Meine Lasik bei Citylasik in Dortmund bei Herrn Dr. Zeitz

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Schmidi
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Meine Lasik bei Citylasik in Dortmund bei Herrn Dr. Zeitz

Beitrag von Schmidi » 26.11.2008, 13:10

Hallo zusammen,

seitdem ich nun seit Wochen nur stiller Gast in diesem Forum war, habe ich mich heute, ein paar Tage nach meiner OP, dazu entschlossen euch von meinen Erfahrungen zu berichten.

Ich bin 29 Jahre, weiblich und wohne in Düsseldorf. Meine Augenwerte waren seit 4 Jahren stabil und lauteten:

Rechts: Sph - 4,25, cyl –1,75, Achse 94
Links: Sph - 4,00, cyl – 1,25, Achse 74
Hornhautdicke: rechts 560, links 565

Ich hatte die Einschränkungen, die meine Brille mit sich trug leid und da ich seit ein paar Jahren keine Kontaktlinsen mehr vertragen habe, entschied ich mich vor ca. 1 Jahr für eine Augen-OP. Sozusagen ein „kleiner Eingriff“ mit großer Wirkung. Ich machte mich im Internet schlau. Außerdem hatte eine Freundin bereits eine Lasik hinter sich und ihre positiven Erfahrungen bestärkten meinen Entschluss. Sie hatte den Eingriff in einer Kölner Klinik durchführen lassen und damals (vor 2 Jahren) ca. 4000 Euro für beide Augen bezahlt.

Warum Citylasik?
Der 1. Eindruck der Citylasik- Website war sehr gut und die positiven Erfahrungsberichte im Netz bestätigten diesen Eindruck. Außerdem schien mir das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung. Nach der Voruntersuchung hatte ich ein positives Bauchgefühl und entschied mich für Citylasik.

Ich rief bei der Hotline an und meine persönliche Daten wurden abgefragt. Prompt bekam ich per Email eine Terminbestätigung mit Anfahrtsskizze nach Düsseldorf und dem Hinweisen eine Begleitperson mitzubringen, 1 Woche vorher keine weichen Kontaktlinsen, 2 Wochen vorher keine harten Kontaktlinsen zu tragen.

Voruntersuchung am 18.09.2008:

Citylasik Beratungszentrum in Düsseldorf, Frau Dr. Zeitz


Mein Freund und ich machten uns auf den Weg. Die Augenoptikermeisterin (Frau Hermann hieß sie glaube ich) machte einen kompetenten Eindruck und nahm sich für die Untersuchungen (Hornhautdicke, Sehvermögen, Wellenfrontanalyse) viel Zeit. Vor den Untersuchungen sollte ich einen Personalbogen ausfüllen mit persönlichen Daten, Augenwerten, bekannten (Augen-) Krankheiten etc. Wir waren insgesamt 1,5 Stunden im Zentrum. Frau Dr. Zeitz bestätigte mir nach den Untersuchungen, dass ich für eine Lasik geeignet sei und erklärte uns die Vor- und Nachteile der Lasik mit Mikrokeratom, Femto-Lasik (kompletter Eingriff mit Laser) und Lasek, sowie Risiken, Komplikationen, Erfolgschancen. Sie sagte, ich könnte mir quasi eine Methode aussuchen.

Ich entschied mich für die Lasik mit dem Mikrokeratom (kleinem Messer). Sie gab mir 2 Aufklärungsbogen, die ich mir zuhause noch mal durchlesen sollte und am Tag der OP unterschrieben mitbringen sollte. Zum Schluss kontrollierte sie noch die Pupillengröße nachdem ich die pupillenerweiternden Augentropfen verabreicht bekommen habe. Ich war froh, dass mein Freund bei mir war. Unter anderem deshalb weil Auto fahren nach diesen Tropen mir nicht möglich gewesen wäre. Die Augen waren noch 2 Stunden danach sehr lichtempfindlich.

Auch hin erhielt ich per Email die Terminbestätigung, Anfahrtsskizze nach Dortmund und den Hinweisen keine Kontaktlinsen zu tragen, eine Begleitperson und eine Sonnenbrille mitzubringen. Außerdem im PDF-Anhang die Rechnung der Wellenfront-Lasik über 1790 Euro, die entweder am Tag der OP bar mitzubringen oder vorher zu überweisen sind.

Die Wochen bis zum OP-Termin vergingen wie im Flug. Ich versuchte mich nicht all zu sehr verrückt zu machen, aber je näher der Termin rückte, desto nervöser wurde ich. Besonders Fragen wie: „Hast du dir das auch gut überlegt?“ trugen nicht gerade dazu bei mich besser zu fühlen. :cry:

OP am Donnerstag, den 20.11.2008 bei Citylasik in Dortmund bei Herrn Dr. Zeitz:

In der Nacht vor der OP habe ich sehr schlecht geschlafen. Ich bin zig mal die OP im Kopfe durchgegangen. Ich hatte einen Termin um 11:15 und wir sollten 30 Minuten früher in der Klinik sein. Wir sind früh los gefahren, um nicht zu spät zu kommen. Während der Fahrt habe ich eine Kleinigkeit gegessen und viel Wasser getrunken. Wir sind natürlich viel zu früh in Dortmund angekommen. Das Gebäude ist eher unscheinbar von außen und wir mussten in dem Gewerbebiet ein bisschen suchen. Die Räume befanden sich in einer Art Bungalow und waren recht geschmackvoll eingerichtet. Wir haben mich bei der Rezeption angemeldet und die 2 Aufklärungsbogen abgegeben und mir wurde gesagt, dass ich vorgezogen werden würde und gleich dran wäre. Meine Knie wurden ganz weich. Wir mussten nicht lange warten da bekam ich schon die halbe Beruhigungstablette. Ich weiß nicht warum, aber ich spürte die Wirkung schon nach ein paar Minuten. Vielleicht war es auch nur Einbildung. Besser so, alles umgekehrt. :wink:

Die OP-Schwester holte mich ab und führte mich „ohne Brille“ in den Keller. In einem separaten Ruheraum half sie mir die Haube, das knielange Hemdchen und die Überzieher für die Schuhe anzuziehen. Dann noch ein paar Schritte bis zum eigentlichen OP-Raum. Ich sollte noch ein paar Minuten vor dem OP-Raum platz nehmen bis sie mich wieder rein bat.

Hinter dem OP Tisch saß Herr Dr. Zeitz und hinter ihm standen glaube ich 2 – 3 weitere Personen. Ich sollte mich bequem hinlegen und dann ging alles recht flott. Das linke Auge wurde abgeklebt und ins rechte Auge bekam ich die ersten Betäubungstropen. Herr Dr. Zeitz fragte mich nach meinem Geburtsdatum. Er stutzte kurz und fragte mich ein 2. Mal nach meinem Geburtsdatum und nach meinem Namen und ich wurde unruhig und sagte, dass ich vorgezogen wurde. Anscheinend lag eine andere Akte vor. Herr Dr. Zeitz beruhigte mich aber und sagte dass alles in Ordnung sei und zur Sicherheit noch meine Daten abgefragt wurden und jetzt meine Augenwerte in das Laserprogramm eingegeben werden. Ich versuchte ruhig zu bleiben und blieb auch erstaunlich ruhig. :?

Dann bekam ich auch schon den 2. Betäubungstropfen ins rechte Auge. Während des gesamten Eingriffs fühlte ich nur einen Druck auf dem Auge, aber keinerlei Schmerzen. Das fixieren des grünen Punktes empfand ich als anstrengend besonders beim 2. Auge, da die Konzentration langsam nach zu lassen schien. Mein Herz pochte wie wild. Herr Dr. Zeitz sagte jeden Schritt voraus und nach etwa 10 Minuten war alles vorbei und er sagte, dass alles gut verlaufen sei und es bestimmt ein gutes Ergebnis werden würde. In jedes Auge wurde eine Kontaktlinse, die zuvor in Medikamenten getränkt wurde, eingesetzt.

Direkt nach der OP:

Eine riesige Last fiel von mir ab und ich konnte schon erstaunlich gut sehen. Im Ruheraum durfte ich noch ein bisschen entspannen. Ich hatte keinerlei Schmerzen oder Augen tränen und war nur ein wenig Lichtempfindlich. Ich rutschte ungeduldig auf dem Relax-Stuhl herum und wurde dann endlich von der OP-Schwester abgeholt, eine andere Patientin, die direkt nach mir operiert wurde, im Schlepptau. Auch sie war sichtlich erleichtert und überglücklich und wir gingen vorsichtig nach oben. Mein Freund war ganz erstaunt, dass wir keinerlei Hilfe beim Gehen benötigten und versicherte sich, dass ich auch keine Stütze haben müssten. Ich fühlte mich wie auf Wolke Nr. 7. :lol:

Meine Augen waren laut meines Freundes etwas gerötete, aber das ist ja auch kein Wunder.

Etwa 30 Minuten nach der OP untersuchte Herr Dr. Zeitz meine Augen. Er war sehr zufrieden, alles sah bestens aus. Er gab mir die Augenklappen für die Nacht und machte noch ein paar Witzchen, darüber dass ich die nächsten 4 Wochen keine Hausarbeiten erledigen sollte und dass dafür jetzt mein Freund zuständig sei. Augentropfen bekam ich nicht, da die Kontaktlinsen die Augen für den 1. Tag feucht halten sollten und den Flap zusätzlich schützten. Trotzdem wies er mich darauf hin auf keinen Fall die Augen zu reiben. Ich könnte aber vorsichtig Duschen am nächsten Tag und wenn trotz aller Vorsicht Wasser ins Augen gelangen sollte, sollte ich nur vorsichtig tupfen.

Zuhause angekommen habe ich mich erst mal 3 Stunden schlafen gelegt. Ich schlief wie ein Baby. Immer noch keinerlei Schmerzen (weder Stechen, noch ein Brennen) und ich war überglücklich. Den Rest des Tages versuchte ich die Augen geschlossen zu halten und nickte beim Hörbuch immer wieder ein.

1. Tag, Freitag der 21.11.:

Ich konnte trotz Augenklappen gut schlafen. Am nächsten Morgen lugte ich durch die Klappen und es war ein irres Gefühl morgens die Augen zu öffnen und alles klar und deutlich sehen zu können. Ich nahm die Klappen ab und konnte es immer noch kaum fassen, dass ich keine Brille mehr benötigen sollte. In den Augenwinkeln hat sich eine gelbliche Flüssigkeit gesammelt. Ich wusch mir ganz vorsichtig das Gesicht und griff nach dem Abtrocknen instinktiv zur Brille. Ich verzichtet aufs Haare waschen und sprang nur schnell unter die Dusche.

Wir machten uns auf dem Weg zu Nachkontrolle im Beratungszentrum bei Citylasik in Düsseldorf bei Frau Dr. Zeitz.

Frau Dr. Zeitz entfernte vorsichtig die Kontaktlinsen und bestätigte, dass alles in Ordnung sei und sich nur noch ein wenig Wasser unter dem Flap befand und der Flap ein wenig geschwollen sei. Sie erklärt dass die gelbliche Flüssigkeit eine Art Bio-Kleber sei, die das Auge produziert. Ich hatte minimal trockene Augen und sie gab mir Augentropfen mit Antibiotika und Cortison mit, die ich 5 x täglich tropfen sollte. Der Sehtest danach ergab 100 %. Die Augenoptikermeisterin bestätigte, dass dieses Ergebnis für den 1. Tag schon viel zu gut sei. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die Sehkraft in der Ferne noch schwankte, aber dennoch war ich sehr zufrieden und überglücklich.

2. Tag, Samstag der 22.11.:

Ich hatte den ganzen Tag über ein minimales Trockenheitsgefühl in beiden Augen. Die Sicht wurde immer besser, aber das fernseh gucken strengte trotzdem zu sehr an und so griff ich wieder zum Hörbuch. Meine Augen dankten es mir und das Trockenheitsgefühl verschwand fast vollständig. Mein Freund wusch mir über dem Badewannenrand vorsichtig die Haare.

3. Tag, Sonntag der 23.11.:

Die Fernsicht wurde stetig besser und ich tropfte fleißig weiter.

4. Tag, Montag der 24.11.:


Ich habe mir noch bis einschließlich Donnerstag Urlaub genommen und genieße das neu gewonnene Lebensgefühl in vollen Zügen. Habe mich sogar getraut mit geschlossenen Augen zu Duschen und die Haare zu waschen, ein Handtuch immer in der Nähe zum Trocken tupfen. Am Abend sind wir auf den Weihnachtsmarkt gefahren.

Fazit:


Bis heute bereue ich in keinster Weise diesen Schritt gewagt zu haben und ich bin mit der Leistung von Citylasik sehr zufrieden. Diese OP ist zwar kein Spaziergang, aber ich hatte mir den Eingriff wesentlich unangenehmer vorgestellt.

Am 02.12. habe ich die nächste Nachkontrolle in Düsseldorf.

Wenn sich bis dahin irgendwas ereignen sollte, lasse ich es euch wissen.

Danke fürs Lesen dieses doch sehr langen Berichtes.

Viele Grüße, Schmidi

sandara
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Beitrag von sandara » 25.11.2009, 02:03

WOW - ein sehr ausführlicher Bericht - vielen Dank!

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