Femtolasik bei EuroEyes Hamburg - Dr. Joergensen, 07.08.09

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Snoggi
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Femtolasik bei EuroEyes Hamburg - Dr. Joergensen, 07.08.09

Beitrag von Snoggi » 06.08.2009, 19:55

Hallo

Nachdem ich hier schon viele Erfahrungsberichte gelesen habe, möchte ich euch nun auch meine eigenen Erfahrungen schildern.
Ich bin 21, Student und trage seit ca. 19 Jahren eine Brille und habe eine Fehlsichtigkeit von -2.

Erste Infos & Voruntersuchungen
Seit Anfang 2009 habe ich mit dem Thema „Augenlasern“ beschäftigt und mich für EuroEyes in Hannover entschieden, da ich dort auch studiere. Innerhalb von 2 Wochen hatte ich die erste Untersuchung, bei der die Klinik und die Mitarbeiter einen positiven Eindruck hinterließen.
Mir wurde sofort gesagt, dass bei mir nur eine Femtolasik infrage kommen würde, da meine Hornhautdicke keine normale Lasik zulasse. Da ich mich schon vorher auf die Femto festgelegt hatte aufgrund der besten Technik und dem geringsten Fehlerrisiko, war dies für mich relativ egal.
Da EE-Hannover leider diesen Laser nicht hat, fand meine OP in Hamburg statt mit einer Übernachtung im Hotel ohne Aufpreis. Durch diesen Umstand des notwendigen Ortswechsels erhält man sogar einen schönen Rabatt auf die gesamte OP (von 2500€ pro Auge auf 2000€; 20%).
Schnell wurde dann ein Termin für die große Voruntersuchung vereinbart. Bei dieser klärte mich die Ärztin noch einmal haarklein über die Behandlung, die Heilungsphase und die Risiken auf und ich bekam danach noch eine Einweisung für die verschiedenen Augentropfen und anderen Utensilien der kleinen Euroeyes-Kulturtasche für nach der OP (enthält u.a. Sonnenbrille, Nachtschutz damit man das Auge nicht reibt, Augentropfen). Dies war dann der Moment, an dem ich das erste Mal wirklich gemerkt habe, dass es bald Ernst wird.

07.08.09: Der OP-Tag
folgt...

Snoggi
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Beitrag von Snoggi » 11.08.2009, 12:00

07.08.09: Der OP-Tag
Um es vorweg zu nehmen: Es hat alles sehr gut funktioniert.
Am Morgen kam ich via Zug in Hamburg an und war eine halbe Stunde vor dem OP-Termin bei EE in der Dammtorstraße. Hier erfuhr ich dann erstmal, dass ich nicht von Dr. Joergensen, sondern von Dr. Köhler operiert werde (kann dies aber leider oben im Titel dieses Topics nicht mehr ändern). Dies löste bei mir zwar keine große Panik aus, allerdings blieb ein kleiner fader Beigeschmack über die Falschinformation.
Nach zwei kurzen Untersuchungen ging es dann auch schon los. Ich bekam die OP-Kleidung an und durfte dann in einem Vorraum auf einem Liegestuhl Platz nehmen. Nachdem die Arzthelferin sich kurz über mein Befinden erkundigte, war es dann soweit.
Das einzig unangenehme während der OP war das Drücken des Saugrings an meinem Auge, wobei der Geruch nach verbrannter Hornhaut ja hier im Forum schon öfters erwähnt wurde. Dr. Köhler gab aber sofort Entwarnung und klärte mich auch sonst über alle Schritte auf. Nach gefühlten zwei Minuten war schon alles vorbei.
Danach ging es für mich sofort ins Hotel, Tränenflüssigkeit rein, Sonnenbrille auf, MP3-Player an und hinlegen. Da es zu der Zeit aber früher Nachmittag und gefühlte 100° im Hotelzimmer war, konnte ich nicht wirklich schlafen.. Habe dann am frühen Abend einen kleinen Spaziergang unternommen und konnte dann abends trotz der Augenklappe einschlafen. Habe aber am gesamten ersten Tag keine Schmerzen gehabt.

08.08.09: 1. Nachuntersuchung
Hier muss ich EE nochmal loben. Mein normaler Termin wäre um 11:30 gewesen, allerdings gab es für mich die Möglichkeit einen Zug um 11:15 zu nehmen.
Daher habe ich um 09:30 auf gut Glück gefragt, ob ich schon früher drankommen könne, und keine 10min später saß ich dem Arzt gegenüber - echt top!
Die Nachuntersuchung dauerte auch nur wenige Minuten. Der Flap saß richtig, keine Blutergüsse und schon wieder 70% Sehkraft.
Zu Hause angekommen, habe ich kurz etwas gegessen und mich sofort wieder schlafen gelegt.
Auch am zweiten Tag hatte ich keinerlei Schmerzen.

09.08.09 - 11.08.09
In den folgenden Tagen hatte ich das Empfinden, dass meine Sehkraft jeden Tag leicht, aber stetig verbessert war. Ich halte mich noch immer penibel an die Vorschrften bzgl. der Tropfen, Sport etc., nur die Augwntropfen verwende ich häufiger.
Am Sonntag und Montag trug ich noch überwiegend die Sonnenbrille, da es mich bei dem warmen Wetter nach draußen zog.
TV und PC blieben bis heute tabu (auch jetzt sitze ich nur mit Sonnenbrille vor dem Laptop) und ich vertreibe mir die Zeit mit aufräumen, Hörbuchern und Besuche bei Freunden.

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Beitrag von heiner » 12.08.2009, 07:46

Mich irritiert einwenig das die neue Klinik in der Dammtorstrasse weniger wie eine medizinische Einrichtung sondern wie ein weiterer schicker durchgestylter Laden in dieser Shopping-Straße daher kommt. Die Untersuchungs- und Sprechzimmer befinden sich gleich hinter dem großen Eingangstresen und sind keine eigenen Räume sondern nur mit Sichtschutzwänden die nicht ganz bis zur Decke gehen abgetrennt, die Patientengespräche werden also kaum wirklich privat zu sein.
Man könnte meinen die Leute kommen beim Einkaufsbummel zufällig vorbei, fühlen sich angelockt, gehen rein, lassen sich mal kurz spontan die Augen lasern und gehen danach weiter um sich noch paar schicke Klamotten zu kaufen.
Technik und Erfahrung sind wie bei Euroeyes bekannt natürlich Top, ich finde nur die Art des Auftritts bei der neuen Euroeyes-Klinik etwas unpassend.

Snoggi
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Beitrag von Snoggi » 13.08.2009, 21:16

Also gerade das es nicht nach Klinik aussieht gefällt mir, da so die Athmosphöre schöner ist und die Anspannung (zumindest bei mir) ausblieb.

Kleiner-Koenigs-Tiger
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Beitrag von Kleiner-Koenigs-Tiger » 14.08.2009, 13:50

heiner hat geschrieben:Die Untersuchungs- und Sprechzimmer befinden sich gleich hinter dem großen Eingangstresen und sind keine eigenen Räume sondern nur mit Sichtschutzwänden die nicht ganz bis zur Decke gehen abgetrennt, die Patientengespräche werden also kaum wirklich privat zu sein.
Ähm... Wann warst du dort das letzte Mal zur Behandlung/Untersuchung?

Wo hast du die Sichtschutzwände gesehen?
Die "Sichtschutzwand", die gleich rechts ist, begrenzt das Wartezimmer.
Die "Sichtschutzwand" hinter der Rezeption beinhaltet Messgeräte, z.B. für Augendruck und Fehlsichtigkeit.
Dort finden aber keine Patientengespräche statt. Dort wird man auch "nur" von den Arzthelferinnen "behandelt".

Wenn man zwischen diesem "Mess-Raum" und dem Wartezimmer den Gang durchgeht, gelangt man zu einigen Sprechzimmern, die zwar nebeneinander liegen, aber durch solide Wände getrennt sind, und auch eigene Türen haben.

Man kann zwar links von der Rezeption in den OP-Bereich schauen, doch auch hier sind solide Wände, und man kann draußen kein Wort verstehen, was drinnen gesprochen wird.

Deine Beschreibung finde ich dem Gebäude nirgendwo wieder.

Achja, ich war am 10. Juli 2009 das letzte Mal dort. Aber seitdem werden sie nicht ihre Wände eingerissen haben...


@Snoggi:
Deine Aussage "Tränenflüssigkeit rein, Sonnenbrille auf, MP3-Player an und hinlegen" kenn ich nur zu gut ;)
Das Hinlegen und Musik hören war fast das Schönste nach der OP ;)
Richtige Schmerzen hatte ich nach der OP auch nicht, nur hin und wieder ein leichtes Stechen.

Ich drück dir die Daumen, dass jetzt alles super verheilt, und du bald die 100% erreichst!
MfG, Matthias

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