Meine Epi-Lasik in Kiev
Verfasst: 02.10.2007, 23:25
Hallo Leute,
ich möchte euch von meiner EPI-LASIK in Kiev erzählen.
Vor meiner Op, bin ich sämtliche Foren und Sites durchgegangen und habe alle Infos rausgeholt, die es rauszuholen gab. Da mir das Internet und auch diese Site viel gebracht haben, möchte ich mich revenchieren und meine Erfahrung mit euch teilen.
Meine Ausgangssituation:
L: -2.5, 1.0
R: -1.75, 1.0
Pupille: 5.5 mm
Hornhaut: 491 üm
Alter: 25 Jahre
Klinik:
Ich habe mich für die Klinik Ailas in Kiev entschieden. Diese Klinik verwendet den Zyoptix 100 Laser + Mikrokeratom XP von Bausch & Lomb. Meiner Untersuchung nach, der aktuellste Stand der Technik.
Der Arzt sehr erfahren.
Methode
Die Frage aller fragen war bei mir: "Lasik oder Epi-Lasik?".
Bis kurz vor der OP tendierete ich zur Lasik, da ich ich wusste dass der Mikrokeratom in Kiev einen Flap von 90üm schneiden kann.
Der Arzt riet mir letztendlich zur Epi-Lasik, nicht nur aufgrund der etwas dünnen Hornhaut, sondern auch wegen der, seiner meinung nach, besseren Endergebnisse.
"Was ist aber mit den vielen schlechten Berichten, die ich über den heilungsverlauf der Epi-lasik gelsen habe?", fragte ich ihn. Er antwortete, dass es alles nur eine Frage der Technik sei, diese Methode anzuwenden. Seine Methode sieht vor, das Epitel komplett zu entfernen und nicht abzuhobeln, zur Seite schieben und dann wieder zurückzuschieben, wie es vorher angewand wurde.
Klang für mich logisch. Ausserdem, was sollte ich tun. Entgegen dem rat des Arztes auf die Lasik bestehen. Ne, ne.
Die nächste Frage war, machen wir das standard Programm oder das aspherische? Bitte was?! Habt ihr schon davon gehört? Ich zumindest hatte es nicht. Bei der aspherischen Behandlung werden NAchtsehschwächen gemildert, wie z.B. zu stark verschwommene Lichtstrahlen.
(Wenn jemand mit der asherischen Behandlung Erfahrung hat, würde ich mich über einen Beitrag freuen.)
Also, was sollte ich machen? Wenn ich schon mal da bin..ich entschied mich die Aspherik auch zu machen. Kostenpunkt, 250 Euro pro Auge mehr.
Gesamtkosten: € 750,- pro Auge
Bedenken:
Mein größter Concern war, die lange Heilungszeit von der ich so oft gelesen hatte. Ich konnte mir das nicht leisten. Deswegen war meine Anforderung an den Arzt, dass ich nach 4 Tagen wieder arbeiten gehen kann (Büro).
Er meinte, das kriegen wir hin. Ich war sehr skeptisch.
Die OP:
Wie schon mehrfach von anderen beschrieben, dieselbe Prozedur auch bei mir. Augentropfen, Schnitt bzw. Abhobelung, Lasern, Schutzlinse drauf und that's it!
Hornhautverlust inkl. Epitel: ~110 üm pro Auge
Restdicke HH: ~380üm
Nach der OP:
Die Hölle! Muss man erwähnen.
Zumindest in den ersten 5-6 Stunden.
Lag aber vermutlich daran, dass mich der Arzt nicht genug auf die Schmerzen aufmerksam gemacht hat. NAch der Op habe ich meine Augen ganz einfach nicht geschont, bin fröhlich durch die Praxis gelaufen, hab Schwätzchen gehalten und etwa noch 1 Stunde in der praxis gehockt bis alle durch waren. Danach nachuntersuchung und ab nach Hause. In dem Moment kam der Rückschlage, aber wie.
Die Betäubung hat nachgelassen, meine Augen haben getränt wie Wasserfall, auf einmal war alles sehr grell und hell, aufmachen ging nicht. Schmerzen wie 10 Kilo Zwiebeln in den Augen, ich konnte nicht mehr, ich war einfach nicht darauf gefasst, obwohl ich von gewissen Schmerzen schon ausgegangen bin,
Deswegen an alle:
NAch der OP, Augen geschlossen halten udn viel viel Ruhe. Ich kann euch sagen, jeder Gedanke schiesst wie ein Impuls durchs Auge. Also, am besten, nichts denken und einfach nur schlafen.
Tag 2 und 3 war schon besser, aber immernoch unangenehm wegen der Linse. Augen aufmachen ging nur fürn paar Sekunden. Danach wieder starke Impulse und Pochen.
Ergebnis
Tatsächlich konnte ich am 5. tag bereits arbeiten.
Die Schutzlinse wurde am 4. Tag entfernt. Das war die Befreiung!
Arbeiten viel in der ersten Woche schwer, da alles noch verschwommen war, aber nach und nach ging's und wurde immer besser. besonders wenn die Augen ganz feucht sind.
In den ersten 2 Wochen hatte ich etwa 75%-80% meiner Sehkraft.
Nachts über halos.
Nach 4 Wochen war ich bei 100%. Auch nachts wurde es schon besser.
Nun, nach 2 Monaten, bin ich immernoch bei 100% und auch Nachts sehe ich problemlos. Nur manchmal, wenn das Auge etwas trocken ist, verschwimmt das Licht Nachts, aber nach paar mal Blinzeln ist alles wieder top.
Die beste Sicht geniesse ich morgens, wenn das Auge frisch ist. Dann macht es so Spaß in die Ferne oder einfach ins Grüne zu schauen. Das ist geil!
Fazit
Ich denke, ich habe mit der Epi-lasik die für mich richtige Entscheidung getroffen. Trotz Unannehmlichkeiten und Schmerzen.
Die Klinik ist ebenfalls noch positiv hervorzuheben. Neueste technik. Der Arzt sehr erfahren. Der Service gut. Der Preis hervorragend.
+ Sicht
+ keine "Narben"
+ geringere Hornhautabtragung im Vgl. zu Lasik
- (oder vielleicht auch +) Heilung von 4 Wochen bis 100%
Zum Schluss möchte ich noch allen, die kurz vor einer OP stehen, viel Erfolg wünschen. Und hoffe mit meinem Beitrag die Entscheidung für oder gegen die Epi-lasik erleichtert zu haben.
In diesem Sinne,
Alexander Wiens
ich möchte euch von meiner EPI-LASIK in Kiev erzählen.
Vor meiner Op, bin ich sämtliche Foren und Sites durchgegangen und habe alle Infos rausgeholt, die es rauszuholen gab. Da mir das Internet und auch diese Site viel gebracht haben, möchte ich mich revenchieren und meine Erfahrung mit euch teilen.
Meine Ausgangssituation:
L: -2.5, 1.0
R: -1.75, 1.0
Pupille: 5.5 mm
Hornhaut: 491 üm
Alter: 25 Jahre
Klinik:
Ich habe mich für die Klinik Ailas in Kiev entschieden. Diese Klinik verwendet den Zyoptix 100 Laser + Mikrokeratom XP von Bausch & Lomb. Meiner Untersuchung nach, der aktuellste Stand der Technik.
Der Arzt sehr erfahren.
Methode
Die Frage aller fragen war bei mir: "Lasik oder Epi-Lasik?".
Bis kurz vor der OP tendierete ich zur Lasik, da ich ich wusste dass der Mikrokeratom in Kiev einen Flap von 90üm schneiden kann.
Der Arzt riet mir letztendlich zur Epi-Lasik, nicht nur aufgrund der etwas dünnen Hornhaut, sondern auch wegen der, seiner meinung nach, besseren Endergebnisse.
"Was ist aber mit den vielen schlechten Berichten, die ich über den heilungsverlauf der Epi-lasik gelsen habe?", fragte ich ihn. Er antwortete, dass es alles nur eine Frage der Technik sei, diese Methode anzuwenden. Seine Methode sieht vor, das Epitel komplett zu entfernen und nicht abzuhobeln, zur Seite schieben und dann wieder zurückzuschieben, wie es vorher angewand wurde.
Klang für mich logisch. Ausserdem, was sollte ich tun. Entgegen dem rat des Arztes auf die Lasik bestehen. Ne, ne.
Die nächste Frage war, machen wir das standard Programm oder das aspherische? Bitte was?! Habt ihr schon davon gehört? Ich zumindest hatte es nicht. Bei der aspherischen Behandlung werden NAchtsehschwächen gemildert, wie z.B. zu stark verschwommene Lichtstrahlen.
(Wenn jemand mit der asherischen Behandlung Erfahrung hat, würde ich mich über einen Beitrag freuen.)
Also, was sollte ich machen? Wenn ich schon mal da bin..ich entschied mich die Aspherik auch zu machen. Kostenpunkt, 250 Euro pro Auge mehr.
Gesamtkosten: € 750,- pro Auge
Bedenken:
Mein größter Concern war, die lange Heilungszeit von der ich so oft gelesen hatte. Ich konnte mir das nicht leisten. Deswegen war meine Anforderung an den Arzt, dass ich nach 4 Tagen wieder arbeiten gehen kann (Büro).
Er meinte, das kriegen wir hin. Ich war sehr skeptisch.
Die OP:
Wie schon mehrfach von anderen beschrieben, dieselbe Prozedur auch bei mir. Augentropfen, Schnitt bzw. Abhobelung, Lasern, Schutzlinse drauf und that's it!
Hornhautverlust inkl. Epitel: ~110 üm pro Auge
Restdicke HH: ~380üm
Nach der OP:
Die Hölle! Muss man erwähnen.
Zumindest in den ersten 5-6 Stunden.
Lag aber vermutlich daran, dass mich der Arzt nicht genug auf die Schmerzen aufmerksam gemacht hat. NAch der Op habe ich meine Augen ganz einfach nicht geschont, bin fröhlich durch die Praxis gelaufen, hab Schwätzchen gehalten und etwa noch 1 Stunde in der praxis gehockt bis alle durch waren. Danach nachuntersuchung und ab nach Hause. In dem Moment kam der Rückschlage, aber wie.
Die Betäubung hat nachgelassen, meine Augen haben getränt wie Wasserfall, auf einmal war alles sehr grell und hell, aufmachen ging nicht. Schmerzen wie 10 Kilo Zwiebeln in den Augen, ich konnte nicht mehr, ich war einfach nicht darauf gefasst, obwohl ich von gewissen Schmerzen schon ausgegangen bin,
Deswegen an alle:
NAch der OP, Augen geschlossen halten udn viel viel Ruhe. Ich kann euch sagen, jeder Gedanke schiesst wie ein Impuls durchs Auge. Also, am besten, nichts denken und einfach nur schlafen.
Tag 2 und 3 war schon besser, aber immernoch unangenehm wegen der Linse. Augen aufmachen ging nur fürn paar Sekunden. Danach wieder starke Impulse und Pochen.
Ergebnis
Tatsächlich konnte ich am 5. tag bereits arbeiten.
Die Schutzlinse wurde am 4. Tag entfernt. Das war die Befreiung!
Arbeiten viel in der ersten Woche schwer, da alles noch verschwommen war, aber nach und nach ging's und wurde immer besser. besonders wenn die Augen ganz feucht sind.
In den ersten 2 Wochen hatte ich etwa 75%-80% meiner Sehkraft.
Nachts über halos.
Nach 4 Wochen war ich bei 100%. Auch nachts wurde es schon besser.
Nun, nach 2 Monaten, bin ich immernoch bei 100% und auch Nachts sehe ich problemlos. Nur manchmal, wenn das Auge etwas trocken ist, verschwimmt das Licht Nachts, aber nach paar mal Blinzeln ist alles wieder top.
Die beste Sicht geniesse ich morgens, wenn das Auge frisch ist. Dann macht es so Spaß in die Ferne oder einfach ins Grüne zu schauen. Das ist geil!
Fazit
Ich denke, ich habe mit der Epi-lasik die für mich richtige Entscheidung getroffen. Trotz Unannehmlichkeiten und Schmerzen.
Die Klinik ist ebenfalls noch positiv hervorzuheben. Neueste technik. Der Arzt sehr erfahren. Der Service gut. Der Preis hervorragend.
+ Sicht
+ keine "Narben"
+ geringere Hornhautabtragung im Vgl. zu Lasik
- (oder vielleicht auch +) Heilung von 4 Wochen bis 100%
Zum Schluss möchte ich noch allen, die kurz vor einer OP stehen, viel Erfolg wünschen. Und hoffe mit meinem Beitrag die Entscheidung für oder gegen die Epi-lasik erleichtert zu haben.
In diesem Sinne,
Alexander Wiens