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Laser-Behandlung - EyeSTAR Lasik Institut in Istanbul

Verfasst: 11.12.2006, 07:20
von ursi1
Hallo,

Meine Tochter Jahrgang 1968 und ich Jahrgang 1945 sind überglücklich. Wir sehen jetzt
nämlich ohne jegliche Sehhilfe – so gut wie noch nie! Es ist ein unbeschreibliches Gefühl
nach so vielen Jahren ohne Brille oder Kontaktlinsen den Tag zu beginnen. Wir bedauern
nur, dass wir dies nicht schon lange gemacht haben. Das EyeSTAR-Team ist nur zu empfehlen. Es hat alles super geklappt.

Gut gibt es die Zeitschrift FACTS – der Artikel über das EyeSTAR Lasik Institut hat uns überzeugt. Nach dem lesen gab es kein Zögern mehr und die E-Mails sind hin und her geflogen. Am 21.10. sind wir mit der Swiss von Zürich aus nach Istanbul geflogen. Der Abholdienst am Flughafen hat super geklappt und wir waren überglücklich nicht selber den Weg suchen zu müssen. Auf dem schnellsten Weg ging es direkt zur Klinik. In der Klinik wurden wir herzlich begrüsst und mit Getränken versorgt. Im grossen, hellen Wartezimmer herrschte eine entspannte Atmosphäre. Nach dem ausfüllen eines Fragebogens und der Unterzeichnung einer Informationserklärung konnte die Voruntersuchung beginnen. Es wurden verschiedene Tests durchgeführt. Die Daten wurden ausgewertet und kurze Zeit später kam für mich (Jahrgang 1945) der grosse Schreck – ich hatte einen zu hohen Augendruck! Mit viel Geduld wurde mir dann erklärt, dass sofort jemand in die Apotheke gehe um Tropfen zu kaufen – damit mein Augendruck gesenkt werden könne. Ich war den Tränen nahe – ich hatte mich ja so darauf gefreut – ohne Kontaktlinsen nach Hause zu reisen. Nach einer fürchterlich langen Stunde wurde mein Augendruck noch einmal gemessen und das ok zur Operation kam. Den Stein der von meinem Herzen "plumste" konnte man sicher bis nach Zürich hören!! Nun wurde zuerst meine Tochter operiert und nach kurzer Zeit wurde schon ich aufgerufen. Die gute Seele – mein deutsch sprechender Betreuer – stand mir hilfreich zur Seite. Es war super eine so ruhige Betreuung neben sich zu wissen. Schritt für Schritt erklärte er mir - was hinter mir passierte. Ich war überrascht wie schnell das alles ging und ganz ohne Schmerzen. (Der Voruntersuch habe ich viel schlimmer empfunden).
Nach einer kurzen Ruhepause haben wir uns – zu Fuss – Richtung Hotel aufgemacht. Das Elite Hotel liegt ja nur wenige Minuten von der Eye-Star-Klinik entfernt und ist empfehlenswert. Es ist sauber, hat eine nette Bedienung, das Essen ist super und das Wichtigste – es sind nur wenige Minuten bis zur Shoppingmeile und dem Taskim Square.
Also – in Begleitung ging es nun Richtung Hotel. Sehen konnten wir fasst nichts da unsere Augen tränten. Es war ja schon dunkel aber dennoch war ich froh über meine Sonnenbrille.
Im Hotel – unter den erstaunten und mitleidigen Blicken des Personals – haben wir unser Zimmer bezogen. Schmerzen hatten wir keine wir verspürten nur das Gefühl als hätten wir Sand in den Augen. Gewissenhaft haben wir unsere Tropfen bereitgestellt die wir in der Klinik bekommen hatten. Diese Tropfen mussten in Abständen von 2 – 3 Minuten jede
Stunde, bis zum Einschlafen, ins Auge getropft werden. Vor dem Schlafengehen wurden die
Augen noch abgeklebt, damit während dem Schlafen nichts passieren konnte.

Am nächsten Morgen habe ich den Vorhang – ganz vorsichtig – aufgemacht und das Wunder war da – ich konnte die Schriften vis a vis an den Häusern – ohne Brille – lesen!
Es war ein traumhaftes Gefühl – ich konnte es fast nicht glauben. Auch heute noch – bin ich manchmal auf der Suche nach meiner Brille! (Macht der Gewohnheit)
Um 10.00 Uhr mussten wir noch zur Nachuntersuchung. Der Arzt war zufrieden mit uns.
Die Sehkraft hatte sich schon auf 100 resp. 80 % verbessert und es wird von Tag zu Tag besser.

Da wir bis am Montagabend in Istanbul geblieben sind stand einer grossen Shoppingtour
nichts im Wege. Gott sei Dank haben in Istanbul die grossen Warenhäuser – auch am Sonntag - den ganzen Tag geöffnet. Das "Wunder" ging weiter - einkaufen ohne Kontaktlinsen und Sehhilfe wie schön! (besonders da es an diesem Tag geregnet hat – keine Regentropfen auf den Gläsern!)



Einen interessanten Ausflug durch Istanbul – eine Schifffahrt auf dem Bosporus- in
Begleitung eines ortskundigen Begleiters (gebucht von Zürich aus) hat den Ausflug ab-
gerundet. Nur hatten wir leider keine Zeit mehr den Basar zu besuchen. Was soll's!
Istanbul wir kommen wieder – diese Stadt hat uns sehr gut gefallen.

Dem EyeStar-Team ein herzliches Dankeschön. Wir können Euch ohne Bedenken
weiter empfehlen.

Ursula und Monika Troxler aus Zürich

Hoher Augeninnendruck Risikofaktor für Ekatasie

Verfasst: 11.12.2006, 22:37
von Dr. med. Ron Lehnert
ursi1 hat geschrieben:Hallo,

ich hatte einen zu hohen Augendruck! Mit viel Geduld wurde mir dann erklärt, dass sofort jemand in die Apotheke gehe um Tropfen zu kaufen – damit mein Augendruck gesenkt werden könne. Ich war den Tränen nahe – ich hatte mich ja so darauf gefreut – ohne Kontaktlinsen nach Hause zu reisen. Nach einer fürchterlich langen Stunde wurde mein Augendruck noch einmal gemessen und das ok zur Operation kam.
Ich will Sie nicht beunruhigen, aber diese Geschichte mit der Augeninnendruckabsenkung kurz vor der OP, sollte nicht unkommentiert bleiben. Ein zu hoher Augeninnendruck ist eigentlich eine Kontraindikation für eine LASIK, LASEK, PRK, weil durch den Laserabtrag die Hornhaut dünner wird. Bei einem weiterhin hohen Augeninnendruck hat die nun instabilere Hornhaut langfristig ein höheres Risiko "auszuleiern" was dann als Ektasie bezeichnet wird.

Ich empfehle dazu folgenden Artikel:

1: J Refract Surg. 2005 Mar-Apr;21(2):176-85.

Theoretical elastic response of the cornea to refractive surgery: risk factors
for keratectasia.

Guirao A.

University of Murcia, Murcia, Spain. aguirao@um.es

PURPOSE: To explore the role that mechanical elastic factors may have in
post-refractive surgery corneal phenomena, from mild curvature changes to
keratectasia. METHODS: The central cornea near the apex was modeled as an
elastic spherical thin shell loaded by the intraocular pressure (IOP). Equations
for myopic laser in situ keratomileusis (LASIK) were obtained to estimate shifts
and curvature changes of the posterior corneal surface at the apex. The effect
of every parameter was studied, identifying potential risk factors for ectasia.
RESULTS: Theoretically, corneal thinning by ablation will produce an elastic
deformation of the posterior surface that depends on the corneal parameters
(curvature, Young's modulus, Poisson ratio, and thickness), the IOP, and the
ablation profile. In particular, a forward shift and an increase in power of the
posterior surface was predicted for myopic LASIK, in agreement with previous
experimental findings. These changes rise non-linearly with the attempted
correction, and are greater for thinner preoperative corneas, higher IOP smaller
Young's modulus, and thicker flaps. Corneas with Young's modulus half the
average or less, or thickness <500 microm, may present high risk of ectasia,
especially for high IOP and thick flaps. CONCLUSIONS: Some postoperative effects
may be explained in part by elasticity. Research efforts are needed to explain
other biomechanical behaviors. The accepted criterion of 250 microm residual bed
is insufficient for fine patient screening--depending on the individual ocular
parameters, it could be more restrictive. Advances in technology are needed to
create a preoperative examination including two-dimensional maps of topography,
pachymetry, and Young's modulus.

PMID: 15796224 [PubMed - indexed for MEDLINE]

Hoher Augeninnendruck Risikofaktor für Ekatasie

Verfasst: 13.12.2006, 06:57
von ursi1
Guten Tag

Besten Dank für die Information. Ich habe diese mit Interesse gelesen. Dazu muss ich sagen - ich habe in meinem Bericht vergessen zu erwähnen, dass ich selbstverständlich - bevor ich eine Entscheidung zu der Augenoperation getroffen habe - bei meiner Augenärztin war. Sie hat mir "grünes Licht" gegeben da der Untersuch nichts negatives gezeigt hat. Auch einen erhöhten Augendruck hatte ich noch bei keinem Untersuch (ich gehe alle 2 Jahre zu einem Untersuch)

Ursula Troxler