Wavefront Lasik bei EuroEyes Hamburg (Dr. Köhler)

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Summie
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Wavefront Lasik bei EuroEyes Hamburg (Dr. Köhler)

Beitrag von Summie » 29.11.2009, 14:01

Da ich vor dem Augenlasern auch selbst viel in diesem Forum gelesen habe, um mich zu informieren, wollte ich jetzt - im Nachhinein - auch einmal meine Erfahrungen dazu niederschreiben:

Ich habe mene Augen am 29.10.09 bei EuroEyes Hamburg (Dammtorstraße) lasern lassen und bin absolut happy damit. Aber ich fange mal von vorne an:

Ich spielte schon seit mehreren Jahren mit dem Gedanken, mir irgendwann die Augen lasern zu lassen. Mit ca. 14 Jahren bekam ich eine Brille, trug aber auch regelmäßig Kontaktlinsen. Meine Dioptrin-Werte verschlechterten sich jedes Jahr bis sie irgendwann bei -3,5 und -3,75 stehenblieben. Leider wurde meine Augen immer trockener, sodass ich irgendwann keine Kontaktlinsen mehr tragen konnte.

Nach dem Heiratsantrag meines Freundes im Sommer 09 dachte ich mir: "Jetzt oder nie!", denn schließlich will man ja auf den Hochzeitsfotos uneingeschränkt gut aussehen. ;-) Also ging ich im August zur Voruntersuchung bei EuroEyes Hamburg in der Dammtorstraße. Die Voruntersuchung ging schnell und bestätigte mir, dass ich für die Lasik geeignet sei. Im kurzen Gespräch mit Herrn McKay wurde mir die Wavefront-Lasik empfohlen, da ich nachts etwas schlechter gucken kann (Halos etc).

Danach besuchte ich nochmal den Infoabend, wobei der Arzt (ich weiß den Namen leider nicht) eher unsympatisch wirkte und auch nicht mit allen Risiken rausrückte. Wenn man ihn auf Risiken (wie z. B. trockene Augen) ansprach, reagierte er eher genervt und abweisend als kompetent. Der Infoabend war dementsprechend sehr oberflächlich und eher eine Verkaufsveranstaltung, auf der kritische Fragen nicht wirklich erwünscht waren.

Nach längerem Überlegen und Lesen in diesem Forum habe ich mir dann ein Herz gefasst und mir einen Termin für die OP geholt. Eine Woche vorher hatte ich die große Voruntersuchung. Hierfür sollte ich 1,5 Stunden einplanen, es lief aber aufgrund der extrem langen Wartezeit (trotz Termin!) auf 2,5 Stunden hinaus, was meinem Arbeitgeber und mir selbst natürlich nicht so gut gefiel. Es war extrem viel los, sodass das Ganze eher wie Fließbandarbeit wirkte. Die Untersuchungen wurden schnell und ohne große Erklärungen gemacht. Hier hätte ich mir gewünscht, dass der Arzt (McKay) mehr darauf eingeht, was gerade gemessen wird und wofür das wichtig ist. Je mehr man weiß, was technisch alles möglich ist, umso beruhigter ist man doch vor der OP!
Ich bekam noch eine EuroEyes Bauchtasche, in der bereits Augentropfen, Schmerzmittel, eine Sonnenbrille und ein kleines Heftchen, das Anweisungen für die Zeit nach der OP enthielt, enthalten waren.
Insgesamt war die große Voruntersuchung ein eher negatives Erlebnis, aber ich habe mich trotzdem für die OP entschieden.

Am 29. Oktober früh morgens war es dann soweit: Ein paar Messungen wurden noch vorgenommen, ich bekam ein Beruhigungsmittel und vorsichtshalber schon mal ein Schmerzmittel. Dann wurde ich den Vorraum des OPs geführt, wo ich noch mal alle Fragen stellen konnte, die mir auf der Seele lagen, aber ich hatte eigentlich keine mehr. Ich bekam einen Kittel und eine Mütze, die mir die netten Arzthelfer anzogen. Zu guter letzt wurden mir dann die Betäubungstropfen in die Augen getropft.

Dann war ich dran. Dr. Köhler begrüßte mich nett und ich legte mich auf den OP-Stuhl. Der Laser etc. wurde über meinen Augen platziert. Dr. Köhler erklärte alles ausführlich bei jedem Schritt. Das schlimmste an dem ganzen Eingriff ist der Moment, indem die Augen für den Anschnitt des Flaps "fixiert" werden, weil hier ein starker Druck auf die Augen ausgeübt wird und die Augen - zumindest gefühlt - etwas aus der Augenhöhle herausgezogen werden. Das ist schon sehr unangenehm, der Schnitt selbst allerdings nicht. Man spürt nichts. Man sieht natürlich, dass in dem Auge etwas passiert und auch, wie der Flap zurückgeklappt wird, aber das ist nicht schlimm.

Nachdem bei beiden Augen der Flap präpariert wurde, ging es ans Lasern. Erst das eine, dann das andere Auge. Man muss dabei in einen Lichtpunkt schauen und dann startet der Laser mit einem lauten "Tack, Tack Tack". Das dauert pro Auge ca. 20 Sekunden, ist aber überhaupt nicht schlimm. Dann wird das Auge noch mal etwas gespült etc. und schon ist man fertig. Ich glaube ich war nicht länger als 15 Minuten im OP. Mein Freund konnte das Ganze übrigens über einen Flatscreen-TV im Detail beobachten..

Ich setze mich auf und sollte die Uhrzeit nennen, die die Wanduhr in dem Raum anzeigte. Etwas verschwommen, aber dennoch rech gut, konnte ich die Uhrzeit erkennen. Dr. Köhler fragte noch nach dem Sekundenzeiger und ich dachte nur: "Welcher Sekundenzeiger?" Aber mit etwas Konzentration konnte ich ihm auch sagen, wo sich der Sekundenzeiger befand. Den ersten Sehtest hatte ich also erfolgreich bestanden.

Die Arzthelfer halfen mir aus dem Kittel, ich setze die Sonnenbrille auf und mein Freund nahm mich in Empfang. Wie gesagt sah ich noch recht verschwommen durch das viele Wasser im Auge, aber dennoch schon recht deutlich.

Ich verbrachte den Rest des Tages wie empfohlen mit geschlossenen Augen auf dem Sofa und tropfte stündlich die Augentropfen (befeuchtende und antibiotische). Trotz der noch leicht verschwommenen Sicht, konnte ich bereits sehr gut gucken und sogar den Videotext lesen - ohne Brille.

Schmerzen hatte ich keine. Am ersten Tag tränten die Augen oftmals, aber das war eher angenehm.

Die nächsten Tage tropfte ich weiterhin fleißig und setzte vor allem draußen zum Schutz gegen Wind und Sonne die Sonnenbrille auf. Bereits am Tag nach der OP konnte ich einwandfrei gucken.

Die OP war am Donnerstag, ich hatte mir bis zum Montag freigenommen und ging dann am Dienstag wieder zur Arbeit. Die Arbeit am Computer war sehr anstrengend, weil meine Augen extrem trocken waren. Ich konnte fast alle 15 Minuten die Augentropfen nehmen und dennoch war es unangenehm. Die Arbeitswoche nach der OP war somit sehr anstrengend für die Augen und ich hoffte nur, dass die Augen nicht mehr lange so trocken sind.

In der 2. Woche nach der OP wurde es dann täglich besser und jetzt (einen Monat später) sind meine Augen fast wie vorher. Ich nehme nur noch gelegentlich Augentropfen, vor allem in klimatisierten Räumen.

Die Nachuntersuchungen haben gezeigt, dass meine Sehfähigkeit genau 100% beträgt. Die Brille kann ich jetzt also aus meinen Führerschein streichen lassen. :-)

Abends sehe ich noch Halos um z. B. Autolichter oder Straßenlaternen. Das soll normal sein, ich hoffe aber, dass sich das bald wieder normalisiert. Zumindest hatte ich mich ja gerade deswegen für die Wavefront-Lasik entschieden.

Aus meiner Erfahrung kann ich Augelasern bei Euro Eyes also empfehlen. Dennoch sollte sich jeder vorab über Möglichkeiten und Risiken informieren und für sich selbst abwägen, ob er damit klarkommt. Es ist schon ein gewisser Mut nötig, um sich für eine OP an den gesunden Augen zu entscheiden.

Ich kann nur sagen: Es lohnt sich!

Mario
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Femto/Wellenfront Lasik bei Euro Eyes Hamburg

Beitrag von Mario » 12.12.2009, 18:43

Hallo an alle die mit Gedanken spielen, sich einer Lasik zu unterziehen.

Genau wie Summie habe ich mich tagelang durch dieses 'Forum und sämtlicher habhaft werdender Info gelesen und möchte nun hiermit auch meine Erfahrung als kleine Hilfestellung mitteilen.

Kurz vorab, ich hatte meine Lasik bei EE am 10.12. und kann nur sagen: warum habe ich es nicht schon früher getan?

Zu meiner Person: ich bin 44 Jahre alt (stehe also an der Grenze zur Altersweitsichtigkeit, haha) und war seit gut 30 Jahren Brillenträger auf Grund meiner Kurzsichtigkeit von rechts: -2,25 mit einer Verkrümmung von -2,0 und links -2,75 mit einer Verkrümmung von -1,5.
Vor 20 Jahren trug ich auch für knapp zwei Jahre Kontaktlinsen, habe aber dann der Brille wieder den Vorzug gegeben, wegen der unkomplizierteren Handhabung und einer Entzündung der Hornhaut durch den Linsengebrauch.

Der Gedanke an eine OP spukte immer wieder mal durch den Kopf, aber der "Schiss" -man hat zwar zehn Finger, aber nur zwei Augen- lies es immer nur bei den Gedanken bleiben. Ein Besuch in Hamburg machte durch EuroEyes-Werbung das Thema wieder relevant. Und mehr und mehr nahm der Gedanke zu einer Lasik Formen an. Der erste Schritt war die Teilnahme an einem Infoabend bei EE. Versorgt mit ersten Infos und Unterlagen ging es dann nach Hause.

Ab dann wurde gelesen und recherchiert was es so über Lasik zu finden gab. Um ein Angebot über die Kosten zu erhalten, schaute ich mir etliche Internetseiten an und entschied mich dann, mir Material von Visumed Optical Express, Lasik Germany Dr. Fischer und Nice Eyes One (alle in Hamburg) zusenden zu lassen. Von EE hatte ich ja bereits. Eine OP im Ausland stand für mich nicht zur Debatte, zu viele Was-ist-Wenn? ließen mich davon Abstand nehmen.

Auf Grund des Studiums, der mir zur Verfügung stehenden Infos hatte ich mich geistig bereits für eine Wellenfront/Femto-Lasik entschieden, wenn denn dann.
Wellenfront, um eben auch eine gute Nachtsicht zu bekommen (hörte man ja schließlich viel von Blendempfindlichkeit nach dem Lasern) und Femto, tja weil der Gedanke an einen Laser irgendwie beruhigender war als der von einem "schnibbeldem" Messer am Auge...

Als erstes machte ich einen Termin bei meiner örtlichen Augenärztin, um quasi jemanden als neutralen Dritten zu haben, weil ich auch schon von abweichenden Werten bei verschiedenen Untersuchungen gelesen hatte. Bewaffnet mit meinen aktuellen Werten machte ich mich an die Termine zur unverbindlichen Voruntersuchung.

In der Reihenfolge Ihrer Preise machte ich dann im November die Termine aus.

Bei Visumed/Optical-Express konnte man mir leider erst für den Januar wieder Gespräche anbieten, eine kostenpflichtige Voruntersuchung wäre allerdings prompt möglich gewesen. Begründet wurde dieses von der Dame am Telefon mit einem Mangel an Mitarbeitern. Sehr kompetent kam mir die Auskunft am Telefon leider auch nicht vor, zumal bei einem zweiten Versuch bei der zentralen gebührenfreien Rufnummer eine andere Dame andere Termin und Preise nannte. Visumed schied damit aus.

am 26.11. hatte ich dann nachmittags mein erstes unverbindliches
Vorgespräch bei Lasik Germany Dr. Fischer.

Als erstes war ich überrascht, dass es sich anscheinend um eine Gemeinschaftspraxis mit einer Klinik aus dem Zahnbereich handelt.
Es war viel Betrieb, und die Untersuchungen/Messungen, durchgeführt von einer netten Dame, die mir alle Fragen beantwortete, fanden "mitten im Flur" statt. Mit einem Tuch über den Kopf wurde die Dämmerung simuliert. Die gemessenen Werte deckten sich mit den mir bekannten, die Hornhaut wurde als ausreichend dick benannt, (über 0,6 mm). Auf meine Frage nach einer Femto-Lasik (die auch als Leistung angeboten wird) bekam ich zur Antwort, dass diese dann mit Dr. Fischer drüben bei EuroEyes gemacht würde, da in der eigenen Klinik kein Femto-Laser zur Verfügung stünde.

Danach am gleichen Tag war der zweite Termin bei Nice Eyes One im Norden von HH.
Die Klinik machte einen neuen und modernen Eindruck. Wieder wurden meine Daten aufgenommen und die Augen ge- und vermessen. Tel. wurde mir bereits bei der Anmeldung bestätigt, auch ein anschließendes Gespräch mit Dr. Otto persönlich führen zu können, da er zum gewählten Tag auch in der Klinik anwesend wäre. Das wollte ich gerne nutzen, da die ebenfalls nette Dame mir zwar sofort sagen konnte (ohne meine Frage), dass in meinem Fall die Wellenfront Lasik für EUR 4.300,00 (das teuerste Produkt) am besten wäre, aber bei der Frage was denn der Hornhautwert aussagt, leider passen musste. Nun ja (letztendlich soll ja eine Dienstleistung verkauft werden, und wer nicht nachfragt, ist selber schuld)
Dr. Otto hatte sich ausführlich Zeit genommen, alle meine Fragen beantworte, auch das Thema Lesebrille angesprochen, die dann kommen würde, evtl. Alternativen aufgezeigt, dass man nicht auf null lasern bräuchte, sondern einen Restwert lässt als Kompromiss zwischen noch gut lesen können ohne Brille und evtl. dann nur einer Fernbrille zum Autofahren z.B.
Auf das Thema Femto angesprochen kanzelte er dieses Verfahren allerdings konkret ab. Als noch gar nicht ausgereift und ein wenig wie „zusammengebastelt“ und bei meiner Hornhautdicke bräuchte man das auch nicht. Einen Femto-Laser gibt es bei Eyes Nice One leider nicht…
Insgesamt hatte ich auch den Eindruck mehr mit dem Techniker Dr. Otto als mit dem Arzt Dr. Otto gesprochen zu haben.
Die Quintessenz war, ich war hinterher noch genauso unentschlossen wie vorher. Preise, Techniken; mein Bauchgefühl hatte noch Funkstille.

Also fand dann zu guter letzt auch noch ein Vorgespräch am 01.12. bei EE statt, obwohl des Preisniveaus eben als letzte Alternative.

Das lt. Homepage kostenlose Vorgespräch sollte dann EUR 70,00 kosten. Auf Nachfrage wurde mir erklärt, weil eben auch ein Gespräch mit einem Arzt dazugehören würde. Aha! Da ich im Besitz eines vorab schon bekommenen Gutscheines von EE über besagte Summe war, war es dann letztendlich doch kostenlos, hm…

Die Untersuchungen wurden prompt und freundlich durchgeführt. Zusätzlich und als einzige haben EE den Augendruck und einen sehr ausführlichen(!) Sehtest durchgeführt. Die Messungen und das Gespräch ließen bei mir keine Fragen mehr offen. Die Femto-Methode wurde von mir nochmals extra hinterfragt, schließlich spuckten einem nun jede Menge Daten, technische wie auch Gerüchte im Kopf herum.

Mit einem guten Gefühl habe ich mich dann für die Voruntersuchung bei EE am Montag den 07.12. entschieden. Der Termin für die OP wurde für Donnerstag den 10.12. angesetzt. Ich konnte mir den Arzt aussuchen und entschied mich für Dr. Jörgensen.

Die Voruntersuchung dauerte alles in Allem ca. 2 h. Durch das Tropfen der Augen musste ich mich fahren lassen. Die Pupillen waren am Mittwoch immer noch weiter als normal.

Mittwochabends kam dann der Anruf, ob meine OP von nachmittags vorverlegt werden könnte, wegen Terminen von Dr. Jörgensen, oder ob ich einen anderen Arzt nehmen würde.
Ich beließ es beim Chef, nahm den Termin um 13:00 Uhr und begann schon die Stunden zu zählen.

Pünktlich zu 13:00 fand ich mich bei EE ein. Es herrschte reger Betrieb. Gleich wurden nochmals Messungen durchgeführt, zur letzten Absicherung, dass alles stimmte.
Dann gab es ein Tablettchen gegen Schmerzen und zur Beruhigung. Ob es zur Beruhigung gewirkt hat, oder ob ich nur so ruhig war wegen der Tablette kann ich nicht mehr sagen.
Zwei Patienten waren noch vor mir dran.
Nach dem Einkleiden für den OP bekam ich dann von einer Schwester noch letzte Anweisungen, wie alles ablaufen würde, dass es evtl. leicht wie nach verbrannten Haaren riechen könnte (roch es übrigens nicht, max. ein wenig nach Desinfektionsmittel) usw.
Dann kamen die Tropfen zur Betäubung ins Auge und das Augenumfeld wurde mit Tupfern steril gemacht.

Dann auf dem Tisch ging es gleich unter den Femto-Laser. Das Auge wird mit einer Klammer gespreizt und ein Gummiring wird eingelegt /-drückt um es offen zu halten. Das fühlt sich ein wenig –man möchte sagen grob- an. Tut aber nicht weh, drückt halt nur ein wenig und hinterließ bei mir -vor allem links, da klemmte es wohl ein wenig- ziemliche Blutergüsse im Auge. Aber die gehen weg ;-)

Der Femto drückt dann aus Auge, man sieht quasi nichts mehr und ich meinte, ein leichtes Kribbeln auf der Hornhaut zu verspüren. Das ganze dauerte pro Auge vielleicht eine Minute.
Mein Zeitgefühl ist mir während der OP ein wenig abhanden gekommen.
Dann wurde rübergeschwenkt unter den eigentlichen Laser und der Flap hochgeklappt, was ganz leicht scheuerte. Dann das Licht des Lasers zu fixieren (wie durch eine Nebelwand, weil der Flap hochgeklappt war) war schon beinahe als anspruchsvoll zu bezeichnen. Der Laser tackerte los und ruckzuck war es auch schon vorbei. Es wurde gespült, der Flap runtergeklappt glatt gestrichen, und die Sicht war wieder da. Das gleiche am zweiten Auge und fertig, Aufstehen, die Uhr ablesen, OP-Kleidung ausziehen und dann kann man nach Hause. Trotz der Sonnenbrille fiel es dann schwer die Augen zu öffnen. Jedes Licht war sehr grell und die Augen begannen zu brennen.
Während der einstündigen Fahrt nach Hause haben wir zweimal angehalten zum Tropfen, und mir war so ein wenig alles egal. Zu Hause angekommen ging es sofort ins Bett und nur liegen und Augen zu halten. Über das Brennen in den Augen kam dann irgendwann der Dämmerschlaf und als ich um 21:00 wach wurde war alles weg. Einzig ein kleines Gefühl wie Schlaf oder ein Sandkörnchen im Auge war zu fühlen. Rechts war mir als „Wundverband“ eine Kontaktlinse zum Feuchthalten über die Pupille gelegt wurde.

Am nächsten Morgen dann der Test, wie klappt das Sehen. Es war noch ein klein wenig milchig, aber nach dem ersten Tropfen wurde es sofort besser. Am Nachmittag dann die erste Nachuntersuchung bei EE. Die Linse wurde entfernt, die Flaps sahen gut aus und saßen perfekt, lt. Dr. Schreyger, die Sehkraft betrug bereits 100%. Während der Heimfahrt (als Beifahrer) im Dunkeln konnte ich keine schlechtere Sehkraft als vorher mit Brille feststellen, kaum Hallos oder Sterne, Blendempfindlichkeit überhaupt nicht.

Und heute Samstag den 12.12. empfinde ich das sehen als noch besser, als es am Freitag schon war. Das Problem mit trockenen Augen tritt kaum auf, und wenn dann tropfe ich einmal extra dazwischen.

Fazit: ich bin total begeistert von der Lasik und kann es nur weiterempfehlen. Das neue Seherlebnis kann von einem normal sehenden mit Sicherheit in keinster Weise nachempfunden werden, aber es ist irre!!

Ich hoffe, mein Bericht war nicht zu lang, und kann dem/der einen oder anderen etwas Hilfestellung geben. Ich fühlte mich bei EE gut aufgehoben und mein jetziges Sehen bestätigt mich in meiner Entscheidung.

Ich werde noch in Abständen posten, wie das Sehen sich entwickelt, und wer Fragen hat, darf mich auch gerne anschreiben.

Mario
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2. Nachuntersuchung

Beitrag von Mario » 21.12.2009, 18:38

So, zwölf Tage sind seit dem Lasern vergangen.

Heute stand die zweite Nachuntersuchung bei EE an. Das Sehen ist, wie seit der OP, gleichmäßig gut. Durch Heizungsluft im Büro und das Arbeiten am PC ist des öfteren das Gefühl wie einer leicht scheuernden Linse aufgetreten, meistens am linken Auge, dass bei der OP auch stärker "malträtiert" wurde. ;-)

Der Bluterguss vom Femto ist nach wie vor noch gut sichtbar, stört aber nicht.

Durch Tropfen ist das "Scheuern" schnell zu beheben. Zum Thema Tropfen: bis Freitag den 18.12. habe ich 5-6 mal über den Tag verteilt die Kortison-Tropfen genommen und dann abgesetzt, sowie zwischendurch dann je nach Bedarf mit der Tränenersatzflüssigkeit.

Gestern am 20.12. hatte ich nur einmal am Morgen getropft und war den Tag über dann viel draußen gewesen incl. Autofahren und hatte nicht ein einziges Mal das Bedürfnis zu tropfen. Angenehmer Nebeneffekt dann bei dem Schneewetter, keine Tropfen mehr auf der Brille und kein dauerndes Beschlagen beim Rein und Raus (ach kann das schön sein ;-))

Heute bis zur Nachuntersuchung gegen 15:00 hatte ich auch nicht getropft gehabt. Herr McKay von EE meinte dann allerdings ich solle trotz gegenteiligem Gefühl noch weiter ca. 5 mal am Tag tropfen, weil die Augen doch eher noch trocken sind.

Der Sehtest fiel beidseitig ohne Probleme zu 100% aus, die 125 konnte ich gut zur Hälfte erkennen. (vielleicht bessert sich das in der Zukunft noch) Die Hornhautverkrümmung war komplett beseitigt.
Autofahren, auch im Dunkeln ist gar kein Problem, geringe Hallos oder Sterne. Ich meine mit Brille war es sogar schlechter.

Soweit der Stand der Dinge.

Und irgendwann wird auch der Griff zum Brilleabsetzen nach dem abendlichen Lesen, der immer noch irgendwie automatisch kommt, bestimmt verschwinden.

Mario
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3. Nachuntersuchung

Beitrag von Mario » 05.02.2010, 19:32

Am 04.02. war die "Nach einem Monat Untersuchung" bei Dr. Schreyger von EE. Na wurde auch langsam Zeit, ist die OP doch jetzt schon fast 8 Wochen her.

Das Sehen ist stabil bzw. noch leicht besser als schon zu Beginn geworden. Der Sehtest ergab problemlose 125% auf beiden Seiten
und ein paar Ziffern auf der 160er Skala waren auch noch zu identifizieren. Wahnsinn, wenn ich bedenke, dass zu Brillenzeiten alles was weiter weg als zwei Meter war, nur noch Schemen hatte.

Das Nachtsehen ist einwandfrei (hat sich die Wellenfront doch gelohnt ;-), Probleme mit trockenen Augen habe ich keine. Ich tropfe nur noch hin und wieder, eigentlich mehr aus Pflichtbewußtsein, und bis die Dinger irgendwann halt alle sind.

Ich freue mich eigentlich jeden Tag über den Schritt zur OP (gerade bei diesem Schmuddelwetter ;-) und danke Dr. Jörgensen für die gute Arbeit. Ich kann EuroEyes, auch was die Untersuchungen angehen, nur gute Noten ausstellen und ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

Nieko
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Ebenfalls Wavefront Femto Lasik bei EE in HH

Beitrag von Nieko » 12.02.2010, 13:15

Hallo zusammen,
ich habe mich auch bei EuroEyes in Hamburg operieren lassen. Wavefront Femto Lasik. Das war Ende November 2009. Meine Werte waren echt bescheiden mit -6 und -7. Und jetzt nach der OP kann ich mich ärgern, dass ich es nicht schon hab früher machen lassen. Alles ist top! Das Leben mit Kontaktlinsen ist vorbei. Und ich habe die Dinger über 15 Jahre getragen. Endlich scharfes Sehen. Ein unbeschreibliches Gefühl sich Morgens den Wecker nicht direkt vor die Nase halten zu müssen, um etwas zu erkennen.
Ich habe übrigens noch einen Erstberatungsgutschein für EE im Wert von 70 Euro gegen eine kleine "Spende" abzugeben. Wer also Interesse hat oder weitere Infos möchte, kann mich gerne anschreiben.

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