Lasek in Bratislava (Hornhautverkrümmung)
Verfasst: 24.11.2006, 23:02
Ich hatte gestern meine Lasek in Bratislava. Hier mein (ausführlicher) Bericht:
War rechtzeitig am Wiener Westbahnhof. Circa 7.10 Uhr kam von Gregory eine sms, dass er sich circa 10 Minuten verspäten wird.
Also ein wenig länger warten bis es los geht.
Um 7.25 Uhr war er dann aber da.
Außer mir fuhr von Wien aus niemand mit.
Haben uns auf dem Weg nach Bratislava gut über alles mögliche unterhalten.
Hat mir auch schon was über das drumherum der OP erzählt und auch den ein oder anderen Unfug, der ihm schon untergekommen ist, was Leute gemacht haben (und dann postoperative Probleme hatten).
Sind dann noch kurz beim Hotel vorbei dort noch einen jungen Mann (und seine Freundin) abgeholt und meine Tasche schon mal dort gelassen.
In der Klinik mussten mussten wir erst mal eine Einverständniserklärung und noch irgend einen anderen Wisch (was das genau war erinner ich mich leider grad nicht) unterschreiben.
Dann ging es zu den Voruntersuchungen.
Erst einige in normalem Zustand (Auge).
Dann bekamen wir Tropfen rein zum Pupille weiten, damit der Augenhintergrund angeschaut werden kann. Musste eine Zeit lang mit geschlossenen Augen da sitzen.
Nachdem die Voruntersuchungen durch waren stellte sich heraus, dass sie 3 von 5 Leuten nicht lasern können (wobei an diesem Tag von 8 Leuten eh nur 5 gekommen sind).
Nick meinte, so eine Konstellation hätten sie in den Jahren noch nicht gehabt.
Noch dazu zwei schwierige Fälle, nämlich ich und noch ein anderer, den sie ablehnten.
Es stellte sich nämlich heraus, dass ich zusätzlich zur starken Hornhautverkrümmung auch noch versteckte Dioptrie habe. Also nicht nur - sondern auch + Dioptrien.
Das wird so überhaupt erst seit 1,5 Jahren gelasert.
Auch meinte er, bei mir könne man aufgrund der Linse nur 90% Sehkraft wieder herstellen. Er fragte mich, ob ich es trotzdem machen möchte und ich sagte zu.
Ich und der andere übrig gebliebene bekamen dann Infos über die Anwendung der Tropfen für die Nachsorge, bekamen alles erklärt und zwischendrin immer wieder die Augen mit Betäubungstropfen eingetropft.
Wurde da doch schon langsam wieder nervös.
Und als es dann wieder rüber ging, hinsetzen und auf die eigentliche OP warten wurde ich noch nervöser und bekam auch wieder etwas Angst.
Wir hatten eh schon eine Beruhigungstablette bekommen.
Während er dann schon drinnen im OP war bekam ich noch eine andere Beruhigungstablette.
Nach einiger Zeit kam er wieder heraus und ich war dran.
So ganz wohl war mir nicht.
Ein Ärztin fragte ob ich Angst vorm Zahnarzt habe, ich meinte ich habe Panik davor und sie sagte es wäre nicht so schlimm wie Zahnarzt.
Schutzschuhe anziehen und ab auf die OP Liege. Am Kopfende ist so eine Schale zum Kopf reinlegen.
Dann wird der Laser erst aufs rechte Auge ausgerichtet. Man sieht drei rote und am Rand auch weiße Punkte.
Auf den roten Punkt in der Mitte muss man sich konzentriere und die ganze Zeit drauf schauen.
Ich bekam das linke Auge abgeklebt und das rechte mit Wasser ausgespült.
Dann wurde der Lidspreitzer eingesetzt, was nur ein wenig unangenehm war.
Die eine Ärztin meinte ich solle beim Lasern zählen, wie oft das rote Licht blinkt.
Bekam dann dieses Förmchen auf das Auge aufgesetzt, wo die Alkohollösung zum Lösen der obersten Schicht drauf kam. Das war schon ziemlich unangenehm und hat gebrannt.
Dann wurde mit einem kleinen Spatel das Ganze zur Seite geschoben.
Anschließend hieß es dann still halten.
Das Lasern des rechten Auges dauerte bei mir 50 Sekunden. Den verbrannten Geruch nahm ich beim rechten Auge schon wahr, zum Glück führte dies aber nicht, wie befürchtet, dazu, dass mir der Kreislauf weg kippte.
Nach dem Lasen wurde noch mal gespült, alles wieder zurück geschoben und kam die Schutzlinse drauf, dann der Lidspreitzer wieder raus. Fertig.
Selber Vorgang mit dem linke Auge, hier dauerte der Laservorgang 52 Sekunden.
Zwischendrin und danach redete die Ärztin sehr viel mit mir. War echt superfreundlich, die anderen aber auch.
Kurz vor Ende des Laserns zählten sie rückwärts bis es aus war.
Sagten ich wäre ne gute Patientin, hätte sehr gut still gehalten.
Tatsächlich sieht man direkt nach dem Eingriff schon besser als vorher ohne Brille oder Linsen.
Nach der OP gings dann erst mal ins Hotel zum Ausruhen.
Hab bis gegen 17.00 Uhr geschlafen.
Nach dem Aufstehen erst mal Augen eintropen und dann ab ins Einkkaufszentrum. (Gregory hatte mir auf dem Rückweg zum Hotel gezeigt, wie ich dort hin, zum "Leberfinger" und in die Altstadt komme).
Gibt im Einkaufscenter zwar Restaurants aber die Karten sind natürlich alle in einheimischer Sprache geschrieben. Also nur im Supermarkt ein wenig einkaufen.
Dann durch den Park zurück und zum Leberfinger.
Dort war 1. der Nichtraucherbereich komplett reserviert und 2. hatten sie nicht wirklich was vegetarisches.
Also ab über die Brücke und in die Altstadt.
Nach ein bissal rumlaufen fand ich ein Restaurant wo nichts los war und draußen auf der Karte die Speisen in verschiedenen Sprachen standen.
Nur leider hatten die keine Champignons da (hatte nen Guster auf gebackene Champignons). Also Nudeln mit Broccolisauce. Waren echt lecker.
Dann zurück gelaufen ins Hotel, dort erst mal wieder Augen eintropfen, dann noch zwei Stunden Musik gehört und anschließend schlafen.
Schlaftablette hab ich zum Glück nicht gebraucht.
Heute morgen hatte ich Kreislaufprobleme. Ging direkt nach dem Aufstehen los und nach dem Duschen konnt ich mich grad noch ins Bett lege sonst wäre ich umgekippt.
Den restlichen Tag war ich auch nicht so fit und war ur froh mich nach meinem Besuch beim Hausdoc dann endlich ins Bett legen konnte.
Hier mal mein Werte (abgeschrieben vom Befund):
RA UCVA 0,1 BCVA 0,9
LA UCVA 0,1 BCVA 0,9
Korektion:
RA +2,5 Dsph -4,5 Dcyl 10°
LA +2,0 Dsph -4,5 Dcyl 175°
Augendruck:
RA 28 torr
LA 25 torr
Pachymetri
RA 597 µm
LA 599 µm
RA abgetragene Fläche 61 µm
LA abgetragene Fläche 62 µm
War rechtzeitig am Wiener Westbahnhof. Circa 7.10 Uhr kam von Gregory eine sms, dass er sich circa 10 Minuten verspäten wird.
Also ein wenig länger warten bis es los geht.
Um 7.25 Uhr war er dann aber da.
Außer mir fuhr von Wien aus niemand mit.
Haben uns auf dem Weg nach Bratislava gut über alles mögliche unterhalten.
Hat mir auch schon was über das drumherum der OP erzählt und auch den ein oder anderen Unfug, der ihm schon untergekommen ist, was Leute gemacht haben (und dann postoperative Probleme hatten).
Sind dann noch kurz beim Hotel vorbei dort noch einen jungen Mann (und seine Freundin) abgeholt und meine Tasche schon mal dort gelassen.
In der Klinik mussten mussten wir erst mal eine Einverständniserklärung und noch irgend einen anderen Wisch (was das genau war erinner ich mich leider grad nicht) unterschreiben.
Dann ging es zu den Voruntersuchungen.
Erst einige in normalem Zustand (Auge).
Dann bekamen wir Tropfen rein zum Pupille weiten, damit der Augenhintergrund angeschaut werden kann. Musste eine Zeit lang mit geschlossenen Augen da sitzen.
Nachdem die Voruntersuchungen durch waren stellte sich heraus, dass sie 3 von 5 Leuten nicht lasern können (wobei an diesem Tag von 8 Leuten eh nur 5 gekommen sind).
Nick meinte, so eine Konstellation hätten sie in den Jahren noch nicht gehabt.
Noch dazu zwei schwierige Fälle, nämlich ich und noch ein anderer, den sie ablehnten.
Es stellte sich nämlich heraus, dass ich zusätzlich zur starken Hornhautverkrümmung auch noch versteckte Dioptrie habe. Also nicht nur - sondern auch + Dioptrien.
Das wird so überhaupt erst seit 1,5 Jahren gelasert.
Auch meinte er, bei mir könne man aufgrund der Linse nur 90% Sehkraft wieder herstellen. Er fragte mich, ob ich es trotzdem machen möchte und ich sagte zu.
Ich und der andere übrig gebliebene bekamen dann Infos über die Anwendung der Tropfen für die Nachsorge, bekamen alles erklärt und zwischendrin immer wieder die Augen mit Betäubungstropfen eingetropft.
Wurde da doch schon langsam wieder nervös.
Und als es dann wieder rüber ging, hinsetzen und auf die eigentliche OP warten wurde ich noch nervöser und bekam auch wieder etwas Angst.
Wir hatten eh schon eine Beruhigungstablette bekommen.
Während er dann schon drinnen im OP war bekam ich noch eine andere Beruhigungstablette.
Nach einiger Zeit kam er wieder heraus und ich war dran.
So ganz wohl war mir nicht.
Ein Ärztin fragte ob ich Angst vorm Zahnarzt habe, ich meinte ich habe Panik davor und sie sagte es wäre nicht so schlimm wie Zahnarzt.
Schutzschuhe anziehen und ab auf die OP Liege. Am Kopfende ist so eine Schale zum Kopf reinlegen.
Dann wird der Laser erst aufs rechte Auge ausgerichtet. Man sieht drei rote und am Rand auch weiße Punkte.
Auf den roten Punkt in der Mitte muss man sich konzentriere und die ganze Zeit drauf schauen.
Ich bekam das linke Auge abgeklebt und das rechte mit Wasser ausgespült.
Dann wurde der Lidspreitzer eingesetzt, was nur ein wenig unangenehm war.
Die eine Ärztin meinte ich solle beim Lasern zählen, wie oft das rote Licht blinkt.
Bekam dann dieses Förmchen auf das Auge aufgesetzt, wo die Alkohollösung zum Lösen der obersten Schicht drauf kam. Das war schon ziemlich unangenehm und hat gebrannt.
Dann wurde mit einem kleinen Spatel das Ganze zur Seite geschoben.
Anschließend hieß es dann still halten.
Das Lasern des rechten Auges dauerte bei mir 50 Sekunden. Den verbrannten Geruch nahm ich beim rechten Auge schon wahr, zum Glück führte dies aber nicht, wie befürchtet, dazu, dass mir der Kreislauf weg kippte.
Nach dem Lasen wurde noch mal gespült, alles wieder zurück geschoben und kam die Schutzlinse drauf, dann der Lidspreitzer wieder raus. Fertig.
Selber Vorgang mit dem linke Auge, hier dauerte der Laservorgang 52 Sekunden.
Zwischendrin und danach redete die Ärztin sehr viel mit mir. War echt superfreundlich, die anderen aber auch.
Kurz vor Ende des Laserns zählten sie rückwärts bis es aus war.
Sagten ich wäre ne gute Patientin, hätte sehr gut still gehalten.
Tatsächlich sieht man direkt nach dem Eingriff schon besser als vorher ohne Brille oder Linsen.
Nach der OP gings dann erst mal ins Hotel zum Ausruhen.
Hab bis gegen 17.00 Uhr geschlafen.
Nach dem Aufstehen erst mal Augen eintropen und dann ab ins Einkkaufszentrum. (Gregory hatte mir auf dem Rückweg zum Hotel gezeigt, wie ich dort hin, zum "Leberfinger" und in die Altstadt komme).
Gibt im Einkaufscenter zwar Restaurants aber die Karten sind natürlich alle in einheimischer Sprache geschrieben. Also nur im Supermarkt ein wenig einkaufen.
Dann durch den Park zurück und zum Leberfinger.
Dort war 1. der Nichtraucherbereich komplett reserviert und 2. hatten sie nicht wirklich was vegetarisches.
Also ab über die Brücke und in die Altstadt.
Nach ein bissal rumlaufen fand ich ein Restaurant wo nichts los war und draußen auf der Karte die Speisen in verschiedenen Sprachen standen.
Nur leider hatten die keine Champignons da (hatte nen Guster auf gebackene Champignons). Also Nudeln mit Broccolisauce. Waren echt lecker.
Dann zurück gelaufen ins Hotel, dort erst mal wieder Augen eintropfen, dann noch zwei Stunden Musik gehört und anschließend schlafen.
Schlaftablette hab ich zum Glück nicht gebraucht.
Heute morgen hatte ich Kreislaufprobleme. Ging direkt nach dem Aufstehen los und nach dem Duschen konnt ich mich grad noch ins Bett lege sonst wäre ich umgekippt.
Den restlichen Tag war ich auch nicht so fit und war ur froh mich nach meinem Besuch beim Hausdoc dann endlich ins Bett legen konnte.
Hier mal mein Werte (abgeschrieben vom Befund):
RA UCVA 0,1 BCVA 0,9
LA UCVA 0,1 BCVA 0,9
Korektion:
RA +2,5 Dsph -4,5 Dcyl 10°
LA +2,0 Dsph -4,5 Dcyl 175°
Augendruck:
RA 28 torr
LA 25 torr
Pachymetri
RA 597 µm
LA 599 µm
RA abgetragene Fläche 61 µm
LA abgetragene Fläche 62 µm