LASEK bei CityLasik in Heidelberg
Verfasst: 10.10.2008, 23:22
10.10., 23 Uhr:
Liebe Leute,
seit langem habe ich (31 Jahre, weitsichtig, -2,75 und -2 dpt) über eine Laserbehandlung nachgedacht. Ich habe zwar nicht soooo schlechte Werte bzw eine dicke Brille, aber trotzdem hat es mich immer genervt, überall eine Brille tragen zu müssen.... ich denke, Ihr kennt das.....
Nachdem ich dann im Juni dieses Jahres auf CityLasik mit den durchaus akzeptablen Kosten gestossen bin, habe ich mich dann doch dazu durchgerungen.
So ging ich dann im August zur ersten Voruntersuchung, die alles in allem sehr angenehm war. Ok, der Laden in Heidelberg ist ziemlich voll, aber so ist es halt. Man wird zuerst zu verschiedenen Voruntersuchungen geschickt und am Ende gibts das Gespräch mit dem Doc. Der hat mir aufgrund meiner dünnen Hornheut (beidseits etwa 500 Mikrometer) zum PRK/Lasek geraten. Hmmm, da war ich erstmal etwas perplex (ich hatte mich auf Lasik eingestellt) und dachte nur: Der will bestimmt einfach mehr Geld an mir verdienen, weil das teuer ist. Pustekuchen! Auf Nachfrage sagte er, dass das nicht teurer ist. OK.
Anschliessend habe ich mich im INternet (also hauptsächlich hier:-) über die Unterschiede von Lasik und Lasek informiert und war dann am Ende auch davon überzeugt, dass Lasek wohl das bessere Verfahren ist - weniger Komplikationen, mehr Genauigkeit - dafür aber mehr Schmerzen. Na gut, die Schmerzen hält man ja gerne aus, wenn man später ein besseres Ergebnis bekommt.
Da ich selbst Anästhesist bin, kenne ich mich mit Schmerzen schonmal aus und dachte mir: Das krieg ich schon in den Griff.
Am 9.10. (gestern!!) war dann der grosse Tag. Ich hab mir vorher noch ein paar ordentliche Schmerzmedis besorgt und auch einige Akupunkturnadeln zur Schmerzbehandlung und zur Stärkung des Auges gesetzt. Dann gings zu CityLasik.
Um 16 Uhr war der Termin, letztendlich kam ich dann um etwa 17 Uhr dran und wurde von Dr. Volz gelasert. Das lief alles in allem absolut professionell und sehr gut ab. Auch er hat mir nochmal gesagt, dass Lasek eindeutig das bessere Verfahren ist. Wenn er sich lasern lassen würde, würde er das auch wählen...ok, hat mich weiter beruhigt, aber vielleicht sagt er das ja auch allen?! Egal, letztendlich war alles nach 20 Minten vorbei und auch eigentlich keineswegs unangenehm. Zum Abschluss bekommt man dann die allseits bekannten Verbandslinsen eingelegt.
Ich habe sofort gut gesehn und keine Schmerzen gehabt. Nur der Heimweg.....der war SCHRECKLICH! Denn mir wurde auf jedes Auge eine halbe Taucherbrille als Schutz aufgeklebt....und es kann schon ziemlich nervig sein, wenn eine Strassenbahn vorbeifährt und man ungeniert von 150 Leuten angeglotzt wird.....ok....wenn das die einzigen Probleme bleiben, dann soll es so sein.
Letztendlich kam ich gut zu Hause an, das war so um 18 Uhr. Ich hatte einige Schmerztabeletten mitbekommen und Tropfen (Tränenmittel jede Stunde und Antibiose/Kortison 3x / Tag.). Der nächste Kontrolltermin sollte am 10.10. um 10 Uhr sein.
Und dann....gings los. Zwischen 19 Uhr und 1 Uhr nachts hatte cih richtig üble Schmerzen!! Die Augen brennen wie die Hölle und man kann einfach nichts tun - auch ein tiefer Griff in die Tablettenkiste hat nicht geholfen. Man bekommt zwar von den Docs noch "Notfall-Tropfen" mit, allerdings habe ich mir jedesmal auf die Finger geschlagen, wenn ich auch nur dran gedacht habe. Denn das sind Lokalanästhetika, die nicht gut fürs Hornhautepithel sind und die Heilung verzögern .... und die ist nunmal wichtiger als alles andere. Zu meiner Überraschung schlief ich dann so um 1 ein und wachte um 5 ohne Schmerzen auf. Das war heute morgen.
Um 10 Uhr war dann der Kontrolltermin. Ich lief mit Sonnenbrille hin und konnte wirklich schon sehr gut sehen - nicht perfekt aber gut. In der Praxis habe ich dann wieder ziemlich Schmerzen bekommen und auch TRänenströme, aber laut Untersuchung bei Dr. Volz war alles in Ordnung. Auch hier war er wieder sehr nett und gab mir ein sicheres Gefühl. Er bekräftige nochmal, dass die das Notfalltelefon immer von einem der Docs besetzt ist und das man da ruhig anrufen sollen, wenn was wäre.
Kaum zu Hause angekommen hatte ich plötzlich links FETTE Schmerzen. So als wäre unter der Verbandslinse ein Fremdkörper. Ich war nach eienr Stunde kurz davor, nochmal in die Praxis zu gehen, als es von selber besser wurde. Inzwischen habe ich (30 Stunden nach der OP!!) fast keine Schmerzen mehr auf beiden Augen. Ich tropfe stündlich das Tränenmittel. Dr Volz wies mich darauf hin, wie wichtig es ist, dass die Verbandslinsen feucht bleiben - ich habe auch festgestellt, dass es bei Trockenheit gleich wieder wehtut.
Jetzt schlage ich die Zeit mit Hörspielen tot (HaPe Kerkeling - "ich bin dann mal weg", kann ich sehr empfehlen und viele M&M's dazu) und verpasse mir ab und zu noch Akupunkturnadeln.
Die Sicht ist immernoch gut, jetzt sitze ich grade am PC und es geht soweit gut. Blendungsempfindlich bin ich immernoch ziemlich, aber mit Sonnenbrille geht auch das.
Ich denke, meine Erfahrungen kann man auf weniges runterbrechen:
1. Die Docs und das Team in HD sind kompetent und nett
2. Nach dem Lasek tut es erstmal weh (mir sind gestern dazu ein ganzen Haufen böser Worte eingefallen:-))
3. Der beste Verband ist ein geschlossenes Auge
4. Feuchtigkeit ist oberstes Gebot
5. Finger weg!! vom Auge
6. Ruhe bewahren
7. Hape Kerkeling hilft
8. M&M's auch
Viel Erfolg Euch allen.
Daniel
11.10., 10 Uhr:
Die Nacht habe ich erneut gut geschlafen. Rechts merke ich praktisch gar nichts, auch meine Lichtempfindlichkeit ist deutlich rückläufig - ich kann schon fast problemlos aus dem Fenster schauen (ok, es ist bedeckt draussen). Sicherheitshalber ziehe ich aber trotzdem eine Sonnenbrille auf.
Links habe ich immernoch ein Fremdkörpergefühl, was zunimmt, wenn ich die Augen lange auf habe. Also lasse ch sie zu und hoffe, dass alles weiterhin so gut geht, wie bisher.
Liebe Leute,
seit langem habe ich (31 Jahre, weitsichtig, -2,75 und -2 dpt) über eine Laserbehandlung nachgedacht. Ich habe zwar nicht soooo schlechte Werte bzw eine dicke Brille, aber trotzdem hat es mich immer genervt, überall eine Brille tragen zu müssen.... ich denke, Ihr kennt das.....
Nachdem ich dann im Juni dieses Jahres auf CityLasik mit den durchaus akzeptablen Kosten gestossen bin, habe ich mich dann doch dazu durchgerungen.
So ging ich dann im August zur ersten Voruntersuchung, die alles in allem sehr angenehm war. Ok, der Laden in Heidelberg ist ziemlich voll, aber so ist es halt. Man wird zuerst zu verschiedenen Voruntersuchungen geschickt und am Ende gibts das Gespräch mit dem Doc. Der hat mir aufgrund meiner dünnen Hornheut (beidseits etwa 500 Mikrometer) zum PRK/Lasek geraten. Hmmm, da war ich erstmal etwas perplex (ich hatte mich auf Lasik eingestellt) und dachte nur: Der will bestimmt einfach mehr Geld an mir verdienen, weil das teuer ist. Pustekuchen! Auf Nachfrage sagte er, dass das nicht teurer ist. OK.
Anschliessend habe ich mich im INternet (also hauptsächlich hier:-) über die Unterschiede von Lasik und Lasek informiert und war dann am Ende auch davon überzeugt, dass Lasek wohl das bessere Verfahren ist - weniger Komplikationen, mehr Genauigkeit - dafür aber mehr Schmerzen. Na gut, die Schmerzen hält man ja gerne aus, wenn man später ein besseres Ergebnis bekommt.
Da ich selbst Anästhesist bin, kenne ich mich mit Schmerzen schonmal aus und dachte mir: Das krieg ich schon in den Griff.
Am 9.10. (gestern!!) war dann der grosse Tag. Ich hab mir vorher noch ein paar ordentliche Schmerzmedis besorgt und auch einige Akupunkturnadeln zur Schmerzbehandlung und zur Stärkung des Auges gesetzt. Dann gings zu CityLasik.
Um 16 Uhr war der Termin, letztendlich kam ich dann um etwa 17 Uhr dran und wurde von Dr. Volz gelasert. Das lief alles in allem absolut professionell und sehr gut ab. Auch er hat mir nochmal gesagt, dass Lasek eindeutig das bessere Verfahren ist. Wenn er sich lasern lassen würde, würde er das auch wählen...ok, hat mich weiter beruhigt, aber vielleicht sagt er das ja auch allen?! Egal, letztendlich war alles nach 20 Minten vorbei und auch eigentlich keineswegs unangenehm. Zum Abschluss bekommt man dann die allseits bekannten Verbandslinsen eingelegt.
Ich habe sofort gut gesehn und keine Schmerzen gehabt. Nur der Heimweg.....der war SCHRECKLICH! Denn mir wurde auf jedes Auge eine halbe Taucherbrille als Schutz aufgeklebt....und es kann schon ziemlich nervig sein, wenn eine Strassenbahn vorbeifährt und man ungeniert von 150 Leuten angeglotzt wird.....ok....wenn das die einzigen Probleme bleiben, dann soll es so sein.
Letztendlich kam ich gut zu Hause an, das war so um 18 Uhr. Ich hatte einige Schmerztabeletten mitbekommen und Tropfen (Tränenmittel jede Stunde und Antibiose/Kortison 3x / Tag.). Der nächste Kontrolltermin sollte am 10.10. um 10 Uhr sein.
Und dann....gings los. Zwischen 19 Uhr und 1 Uhr nachts hatte cih richtig üble Schmerzen!! Die Augen brennen wie die Hölle und man kann einfach nichts tun - auch ein tiefer Griff in die Tablettenkiste hat nicht geholfen. Man bekommt zwar von den Docs noch "Notfall-Tropfen" mit, allerdings habe ich mir jedesmal auf die Finger geschlagen, wenn ich auch nur dran gedacht habe. Denn das sind Lokalanästhetika, die nicht gut fürs Hornhautepithel sind und die Heilung verzögern .... und die ist nunmal wichtiger als alles andere. Zu meiner Überraschung schlief ich dann so um 1 ein und wachte um 5 ohne Schmerzen auf. Das war heute morgen.
Um 10 Uhr war dann der Kontrolltermin. Ich lief mit Sonnenbrille hin und konnte wirklich schon sehr gut sehen - nicht perfekt aber gut. In der Praxis habe ich dann wieder ziemlich Schmerzen bekommen und auch TRänenströme, aber laut Untersuchung bei Dr. Volz war alles in Ordnung. Auch hier war er wieder sehr nett und gab mir ein sicheres Gefühl. Er bekräftige nochmal, dass die das Notfalltelefon immer von einem der Docs besetzt ist und das man da ruhig anrufen sollen, wenn was wäre.
Kaum zu Hause angekommen hatte ich plötzlich links FETTE Schmerzen. So als wäre unter der Verbandslinse ein Fremdkörper. Ich war nach eienr Stunde kurz davor, nochmal in die Praxis zu gehen, als es von selber besser wurde. Inzwischen habe ich (30 Stunden nach der OP!!) fast keine Schmerzen mehr auf beiden Augen. Ich tropfe stündlich das Tränenmittel. Dr Volz wies mich darauf hin, wie wichtig es ist, dass die Verbandslinsen feucht bleiben - ich habe auch festgestellt, dass es bei Trockenheit gleich wieder wehtut.
Jetzt schlage ich die Zeit mit Hörspielen tot (HaPe Kerkeling - "ich bin dann mal weg", kann ich sehr empfehlen und viele M&M's dazu) und verpasse mir ab und zu noch Akupunkturnadeln.
Die Sicht ist immernoch gut, jetzt sitze ich grade am PC und es geht soweit gut. Blendungsempfindlich bin ich immernoch ziemlich, aber mit Sonnenbrille geht auch das.
Ich denke, meine Erfahrungen kann man auf weniges runterbrechen:
1. Die Docs und das Team in HD sind kompetent und nett
2. Nach dem Lasek tut es erstmal weh (mir sind gestern dazu ein ganzen Haufen böser Worte eingefallen:-))
3. Der beste Verband ist ein geschlossenes Auge
4. Feuchtigkeit ist oberstes Gebot
5. Finger weg!! vom Auge
6. Ruhe bewahren
7. Hape Kerkeling hilft
8. M&M's auch
Viel Erfolg Euch allen.
Daniel
11.10., 10 Uhr:
Die Nacht habe ich erneut gut geschlafen. Rechts merke ich praktisch gar nichts, auch meine Lichtempfindlichkeit ist deutlich rückläufig - ich kann schon fast problemlos aus dem Fenster schauen (ok, es ist bedeckt draussen). Sicherheitshalber ziehe ich aber trotzdem eine Sonnenbrille auf.
Links habe ich immernoch ein Fremdkörpergefühl, was zunimmt, wenn ich die Augen lange auf habe. Also lasse ch sie zu und hoffe, dass alles weiterhin so gut geht, wie bisher.