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Lasik März 2008 in Frankfurt (Artemis)

Verfasst: 01.04.2008, 17:52
von Ingo912
Hallo,
ich wurde am 19.03.2008 in Frankfurt bei Artemis gelasert (LASIK).
Ich schreibe den Artikel, weil ich viel negatives gelesen habe, was mich zugegebenermaßen etwas verunsichert hat. Aber scheinbar schreiben nur wenige, wenn alles gut verlaufen ist - wie bei mir.
Deshalb hier ein kurzer Abriss:

Werte vor der OP:
re: -1,25, Cyl -0,75
li: -0,75, Cyl -1,25
Hornhautdicke: je ca 550µ
Alter: 38, männlich

Mein Augenarzt hatte mir drei Kliniken empfohlen, in Frankfurt - was für mich naheliegend war - die Artemis Klinik.
Die Voruntersuchung sowohl in der Klinik war vorbildlich. Ich wurde sehr genau informiert, keine Frage blieb offen und auch die Risiken wurden offen gelegt. Es wurde keine Garantie abgegeben.
Nebenwirkungen wurden ebenso offen gelegt.
Eine DVD mit der Operation aus der Sicht des Patienten wurde mir mitgegeben! Jawohl, man sieht vorher, wie es aussehen wird! Aus zwei Perspektiven: einer Kamera hinter dem Arzt, die Hauptsicht so, wie ich es später tatsächlich erlebt habe.

Die Operation selbst ging sehr schnell:
Erst wurde das rechte Auge mit Tropfen betäubt, dann wurde mein Kopf auf der Liege fixiert.
Wie schon im Film beschrieben wurde das Auge abgeklebt, mit Haken geöffnet. Der Arzt brachte Markierungen im auge an.
Das Anbringen des Saugringes war unangenehm, aber nicht schmerzhaft.
Der Schnitt kitzelte - zum Glück dauert das nur etwa 2-3 Sekunden.
Danach wurde der Flap beiseite geklappt.
Das Lasern bekam ich gar nicht mit. Ich hörte es nur.
Danach wurde das Auge gespült, getrocknet und der Flap zurück geklappt. In dem Moment sieht man kaum etwas, man ist nur froh, endlich das Auge schließen zu können.
Während der ganze Zeit erklärt der Arzt mit ruhiger Stimme, was er als nächstes macht. Das Ganze geht sehr schnell.
Er wies darauf hin, das die Prozedur am zweiten Auge "schlimmer" wird, weil dann schon die Nervosität nachlässt: und er hatte Recht.
Nach dem Lasern kam ein kurze Überprüfung und eine Einweisung für das Verhalten in den nächsten 12 Stunden:
Augen zu für 6 Stunden, Sonnenbrille auflassen. Nach 6 Stunden Tropfen mit Antibiotika und Cortison, künstliche Tränen bei Bedarf, mindestens aber 4mal am Tag. Nachts ein Schutz für die Augen.

1. Postoperativer Tag:
Ich fühlte mich großartig. Endlich konnte ich die Augenklappen abnehmen (man kann dadurch zwar sehen, aber nicht sehr gut). Ich konnte perfekt sehen.
In beiden Augen war je ein kleiner Bluterguss. Sonst war nicht zu merken.
Die Nachuntersuchung ergab bei mir 160% rechts und 100% links.

Nach einer Woche:
Ich fühle mich großartig. Brille und Kontaktlinsen wurden feierlich entsorgt.
Ich habe keine trockenen Augen - im Gegenteil: besser als jemals mit Kontaktlinsen. Ein neues Gefühl von Freiheit!
Halos habe ich auch nicht. Kein Fremdkörpergefühl, keine Schmerzen!

Fazit: Die OP war teuer! insgesamt rd. 4200 Euro. Aber ich bereue es nicht. Ich hatte immer das Gefühl, in guten Händen zu sein.
Lieber ein Test zuviel als zu wenig - das war die Devise.

Wer Angst vor der OP hat, dem kann ich sagen: grundlos! Es gibt keine Schmerzen! Aber bedenkt:
Ich hatte ideale Voraussetzungen: dicke Honrhaut, relativ kleine Werte, Werte seit mehr als 10 Jahren stabil, noch unter 40 Jahren alt.

Wer noch mehr wissen will: per PN