn ausser einem unangenehmen Gefühl (speziell im linken Auge, da fühlte es sich an, wie wenn man ne weiche KL verkehrt rum drinnen hat, falls das jemand kennt) hatte ich keine wirklichen Schmerzen.
Einzig folgende Beschwerden hatte ich die ersten 2-3 Tage: meine Augen glichen Sehschlitzen, manchmal bekam ich sie überhaupt nicht auf (speziell im liegen gings gar nicht, musste mich immer erst aufsetzen), es fühlte sich an wie ein Muskelkater in den Lidern (vielleicht vom aufspreizen während der OP?!?), nachts tränten sie sturzbachartig, tagsüber wiederum gar nicht, nachts sah ich so richtig schöne Halos, Licht war eine Qual (aber witzigerweise nicht immer)
16.02.2010 - zweite Nachkontrolle
Laut Arzt alles in bester Ordnung! Verbandslinse wird entfernt - anschliessend ein paar Minuten lang wieder ein unangenehmes Gefühl.
23.02.2010 - dritte Nachkontrolle
Laut Arzt alles in bester Ordnung! Jedoch staubtrockene Augen, daher hat er mir die Tränenkanäle in den unteren Lidern "zugestöpselt". 70% Sehleistung. Bis zu diesem Termin habe ich Floxal, Betnesol und Hylocomod getropft, ab nun nur mehr Hylocomod und dazu neu Corneregel.
02.03.2010 - vierte Nachkontrolle
Laut Arzt alles in bester Ordnung! Augen wieder besser befeuchtet, jedoch hat sich nun ein ganz leichter Haze gebildet, der angeblich während der Heilphase gerne auftritt und mit der Zeit wieder von alleine verschwindet, man dies aber mit Cortison beschleunigen kann - also nehme ich seit gestern noch zusätzlich Vexol 1%. Ach ja: 90% Sehleistung
Nächste Kontrolle ist erst am 16.03.2010, aber werde bis dahin bestimmt immer wieder berichten, wie es weiter verläuft.
Beschwerden, die ich auch heute noch habe: meine Augen wechseln sich ab, mal seh ich mit dem linken, dann wieder mit dem rechten Auge schärfer. Kurzzeitig gibt es auch Momente, wo ich für ne viertel Stunde total scharf sehe. Abends immer schlechter als morgens, aber das ist ja normal. Am Bildschirm ist lesen sehr anstrengend (oder auch Zeitung), da ich bei so kleinen Buchstaben Ghostings sehe, bei grossen Dingen fällts mir wiederum gar nicht auf. Manchmal sehe ich MIT, manchmal OHNE Tropfen klarer (warum auch immer *ggg*).
Noch was: war 1 Woche in Krankenstand, und das würde ich jedem empfehlen, der reine Bildschirmarbeit hat, einfach weil ich in der ersten Woche kaum was lesen konnte. Schmerztechnisch wärs bei mir sicher schon am darauffolgenden Montag machbar gewesen, weil ich ja wirklich keine gravierenden Probleme hatte.
Autofahren und TV gucken (wenn auch anfangs noch sehr unscharf) ging von anfang an.
Habe diesen Bericht stück für stück nebenbei in der Arbeit geschrieben, drum wenn ich was vergessen haben sollte, was euch interessiert, einfach schreiben!
Vorweg aber schon: ich bin suuuperhappy, würde diese OP jederzeit wieder machen lassen, und kanns auch wirklich jedem empfehlen!!! Was ich aber auch empfehle: elendslange Geduld, denn ich glaub, die braucht man, wenn ich mir die anderen Berichte so durchlese, aber genau die fehlt mir leider
Würd mich sehr freuen, wenn ihr mir hier schreibt!
Kurz zur Vorgeschichte: meine Kurzsichtigkeit begann zeitgleich mit der Pubertät, und wurde im Halbjahrestakt schlechter. Anfangs trug ich Brillen, aber nach kurzem stieg ich auf KL um. Zuerst auf weiche, aber da sich meine Augen weiter verschlechterten, empfohl man mir harte. Mit der Zeit pendelte es sich tatsächlich ein, wobei ich selbst ja fast glaube, dass es sich so oder so nach der Pubertät stabilisiert hätte, aber vielleicht konnte mans zumindest etwas "bremsen" mit den harten KL.
Und nun zur LASEK: ganz kurz noch - ich verfolge dieses Thema schon seit es immer wieder in den Medien aufgetaucht ist sehr interessiert. Damals war ich noch in einem Alter, wo man es ohnehin noch nicht empfehlen würde, aber verfolgen kann mans ja mal
12.02.2010 - mein grosser Tag
Wenn jemanden der ganz genaue Ablauf interessiert, bitte einfach schreiben - vorerst möchte ich nur sagen, es ging ultrasupberschnell und beim rausgehen dachte ich mir "Das wars???" Von Schmerzen auch keine Rede - man machte mich aber aufmerksam, dass es damit nach einer halben Stunde losgehen könnte, wenn die Betäubung zu wirken aufhört. Am Heimweg (meine Mama musste Chauffeuse spielen) hatte ich sogar das Gefühl, dass ich rein theoretisch selbst fahren könnte, so toll war schon die Sicht, wenn auch nicht perfekt.
13:02:2010 - erste Nachuntersuchung
Laut Arzt alles in bester Ordnung!
Ich muss sagen, schmerztechnisch hatte ich wohl ziemliches Glück, denn ausser einem unangenehmen Gefühl (speziell im linken Auge, da fühlte es sich an, wie wenn man ne weiche KL verkehrt rum drinnen hat, falls das jemand kennt) hatte ich keine wirklichen Schmerzen.
Einzig folgende Beschwerden hatte ich die ersten 2-3 Tage: meine Augen glichen Sehschlitzen, manchmal bekam ich sie überhaupt nicht auf (speziell im liegen gings gar nicht, musste mich immer erst aufsetzen), es fühlte sich an wie ein Muskelkater in den Lidern (vielleicht vom aufspreizen während der OP?!?), nachts tränten sie sturzbachartig, tagsüber wiederum gar nicht, nachts sah ich so richtig schöne Halos, Licht war eine Qual (aber witzigerweise nicht immer)
16.02.2010 - zweite Nachkontrolle
Laut Arzt alles in bester Ordnung! Verbandslinse wird entfernt - anschliessend ein paar Minuten lang wieder ein unangenehmes Gefühl.
23.02.2010 - dritte Nachkontrolle
Laut Arzt alles in bester Ordnung! Jedoch staubtrockene Augen, daher hat er mir die Tränenkanäle in den unteren Lidern "zugestöpselt". 70% Sehleistung. Bis zu diesem Termin habe ich Floxal, Betnesol und Hylocomod getropft, ab nun nur mehr Hylocomod und dazu neu Corneregel.
02.03.2010 - vierte Nachkontrolle
Laut Arzt alles in bester Ordnung! Augen wieder besser befeuchtet, jedoch hat sich nun ein ganz leichter Haze gebildet, der angeblich während der Heilphase gerne auftritt und mit der Zeit wieder von alleine verschwindet, man dies aber mit Cortison beschleunigen kann - also nehme ich seit gestern noch zusätzlich Vexol 1%. Ach ja: 90% Sehleistung
Nächste Kontrolle ist erst am 16.03.2010, aber werde bis dahin bestimmt immer wieder berichten, wie es weiter verläuft.
Beschwerden, die ich auch heute noch habe: meine Augen wechseln sich ab, mal seh ich mit dem linken, dann wieder mit dem rechten Auge schärfer. Kurzzeitig gibt es auch Momente, wo ich für ne viertel Stunde total scharf sehe. Abends immer schlechter als morgens, aber das ist ja normal. Am Bildschirm ist lesen sehr anstrengend (oder auch Zeitung), da ich bei so kleinen Buchstaben Ghostings sehe, bei grossen Dingen fällts mir wiederum gar nicht auf. Manchmal sehe ich MIT, manchmal OHNE Tropfen klarer (warum auch immer *ggg*).
Noch was: war 1 Woche in Krankenstand, und das würde ich jedem empfehlen, der reine Bildschirmarbeit hat, einfach weil ich in der ersten Woche kaum was lesen konnte. Schmerztechnisch wärs bei mir sicher schon am darauffolgenden Montag machbar gewesen, weil ich ja wirklich keine gravierenden Probleme hatte.
Autofahren und TV gucken (wenn auch anfangs noch sehr unscharf) ging von anfang an.
Habe diesen Bericht stück für stück nebenbei in der Arbeit geschrieben, drum wenn ich was vergessen haben sollte, was euch interessiert, einfach schreiben!
Vorweg aber schon: ich bin suuuperhappy, würde diese OP jederzeit wieder machen lassen, und kanns auch wirklich jedem empfehlen!!! Was ich aber auch empfehle: elendslange Geduld, denn ich glaub, die braucht man, wenn ich mir die anderen Berichte so durchlese, aber genau die fehlt mir leider
Würd mich sehr freuen, wenn ihr mir hier schreibt!