Femto-Lasik in Fürth
Verfasst: 06.01.2008, 20:28
Ahoi,
ich bin jetzt 27, habe auf dem schlechteren Auge knappe -8 und etwa 2,5 HHV. Bisher war ich Linsenträger.
Das soll sich jetzt ändern: Bereits vor etwa 7 Wochen hatte ich die erste Untersuchung und eine OP ist möglich. Auf einem Auge habe ich sogar eine Hornhautdicke von 610. Der einzige Wermutstropfen ist, dass ich sehr flache Hornhäute habe und deshalb nach der OP definitiv keine Linsen mehr tragen kann - aber das wäre dann auch nicht Sinn der Sache, oder?
Ansonsten werde ich dank der flachen Hornhaut auf dem schlechteren Auge vielleicht ein Halo haben, was aber nicht allzu schlimm ist, da ich es jetzt schon sowieso nur fürs räumliche Sehen nutze. Natürlich kann es im Zuge des Heilungsprozesses vorkommen, dass eine Re-Lasik nötig sein wird... Damit kann ich auch leben.
Ich hab gegrübelt, recherchiert (danke für die vielen Beiträge hier) und mich nun endgültig dafür entschieden. Am 14. hab ich die große Voruntersuchung, am 18. die OP.
Zwar hab ich gelesen, dass bei weichen Linsen meist 1 Woche Abstinenz ausreicht, in Fürth wird aber auf 2 Wochen (vor der gr. Vorunters.) bestanden, also bin ich seit Silvester Brillenträger. Und ich hasse es. Ich hasse, dass ich mich nicht ordentlich schminken kann, ich hasse es, dass ich mich mit meinem eigenen Spiegelbild nicht identifizieren kann, ich hasse das Aufpassen, dass ja nix an die Brille kommt, was sie verschmieren könnte, und ich hasse es, ständig dieses Ding in meinem Gesicht ertragen zu müssen. Dabei hab ich gerademal ein Drittel der Brillenzeit überstanden.
Meine Ängste und Überlegungen:
- Die Jahre danach. Inwieweit wird sich das Auge, unabhängig von der OP, noch verändern?
- Werde ich es schaffen, die Prozedur der OP über mich ergehen zu lassen?
Ersteres kann mir niemand sagen, Langzeitstudien sind auch nicht wirklich aussagekräftig. Fest steht, dass es zwar passieren kann, sich meine Augen aber in den letzten 10 Jahren kaum verändert haben. Und falls es doch passiert (wovon ich nicht ausgehe) wäre immernoch genug Hornhaut übrig, um ein paar Dioptrien erneut wegzulasern.
Und die OP an sich? Wird sie schlimm für mich? Ich bin ein Weichei und furchtbar eigen, was Ärzte angeht... Aber tatsächlich habe ich von dem Team einen sehr guten Eindruck gewonnen, und die Tablette ist ja auch noch da - wird schon hinhauen, solange ich high genug bin.
Dass der Heilungsprozess auch holprig sein kann weiß ich, und trotzdem ist es mir wert. Lieber ein Ende mit Schrecken... usw
OK, dann drückt mir fleißig die Däumchen, bald ist es soweit... Wenn's dann passiert ist, werde ich im Gegenzug zu den vielen Berichten, die ich lesen durfte, meinen eigenen "für die nächste Generation" (hihi) verfassen.
Noch 11 1/2 Brillentage
ich bin jetzt 27, habe auf dem schlechteren Auge knappe -8 und etwa 2,5 HHV. Bisher war ich Linsenträger.
Das soll sich jetzt ändern: Bereits vor etwa 7 Wochen hatte ich die erste Untersuchung und eine OP ist möglich. Auf einem Auge habe ich sogar eine Hornhautdicke von 610. Der einzige Wermutstropfen ist, dass ich sehr flache Hornhäute habe und deshalb nach der OP definitiv keine Linsen mehr tragen kann - aber das wäre dann auch nicht Sinn der Sache, oder?
Ansonsten werde ich dank der flachen Hornhaut auf dem schlechteren Auge vielleicht ein Halo haben, was aber nicht allzu schlimm ist, da ich es jetzt schon sowieso nur fürs räumliche Sehen nutze. Natürlich kann es im Zuge des Heilungsprozesses vorkommen, dass eine Re-Lasik nötig sein wird... Damit kann ich auch leben.
Ich hab gegrübelt, recherchiert (danke für die vielen Beiträge hier) und mich nun endgültig dafür entschieden. Am 14. hab ich die große Voruntersuchung, am 18. die OP.
Zwar hab ich gelesen, dass bei weichen Linsen meist 1 Woche Abstinenz ausreicht, in Fürth wird aber auf 2 Wochen (vor der gr. Vorunters.) bestanden, also bin ich seit Silvester Brillenträger. Und ich hasse es. Ich hasse, dass ich mich nicht ordentlich schminken kann, ich hasse es, dass ich mich mit meinem eigenen Spiegelbild nicht identifizieren kann, ich hasse das Aufpassen, dass ja nix an die Brille kommt, was sie verschmieren könnte, und ich hasse es, ständig dieses Ding in meinem Gesicht ertragen zu müssen. Dabei hab ich gerademal ein Drittel der Brillenzeit überstanden.
Meine Ängste und Überlegungen:
- Die Jahre danach. Inwieweit wird sich das Auge, unabhängig von der OP, noch verändern?
- Werde ich es schaffen, die Prozedur der OP über mich ergehen zu lassen?
Ersteres kann mir niemand sagen, Langzeitstudien sind auch nicht wirklich aussagekräftig. Fest steht, dass es zwar passieren kann, sich meine Augen aber in den letzten 10 Jahren kaum verändert haben. Und falls es doch passiert (wovon ich nicht ausgehe) wäre immernoch genug Hornhaut übrig, um ein paar Dioptrien erneut wegzulasern.
Und die OP an sich? Wird sie schlimm für mich? Ich bin ein Weichei und furchtbar eigen, was Ärzte angeht... Aber tatsächlich habe ich von dem Team einen sehr guten Eindruck gewonnen, und die Tablette ist ja auch noch da - wird schon hinhauen, solange ich high genug bin.
Dass der Heilungsprozess auch holprig sein kann weiß ich, und trotzdem ist es mir wert. Lieber ein Ende mit Schrecken... usw
OK, dann drückt mir fleißig die Däumchen, bald ist es soweit... Wenn's dann passiert ist, werde ich im Gegenzug zu den vielen Berichten, die ich lesen durfte, meinen eigenen "für die nächste Generation" (hihi) verfassen.
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