Hallo Community,
nach gut 20 Jahren Kontaktlinsen war ich es leid, ständig Fremdkörper in den Augen zu haben, so dass ich mich seit Anfang des Jahres ernsthaft mit dem Thema Lasik-OP auseinandergesetzt habe. Losgelöst von dem Eigeninteresse an dem Thema fand ich es spannend, dass nahezu alle "Augen-OPler", die ich persönlich gesprochen habe, positive Erfahrungen gemacht haben, dass jedoch Menschen, die beruflich oder wissenschaftlich mit dem Thema Augen zu tun haben, deutlich zurückhaltender sind. Eine Arbeitskollegin war z.B. so nett, mal bei einer Mitarbeiterin einer Uni-Augenklinik nachzufragen, wie dort das Meinungsbild ist. Die Antworten waren "Wie heißt das Unternehmen, kenne ich nicht...." oder "Ich trage weiter Brille, wer kann mir schon was zu den Langzeitwirkungen sagen...".
Davon habe ich mich nicht entmutigen lassen, habe mir - da ich mir die Überbrückungszeit bis zur Voruntersuchung und OP nicht komplett Urlaub nehmen konnte - noch Ende März eine neue Brille mit den nachfolgenden Werten geordert:
Sph Cyl Achse
R: -6.00 -2.00 180
L: -0,75 -1,75 10
Hiermit bin ich dann am 28.04. zur Voruntersuchung in Düsseldorf gewesen, woran sich ein ausführliches und informatives Gespräch mit Frau Dr. Zeitz anschloss. Ergebnis war, dass ich trotz meiner ordentlichen Hornhautverkrümmung für eine Lasik-OP geeignet war, somit war auch für mich klar, dass ich die OP durchführen lassen werde. Nach den Hotline-Gesprächen aus dem März hatte ich zwar nichts anderes erwartet, aber man weiß ja nie….
Die OP am 07.05. in Dortmund bei Dr. Zeitz verlief so, wie sie im Forum schon dutzendfach beschrieben worden ist, da kann ich wenig Neues beitragen. Ich habe mich die ersten Tage daran gehalten, mehr als fleißig zu tropfen und auch die Augen möglichst viel geschlossen zu halten. Bei der Nachuntersuchung am 08.05. in Dortmund (Praxis von H. Dr. Brief) kam ich mit dem linken Auge auf eine Sehfähigkeit von 100%, rechts auf ca. 60%. Subjektiv hatte ich schon ein recht gutes Sehgefühl, speziell auf meinem ehemals schwachen rechten Auge, man ist nur noch ziemlich lichtempfindlich und entsprechend vorsichtig mit dem, was man den Augen so antut. Bis zum vierten Tag habe ich noch Sonnenbrille getragen, am 12.05. bis ich wieder arbeiten gegangen (Bildschirmarbeitsplatz). Zunächst hatte ich gar kein gutes Gefühl, da ich ständig mit den Brille-Sehleistungen verglichen habe, und da kamen meine neuen Augen anfangs gar nicht gut weg. Also wurde es ein tropfenreicher und auch kurzer Arbeitstag, ich habe sogar überlegt, die Sonnenbrille am nächsten Tag mitzubringen. Am nächsten Tag war es aber schlagartig besser, so dass ich höchst gespannt war, was die Nachuntersuchung nach einer Woche ergeben würde. Heute nun wurde in Düsseldorf auf beiden Augen jeweils 0 Dioptrien bei einer Sehfähigkeit links von 100% und rechts sogar von 120% gemessen, beidäugig ebenfalls 120%. Das Schöne ist, es fühlt sich auch wirklich so an. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mit Kontaktlinsen oder mit Brille jemals so scharf und kontrastreich gesehen habe und kann lt. Dr. Zeitz hoffen, dass es vielleicht sogar noch etwas besser wird.
Ich kann nur sagen, dass es eine sehr gute Entscheidung war und hoffe für alle, die sich ebenfalls dazu durchringen, auf mindestens genauso gute Ergebnisse!
Lasik-OP am 07.05.09 bei Citylasik in Dortmund
Moderator: Frankyboy
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sauerbeere
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