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EyeStar, PRK am 27.01.2009, Dr. Bozkurt

Verfasst: 08.02.2009, 12:03
von TomBob
Am 25.01.2009 war es soweit. Der Flug hat gut geklappt und so sind wir gut in Istanbul gelandet.
Dort erwartete uns auch schon Birol, der Patientenbetreuer der Klinik. Vom Flughafen ging es dann zum Hotel in die Altstadt. Birol berichtet uns von den Gegebenheiten und Sehenswürdigkeiten der Stadt, worauf man achten was man sich ansehen sollte und wo man ganz gut Essen und Bummeln kann. Birol spricht perfekt Deutsch und wenn wir bei Problemen der einen oder anderen Art Hilfe gebraucht hätten, er wäre immer ansprechbar. Der Hotelempfang war freundlich und nett, aufgeschlossen und hilfsbereit. Das Hotel war sehr sauber und wir haben uns dort richtig wohl gefühlt.
Flug und Hotel haben wir selbst organisiert. Den Tag zwischen Ankunft und OP hatten wir Zeit uns Istanbul anzusehen, es lohnt auf jeden Fall.
Dienstag, 27.01.09 um 16.00 Uhr war es soweit. Birol hat uns vom Hotel abgeholt und in die Klinik gefahren. Bei mir fing alles etwas später an, da es mein Wunsch war, von Dr. Bozkurt operiert zu werden. Er hatte nur leider diese Woche keinen Dienst, kam aber trotzdem extra für mich. Nach Auskunft der Mitarbeiter von EyeStar war dies aber kein Problem. Verständigungsprobleme auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse hatten Dr. Bozkurt und ich während der gesamten Untersuchung überhaupt nicht. In der Zeit wo die Voruntersuchung statt gefunden hat, standen 4 Mitarbeiter mit perfekten Deutschkenntnissen zur Verfügung. Diese Voruntersuchung hat ca. 1 ½ Stunde gedauert. Sie wurde durch Dr. Çelikkol und Dr. Bozkurt durchgeführt. Danach wurde mir mitgeteilt, dass ich für beide Verfahren geeignet bin. Lasik und Lasek, meine Hornhautdicke beträgt 590 μm. Ich habe den Ärzten mitgeteilt, dass Lasik auf gar keinen Fall für mich in Betrag kommt, sondern nur Lasek. Aus Neugier wollten Sie wissen warum, ich argumentierte so, wie auch hier im Forum darüber diskutiert wird.
Die OP kam immer näher, und mein Wunsch nach PRK statt Lasek wurde immer grösser. Da ich nie begriffen habe, warum man bei Lasek das entfernte Epithel am Ende der OP noch einmal aufs Auge legt, obwohl es nicht neu anwachsen kann. Die Schutzlinsen müssen als Schutz reichen. Bei dem abschließenden Gespräch vor der OP mit Dr. Bozkurt habe ich meinen Wunsch nach Durchführung einer PRK Behandlung/OP geäußert. Dies war für Dr. Bozkurt kein Problem.
Draußen war es schon richtig dunkel, als wir uns zur OP in den 2.Stock begaben. Dort im Vorraum habe ich auf einen Massagesessel Platz genommen was ich als sehr angenehm empfand. Zu diesem Zeitpunkt muss die Beruhigungstablette schon gewirkt haben, denn ich war total entspannt im Vergleich zu meinem Mann, welcher als Begleitperson dabei war. Nachdem ich noch einige andere Tropfen bekommen habe, ging es in den OP Saal. Hätte ich mich nicht vorher, z.B. bei youtube über die OP informiert, dann wüsste ich nicht wie ich die OP beschreiben sollte. Es war so, dass ich sagen kann, dass ich keine Schmerzen verspürt habe. Dr. Bozkurt hat so sanft gearbeitet, es gab keinen Druck oder sonstiges. Danach bin ich ohne Hilfe eine Etage runter gelaufen und habe richtig gut gesehen, viel besser als vorher, wo ich dieses ohne Brille, nicht hätte machen können. Nach einiger Zeit hat die Nachuntersuchung statt gefunden. Es war alles i.O.. Dann hat uns Birol ins Hotel zurück gefahren.
Das was mir in der Klinik die ganze Zeit aufgefallen war, war die Freundlichkeit des Personals, keine Spur von Hektik trotz der späten Stunde. Alle Fragen wurden ausführlich beantwortet, kein Anflug von Ungeduld oder Lästigkeit. Einfach eine super Atmosphäre.
Im Hotel zurück habe ich noch etwas gegessen und wollte dann einfach nur noch ins Bett, war ja auch schon spät und gut tun konnte es ebenso nur. Zwiespältig ob ich Schmerzen bekomme, die Augen tränen oder etwas anderes eintritt erlebte ich mein Einschlafen. Aufgewacht am nächsten morgen bin ich mit der Frage, habe ich meine OP hinter mir oder vor mir. Ich hatte keine Schmerzen, kein Fremdkörpergefühl, kein Tränen der Augen. Was die Augen betrifft habe ich mich blendend gefühlt, nur die aus Deutschland mitgebrachte Erkältung, machte sich aber auch erst am Tage der OP bemerkbar, fesselte mich ans Bett. Hatte aber auch etwas „Gutes“, ich ruhte mich einfach richtig gut aus.
An was ich mich von der OP erinnere ist, dass die Augen einfach von allein zugingen und ich diese erst ein wenig später wieder aufmachen konnte. Bei der Nachuntersuchung hat mir Dr. Bozkurt mitgeteilt, dass mein Epithel fast verschlossen ist. Die Linsen welche zum Schutz nach der OP eingesetzt wurden, wurden mir 4 Tage später entfernt. Dr. Celikkol entfernte mir diese und machte die abschließende Untersuchung. Dabei wurde mir mitgeteilt, dass es sich um vorläufige Ergebnisse handelt und sich noch einiges ändern wird.
Ich weiß das ich sehr viel Glück hatte und das nicht der Standardablauf nach PRK, Schmerzen, Tränen und dergleichen, bei mir eintrat.
Als Fazit kann ich ruhigen Gewissens sagen, auch wenn sich einer finden würde welcher mir anbietet die gesamten Kosten der OP, inkl. Aufenthalt zu tragen, und ich mich nur entscheiden muss wo ich dass machen möchte, würde ich mich immer wieder für EyeStar entscheiden. Als OP Arzt kommt kein anderer in Betracht als Dr. Bozkurt, und natürlich Fred ein sehr liebeswürdiger Mensch.
Ich habe mich in der Klinik und während des gesamten Aufenthaltes sehr gut betreut gefühlt. Die gewonnene Freiheit ist wunderbar. Das was EyeStar auszeichnet ist die Professionalität, die Tatsache von erfahrenen Ärzten umgeben zu sein, die nur dies machen und dies nicht am Fließband.
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