PRK in der Augenklinik am Neumarkt, Köln

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

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der onkel
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Beitrag von der onkel » 16.01.2010, 11:18

Taiga hat geschrieben:Hallo Onkel,
genau das was Blizzard Dir geschrieben hat, habe ich Dir vor 3 Monaten auch geschrieben.
Hallo Taiga,
zum damaligen Zeitpunkt hatte ich noch nicht mit dem Schlimmsten gerechnet. Dieser extrem langsame Heilungsverlauf scheint nach einer PRK "nur" bei ca. 20% der Operierten aufzutreten. Wir gehören wohl leider dazu :cry: . Bei mir sind jetzt wie gesagt 3 Monate und 1 Woche seit der OP ins Land gegangen.
Taiga hat geschrieben: Meine PRK ist jetzt 11 Monate her, mein Heilungsverlauf dauert immer noch an.
Ich will Dir bzw. uns die Hoffnung nicht nehmen. Aber wer sagt Dir, dass es nach 11 Monaten noch besser wird? Machen es sich die Ärzte nicht vielleicht einfach, in dem sie sagen "warten, warten, warten"? Ich kenne nicht Deinen OP-Vertrag, beinhaltet dieser eine etwaige Zweit-OP bei "Mißlingen" der ersten OP? Ich habe diese Option, d. h. früher oder später wird die Klinik irgendwann die Kosten für eine Nach-OP in Kauf nehmen müssen, sofern keine Besserung eintritt. Diesen Kostenblock will man ggf. so lange wie möglich vermeiden. Ich denke, dass es nicht so läuft. Aber meine Hoffnung wird von Monat zu Monat kleiner. Laut einem anderen Arzt in Köln dürfte nach 6 Monaten das Ende der Fahnenstange erreicht sein.
Taiga hat geschrieben: Im Moment kämpfe ich mit sehr trockenen Augen und ich bin fleißig am tropfen und salben. (liegt wohl an der Heizungsluft und an der Kälte)
Das kann ich nicht bestätigen. Als es noch wärmer war, hatte ich eher Probleme mit trockenen Augen.
Taiga hat geschrieben: Der Sehtest ergab 120% beidseitiges Sehen! Ist doch toll!
120% und Du bist dennoch nicht zufrieden mit dem Ergebnis?
Was ergab denn die Refraktion? Viel mehr als -0,25 kannst Du doch nicht mehr haben?
PRK/PTK am 08.10.2009 in der Augenklinik am Neumarkt, Köln, wg. Landkarten-Dystrophie und Kurzsichtigkeit: L -3,25 zyl. -1,25/145 R -5,5 zyl. -0,25/25
Status: Nun links kurzsichtig und rechts weitsichtig!

Taiga
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Beitrag von Taiga » 16.01.2010, 14:59

Hallo Onkel,
Du kennst leider meine Vorgeschichte nicht, ich wusste von Anfang an, das der Heilungsverlauf sehr lange dauern könnte da ich mehre OPs hinter mir habe.

Also hier meine Geschichte!
Ich war vor der grauen Star OP sehr weitsichtig und hatte zusätzlich eine starke Hornhautverkrümmung.
15 Januar 2008 wurde ich hier (im Saarland) bds. am grauen Star operiert.
Leider ging diese OPs voll in die Hose.
Es folgte eine stationäre Behandlung von 2 Wochen.
Diagnose: Netzhautabhebung und OP.
Nach Abschluss des stationären Aufenthalts wurde mir eröffnet, dass ich mit meiner jetzigen Sehfähigkeit, 40-50% zu Recht kommen muss, und es wurde mir eine neue Brille verordnet.
Nach Anpassung der Brille begann für mich die Hölle, ich konnte die Brille nicht aufsetzen, mir war schwindelig bis zum erbrechen.
Bei der Nachkontrolle habe ich dieses Problem erörtert und es wurde festgestellt, dass meine Augen keine Korrekturen mehr annehmen,
so wurde ich nach Köln überwiesen.
Vorstellung in Köln:
Nach den vielen Voruntersuchungen, die ich so noch nie so erlebt habe kam ich zu Dr. Gerten.
Er schlug mir vor ADD-On Linsen für die Nähe (Multifokallinsen), vor die Monofokallinsen zusetzen.
Für die Stabilität der Netzhaut wurde Li. eine Virtrektomie mit Einspritzung eines Medikamentes vorgenommen um eine weitere Netzhautabhebung zu verhindern.
Gleichzeitig wurden eine Hornhautplasik und eine Zylinderkorrektur vorgenommen.
Nach diesen OPs stieg meine Sehfähigkeit auf 80%, was schon viel besser war als vorher, ich durfte endlich wieder Autofahren eine Restfehlsichtigkeit war allerdings noch da!
5 Monate später stellte ich mich zu Nachuntersuchung wieder in Köln vor.
Nach den Untersuchungen, wurde mir sofort eine kostenlose PRK angeboten, diese ich auch annahm.
Die PRK war allerdings meine schwerste OP die ich hatte, ich hätte nie geglaubt, dass diese OP mit sehr starken Schmerzen verbunden ist und das ich wieder so lange mit dem Sehen eingeschränkt bin, aber es hat sich gelohnt.
Das rechte Auge ist auf null und links liege ich bei +0,25 Dioptrien.
Diese Werte sind seid Oktober stabil und ich hoffe das es auch so bleibt.
der Onkel hat geschrieben: 120% und Du bist dennoch nicht zufrieden mit dem Ergebnis?
Was ergab denn die Refraktion? Viel mehr als -0,25 kannst Du doch nicht mehr haben?
Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, wie kommst Du da drauf?

Die trockenen Augen, hatte ich schon vor meinen OPs und damit kann ich Leben, aber Hauptsache ist doch, das ich wieder gut sehe und endliche Dinge verrichten kann die ich vorher nicht mehr machen konnte.

Wenn ich an die Zeiten denke, die hinter mir liegen bin ich Dr.Gerten sehr Dankbar das er mir eine neue Lebensqualität geschaffen hat.
Heute habe ich eine Sehfähigkeit bds. von 120% die ich in meinem ganzen Leben noch nicht hatte.
Zuletzt geändert von Taiga am 16.01.2010, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.
Lg
Taiga

Linsenaustausch Grauer Star OP
Monofokallinsen 01/2008
Multifokallinsen 10/2008
PRK 20.03.09
10/2009 120% Sehkraft

blizzard
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Beitrag von blizzard » 17.01.2010, 18:46

Regression ist bei PRK deutlich ausgeprägt, während sie bei LASIK in der Regel nicht auftritt.

Gruß

B.

der onkel
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Beitrag von der onkel » 18.01.2010, 10:33

Taiga hat geschrieben:
der Onkel hat geschrieben: 120% und Du bist dennoch nicht zufrieden mit dem Ergebnis?
Was ergab denn die Refraktion? Viel mehr als -0,25 kannst Du doch nicht mehr haben?
Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, wie kommst Du da drauf?
Ich dachte Du seist mit dem Ergebnis unzufrieden, weil Du nach 11 Monaten noch immer auf "Heilung" wartest und mir daher nach 3 Monaten + 1 Woche rätst Geduld aufzubringen. Dabei laufe ich derzeit mit L -0,5 -0,5 zyl./ R +1,0 herum. Ich weiß nicht was Du unter "Heilung" verstehst, aber wenn ich 125% Sehleistung und L +0,25 / R 0,00 hätte, würde ich keinen Pieps mehr von mir geben und würde mich als geheilt bezeichnen :roll: .
PRK/PTK am 08.10.2009 in der Augenklinik am Neumarkt, Köln, wg. Landkarten-Dystrophie und Kurzsichtigkeit: L -3,25 zyl. -1,25/145 R -5,5 zyl. -0,25/25
Status: Nun links kurzsichtig und rechts weitsichtig!

der onkel
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Re: PRK in der Augenklinik am Neumarkt, Köln

Beitrag von der onkel » 09.04.2010, 15:36

So, ich wollte auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Am kommenden Mittwoch werde ich nun zur 2. Langzeit-Nachuntersuchung nach Köln fahren. Die PRK-OP am Neumarkt liegt nun 6 Monate zurück. Ich bin nun links kurzsichtig und rechts weitsichtig. Kurzum: Eine ziemliche Schaisse :roll: !! (ich hoffe man darf hier "deutsch" sprechen :lol: ). In den letzten Wochen habe ich sogar dass Gefühl, dass sich die Sehwerte sogar leicht verschlechtert haben. Ich werde sehen was die kommende Untersuchung ergibt.

Die empfohlenen, turnusmäßigen Kontrollen des Augendrucks wegen der noch immer 1x täglich zu tropfenden Cortison-haltigen INFLANEFRAN-Tropfen, habe ich aus Zeitgründen ausgelassen. Ich hoffe, dass sich das nicht rächt :roll: , aber leider fallen mir die Früchte nicht in den Mund und ich muß auch mal was arbeiten. Momentan fühlen sich die Augen ziemlich trocken an, was aber auch bereits mit dem einsetzenden Heuschnupfen zusammenhängen mag.

Meine Glaskugel sagt mir, dass Dr. Gerten (wie er bereits im Jan. 2010 bei der 1. Langzeit-Nachuntersuchung andeutete) empfehlen wird, weitere 3 Monate (insgesamt ist dann ein dreiviertel Jahr vergangen) abzuwarten. Im Jan. 2010 sprach er noch von einer 80%-Chance, dass sich alles normalisieren wird und ich dann gucken werde wie ein Mäusebussard auf der Jagd (naja, zumindest sinngemäß sagte er das so :roll: ). Ich bin leider zu 99,Periode9% davon überzeugt, dass das nix mehr wird :( .

Und das führt dann zur nächsten sehr kniffligen Entscheidung: Soll ich nochmal das Risiko einer Nach-PRK riskieren mitsamt der höllischen Schmerzen, vermutlich wieder wochenlanger Krankschreibung, kein Autofahren etc...? Wenn nicht, wird der Weg wieder zwangsweise zur Brille führen und das Kapitel erhoffte ich eigentlich abgeschlossen zu haben :cry: . Ob ich nun mit ner' Brille -3,25/-5,5 oder ner' Brille -1,0/+1,25 herumlaufe bleibt unterm Strich gleich: Brille ist Brille :? ! Die Nach-PRK wäre übrigens im bereits bezahlten OP-Paket inklusive.

Was meint ihr dazu?
Nach-OP ja/nein?
Und falls ja, wann?
Kann sich wirklich nach 6 Monaten noch etwas ändern?
PRK/PTK am 08.10.2009 in der Augenklinik am Neumarkt, Köln, wg. Landkarten-Dystrophie und Kurzsichtigkeit: L -3,25 zyl. -1,25/145 R -5,5 zyl. -0,25/25
Status: Nun links kurzsichtig und rechts weitsichtig!

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