Euroeyes Hamburg

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Pudel
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Euroeyes Hamburg

Beitrag von Pudel » 26.06.2009, 13:17

Hallo,

habe mich entschieden bei Euroeyes Hamburg meine Kurzsichtigkeit "weglasern" zu lassen und war dafür heute zu einem ersten Eignungscheck. Ich trage seit 12 Jahren harte Kontaktlinsen, habe damit aber zunehmends Probleme (Rötung, Trockenheit).

Auf beiden Augen habe ich ca. -2 Dioptrien (0,5 Hornhautverkrümmung), sowie auf jedem Auge ca. 600my Hornhautdicke.

Der Arzt meinte, das seien gute Vorraussetzungen, allerdings hätte ich eine sehr "flache" Hornhaut, wobei es bei der mechanischen LASIK zu Komplikationen kömmen könnte. Weiss da jemand mehr drüber? Wäre hier die Femto-Lasik angebracht? Eigentlich hätte ich sowieso lieber gerne die Femto Methode, da diese ja anscheinend eh die sichere Methode ist.

Danke und Gruss,
Pudel

Kleiner-Koenigs-Tiger
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Beitrag von Kleiner-Koenigs-Tiger » 26.06.2009, 14:58

Hallo,

ich wurde bei EE in Hamburg vor knapp 7 Monaten gelasert.
Meine Hornhautdicke vor der OP: 513 bzw. 515 µm
Der Flap wurde mit dem Femtosekunden-Laser geschnitten.

Hier die genauen Werte vor der OP: http://augenlaser.operationauge.de/view ... tml#165335 (Da kannst du auch meinen kompletten Erfahrungsbericht lesen.)

Ob Femto sicherer ist als das Mikrokeratom kann ich schwer beurteilen. Ich konnte mich auf alle Fälle viel besser damit anfreunden, dass ein "zweiter" (eigentlich der erste) Laser am Auge arbeitet, als dass ein "Messer" an meinem Auge herumschneidet.

Richtig ist auf alle Fälle, dass der Femtosekunden-Laser die Flaps dünner schneiden kann, als das Mikrokeratom. Somit bleibt auch noch mehr Hornhautdicke für die Laserkorrektur übrig, und die Stabilität der Hornhaut ist größer.
MfG, Matthias

Pudel
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Beitrag von Pudel » 28.08.2009, 13:28

Hallo,

bin jetzt gelasert und wollte mal kurz Bericht erstatten. Also nach der Voruntersuchung bei EE im Juli, wurde mir, wie gesagt, eine "Komfort Lasik" empfohlen bzw. eine normale Basic-Lasik, aber mit Femtolaserschnitt des Flaps, bedingt durch meine flache Hornhautwölbung, wo eine normale Klinge nicht richtig schneiden könne.

Diese Woche Dienstag hatte ich dann die Hauptuntersuchung. Vorher hatte ich 2 Wochen lang keine Kontaktlinsen getragen und die Messungen ergaben dann auch gleich mal -2,25 und -2,5 Dioptrin (Hornhautverkrümmung 1,5), anstatt der -2,0 im Juli. Muss sagen, das ich vor der Hauptuntersuchung viel mehr Bammel hatte, als vor der späteren OP, da man lange Zeit hatte, sich Gedanken zu machen und ich auch schon kurz davor war die ganze Sache abzublasen. Als ich dann bei der Untersuchung saß und der Arzt meinte, das hier noch niemand erblindet ist und bei event auftretenden Komplikationen, kostenlos weiter behandelt/nachgelasert wird, war ich mir meiner Sache schon wieder viel sicherer.

Nach den ganzen Messungen bekam ich dann auch grünes Licht für die geplante OP zwei Tage später (also gestern). Allerdings stellte man auf einem Auge sog. "degenerative Areale" auf der Netzhaut fest. Die würden aber keinen Einfluss auf die bevorstehende OP haben. Ich sollte jedoch später ab und an einen Augenarzt aufsuchen um diese "Punkte" weiter zu beobachten, meinte der zugezogene Netzhautspezialist.

Gestern früh war es dann soweit. Ich wurde von Dr. Köhler operiert. Zum OP Prozedere selbst schreibe ich nichts. Das wurde hier ja schon oft und ausführlich erklärt. Ich war war natürlich ein wenig aufgeregt, aber dadurch, das bei der OP immer angesagt wurde, was gerade gemacht wird, fand ich das mitunter sogar sehr interessant. Geschmerzt hat fast garnichts bis auf den Saugring, der doch ganz gut auf die Augen drückte. Als ich dann knapp 1 Stunde später wieder zu Hause war, war ich aber auch kaputt und wollte mich nur noch hinlegen und die Augen schliessen. Da hörten dann nämlich auch die Betäubungstropfen auf zu wirken und die Augen schmerzten jetzt. Wollte eigentlich Musik hören, das ging mir aber nur auf die Nerven, also lag ich einfach nur so da, döste so zwischen Schmerz, Halbschlaf und halbstündigem Tropfen dahin. Später bin ich sogar eins, zweimal richtig eingeschlafen. Muss dazu auch sagen, das ich die Nacht vorher kaum ein Auge zu bekommen hatte. Nach 6 Stunden Bettlägrigkeit musste ich erstmal was essen. Die Schmerzen waren so gut wie weg und ich konnte für mein Dafürhalten schon ausgezeichnet scharf sehen. Abends bemerkte ich aber noch ein milchigen Schein um einige Lichtquellen.

Bei der heutigen ersten Nachuntersuchung wurde mir aber gesagt dieses "Scheinen" geht demnächst auch weg. Ansonsten hätte ich derweil nicht ganz 100% Sehkraft auf jedem Auge und für die 120% mit beiden Augen fehlt auch noch eine oder zwei Zahlen, die nicht richtig erkennen konnte. Wie gesagt, sollte das so bleiben, hätte ich damit absolut kein Problem. Wenn es noch besser wird, umso schöner. Sonstige Komplikationen wie Starbusts, Doppelbilder oder heftige Halos habe ich erstmal nicht, mal abgesehen von dem leichten Scheinen und zwei Blutergüssen auf dem linken Auge neben der Pupille, was noch etwas komisch aussieht.

Bin also derzeit rundum zufrieden und hoffe der Zustand ändert sich jetzt nur noch weiter zum positiven. ;)

Gruss,
Pudel

Kleiner-Koenigs-Tiger
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Beitrag von Kleiner-Koenigs-Tiger » 28.08.2009, 14:45

Hallo Pudel,

Schön zu hören, dass es so gut verlaufen ist.

Ich drücke dir die Daumen, dass jetzt alles super verheilt. Und wenn du fleißig tropfst, werden die Lichthöfe bestimmt noch kleiner und die Sehleistung wird noch besser. Da braucht man nur etwas Geduld ;)
MfG, Matthias

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