Erfahrungsbericht Euroeyes Düsseldorf (eher Schlecht)
Verfasst: 25.04.2007, 15:52
Nachdem meine Lasik nun inzwischen etwa 10 Monate zurückliegt möchte ich meine Erfahrungen mit Euroeyes Düsseldorf gerne weitergeben.
Im Juli 2006 Kontaktierte ich Euroeyes in Düsseldorf. Ein Termin war schnell gemacht. nach der Voruntersuchung konnte man mir bereits einen Termin im August anbieten, was mir sehr entgegenkam, da ich kurz darauf in Urlaub fahren wollte.
Positiv erwähnen muss man die nette Einrichtung und Atmosphäre der Räumlichkeiten. Die Mitarbeiterinnen waren zu jeder Zeit sehr nett und bemüht.
Über die ganze Zeit betreut wurde ich von Herrn Dr. Löblich.
Auch hier kann ich nichts schlechtes berichten.
nach den Voruntersuchungen gab Herr Löblich mir grünes Licht zur Femto-Lasik.
Was ich nicht wusste: Die Klinik in Düsseldorf wurde erst kurz vorher eröffnet. Grundsätzlich kein Problem, aber am Tage der Operation stellte ich etwas erstaunt fest, dass ich "der Erste" bin.
Nach als ich vom Vorraum saß hört ich im Operationsraum viele Leute sprechen und man hörte den Laser tackern. Nunja dachte ich mir. Besser eingestellt als heute wird der Laser wohl nie sein.
Ich wurde also in den Operationsraum geführt, wo mir Herr Jorgensen kurz guten Tag sagte. man merkte aber, dass er schnell "zur Sache" kommen sollte. "Time is money".
Er legte also los. Der Eingriff an sich, war sicher nicht angenehm, aber auszuhalten. Zuerst das Rechte, dann das linke Auge.
Nur leider liess langsam die örtliche Betäubung des linken Auges (bei geöffnetem Flap!) nach, was zu schmerzen führte, als Herr Jorgensen das Auge mehrfach spühlte. Ich wurde nachbetäubt und es ging weiter. Nach der OP dann das übliche. Kurz warten, nach haus, schlafen. nur das "Aha-Erlebnis" blieb bei mir irgendwie sehr lange aus. Das rechte Auge war nach den ersten Tagen wieder ganz gut. nur das linke Auge wurde von Woche zu Woche schlechter, sodaß ich nur noch sehr unscharf gesehen habe.
Nach mehreren Nachuntersuchungen, die mich langam schon sehr nervten, teilte man mir dann mit dann sich unter dem Flap (als Laie ausgedrückt) wohl Hautzellen gesammelt hätten, die wohl dort nun wachsen würden und entfernt werden müssten.
Was mich dabei allerdings etwas ärgerte: Diese Sache wurde, wie sich dann herausstellte, schon früher bemerkt, mir wurden jedoch ersteinmal diverse Tropfen verabreicht, um das Problem anderweitig zu lösen. ich bin also etwa 3 Monate mit dem Problem herumgelaufen, bis es zur 2. OP kam.
Was ich ebenfalls eher negativ empfand, war das "geizen" mit Augentropfen. Durch meine Beschwerden die ich hatte musste ich viel tropfen und sprach Herrn Löblich an, ob Sie nicht noch eine Flasche für mich hätten. Er musste sich dann mehrfach dafür entschuldigen, dass die Geschäftsleitung dies nicht zulässt, was ich angesichts des Preises ehr seltsam Empfand.
Nun gut, was sein muss, muss halt sein. Also 2.OP im November 2006: Herr Jorgensen wieder sehr professionell, aber extrem kurz angebunden. Flap geöffnet, abgekratzt, gespühlt gespühlt gespühlt. Diesmal war es noch wesentlich unangenehmer als beim 1. mal. Keine Ahnung wieso.
Einige Wochen später stellte sich dann der gewünschte Effekt ein. Beide Augen hatten inzwischen eine Sehschärfe von ungefähr 120%. Ich war natürlich sehr glücklich darüber und empfahl darauf hin auch einem guten Freund die Klinik.
Was dann aber kam ärgerte mich am meisten. Für die Femto Lasik zahlte ich damals 4950 Euro. Mir wurde damals ein Rabatt vorgeschlagen, weil die die Klinik ja gerade erst eröffnet hatte.
Als mein Freund mir jedoch kurz darauf erzählte, dass er für die gleiche Leistung 4500 Euro bezahlt hat, ohne auch nur zu versuchen, zu handeln rief ich dort an und fragte wie dies sein kann. Man antwortete mir, dass mein Freund wohl einen Gutschein hatte oder an einer Sonderaktion teilgenommen hatte. Hatte er nicht. Zumindest wusste er bisher nichts davon.
Basierend auf der tatsache, dass ich Euroeyes einen neuen Kunden frei Haus geliefert habe fragte ich nach, ob man so Kulant wäre, mir den Unterscheid von 450 Euro zu erstatten. nach Rücksprache mit der geschäftsleitung war dies nicht möglich. Man bot mir lediglich 100 Euro für die Freundschaftswerbung an.
Das empfang ich dann schon fast als beleidigend.
Selbst eine Email an Herrn Jorgensen persönlich blieb schlicht und einfach unbeantwortet.
Es ging mir dabei nicht um das Geld, sondern um die Tatsache als Kunde und Patient ernst genommen zu werden. Die 450 Euro hätten Herrn Jorgensen sicher nicht weh getan, führten jedoch neben den anderen Dingen letztendlich dazu, dass ich mein Vertrauen in diese Klinik verloren habe.
Hinzu kommt auch noch, dass ich im vor einigen Wochen ganz plötzlich im rechten Auge von einem auf den anderen Tag einen Verlust der Sehschärfe bemerkte, der sich auch nach zwei Wochen nicht legte. Ich rief daraufhin bei Euroeyes an und fragte, ob Herr Löblich sich dies einmal ansehen könnte. Man sagte mir daraufhin, dass die Behandlung abgeschlossen wäre und ich für diese Untersuchung zahlen müsste.
Fazit: Euroeyes machte auf mich einen professionellen, jedoch SEHR Gewinnmaximierten Eindruck. Herr Jorgensen hat auf mich einen eher kühlen aber professionellen Eindruck hinterlassen.
Man merkt, dass herr Jorgensen viele Kliniken betreibt und Quasi "nur kurz zum operieren da ist". Dadurch dass man von einem anderen Arzt betreut wird, fühlte sich dies etways anonym an. Aber durchaus in Ordnung. Verärgert war ich am meisten von dem unprofesionellen Umgang mit Patienten seitens der "Geschäftsführung". Ein wenig mehr Feingefühl wäre dort sicher gut platziert.
Wenn mich heute ein Freund fragen würde, ob ich ihm eine Klinik empfehlen könnte, würde ich sicherlich nicht Euroeyes empfehlen.
Grüße
Delorean
Im Juli 2006 Kontaktierte ich Euroeyes in Düsseldorf. Ein Termin war schnell gemacht. nach der Voruntersuchung konnte man mir bereits einen Termin im August anbieten, was mir sehr entgegenkam, da ich kurz darauf in Urlaub fahren wollte.
Positiv erwähnen muss man die nette Einrichtung und Atmosphäre der Räumlichkeiten. Die Mitarbeiterinnen waren zu jeder Zeit sehr nett und bemüht.
Über die ganze Zeit betreut wurde ich von Herrn Dr. Löblich.
Auch hier kann ich nichts schlechtes berichten.
nach den Voruntersuchungen gab Herr Löblich mir grünes Licht zur Femto-Lasik.
Was ich nicht wusste: Die Klinik in Düsseldorf wurde erst kurz vorher eröffnet. Grundsätzlich kein Problem, aber am Tage der Operation stellte ich etwas erstaunt fest, dass ich "der Erste" bin.
Nach als ich vom Vorraum saß hört ich im Operationsraum viele Leute sprechen und man hörte den Laser tackern. Nunja dachte ich mir. Besser eingestellt als heute wird der Laser wohl nie sein.
Ich wurde also in den Operationsraum geführt, wo mir Herr Jorgensen kurz guten Tag sagte. man merkte aber, dass er schnell "zur Sache" kommen sollte. "Time is money".
Er legte also los. Der Eingriff an sich, war sicher nicht angenehm, aber auszuhalten. Zuerst das Rechte, dann das linke Auge.
Nur leider liess langsam die örtliche Betäubung des linken Auges (bei geöffnetem Flap!) nach, was zu schmerzen führte, als Herr Jorgensen das Auge mehrfach spühlte. Ich wurde nachbetäubt und es ging weiter. Nach der OP dann das übliche. Kurz warten, nach haus, schlafen. nur das "Aha-Erlebnis" blieb bei mir irgendwie sehr lange aus. Das rechte Auge war nach den ersten Tagen wieder ganz gut. nur das linke Auge wurde von Woche zu Woche schlechter, sodaß ich nur noch sehr unscharf gesehen habe.
Nach mehreren Nachuntersuchungen, die mich langam schon sehr nervten, teilte man mir dann mit dann sich unter dem Flap (als Laie ausgedrückt) wohl Hautzellen gesammelt hätten, die wohl dort nun wachsen würden und entfernt werden müssten.
Was mich dabei allerdings etwas ärgerte: Diese Sache wurde, wie sich dann herausstellte, schon früher bemerkt, mir wurden jedoch ersteinmal diverse Tropfen verabreicht, um das Problem anderweitig zu lösen. ich bin also etwa 3 Monate mit dem Problem herumgelaufen, bis es zur 2. OP kam.
Was ich ebenfalls eher negativ empfand, war das "geizen" mit Augentropfen. Durch meine Beschwerden die ich hatte musste ich viel tropfen und sprach Herrn Löblich an, ob Sie nicht noch eine Flasche für mich hätten. Er musste sich dann mehrfach dafür entschuldigen, dass die Geschäftsleitung dies nicht zulässt, was ich angesichts des Preises ehr seltsam Empfand.
Nun gut, was sein muss, muss halt sein. Also 2.OP im November 2006: Herr Jorgensen wieder sehr professionell, aber extrem kurz angebunden. Flap geöffnet, abgekratzt, gespühlt gespühlt gespühlt. Diesmal war es noch wesentlich unangenehmer als beim 1. mal. Keine Ahnung wieso.
Einige Wochen später stellte sich dann der gewünschte Effekt ein. Beide Augen hatten inzwischen eine Sehschärfe von ungefähr 120%. Ich war natürlich sehr glücklich darüber und empfahl darauf hin auch einem guten Freund die Klinik.
Was dann aber kam ärgerte mich am meisten. Für die Femto Lasik zahlte ich damals 4950 Euro. Mir wurde damals ein Rabatt vorgeschlagen, weil die die Klinik ja gerade erst eröffnet hatte.
Als mein Freund mir jedoch kurz darauf erzählte, dass er für die gleiche Leistung 4500 Euro bezahlt hat, ohne auch nur zu versuchen, zu handeln rief ich dort an und fragte wie dies sein kann. Man antwortete mir, dass mein Freund wohl einen Gutschein hatte oder an einer Sonderaktion teilgenommen hatte. Hatte er nicht. Zumindest wusste er bisher nichts davon.
Basierend auf der tatsache, dass ich Euroeyes einen neuen Kunden frei Haus geliefert habe fragte ich nach, ob man so Kulant wäre, mir den Unterscheid von 450 Euro zu erstatten. nach Rücksprache mit der geschäftsleitung war dies nicht möglich. Man bot mir lediglich 100 Euro für die Freundschaftswerbung an.
Das empfang ich dann schon fast als beleidigend.
Selbst eine Email an Herrn Jorgensen persönlich blieb schlicht und einfach unbeantwortet.
Es ging mir dabei nicht um das Geld, sondern um die Tatsache als Kunde und Patient ernst genommen zu werden. Die 450 Euro hätten Herrn Jorgensen sicher nicht weh getan, führten jedoch neben den anderen Dingen letztendlich dazu, dass ich mein Vertrauen in diese Klinik verloren habe.
Hinzu kommt auch noch, dass ich im vor einigen Wochen ganz plötzlich im rechten Auge von einem auf den anderen Tag einen Verlust der Sehschärfe bemerkte, der sich auch nach zwei Wochen nicht legte. Ich rief daraufhin bei Euroeyes an und fragte, ob Herr Löblich sich dies einmal ansehen könnte. Man sagte mir daraufhin, dass die Behandlung abgeschlossen wäre und ich für diese Untersuchung zahlen müsste.
Fazit: Euroeyes machte auf mich einen professionellen, jedoch SEHR Gewinnmaximierten Eindruck. Herr Jorgensen hat auf mich einen eher kühlen aber professionellen Eindruck hinterlassen.
Man merkt, dass herr Jorgensen viele Kliniken betreibt und Quasi "nur kurz zum operieren da ist". Dadurch dass man von einem anderen Arzt betreut wird, fühlte sich dies etways anonym an. Aber durchaus in Ordnung. Verärgert war ich am meisten von dem unprofesionellen Umgang mit Patienten seitens der "Geschäftsführung". Ein wenig mehr Feingefühl wäre dort sicher gut platziert.
Wenn mich heute ein Freund fragen würde, ob ich ihm eine Klinik empfehlen könnte, würde ich sicherlich nicht Euroeyes empfehlen.
Grüße
Delorean
