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Erfahrungsberichte zu Dr. Kaulen Berlin Lichterfelde West ??

Verfasst: 19.06.2009, 16:03
von axel07
Hallo Zusammen,
habe vor in der Privatklinik Berlin Lichterfelde West ( Dr.Kaulen ) Wavefront Lasik durchführen zu lassen.
Wer hat Erfahrungen mit dieser Klinik , oder weitere Infos ?

Wäre sehr dankbar für Erfahrungsberichte.

Gruß Axel :roll: :lol:

Augenzentrum Berlin Lichterfelde

Verfasst: 25.06.2009, 08:46
von axel07
Hallo Forumsgemeinde,
hat wirklich Niemand im Forum Erfahrungen mit dem Augenzentrum Lichterfelde , Dr. Dr. Kaulen und Dr. Wiemer ?
Die Herrschaften werben sogar hier auf der Forums-page :

Augenzentrum Berlin
wo Sie Ihre Augen lasern lassen ist eine Frage des Vertrauens
www.lasik-lasek-prk.de


Meines Wissens waren beide zuvor für Visumed Berlin tätig.

Ich habe heute abend die Voruntersuchung dort. Es verunsichert mich schon etwas , dass sich Niemand zu den beiden äußert.

Bei Visumed am neuen Kanzlereck war ich ebenfalls zur Voruntersuchung. War soweit ganz okay. Für die Lasik mit Wellenfront wollen Sie 3.230 € haben. Wenn man die Femto-Technik dazu will , noch mal 900,-€ mehr.

Also , es wäre schön , wenn noch jemand einen kurzen Erfahrungsbericht abgibt !
Vielen Dank und Gruß Axel

LASIK in der Augenklinik Lichterfelde West, Hier: Dr. Wiemer

Verfasst: 20.11.2009, 16:06
von SOUKON

Hallo Leute!

Als Weitsichtiger war ich inzwischen bei +7 Dioptrien auf beiden Augen angekommen.

Im Volksmund werden die entsprechenden Brillengläser zu Recht als Colaböden bezeichnet (gemeint ist der Boden der Flasche, der eine deutliche Ähnlichkeit mit den Gläsern hat, die man für die Korrektur einer solchen Fehlsichtigkeit benötigt.), es sei denn, man langt tief ins eigene Portemonnaie.

Selbst mit einer entsprechenden Brille war mir der zusätzliche Griff zur Lupe irgendwann zur Gewohnheit geworden. Lange Rede, kurzer Sinn, es musste etwas passsieren. Also zur Sache!

Als Berliner begann ich zunächst im Internet die vorhandenen Kliniken der Stadt abzuklopfen, eine engere Wahl zu treffen und mich telefonisch mit diesen in Verbindung zusetzen.

Zunächst fielen etliche schon deshalb durch den Rost, da sie lediglich bis 4,5 Dioptrien laserten.

Bei den verbliebenen Kliniken, die alle eine kostenlose Vorabuntersuchung anboten, landete ich schließlich in der Drakestr. 31, in der Augenklinik Lichterfelde West.

Die Klinik ist eigentlich in eine große Gemeinschaftspraxis mehrerer Augenärzte, unter anderem Dr. Wiemer und Dr. Kaulen, und das eigentliche Klinikgebäude im Nachbarhaus, unterteilt.

Meine Vorabuntersuchung hatte ich Ende Oktober 2009 bei Dr. Wiemer.
Nach eingehender Untersuchung meinte er, dass er die LASIK-OP bei mir durchführen würde. Dass (natürlich ;-) ) , dass der Mann offensichtlich Humor (!!) hatte, die aktuell gültige Zertifizierung der Laseranlage durch den TÜV und die Überzeugungskraft der für das administrative Umfeld der OP zuständigen Frau Fleischhauer, bewegten mich zu der Entscheidung, die OP hier vornehmen zu lassen.

Oh, ich hätte beinahe noch die eingehende Belehrung vergessen, die Dr. Wiemer mir angedeihen ließ. Also er wies mich auf die Risiken der Behandlung hin, seine Verfahrensweise, nämlich sogar etwas in die Kurzsichtigkeit hineinzulasern, um der nachfolgenden Anpassung der Augen entgegenzuwirken und auch, dass die anschließenden 6-8 Wochen ein Wechselbad der Sehschärfe meiner Augen wären und zum Schluss aber unmissverständlich, dass ich weiterhin eine Sehhilfe tragen müsste und zwar in einer Stärke von etwa 1 - 1,5 Dioptrien, im Vergleich zu vorher also so gut wie nichts.
(Dr. Wiemer möge es dem Autor nachsehen, wenn ich etwas vergessen oder falsch interpretiert habe )

Für ungeduldige Leser vorab, ich habe diese Entscheidung keinen Moment bereut!!

Am 04.11.2009 sollte die OP sein, am Freitag der davor liegenden Woche, eine eingehende und gründliche, etwa 3 Stunden andauernde Untersuchung, die unliebsame Überraschungen zum OP-Termin ausschließen sollte.

Die Untersuchung umfasste eine Vielzahl von Tests und erst nach deren Abschluss erteilte Dr. Wiemer sein endgültiges OK zur OP.

Am Mittwoch, den 04.11.2009, nach meinen Erkenntnissen wird in dieser Klinik weitestgehend nur Mittwochs operiert, bin ich also mit der S-Bahn los und am S-Bhf. Lichterfelde West ausgestiegen, der keine 5 Min. Fussweg von der Klinik entfernt liegt. Schon mal prima.

Dann bin ich in das Klinkgebäude hinein. Die Klinik ist überschauhbar, das Interieur ist angenehm sachlich gehalten, die Atmosphäre ist vertrauenerweckend.

Fr. Fleischhauer empfing mich mit gewohnter Herzlichkeit und bereitete mich auf die OP vor.

Dann war es soweit.
Ich wurde in den OP Saal geführt und musste mich auf eine Liege unter eine Maschine legen, die eindeutig aus dem 21 Jahrhundert stammte. Also Augen zu und durch!
Treffender müsste es natürlich heißen, Augen weit auf, immer schön auf den grünen Punkt schauen und durch.

Die OP beider Augen dauerte kaum 20 Min, dann war schon alles vorbei.

Es gab ein paar Nachuntersuchungen, dann bekam ich eine Sonnenbrille als physikalischen Schutz und Schutzgläser für die Nacht und konnte fürs erste nach Hause gehen.

Schon jetzt konnte ich trotz der Einschränkungen durch die gerade erfolgte OP bedeutend besser ohne Brille sehen, als vor der OP mit.

Ich hatte eigentlich vorgehabt mit dem Taxi nach Hause zu fahren, aber das war nicht nötig, die S-Bahn genügte vollauf.

Zu Hause angekommen konnte ich selbst kleinste Texte völlig problemlos ohne Sehhilfe entziffern, das war ein wirklich enormer Fortschritt.
Später am Abend wurde mein Sehen leicht verwaschen und auf der Straße hatten alle Lichtquellen rundum einen Hof, aber das besserte sich später.

Tags darauf und gleich am zweiten Tag nach der OP gab es die ersten Nachuntersuchungen, die zur Zufriedenheit aller Beteiligten führten.

Bis jetzt, also etwa 14 Tage nach der Operation und eine weitere Nachuntersuchung später, bin ich mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden.


Grüße an alle Interessierten...



SOUKON