iLasik am 24.03.2009 bei EuroEyes Düsseldorf (Dr. Jørgensen)

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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StarTrokus
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iLasik am 24.03.2009 bei EuroEyes Düsseldorf (Dr. Jørgensen)

Beitrag von StarTrokus » 27.03.2009, 03:10

Hallo Leute :) !

Seit ca. 1 Jahr habe ich schon mit dem Gedanken gespielt, eine Lasik-OP an meinen Augen durchführen zu lassen. Nach intensiver Recherche fiel meine Wahl dabei auf die EuroEyes Klinikgruppe. Diese ist mit mehreren Laserzentren in ganz Deutschland vertreten. Ich entschied mich, aufgrund meines Wohnortes (Steinebach/Sieg - Westerwald), für das ALZ in Düsseldorf. Dies war ca. 1,45 Autostunden entfernt.

Zu meiner Person: Ich bin 24 Jahre jung, männlich und auf beiden Augen leicht weitsichtig incl. Hornhautverkrümmung. Meine Werte aus 2004 vom Augenarzt:

Rechtes Auge: + 1,5 Sph., - 2,0 cyl., Achse 80 °.
Linkes Auge: + 2,5 Sph., - 4,0 cyl., Achse 100 °.

Gemessene Sehkraft aus 2002 (damals noch für den Führerschein) mit Brille:
Rechtes Auge: 100%, Linkes Auge (mit viel gutem Willen) 80%.

Nunja, es ging daran einen Termin für die Voruntersuchung zu vereinbaren. Am Montag, den 09.03.2009 rief ich bei der freundlichen EuroEyes Telefonhotline an und teilte meinen Wunsch nach einer Lasik Operation mit. Anschließend wurde ich direkt zu EuroEyes in Düsseldorf weiterverbunden. Die freundliche Dame am Telefon fragte alles Wichtige vorab. Meinem Wunsch, die große Voruntersuchung am selben Tag durchführen zu lassen, da ich eine längere Anreise habe, wurde ebenfalls entsprochen. Der Termin war schnell gefunden: Mittwoch, 11.03.2009. Äußerst flott, muss ich sagen. Kann man also nur weiter empfehlen :!:

Nachdem ich am Mittwochvormittag per Deutsche Bahn am Düsseldorfer Hbf angekommen war, machte ich mich zu Fuß auf zu EuroEyes, zur Königsallee 62. Nach ungefähr 15 Minuten und ein bisschen Passantenfragen ;-) war ich schließlich dort angekommen. Die EuroEyes Augenklinik befinden sich im 3.OG. Ich wurde freundlich begrüßt und man bat mich kurz im - ausgesprochen edlen - Wartesaal platz zu nehmen. Ebenfalls wurden mir Getränke und eine Kleinigkeit zu Essen angeboten. Von der Freundlichkeit und Zuvorkommendheit bei EuroEyes war ich sehr begeistert und dachte direkt, dass dies die richtige Wahl war.

Nachdem ich ein paar allgemeine Patienten-/Fragebögen ausgefüllt hatte, wurde mir Dr. Fleischer vorgestellt. Dieser führte die Augenvoruntersuchung durch und war ebenfalls sehr freundlich und zuvorkommend. Es ging also los. Ich wurde in einen abgedunkelten Untersuchungsraum gebracht. Dr. Fleischer führte nun alle relevanten Untersuchungen an meinen Augen durch (Hornhautdickenmessung, objektive Refraktion usw.). Ergebnis war, dass die Werte aus 2004 noch Gültigkeit hatten. Nur die Hornhautverkrümmung sowie die Sehleistung des linken Auges war etwas niedriger: Rechts: ca. 1,7 Dioptrien, 100% Sehkraft, Links: ca. 3,5 Dioptrien, 60% Sehkraft. Die Werte für Sphäre waren mit + 1,5 und + 2,5 Dioptrien gleich.

Nach der gründlichen Voruntersuchung wurden schon mal keine Probleme festgestellt, die gegen eine Lasik-Operation sprachen. Des Weiteren wurde ich nach der Operationsmethode gefragt: Hier hatte ich mich schon zuvor auf die iLasik festgelegt. Schließlich will man für die eigenen Augen nur das Beste. Diese Methode wurde mir auch von Herrn Dr. Fleischer empfohlen, da bei der Wellenfrontanalyse festgestellt wurde, dass in meiner Hornhaupt Aberrationen höherer Ordnung vorhanden sind.

Alles war soweit geklärt und ich wurde wieder in den Wartesaal gebracht. Hier wurden mir die entsprechenden Aufklärungsbögen über mögliche Risiken usw. zum Durcharbeiten übergeben. Diese habe ich unterschrieben am Operationstag mitgebracht. Nachdem ich mir diese durchgelesen hatte, wurden mir beide Augen für die große Voruntersuchung weitgetropft. Es wurde nochmals gründlich untersucht, ob keine Bedenken gegen eine Operation bestehen. Ich konnte alles Relevante mit Dr. Fleischer besprechen. Dieser nahm sich wirklich Zeit und hat alle meine Fragen beantwortet. Wirklich super, so ein Service erlebt man heute nur noch selten bei Ärzten!

Nach dem keine Bedenken gegen eine Lasik bestanden, wurde schließlich ein OP-Termin festgelegt. Auch diesen Termin bekam ich ausgesprochen Zeitnah: 24.03.2009, 14:15 Uhr.

Am Operationstag habe ich mich mit dem Auto zu EuroEyes hinfahren lassen. Man musste ca. 45 Minuten vor OP-Beginn dort sein. Auch hier wurde ich wieder sehr freundlich behandelt. Ich nahm kurz im Warteraum platz. Mir wurden alsbald zwei kleine Pillen gereicht, wahrscheinlich zur Beruhigung. Eigentlich war ich überhaupt nicht nervös, da ich mich schließlich schon ein Jahr über die Lasik-OP gut informiert hatte. Ich wusste somit was mich erwartet. Egal. Ich habe brav die Pillen geschluckt und wurde von einer sehr netten Assistentin auf die Operation vorbereitet (entsprechende OP-Bekleidung usw.). Anschließend kam ich in einen Raum, wo ich auf einem sehr angenehmen Ledersessel in ca. 170° Liegeposition Platz nehmen durfte. Mir wurden jetzt die Augen desinfiziert und mit Tropfen betäubt.

Kurze Zeit später stellte sich mir Dr. Jørgensen vor. Sehr netter und kompetenter Mensch, muss ich sagen. Anschließend wurde ich von der Assistentin in den OP-Raum gebracht und durfte mich schon mal auf eine entsprechende Liege unter den Laser legen. Dieser wurde zuerst noch kalibriert. In der Zwischenzeit hielt ich noch ein klein wenig Smalltalk mit der Assistentin. Ungefähr 5 Minuten später betrat dann Dr. Jørgensen und eine weitere Assistentin den. OP-Raum.

Los geht’s! Nochmals wird das Auge desinfiziert und betäubt. Anschließend wird mir an meinem rechten Auge der Saugring für den Femtolaser auf das Auge gedrückt. Dies war etwas unangenehm, da hierbei ein starker Druck auf das Auge ausgeübt wird. Der Femtolaser wurde nun über dem rechten Auge platziert. Und das Auge wurde angesaugt. Davon habe ich allerdings nicht viel gemerkt. Man schaut auf einen weißen Led-Lichterkreis. Die Assistentin sagte mir nun, dass dieser Vorgang 20 Sekunden dauern und die Sicht dunkel werde. Ich dachte mir noch, die sagen mir sicher noch mal bescheid, wenn’s losgeht. Auf einmal war das schon vorbei!!! Ich habe überhaupt nichts gespürt!!!

Anschließend ging es mit dem Linken Auge weiter. Leider hatte wohl die Anatomie meiner linken Augenhöhle die Angewohnheit, den Saugring für den Femto nicht richtig Haften lassen zu wollen. So musste dieser ca. 3 – 4 mal wieder auf das Auge draufgedrückt werden. Dies war schon etwas unangenehm. Aber auszuhalten. Aber Dr. Jørgensen meisterte dies sehr, sehr routiniert. Man merkt, dass er schon 10tausende dieser Operationen durchgeführt hat. Anschließend wurde auch hier wieder der Laser platziert und das Auge wurde angesaugt. Von dem Ansaugen habe ich ebenfalls nicht gespürt. Den Femtoschnitt auf dem linken Auge habe ich als leichtes kribbeln wahrgenommen. Jedoch nicht schmerzhaft.

Nun begann Dr. Jørgensen den Flap am rechten Auge umzulegen. Es sieht schon lustig aus, wenn man selber sieht, dass einem ein Stück der Hornhaupt im Auge umgeklappt wird. Dies ist aber nicht schmerzhaft. Anschließend musste ich auf den Roten Lichtkreis des VISX STAR S4 IR Excimer Laser schauen. Es wurde kurz der Raum abgedunkelt, kam mir jedenfalls so vor. Ich schaute auf einen roten Punkt und der Laser legte los. Ein Tack, tack, tack- Geräusch in sehr schneller Folge. Ungefähr so wie bei einem elektrischen Insektenkiller. Diese Prozedur war ebenfalls nicht schmerzhaft. Rechte Auge dauerte 18 Sekunden, linkes glaub ich 38 Sekunden.

Nachdem die Laserung beendet war, wurde der Flap wieder glatt gestrichen und das Auge gespült. Hiervon habe ich nichts gespürt. Anschließend durfte ich aufstehen.

An der Wand hing in ungefähr 5 Metern Entfernung eine Uhr. Ich sollte die Uhr ablesen. Die sicht war noch etwas milchig und leicht verschwommen. Doch ich konnte erkennen, dass es 14:20 Uhr waren.

Dies war überstanden und ich wurde in den Warteraum gebracht. Hier habe ich ungefähr noch ca. 45 Minuten gewartet. Meine Augen haben etwas stärker getränt. Aber ich hatte keine Schmerzen. Irgendwann später kam die freundliche Dame vom Empfang und teilte mir mit, dass wenn ich mich gut fühlen würde, nun gehen dürfe. Ich habe mir diese stylische schwarze Sonnenbrille aufgezogen. Dies löste erstmal ein leichtes Schmunzeln der übrigen Patienten im Warteraum aus. Nunja ;-)

Zu Hause angekommen habe ich regelmäßig die Kortisontropen und den Tränenersatz getropft und mich auf die Couch gelegt. Die Augen habe ich am ersten Tag aus Sicherheitsgründen hauptsächlich geschlossen gehalten. Wobei man sagen muss, dass Tränen der Augen war schon beim Verlassen der EuroEyes Klinik verschwunden. Auch hatte ich keine Scherzen oder ein trockenes Auge. Die etwas milchige Sicht war ebenfalls recht bald verschwunden, ca. 3 – 4 Stunden nach der OP schätze ich mal. Somit war die Behandlung wohl sehr gut. Erste Einschätzung meinerseits: ca. 80-90 % Sehschärfe.

1. Tag nach der OP:

Am Mittwoch, den 25.03.2009 hatte ich um 9:45 Uhr meine erste Untersuchung nach der iLasik-Operation. Hier stellte sich mir der Senior Consultant Optometrist der EuroEyes Klinikgruppe, Herr McKay, vor. Ebenfalls sehr nett und freundlich. Er führte die Untersuchung an meinem Auge durch. Mit der Spaltlampe wurde untersucht, ob der Flap richtig sitzt. Und ob alles gut aussieht. Herr McKay war schon mal sehr zufrieden und sagte, dass der Flap perfekt glatt sei. Einzig durch den starken Druck des Saugrings vom Femtolaser hatten sich in beiden Augen Blutergüsse gebildet. Er empfahl mir für die nächsten zwei Tage die Kortisontropfen stündlich zu tropfen. Anschließend wurde noch ein Sehtest gemacht. Hierbei stellte sich heraus, dass ich auf dem rechten Auge bereits 90% Sehkraft habe (vorher mit Brille 100%) und das linke Auge mit 70% Sehkraft leicht besser sieht als vorher mit Brille (60-70%).

Ich bin sehr zufrieden mit EuroEyes und möchte mich besonders bei Dr. Jørgensen für den sehr guten OP Verlauf sowie Dr. Fleischer für die ausführliche Voruntersuchung bedanken. Auch die sehr gute Patientenbetreuung durch Mitarbeiterinnen bei EuroEyes Düsseldorf ist wirklich perfekt. So muss das sein!

Alles in allem hoffe ich, dass mein rechtes Auge noch über 100% kommt, und das linke noch ein wenig an Sehkraft gewinnt. Dieses war jedoch immer schon das schwächere Auge.

Am Mittwoch, den 1. April habe ich den Wochentermin und werde näheres berichten. Auch muss ich noch nachfragen, wie genau gelasert worden ist.

Ich halte euch auf dem Laufenden. Gruß Andre.

eileen83
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Beitrag von eileen83 » 27.03.2009, 09:55

Hallo Andre!

Glückwunsch zur gelungenen OP! Freut mich, dass alles so gut geklappt hat. Ich hab mich 5 Wochen vor die auch dort lasern lassen und war mindestens genau zufrieden mit der Freundlichkeit und Kompetenz der Ärzte und Mitarbeiterinnen und dem tollen Ergebnis (100%).

Genieß das neue Sehgefühl in vollen Zügen, nach ein paar Wochen ist es schon fast Gewohnheit ;-)

Viel Glück & Erfolg für die nächsten Tage!

LG Eileen

Tillimann
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Beitrag von Tillimann » 27.03.2009, 11:00

Hallo Andre,
willkommen im Club.
Wusste garnicht, dass Jörgensen auch in Düsseldorf operiert. Scheint ja viel unterwegs zu sein der Junge.

Hoffe bei dir verläuft alles gut. Bei mir ist es jetzt genau 20 Tage her und ich freue mich jeden Tag darüber.
Mittlerweile nehme ich nur noch morgens und abends Tropfen.
Bildschirmarbeit ist noch etwas anstrengend, aber ich hoffe das gibt sich mit der Zeit.

Gruß aus Hamburg

Tilman
30 Jahre alt. Vor der OP L-3,25 R-3,0 keine Hornhautverkrümmung

singforfun
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Beitrag von singforfun » 27.03.2009, 19:21

Herzlichen Glückwunsch.
Auch ich wurde von J.J. bei EE in HH gelasert. :lol:

Das der Doc rumreist, wusste ich aber :wink:

lg singforfun
ab jetzt ohne Brille

StarTrokus
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3. Tag nach der OP

Beitrag von StarTrokus » 28.03.2009, 01:13

Hallo Leute,

vielen Dank für eure Antworten. Heute ist der dritte Tag nach der OP. Ich merke immer noch, dass die Brillenwerte noch nicht ganz erreicht sind.

Speziell auf dem rechten Auge scheint die Sicht über den Tag verteilt noch etwas schwankend zu sein. Morgens und abends merke ich, dass ich öfter Tränenersatz tropfen muss, damit die Sicht schärfer wird.

Was ich ein wenig seltsam finde ist, dass mein linkes Auge (schwächeres) jetzt etwas über dem Brillenwert liegt und das bessere rechte Auge unterhalb. Dadurch kann ich kleine Schriften auf die Entfernung (Fernseher) nur leicht verschwommen lesen. Im Nachbereich ist alles super scharf, wie ich finde.

Habt ihr bei euch auch erst nach Wochen eine deutliche Sehverbesserung feststellen können oder war das schon nach ein paar Tagen wieder auf Brillenniveau oder besser?

Als Weitsichtiger inkl. HHV war mir bewusst, dass die Sehleistung etwas schwankend sein kann. Aber ich dachte, dass ich nach ein paar Tagen schon den Brillenwert wieder erreiche werde :roll:

Im Forum habe ich auch ein paar Berichte von Weitsichtigen, welche sich einer Lasik unterzogen haben, gelesen. Dort hatte einer nach der OP ebenfalls 90 % Sehleistung und nach der Wochenuntersuchung über 120%.

Leider stand nicht dabei, wie hoch die Sehleistung vorher mit Brille war. Vielleicht kann ja der/die ein oder andere noch was dazu sagen 8)

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