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CityLasik München, Dr. Andreas Linke

Verfasst: 31.12.2008, 01:12
von [Mike]
Hi,

zu CityLasik München gab es hier ja schon mehrere Threads, siehe u.a. hier.

Ich möchte eine FemtoLASIK bei mir durchführen lassen und war deswegen zur Voruntersuchung bei CityLasik in München im Dezember 2008.

Ich habe daher im November 2008 bei der CityLasik-Hotline (siehe Website) angerufen und einen Termin vereinbart. Die Voruntersuchung ist komplett kostenlos und es werden Augentropfen verabreicht die das Sehvermögen so einschränken können, dass man nicht mehr Autofahren soll, daher wurde durch die Hotline geraten, nicht selbst mit dem Auto zu kommen bzw. in dem Fall einen Fahrer zu haben.

Im Dezember 2008 habe ich dann das Laserzentrum aufgesucht: zunächst habe ich das Gebäude nicht gleich gefunden, weil es in einer Seitenstraße ist und vorne eine Klinik o.ä. ist. Die Empfangs sekretärin war sichtlich genervt, da sie wohl ständig gefragt wird, wo denn nun CityLasik ist, und verwies in die Seitenstraße. Warum CityLasik hier bisher keinen Wegweiser anbrachte, ist verwunderlich. Wie auch immer, in der Seitenstraße war dann das Gebäude schnell gefunden und dort fanden noch Bauarbeiten statt, die sich aber während der Untersuchung nicht als störend herausstellten. Der Großteil der Untersuchung wurde von einer Dame durchgeführt (kein Doktörchen), danach kam ich zu Dr. Andreas Linke, der die Untersuchung dann weitermachte und mit dem man alles in Ruhe besprechen konnte. Er soll dann auch die eigentliche OP durchführen.

Dr. Linke machte einen guten, erfahrenen und ruhigen Eindruck. Als Lasergerät soll wohl ein Zeiss kommen, aber so ganz sicher ist/war er sich wohl da noch nicht. Femtolasik ist bei mir möglich, und Wellenfront machen wir auch, das ganze kostet dann 1395€ pro Auge.

Noch konnte man keine konkreten OP-Termine vereinbaren, ich werde dann ab der 2. Januarwoche 2009 zur Terminvereinbarung für März 2009 angerufen.

Recht viel mehr gibt es eigentlich nicht zu berichten, zusammenfassend kann ich sagen:
Das CityLasik-Gebäude war schlecht bzw. gar nicht ausgeschildert, die Voruntersuchung lief rund, die Baustelle war durch die Neugründung des Standort München/Grünwald vorherzusehen und führte aber zu keiner Beeinträchtigung, der Operateur Dr. Linke machte einen kompetenten, erfahrenen und vertrauenserweckenden Eindruck und ist lt. Webseite auch schon seit Jahren im Geschäft.

So long,
Mike

Verfasst: 27.08.2009, 21:54
von [Mike]
Mittlerweile habe ich mich dort lasern lassen (Femto-Lasik mit Wellenfront), meine Werte lagen bei -2 und -3.

Nachdem meine Voruntersuchung länger zurück lag, wurde diese erneut am OP-Tag durchgeführt, was mir zusätzlich ein gutes Gefühl gab. Änderungen zu den alten Werten gab es dabei nicht.

Danach bekam ich den OP-Kittel, Kopf- und Fußbedeckungen drüber, die Augen und Hände desinfiziert und ein Auge schon mal abgeklebt. Unter Begleitung von Musik wartete ich ca. 10 Minuten im Warteraum in einem Liegestuhl und Radiomusik. Dann ging es auch schon zu Dr. Linke und seinem OP-Team in den OP-Raum.

Dr. Linke begrüßte mich sehr freundlich und ich legte mich dann auf die dafür vorgesehene OP-Liege, wo noch mein Kopf nach Anweisung richtig positioniert wurde. Dann ging es schon los:
Wimpern wurden abgeklebt, Augenklemme kam rein und Auge wurde gespült. Alles bisher nicht weiter schlimm und das Spülen der Augen empfand ich sogar als angenehm.

Nun musste man auf einen farbigen Punkt schauen und schon wurde auch schon der Femtosekundenlaser angesetzt. Wie zu erwarten wurde ein stärkerer Druck auf das Auge ausgeführt, aber das war gut auszuhalten (kein Vergleich etwa zum Zahnarzt!). Das ganze dauerte dann 20 Sekunden wie ich meine verstanden zu haben (das OP-Personal zählte im Hintergrund runter). Während dieser Zeit sah ich nur "schwarz". Den Schnitt des Flaps durch den Femtolaser nahm ich gar nicht wahr, sondern eben nur den Druck. Ist dann auch eine Erleichterung wenn der Druck wieder weg ist, wenn es auch wirklich noch erträglich war.

Dann wurde wohl der Flap weggeklappt, ich fixierte weiterhin den farbigen Punkt und schon kam der zweite Laser zur Korrektur zum Einsatz. Dies dauerte ca. 5 bis max. 10 Sekunden (währenddessen roch es verbrannt) und dann war es schon fertig. Das Lasern selbst empfand ich als angenehmer als den Femtolaser. Kein wirklicher Schmerz, aber ein seltsames Gefühl dabei das man schwer beschreiben kann. Dann wurde der Flap wieder an den ursprünglichen Platz zurückgeklappt und positioniert. Fertig.

Danach kam das zweite Auge dran und es wiederholte sich 1:1 das oben geschriebene.

Zum Schluss kamen noch die Schutzlinsen rein und ich durfte von der OP-Liege wieder aufstehen. Mit Erstaunen stellte ich fest, dass ich schon sehr gut sah, subjektiv mindestens so gut wie mit Brille, lediglich leicht milchig/verschwommen.

Danach bekam ich das "Survival Pack" mit Augenklappen, 3 verschiedenen Augentropfen (1x Cortison, 1x Antibiotikum, 1x gegen trockene Augen), 1 Pille sowie ein Dokument das die wichtigsten Regeln für die Zeit nach der OP beschreibt (nicht Rauchen am Tag der OP, usw.) sowie eine 24h-Notruf-Handynummer enthält.

Draußen bei Tageslicht war ich mit und auch ohne Sonnenbrille nicht besonders blendempfindlich. Schmerzen hatte ich keine bei der Heimfahrt oder zu Hause, lediglich teilweise ein leichtes Fremdkörpergefühl aber schwächer als ich dieses z.B. von weichen Kotaktlinsen kenne.

Zu Hause habe ich dann die Augenklappen aufgelegt und mich dann 2-3 Stunden im abgedunkelten Raum hingelegt. Danach zum ersten mal getropft und dann raus und erstmal mehrere Kilometer einen Spaziergang gemacht.

Schmerzen? Glücklicherweise soweit keine, außerdem habe ich glücklicherweise scheinbar auch (noch) keine besonders trockene Augen, obwohl ich generell trockene Augen habe.

Weiterer Bericht folgt.

Verfasst: 30.08.2009, 12:01
von sunnysu
Hallo Mike,

wie gehts dir heute ?

Ich hatte ja auch meine Femto-Lasik bei Citylasik in München. Das war am 23.06.2009. Allerdings gab es bei mir Probleme ... meinen Bericht dazu kannst du hier nachlesen:

http://augenlaser.operationauge.de/dopp ... t7025.html

Allerdings muß ich auch sagen, daß ich mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt, bzw. immer noch fühle, da meine Behandlung aufgrund der Probleme noch nicht wirklich abgeschlossen ist. Dr. Linke ist ein sehr erfahrener Operateur, der sich auch viel Zeit für seine Patienten nimmt. Da ich nun schon relativ oft in München war zur Nachsorge, da das rechte Auge noch immer nicht zufriedenstellend ist, kann ich nur sagen, daß schon fast eine familiäre Atmosphäre dort herrscht.

Momentan ist es bei mir so, daß ich rechts immer noch Doppelbilder sehe ... ich bin aber immer noch zuversichtlich, daß sich das im Laufe der Zeit bessern wird ... es schwankt auch ... mal mehr mal weniger. Mein nächster Termin ist am 01.10. und ich hoffe, daß bis dahin die Doppelbilder schon nachgelassen haben. Grundsätzlich aber sehe ich mit beiden Augen recht gut, da mein gutes linkes Auge ja viel kompensiert. Ich warte nun einfach ab, was anderes kann ich ja eh nicht tun. Aber ich könnte jederzeit eine früheren Termin bekommen, bzw. nach München kommen, sollte ich unsicher sein. Bzw. könnte auch jederzeit mit Dr. Linke direkt Kontakt aufnehmen.

Verfasst: 01.09.2009, 00:51
von [Mike]
Hier nun weiter mit meinem Bericht, auf Susannes Beitrag gehe ich unten ein:

Die erste Nacht habe ich gut ohne Schmerzen überstanden, die Schmerztablette brauchte ich daher nicht.
Am Tag darauf bin ich schon mit dem Auto zur U-Bahn-Station gefahren (keine Probleme), um dann zur Nachuntersuchung zu Dr. Linke in die Praxis an den Stachus zu kommen.
Er hat auf beiden Augen +/- 0 Dioptrin sowie 120% Sehstärke festgestellt. "Alles schon sehr gut verheilt", meinte er.

Ansonsten alles super bei mir: die Folgetage habe ich weiter fleißig getropft. Keinerlei Probleme: keine Doppelbilder, gute Sicht Nachts, etc. Kann in der Nähe gut lesen bzw. genau so wie vorher mit Brille/Kontaktlinsen. Bin auch nicht besonders lichtempfindlich, lediglich merke ich, dass - wenn mir die Sonne direkt entgegenstrahlt - ich fast nichts sehe. Aber das gibt sich sicherlich auch noch.
Das Arbeiten am PC über längere Zeit ist merklich nicht so gut für die Augen (Trockenheits- und Fremdkörpergefühl kommt nach einer Weile), daher vermeide ich dies noch. Wobei dies heute schon besser ist als noch zuvor.


Hi Susanne,

ich habe Deine Berichte gelesen (also auch diesen hier: http://augenlaser.operationauge.de/falt ... t6951.html ), echt Mist wie das bei Dir verlaufen ist und ich weiß es wirklich sehr zu schätzen, dass es bei mir bisher so gut verlaufen ist.
Ich drücke Dir jedenfalls beide Daumen, dass Du die Doppelbilder wegbekommst und bald die 100% erreichst und wünsche Dir weiter viel Geduld und Durchhaltevermögen!!!
Du hast eh schon viel Geduld bewiesen, irritierend finde ich bei Deinem Bericht die Verzögerungen, also dass die Glättung erst 1 Monat Post-OP stattfand; das hätte meines Erachtens früher sein sollen (trotz Urlaub von Dr. Linke). Hmm, an Deiner Stelle würde ich Deinen nächsten Untersuchungstermin vorziehen so auf den 15. September oder früher, jetzt noch ein Monat ist eine lange Zeit.

Verfasst: 01.09.2009, 13:06
von sunnysu
Hallo Mike,

es freut mich für dich, daß alles so gut läuft und es bei dir keinerlei Komplikationen gibt. Die leichten Blendungen werden sicher auch noch nachlassen, aber 120 % Sehstärke ist ja schon super, besser gehts ja kaum :D .

Tja, leider gehöre ich zu denen, wo es halt nicht so gut gelaufen ist. Ich denke aber, daß ein früherer Termin nicht wirklich viel bringen wird, bzw. geht es auch bei mir kaum früher, da ich meine zwei Kolleginnen vertreten muß, die gleichzeitig in Urlaub sind und die eine erst wieder am 21.09. zurück kommt, die andere erst Mitte Oktober. Andererseits sagte mir Dr. Linke, daß die Hornhaut sehr gut aussieht, es keine Falten mehr gibt und wir den Heilungsprozeß nun abwarten müssen, sprich, es tatsächlich erst so zum Ende September/Anfang Oktober Sinn macht, nochmal zu kontrollieren, wenn sich die Hornhaut vollständig regeneriert hat.

Ich weiß jetzt nicht, ob das Ergebnis besser gewesen wäre, hätte man die Glättung früher gemacht. Fakt ist, daß Fr. Dr. Opitz es nicht machen wollte/konnte und sie damals aber meinte, daß es keinen großen Unterschied machen würde, wenn man jetzt noch ein oder zwei Wochen wartet. Die OP ist ja auch sehr gut verlaufen, die Falten sind alle weg. So gesehen ist es ja gut gegangen.

Ich werde nun einfach auch weiterhin Geduld haben, das geht schon ganz gut. Ich mache mich deswegen jetzt nicht mehr verrückt und nehme das ganze so wie es momentan ist. Ich kann mit beiden Augen ja gut sehen (100 %) und das ist mir jetzt auch wichtig. Sicher sind die Doppelbilder eine Beeinträchtigung aber ich merke auch, daß es gaaaaanz langsam in kleinen Schritten tatsächlich besser wird und die Schatten nicht mehr so stark sind. Und natürlich tropfe ich immer noch fleißig :D .

Danke für Deine guten Wünsche und ich werde auch in meinem anderen Threat weiterhin berichten, wie es bei mir läuft.