Femto-Lasik in München bei VisuMed
Verfasst: 27.06.2008, 14:16
sodelle...nach längerem zaudern habe ich es am montag hinter mich gebracht und meine op im augenzentrum der visumed gmbh in münchen realisiert.
kurze vorgeschichte:
ich bin 28 jahre alt und trage / trug seit meinem 13ten lebensjahr optische hilfsmittel. die letzten 10 jahre fast ausschließlich kontaklinsen. meine werte waren über die letzten 5 jahre stabil bei links: -1,5 und rechts: -4,75. war mit dieser variante der korrektur auch nicht ganz unzufrieden, jedoch stellte sich in den letzten monaten eine rapide verkürzung der tragezeiten der kl ein. außerdem störte es mich auch ästhetischen und bequemlichkeitsgründen eine brille zu tragen.
nach langem hin und her habe ich mich dann mit der materie der laserbehandlung vertraut gemacht. alle noch so erdenklichen varianten a lá prk, lasek, lasik, femto-lasik, vorteile, nachteile, risiken und erwartungen wurden vorausschauend abgewogen. mit dem resultat: es gibt keine vollständige und allumfassende lösungsmöglichkeit. es gibt keine 100% sichere methode und ein restrisiko muss akzeptiert werden.
ausgestattet mit dieser einsicht (für die ich sage und schreibe 3 monate gebraucht habe) machte ich mich am 30.04. auf den weg zum vor-ort-check in münchen um mich über die vorteile einer femto-lasik informieren zu können.
dort angekommen wurde mein sehr positiver eindruck den ich aufgrund bereits diurchgeführten schrift- und mailverkehrs geführt hatte, mehr als bestätigt. nette freundliche atmosphäre. im vorfeld wurden mit mir die unumgänglichen check´s druchgeführt und mir dabei jeder schritt einzeln erklärt. auch die wartezeiten waren wirklich sehr kurz gehalten.
nach 30 minuten hatte ich dann meinen termin bei hr. dr. febrer-bowen. der mir die grundsätzliche durchführbarkeit der op bescheinigte. auch auf meine fragen der risikien ging er hinreichend ein und erläuterte mir, dass ich mir nicht zu viele gedanken machen sollte....tja und genau da lag das problem....aufgewühlt und nachdenklich gemacht durch so manchen erfahrungsbericht aus funk, fernsehen und internet, kam doch so der ein oder andere zweifel auf. was wird passieren? wie werde ich danach sehen? was passiert wenn etwas schief geht? habe ich schmerzen? wann kann ich wieder autofahren? usw.usw.( ich glaube jeder von uns kennt diese gedanken.
ich bedankte mich für den termin und bat um etwas zeit mir nochmals alles durch den kopf gehen zu lassen. außerdem war ich in der zwischenzeit in kontakt mit m. krankenkasse getreten zwecks kostenübernahme. nach zahllosen schreiben und widerschreiben erhielt ich von dieser Ende Mai das O.K. der hälftigen Kostenübernahme. Ausgestattet hiermit begab ich mich gleich nach münchen um einen termin auszumachen. dieser lag nun am 23.05.2008.
tja und was soll ich sagen. den damaligen morgen erlebte ich doch mit einem leicht flauen gefühl. die 350 km anfahrtsweg wollten und wollten einfach nicht vergehen. auf dem hinweg kamen immer wieder die schon erwähnten fragen mit hinzu und ich begann wieder meine entscheidung in frage zu stellen.
in münchen angekommen wurde ich schon nach kurzen anlaufschwierigkeiten von dem freundlichen team empfangen. auch Dr. Febrer begrüßte mich und versuchte mir mit seiner gewohnten art die angst zu nehmen und plötzlich ging alles sehr sehr schnell. ich hatte es kaum realisiert da lag ich auch schon im op und wurde vorbereitet. dr. febrer erläuterte mir jeden einzelnen schritt, angefangen von den betäubungstropfen, über den femtoschnitt, dann zur entfernung des flaps, bis hin zur eigentlichen lasik und die reinigung des auges. ich hatte kaum zeit darüber nachzudenken was eigentlich passiert, da war es auch schon vorbei.
alles in allem hat der prozess ca. 20 minuten gedauert und ich nahm hiervon gar nichts war. einzig und allein als der flap weggeklappt wurde wurde für kurze zeit die sicht leicht trüb. trotzdem hatte ich absolut keinerlei schmerzen. nach der op wurde direkt noch einmal eine kontrolle des flapsitzes vorgenommen und ich durfte im wartezimmer platz nehmen. einzog und allein ich stellte einen nebligen schimmer fest den ich auf beiden augen hatte, konnte aber sofort gut sehen. was mir auffiel war, dass immer noch eine abweichung zwischen dem linken und rechten auge hatte.
nach 30 minuten erfolgte die 2te nachkontrolle und ich wurde mit einem tütchen mit augentopfen und guten ratschlägen nach hause geschickt. im hotel angekommen legte ich mich zunächst für zwei stunden hin und versuchte etwas zu schlafen. nach dem aufwachen stand das tropfen an der reihe und ich konnte jedoch wieder feststellen, dass meine sehkraft sich deutlich verbesserte. ich habe zwar immer noch den schimmer um helle lichtquellen, jedoch bei weitem nicht mehr so stark wie nach der op. an dieser stelle sei auch erwähnt, dass sich hierbei die schmerzen im linken auge nahezu verabschiedet hatten und lediglich rechts noch ein leichtes fremdkörpergefühl vorlag.
am nächsten morgen war dann meine erste handlung die in der nacht zu tragenden augenklappen zu entfernen und festzustellen, dass sich nun auch die sehschärfe deutlich verbessert hatte. zur begeisterung meiner freundin (die mich begleitete) fuhr ich durch die city wieder zur klinik zwecks nachkontrolle. diese wurde auch durch hr. dr. febrer vorgenommen. angesprochen auf das "problem", dass ich links eine bessere sehkraft erziele als rechts wurde der erste sehtest vorgenommen und siehe da...plötzlich kam der grund meiner abweichung zu tage. rechts erhielt ich eine sehschärfe von ca. 110% und links 160 %. tja was soll ich sagen....trotz dieser immensen abweichung kann ich ganz gut damit leben, besonders da ich ja bereits es gewohnt war unterschiedlich "gut" zu sehen
also auf nach hause und nochmals tropfen mitbekommen. die heimfahrt wurde wieder von mir absolvierte ich bereits wieder allein ohne große probleme. ich hatte dann am dienstag zwar noch ein leichtes fremdkörpergefühl im rechten auge, was jedoch sich seit heute vollständig verabschiedet hat.
es sei hierzu erwähnt, dass ich bereits am mittwoch wieder arbeiten gegangen bin (telearbeit) und bis auf ein leicht trockenes augengefühl keine probleme hatte. als manko, was ich bis jetzt feststellen konnte sind ganz ganz leichte halos (aber nur bei absoluter dunkelheit bspw. weiße schrift im tv o.ä.) und minimale starbusts (die ich aber schon mit brille hatte und daher daran gewöhnt bin da diese auch weniger geworden sind). ach ja....trockene augen. hierzu sei gesagt, dass ich momentan nach die antibiotikatropfen nehme und daher noch keine großartigen aussagen machen kann. ich musste aber feststellen, dass ich mit derzeit 2-3 betropfungen gut zurechtkomme. denke damit liege ich voll im rahmen und schau mal was passiert.
am mittwoch abend dann die erste große frage der nachtsicht! nach dem furiosen einzug von uns in das em-finale packte mich der ehrgeiz im autokorso teilzunehmen und meine nachtsichtfähigkeit auszutesten. ich muss sagen, ich war mehr als überrascht...nur geringe sturbust und halo-erscheinungen. alles in allem ein absoluter gewinn für meine lebensqualität. ich hoffe nun, dass ich die nächsten wochen und monate weiterhin gut überstehe und es zu keinen komplikationen oder aber verschlechterungen kommen wird. alles in allem kann ich daher nur folgendes fazit mitgeben:
[/b]1 : Wägt die Vor- und Nachteile selbst gut ab
2 : Lasst euch nicht von zu vielen Schauermärchen verrückt machen
3 : Sucht euch einen Arzt zu dem Ihr auch wirklich Vertrauen habt und der euch die Angst nehmen kann, denn nichts ist schlimmer als mit Angst ih so eine OP zu gehen
4 : Habt keine Angst vor den Schauersympthomen, ich bin mir sicher, dass die "Nachteile" einer OP diese bei weitem aufwiegen.
Ich weiß, dass der Bericht hier nun mehr als lang und bestimmt schwer zu lesen war, jedoch lag es mir am herzen einfach einmal einen postiven bericht zu verfassen um den leuten in der lage in der ich mich vor 1er woche befand einfach den mut zu geben den op-schritt zu wagen. denn ich weiß nur zu gut wie viele gedanken man sich macht.
grüße
kurze vorgeschichte:
ich bin 28 jahre alt und trage / trug seit meinem 13ten lebensjahr optische hilfsmittel. die letzten 10 jahre fast ausschließlich kontaklinsen. meine werte waren über die letzten 5 jahre stabil bei links: -1,5 und rechts: -4,75. war mit dieser variante der korrektur auch nicht ganz unzufrieden, jedoch stellte sich in den letzten monaten eine rapide verkürzung der tragezeiten der kl ein. außerdem störte es mich auch ästhetischen und bequemlichkeitsgründen eine brille zu tragen.
nach langem hin und her habe ich mich dann mit der materie der laserbehandlung vertraut gemacht. alle noch so erdenklichen varianten a lá prk, lasek, lasik, femto-lasik, vorteile, nachteile, risiken und erwartungen wurden vorausschauend abgewogen. mit dem resultat: es gibt keine vollständige und allumfassende lösungsmöglichkeit. es gibt keine 100% sichere methode und ein restrisiko muss akzeptiert werden.
ausgestattet mit dieser einsicht (für die ich sage und schreibe 3 monate gebraucht habe) machte ich mich am 30.04. auf den weg zum vor-ort-check in münchen um mich über die vorteile einer femto-lasik informieren zu können.
dort angekommen wurde mein sehr positiver eindruck den ich aufgrund bereits diurchgeführten schrift- und mailverkehrs geführt hatte, mehr als bestätigt. nette freundliche atmosphäre. im vorfeld wurden mit mir die unumgänglichen check´s druchgeführt und mir dabei jeder schritt einzeln erklärt. auch die wartezeiten waren wirklich sehr kurz gehalten.
nach 30 minuten hatte ich dann meinen termin bei hr. dr. febrer-bowen. der mir die grundsätzliche durchführbarkeit der op bescheinigte. auch auf meine fragen der risikien ging er hinreichend ein und erläuterte mir, dass ich mir nicht zu viele gedanken machen sollte....tja und genau da lag das problem....aufgewühlt und nachdenklich gemacht durch so manchen erfahrungsbericht aus funk, fernsehen und internet, kam doch so der ein oder andere zweifel auf. was wird passieren? wie werde ich danach sehen? was passiert wenn etwas schief geht? habe ich schmerzen? wann kann ich wieder autofahren? usw.usw.( ich glaube jeder von uns kennt diese gedanken.
ich bedankte mich für den termin und bat um etwas zeit mir nochmals alles durch den kopf gehen zu lassen. außerdem war ich in der zwischenzeit in kontakt mit m. krankenkasse getreten zwecks kostenübernahme. nach zahllosen schreiben und widerschreiben erhielt ich von dieser Ende Mai das O.K. der hälftigen Kostenübernahme. Ausgestattet hiermit begab ich mich gleich nach münchen um einen termin auszumachen. dieser lag nun am 23.05.2008.
tja und was soll ich sagen. den damaligen morgen erlebte ich doch mit einem leicht flauen gefühl. die 350 km anfahrtsweg wollten und wollten einfach nicht vergehen. auf dem hinweg kamen immer wieder die schon erwähnten fragen mit hinzu und ich begann wieder meine entscheidung in frage zu stellen.
in münchen angekommen wurde ich schon nach kurzen anlaufschwierigkeiten von dem freundlichen team empfangen. auch Dr. Febrer begrüßte mich und versuchte mir mit seiner gewohnten art die angst zu nehmen und plötzlich ging alles sehr sehr schnell. ich hatte es kaum realisiert da lag ich auch schon im op und wurde vorbereitet. dr. febrer erläuterte mir jeden einzelnen schritt, angefangen von den betäubungstropfen, über den femtoschnitt, dann zur entfernung des flaps, bis hin zur eigentlichen lasik und die reinigung des auges. ich hatte kaum zeit darüber nachzudenken was eigentlich passiert, da war es auch schon vorbei.
alles in allem hat der prozess ca. 20 minuten gedauert und ich nahm hiervon gar nichts war. einzig und allein als der flap weggeklappt wurde wurde für kurze zeit die sicht leicht trüb. trotzdem hatte ich absolut keinerlei schmerzen. nach der op wurde direkt noch einmal eine kontrolle des flapsitzes vorgenommen und ich durfte im wartezimmer platz nehmen. einzog und allein ich stellte einen nebligen schimmer fest den ich auf beiden augen hatte, konnte aber sofort gut sehen. was mir auffiel war, dass immer noch eine abweichung zwischen dem linken und rechten auge hatte.
nach 30 minuten erfolgte die 2te nachkontrolle und ich wurde mit einem tütchen mit augentopfen und guten ratschlägen nach hause geschickt. im hotel angekommen legte ich mich zunächst für zwei stunden hin und versuchte etwas zu schlafen. nach dem aufwachen stand das tropfen an der reihe und ich konnte jedoch wieder feststellen, dass meine sehkraft sich deutlich verbesserte. ich habe zwar immer noch den schimmer um helle lichtquellen, jedoch bei weitem nicht mehr so stark wie nach der op. an dieser stelle sei auch erwähnt, dass sich hierbei die schmerzen im linken auge nahezu verabschiedet hatten und lediglich rechts noch ein leichtes fremdkörpergefühl vorlag.
am nächsten morgen war dann meine erste handlung die in der nacht zu tragenden augenklappen zu entfernen und festzustellen, dass sich nun auch die sehschärfe deutlich verbessert hatte. zur begeisterung meiner freundin (die mich begleitete) fuhr ich durch die city wieder zur klinik zwecks nachkontrolle. diese wurde auch durch hr. dr. febrer vorgenommen. angesprochen auf das "problem", dass ich links eine bessere sehkraft erziele als rechts wurde der erste sehtest vorgenommen und siehe da...plötzlich kam der grund meiner abweichung zu tage. rechts erhielt ich eine sehschärfe von ca. 110% und links 160 %. tja was soll ich sagen....trotz dieser immensen abweichung kann ich ganz gut damit leben, besonders da ich ja bereits es gewohnt war unterschiedlich "gut" zu sehen
also auf nach hause und nochmals tropfen mitbekommen. die heimfahrt wurde wieder von mir absolvierte ich bereits wieder allein ohne große probleme. ich hatte dann am dienstag zwar noch ein leichtes fremdkörpergefühl im rechten auge, was jedoch sich seit heute vollständig verabschiedet hat.
es sei hierzu erwähnt, dass ich bereits am mittwoch wieder arbeiten gegangen bin (telearbeit) und bis auf ein leicht trockenes augengefühl keine probleme hatte. als manko, was ich bis jetzt feststellen konnte sind ganz ganz leichte halos (aber nur bei absoluter dunkelheit bspw. weiße schrift im tv o.ä.) und minimale starbusts (die ich aber schon mit brille hatte und daher daran gewöhnt bin da diese auch weniger geworden sind). ach ja....trockene augen. hierzu sei gesagt, dass ich momentan nach die antibiotikatropfen nehme und daher noch keine großartigen aussagen machen kann. ich musste aber feststellen, dass ich mit derzeit 2-3 betropfungen gut zurechtkomme. denke damit liege ich voll im rahmen und schau mal was passiert.
am mittwoch abend dann die erste große frage der nachtsicht! nach dem furiosen einzug von uns in das em-finale packte mich der ehrgeiz im autokorso teilzunehmen und meine nachtsichtfähigkeit auszutesten. ich muss sagen, ich war mehr als überrascht...nur geringe sturbust und halo-erscheinungen. alles in allem ein absoluter gewinn für meine lebensqualität. ich hoffe nun, dass ich die nächsten wochen und monate weiterhin gut überstehe und es zu keinen komplikationen oder aber verschlechterungen kommen wird. alles in allem kann ich daher nur folgendes fazit mitgeben:
[/b]1 : Wägt die Vor- und Nachteile selbst gut ab
2 : Lasst euch nicht von zu vielen Schauermärchen verrückt machen
3 : Sucht euch einen Arzt zu dem Ihr auch wirklich Vertrauen habt und der euch die Angst nehmen kann, denn nichts ist schlimmer als mit Angst ih so eine OP zu gehen
4 : Habt keine Angst vor den Schauersympthomen, ich bin mir sicher, dass die "Nachteile" einer OP diese bei weitem aufwiegen.
Ich weiß, dass der Bericht hier nun mehr als lang und bestimmt schwer zu lesen war, jedoch lag es mir am herzen einfach einmal einen postiven bericht zu verfassen um den leuten in der lage in der ich mich vor 1er woche befand einfach den mut zu geben den op-schritt zu wagen. denn ich weiß nur zu gut wie viele gedanken man sich macht.
grüße