Lasik bei Maus am 11.02.

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

LenaK
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Lasik bei Maus am 11.02.

Beitrag von LenaK » 17.02.2008, 16:19

Ich wollte hier mal eben kurz einen Erfahrungsbericht von meiner Lasik, die ich am 11.02. bei Maus in Köln hatte abgeben.

Erstmal: Es ist mega geil zu sehen! ?
Aber, obwohl man sich glaube ich sehr, sehr schnell daran gewöhnt, kann ich es irgendwie immer noch nicht ganz glauben.

Ich hatte vorher eine recht starke HHV (2,5 bzw. 3,5) verbunden mit einer leichten Weitsichtigkeit, dazu eine relative dünne HH (ca. 520 ym) und große Pupillen.
Ich habe mir verschiedene Ärzte angeguckt und mich dann für Maus entschieden, weil er auf mich einen sehr kompetenten Eindruck machte und soweit ich es einschätzen kann, technisch auf dem neusten Stand ist.

Die Woche vor der OP war ich ziemlich nervös und hatte vor allem einfach Schiss vor der OP und ihren Folgen. Obwohl ich mich total darauf gefreut habe, sehen zu können und dir Brille loszuwerden, war ich und bin es auch immer noch ein bisschen skeptisch uns traue dem ganzen nicht so 100%ig.
Vor der OP war ich dann gar nicht mehr so nervös, ich wollte es eher einfach hinter mich bringen.
Nachdem wir echt Stunden lang warten mussten bei Maus, war ich dann irgendwann dran und sobald ich auf der OP-Liege lag, war ich so was von angespannt wie noch nie in meinem Leben (und hoffentlich auch nie wieder!). Die OP selber geht ja wirklich schnell, aber ich fand sie extrem unangenehm. Ich hatte gar keine Schmerzen, aber als Maus diesen Eisenring auf mein Auge gedrückt hat und dann den Flap geschnitten hat, musste ich mich wirklich konzentrieren, um nicht panisch zu werden. Ich glaube, die meisten finden das gar nicht so schlimm, aber ich fand es ganz schrecklich. Wahrscheinlich auch, weil ich so super angespannt war (falls ich nachgelasert werden muss, dann mit Beruhigungstablette!).
Das Lasern und zuklappen des Flaps fand ich dann gar nicht schlimm. Nach der OP brauchte ich erstmal ein paar Minuten, um mich zu sammeln, bevor ich aufstehen und sehend (!!!) in den Ruheraum gehen konnte.
Da hab ich schon wirklich gut gesehen – völlig unglaublich.
Dann hat Maus noch einmal reingeguckt, sich über meinen Riesenbluterguss in dem einen Auge gefreut – ich nicht so – und dann sind wir mit dem Taxi nach hause gefahren. Meine Mutter war die ganze Zeit dabei und hat mir während der OP die Hand gehalten, was auch mehr als nötig war!
Im Taxi fingen meine Augen dann an zu Tränen und zu Brennen und trotz Sonnenbrille und T-Shirt überm Kopf und Dunkelheit draußen, hat alles total geblendet.
Zuhause habe ich mich dann einfach im Dunkeln ausgeruht und versucht, die ganze Anspannung abzuschütteln (gar nicht so einfach).
Und dann, ca. 3 Stunden nach der OP hat es innerhalb von 10 Minuten aufgehört zu tränen und brennen und die Lichtempfindlichkeit war auch weg und ICH KONNTE SEHEN!!!! Der Hammer!
Seit dem Tag nach der Lasik ist mein eines Auge leider extrem trocken und ich habe das Gefühl, die ganze Benetzungsflüssigkeit wird innerhalb von Sekunden absorbiert. Daher ist das Sehen auf dem Auge auch nicht so perfekt, aber ich denke, das wird noch. In extrem feuchten Räumen sehe ich perfekt und in der Nähe auch, nur in der Ferne ist das trockene Auge nicht so doll – na ja, mal abwarten!

Der Bluterguss wird langsam kleiner und ich bin mittlerweile auch nicht mehr ganz so panisch, dass irgendwas in meine Augen kommt, aber ich glaube, die Angst um die Augen bleibt wohl erstmal noch ein bisschen.
Ich habe den psychischen Aspekt des ganzen Eingriffs wohl ein bisschen unterschätzt – ich war danach echt ganz schön fertig und geschafft und bin auch mental immer noch ganz schön mit der OP beschäftigt. So ein Eingriff am Auge bei vollem Bewusstsein ist schon ganz schön krass und ich bin super froh und stolz, dass ich es hinter mir habe!
Hätte ich nicht solche Probleme mit meinen Linsen gehabt, hätte ich es auch auf gar keinen Fall gemacht.
Aber es ist super toll, einfach immer zu sehen und nicht ständig mit Linsen, Brille und verschiedenen Sonnebrillen herumhantieren zu müssen! Dass war der ganze Stress auf jeden Fall wert!

Mit Dr. Maus war ich sehr zufrieden, auch wenn ich finde, dass er immer sehr kurz angebunden ist. Er ist auf jeden Fall sehr gründlich, aber man merkt halt, dass es für ihn eine absolute Routine-Sache ist (was ja auch so sein sollte!), aber ein paar mehr persönliche Worte hätten mir nicht geschadet!

Allen, die eine Lasik erwägen, würde ich raten, sich auf jeden Fall ein paar Meinungen einzuholen. Ich habe mir von vier Ärzten Rat geholt und das hat mir geholfen, ein besseres Bild von der ganzen Sache zu bekommen, Man bleibt natürlich immer Laie, aber ich glaube, dass Ärzte im Lasik Bereich einfach sehr verschiedene Erfahrungen haben und Risiko sehr unterschiedlich einschätzen (der verkaufen). Deswegen würde ich wirklich jedem raten, von Anfang an ein paar Termine zu machen und den extra Aufwand und die Kosten auf sich zu nehmen.

So, jetzt werde ich mich mal wieder meinem Alltag zu wenden, der ist in letzter zeit etwas zu kurz gekommen!

Numakukn
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Beitrag von Numakukn » 17.02.2008, 21:21

Herzlichen Glückwunsch zur gut überstandenen OP!

Und mach Dir keinen Kopf über eine Re-Lasik: Erstens muss sie nur recht selten gemacht werden und zweitens werden die Flaps dabei meistens angehoben und nicht noch einmal geschnitten.

Was mich interessieren würde:
Weißt Du, wie dick Herr Maus die Flaps geschnitten hat? Deine Fehlsichtigkeit war zwar nicht soo gravierend, aber bei Deiner HH-Dicke könnte auch dünner geschnitten worden sein.

Ich wünsche Dir allzeit gute Sicht :D

Numakukn

LenaK
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Beitrag von LenaK » 18.02.2008, 09:32

Danke!

Ich glaube, Maus sagte, dass er den Flap mit dem keratom 110 ym geschnitten hat. Ich glaube, er bevorzugt das Messer oder?
Mit hatte er angeboten, das er es auch mit Femto machen kann, aber er meinte, dass er das Messer als schonender empfindet!

Mein Auge ist heute super trocken, deswegen werde ich gleich mal in Köln anrufen und fragen, ob es noch eine alternative bzw einen zusatz zu den benetzungstropfen gibt.
Aber ich darf mich ab heute wieder schminken!!! :-)

LenaK
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Beitrag von LenaK » 28.02.2008, 11:57

Hallo
hier ein kleines Update, 2 1/2 Wochen nach meiner OP:
Ich habe das Gefühl, dass mittlerweile alles ganz gut verheilt ist und ich bin nicht mehr so super vorsichtig mit den Augen. Nachdem mir letztens versehentlich Waschmittel in das eine Auge gekommen ist und nichts passiert ist, bin ich recht entspannt! ;-)
Meine Sehkraft ist eigentlich seit ca. 2 Wochen (vielleicht auch von Anfang an) stabil, d.h. sie ist wirklich gut, allerdings glaube ich, dass ich auf dem einen Auge eine leichte Kurzsichtigkeit (schätze zwischen 0.25 und 0.5) habe. Das ist für mich immer noch sehr ungewohnt, da ich vorher weitsichtig war, aber es lässt sich damit sehr gut leben!
Ansonsten habe ich gar keine Probleme. Ich tropfe zwar regelmässig, aber eher aus Plichtgefühl, nicht weil die Augen wirklich trocken sind. Ich habe keine Nachtsichtprobleme, keine hohe Liochtempfindlichkeit, nichts dergleichen. :D
Man gewöhnt sich doch sehr schnell an den Luxus zu sehen, aber manchmal gibt es noch Situationen, in denen ich meine Brille absetzen will oder sowas und dann freu ich mich immer super doll!
Ab uns zu sind meine Augen mal müde (war vor allem in den ersten Tagen so), aber dann schließ ich sie für 10 Minuten und dann geht es auch wieder. Sogar langes vorm PC sitzen oder lesen ist kein Problem.

Alles in allem bin ich also sehr zufrieden. Wegen der Kurzsichtigkeit warte ich jetzt mal meine Nachuntersuchung ab, die ich nach Ostern in Köln habe. Ich weiß allerdings nicht, ob ich eine Relasik wegen so einem geringen Wert nochmal riskieren soll, da ich ja sonst bis jetzt (toi toi toi) so wenig bzw gar keine Probleme hab.

Manchmal kann ich es immer noch nicht glauben, dass ICH das wirklich hab machen lassen und, dass ich jetzt wirklich keine Brille mehr brauche.
Aber ich habe den Eingriff als sehr großen psychischen Stress empfunden und gerade in der ersten Woche nach dem Eingriff, war die Sorge um die Augen oft mindestens genauso groß wie die Freude über das Sehen. Und es war wanhnsinnig schwierig, sich wieder auf den Uni-Alltag zu konzentrieren, wo ich doch gerade etwas so viel größeres hinter mir hatte! ;-)

Ich werde Euch weiter auf dem Laufenden halten!

LenaK
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Beitrag von LenaK » 10.03.2008, 09:22

Hallo

4 Wochen nach der OP und alles ist super! :-)
Die leichte Kurzsichtigkeit auf dem einen Auge ist stabil, allerdings ist sie wirklich sehr gering, ich schätze maximal 0,5.
Mein Bluterguss ist mittlerweile fast weg - ich hatte wirklich gehofft, dass das schneller geht, aber ich habe glaube ich einen ziemlichen Flatschen abgekriegt. Auf der anderen Seite hat es auch etwas gutes, immer gefragt zu werden, was man gemacht hat und es dann erzählen zu können! ;-)
Meine Augen sind relativ unempfindlich, ich bin zwar vorsichtiger als vor der Lasik, aber ich war mittlerweile z.B. schon wieder in der Sauna.

In zwei Wochen habe ich meinen Nachsorgetermin in Köln, mal gespannt, was Maus sagt!
Danach gibt es dann ein weiteres Update!

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