Epi-Lasik am 13.11.08 in der Uni-Klinik Regensburg
Verfasst: 06.11.2008, 22:09
An alle Interessierten
hier möchte ich Euch schon mal vom Infonachmittag und der großen Voruntersuchung berichten, später dann auch von meiner - hoffentlich erfolgreichen - OP.
Von der Uniklinik Regensburg gibt's ja leider noch nicht viele Erfahrungsberichte hier und so hoffe ich, dass ich dem einen oder anderen ein paar Infos über die Klinik geben kann.
INFOVERANSTALTUNG:
Sie veranstalten regelmäßig Infonachmittage für Interessierte.
Unter dem Link hier findet man schon mal ein paar Infos und kann sich für die Infoveranstaltung anmelden:
http://www.uniklinikum-regensburg.de/kl ... /index.php
Ich wurde gebeten, um 15 Uhr dort zu sein. Gegen 16 Uhr fing der Vortrag an, vorher wurden schon bei allen Interessierten verschiedene Untersuchungen gemacht. Der Vortrag von Dr. Herrmann ging bis etwa 16.45 / 17.00 Uhr, anschließend konnten Fragen gestellt werden.
Eine Aussage von Dr. Herrmann war allerdings nicht unbedingt richtig. Er sagte, es mache keinen Unterschied, ob der Flap bei einer Lasik mit dem Mikrokeratom oder dem Femtolaser geschnitten wird. Dabei kann der Femtolaser das gleichmäßig dick schneiden, Mikrokeratom nicht. Ich denke, diese Aussage kam deshalb, weil sie keinen Femtolaser haben. Wenn sie einen hätten, hätte er wohl sämliche Vorteile, die der Femtolaser hat, genau aufgezählt
Er sagte, zum Lasern verwenden Sie den Wavefront Allegretto Eye-Q mit 500 Kilohertz. Auf meine Frage, wie alt das Gerät sei, sagte er ein halbes Jahr und dass sie als Uni-Klinik immer sehr gut ausgestattet werden.
Etwa 300 Augen-OPs haben sie im Jahr. Davon 80 % Epi-Lasik, und je 10 % Lasek und Lasik. Kosten sind für alle Verfahren und Sehfelhlstärken gleich: etwa 3660 Euro.
Wer nach dem Vortrag Interesse hatte, konnte noch zu einigen Untersuchungen dableiben und auch nochmal einzeln mit Dr. Herrmann sprechen. Alles in allem dauerte es fast bis 18 Uhr.
Ich hatte auch gleich einen Termin für die große Voruntersuchung und für die OP am 13.11. ausgemacht (1. Nachuntersuchung dann am 14.11. und 2. Nachuntersuchung mit herausnehmen der Schutzlinse am 17.11.). Sie lasern wohl in der Regel am Donnerstag- und Freitagnachmittag.
GROSSE VORUNTERSUCHUNG:
Zur Voruntersuchung sollte ich mich schon um 8 Uhr in der Klinik einfinden. Es wurden nochmal alle Untersuchungen wiederholt, die auch schon bei der Infoveranstaltung gemacht wurden. Sie sagten, dass sie das sicherheitshalber immer 2x messen. Es kamen aber auch noch zahlreiche andere Untersuchungen dazu. Leider wird generell nicht erklärt, wozu die gerade durchgeführte Untersuchung dient. Wenn man das wissen will, muß man schon gezielt nachfragen.
Zwischen den Untersuchungen hatte ich auch nochmal ein kurzes Gespräch mit Dr. Herrmann (der die OP vornehmen wird). Auch hier gilt wieder: macht Euch am besten vorher schon Gedanken, was Ihr erfragen wollt, macht ggf. Stichpunkte, um sie in der Aufregung nicht zu vergessen, denn es werden nicht viele Informationen zu den Augen gegeben.
Es wird z. B. bei der Untersuchung und auch später beim Gespräch nicht gesagt, welche Fehlstärke + HHV festgestellt wurde. Wenn man's wissen will (und wer will das nicht
): FRAGEN! Auch zur Hornhautdicke und dem Pupillendurchmesser wird von alleine nichts gesagt. Ich hatte mich dann auch noch wegen Monovision mit Dr. Herrmann unterhalten. Sie lasern dann das nicht dominante Auge auf einen Wert zwischen - 0,5 und -1,5 Dioptrin. Er riet mir, das auf jeden Fall mal mit weichen Kontaktlinsen auszuprobieren, da nicht alle damit zurecht kämen.
Meine Werte:
R: - 5,0 / -0,5 / 18°
L: - 5,25 / -1,0 / 162°
Hornhautdicke: ca. 560
Pupillengröße: ca. 6,5 mm
Sie empfehlen auch, nach der OP 4 Wochen lang täglich 500 mg Vit. C zu sich zu nehmen.
Ob eine Wellenfront-Lasik durchgeführt wird oder nicht, erfahre ich erst am OP-Tag bei der Besprechung.
Ok, ich glaube Ihr habt mitgekriegt, dass mich am meisten gestört hat, dass man zu den Untersuchungen und den Ergebnissen so wenig erfährt. Auch über die Wellenfront-Lasik hätte ich am liebsten gleich Bescheid gewußt.
Ansonsten kann ich sagen, dass ich von einer ganz lieben Mitarbeiterin betreut wurde, die gut auf meine Fragen zu den Untersuchungen einging und auch so viel über die bevorstehende OP, die Nachuntersuchungen und das Verhalten danach erzählte. Auch Dr. Herrmann macht einen kompetenten Eindruck und von den Geräten haben sie wohl das Neueste.
So, dann klopf' ich mal allen auf die Schulter, die das bis hier alles gelesen haben
Meine Erfahrungen zur OP, wie's mir danach so geht und wie gut das Ziel erreicht wurde, das werde ich Euch auch nicht vorenthalten.
lg
Mia
hier möchte ich Euch schon mal vom Infonachmittag und der großen Voruntersuchung berichten, später dann auch von meiner - hoffentlich erfolgreichen - OP.
Von der Uniklinik Regensburg gibt's ja leider noch nicht viele Erfahrungsberichte hier und so hoffe ich, dass ich dem einen oder anderen ein paar Infos über die Klinik geben kann.
INFOVERANSTALTUNG:
Sie veranstalten regelmäßig Infonachmittage für Interessierte.
Unter dem Link hier findet man schon mal ein paar Infos und kann sich für die Infoveranstaltung anmelden:
http://www.uniklinikum-regensburg.de/kl ... /index.php
Ich wurde gebeten, um 15 Uhr dort zu sein. Gegen 16 Uhr fing der Vortrag an, vorher wurden schon bei allen Interessierten verschiedene Untersuchungen gemacht. Der Vortrag von Dr. Herrmann ging bis etwa 16.45 / 17.00 Uhr, anschließend konnten Fragen gestellt werden.
Eine Aussage von Dr. Herrmann war allerdings nicht unbedingt richtig. Er sagte, es mache keinen Unterschied, ob der Flap bei einer Lasik mit dem Mikrokeratom oder dem Femtolaser geschnitten wird. Dabei kann der Femtolaser das gleichmäßig dick schneiden, Mikrokeratom nicht. Ich denke, diese Aussage kam deshalb, weil sie keinen Femtolaser haben. Wenn sie einen hätten, hätte er wohl sämliche Vorteile, die der Femtolaser hat, genau aufgezählt
Er sagte, zum Lasern verwenden Sie den Wavefront Allegretto Eye-Q mit 500 Kilohertz. Auf meine Frage, wie alt das Gerät sei, sagte er ein halbes Jahr und dass sie als Uni-Klinik immer sehr gut ausgestattet werden.
Etwa 300 Augen-OPs haben sie im Jahr. Davon 80 % Epi-Lasik, und je 10 % Lasek und Lasik. Kosten sind für alle Verfahren und Sehfelhlstärken gleich: etwa 3660 Euro.
Wer nach dem Vortrag Interesse hatte, konnte noch zu einigen Untersuchungen dableiben und auch nochmal einzeln mit Dr. Herrmann sprechen. Alles in allem dauerte es fast bis 18 Uhr.
Ich hatte auch gleich einen Termin für die große Voruntersuchung und für die OP am 13.11. ausgemacht (1. Nachuntersuchung dann am 14.11. und 2. Nachuntersuchung mit herausnehmen der Schutzlinse am 17.11.). Sie lasern wohl in der Regel am Donnerstag- und Freitagnachmittag.
GROSSE VORUNTERSUCHUNG:
Zur Voruntersuchung sollte ich mich schon um 8 Uhr in der Klinik einfinden. Es wurden nochmal alle Untersuchungen wiederholt, die auch schon bei der Infoveranstaltung gemacht wurden. Sie sagten, dass sie das sicherheitshalber immer 2x messen. Es kamen aber auch noch zahlreiche andere Untersuchungen dazu. Leider wird generell nicht erklärt, wozu die gerade durchgeführte Untersuchung dient. Wenn man das wissen will, muß man schon gezielt nachfragen.
Zwischen den Untersuchungen hatte ich auch nochmal ein kurzes Gespräch mit Dr. Herrmann (der die OP vornehmen wird). Auch hier gilt wieder: macht Euch am besten vorher schon Gedanken, was Ihr erfragen wollt, macht ggf. Stichpunkte, um sie in der Aufregung nicht zu vergessen, denn es werden nicht viele Informationen zu den Augen gegeben.
Es wird z. B. bei der Untersuchung und auch später beim Gespräch nicht gesagt, welche Fehlstärke + HHV festgestellt wurde. Wenn man's wissen will (und wer will das nicht
Meine Werte:
R: - 5,0 / -0,5 / 18°
L: - 5,25 / -1,0 / 162°
Hornhautdicke: ca. 560
Pupillengröße: ca. 6,5 mm
Sie empfehlen auch, nach der OP 4 Wochen lang täglich 500 mg Vit. C zu sich zu nehmen.
Ob eine Wellenfront-Lasik durchgeführt wird oder nicht, erfahre ich erst am OP-Tag bei der Besprechung.
Ok, ich glaube Ihr habt mitgekriegt, dass mich am meisten gestört hat, dass man zu den Untersuchungen und den Ergebnissen so wenig erfährt. Auch über die Wellenfront-Lasik hätte ich am liebsten gleich Bescheid gewußt.
Ansonsten kann ich sagen, dass ich von einer ganz lieben Mitarbeiterin betreut wurde, die gut auf meine Fragen zu den Untersuchungen einging und auch so viel über die bevorstehende OP, die Nachuntersuchungen und das Verhalten danach erzählte. Auch Dr. Herrmann macht einen kompetenten Eindruck und von den Geräten haben sie wohl das Neueste.
So, dann klopf' ich mal allen auf die Schulter, die das bis hier alles gelesen haben
lg
Mia